Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Ohne Einzug ins Parlament
Linke00
SPD 24
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kultur soll allen unabhängig von Elternhaus, Einkommen, Abstammung, Bildung oder Gesundheit zugänglich sein.
- Kultur darf nicht kommerziellen Zielen untergeordnet werden.
- Gemeinsam mit Kirchen und Kommunen werden Initiativen und Projekte zum Erhalt der Dorfkirchen entwickelt.
- Die Pflege der niederdeutschen Sprache wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
AfD 1148
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Deutsch wird als Lehr- und Wissenschaftssprache stärker gefördert.
- Die Wiedererrichtung kulturell bedeutender, im Krieg und in der Nachkriegszeit verlorener Bauwerke wird befürwortet.
- Die Rekonstruktion historischer Bauwerke wird unter Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung verstärkt gefördert.
- Der Erhalt von Brauchtum wie Trachten, Sagen und Gedichten wird gefördert.
- Die Digitalisierung des historischen Kulturguts wird besonders gefördert, damit es von zu Hause aus zugänglich ist.
- Aller gefallenen Soldaten soll ohne Unterschied gedacht werden.
Bleibt wie bisher 12
- Ideologische Eingriffe in die Sprache wie das Gendern werden abgelehnt.
- Die regionalen Identitäten in allen Teilräumen des Landes werden gewahrt und zukunftsfähig weiterentwickelt.
- Die regionale Identität in allen Teilräumen des Landes wird gewahrt und zukunftsfähig weiterentwickelt.
- Der Baubestand in historischen Ortskernen wird erhalten und für heutige und künftige Generationen nutzbar gemacht.
- Regionale Kultur und Identität werden erhalten.
- Vereine, Traditionen und gewachsene Ortsbilder werden erhalten.
- Historische Bezeichnungen von Straßen und Plätzen in Brandenburg bleiben erhalten.
- Historische Bezeichnungen von Straßen und Plätzen in Brandenburg sollen erhalten bleiben.
- Regionale Dialekte sollen als Teil der historisch-kulturellen Identität erhalten werden.
- Das traditionelle brandenburgische Brauchtum soll bewahrt werden.
- Das brandenburgische Brauchtum soll nicht von fremdem Brauchtum verdrängt werden.
- Die Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs in Brandenburg sollen erhalten werden.
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
BSW 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Brandenburg erlässt nach sächsischem Vorbild ein Kulturfördergesetz.
- Die Kulturpolitische Strategie 2024 für das Land Brandenburg wird umgesetzt.
- Die kulturellen Ankerpunkte werden in den nächsten Jahren um weitere ergänzt.
- Projektförderung durch Land und Kommunen erfolgt diskriminierungsfrei und ohne Verpflichtung auf politische Bekenntnisse.
- Ein Kulturfördergesetz wird geschaffen.
- Kulturförderung wird Pflichtaufgabe der Kommunen.
- Die Regionalsprache Niederdeutsch wird in Brandenburg geschützt und gefördert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
CDU 1212
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Kulturelle Angebote muss es im ganzen Land geben.
- Zugang zu kultureller Bildung muss es im ganzen Land geben.
- Weitere Potenziale der Kultur werden durch Vernetzung gehoben.
- Das bau- und gartenkulturelle Erbe wird an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst.
- Heimat- und Volksfeste, Festivals und Ausstellungen, die Identität und Verbundenheit stiften, werden unterstützt.
- Die Erinnerungskultur wird gestärkt.
- Es werden Konzeptionen entwickelt, die der abnehmenden Rolle der aktiven Erlebnisgeneration Rechnung tragen.
- Das Menschenrechtszentrum Cottbus wird zur zentralen Einrichtung des Landes als Gedenkstätte für das DDR-Unrecht in Ostdeutschland gemacht.
- Das Menschenrechtszentrum Cottbus wird als Lern- und Erinnerungsort für politische Bildungsarbeit gegen politische, rassistische oder religiöse Verfolgung entwickelt und gefördert.
- Die Traditionen und das kulturelle Erbe des historischen Ost-Brandenburgs jenseits von Oder und Neiße im heutigen Polen werden dokumentiert, erhalten und erforscht.
- Ein digitales Lexikon zur Bewahrung für die Zukunft wird erarbeitet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 11
- Werte werden vermittelt und Traditionen gepflegt.
- Kultur- und Geschichtsbewusstsein und die Werte der Demokratie bestimmen auch künftig das Zusammenleben.
- Kultur ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Ministerien berührt.
- Ressourcen der Kultur werden besser identifiziert.
- Die Sprache soll sich an den Regeln des Rates für deutsche Rechtschreibung orientieren.
- Die Sprache muss vor allem von den Menschen im Land akzeptiert werden.
- Für sprachliche Entwicklungen besteht Offenheit.
- Christliche Werte und Traditionen werden als Bestandteil der Gesellschaft und als Fundament der Kultur geschätzt.
- Die Erinnerungskultur muss sich auf veränderte Herausforderungen einstellen.
- Die Sprache und die Traditionen sollen weiterhin eine Brücke zu den slawischen Nachbarn sein.
- Die niederdeutsche Sprache ist in ihren regionalen Besonderheiten schützenswert.
Grüne 728
Mehr Geld 3
- Die Kulturpolitische Strategie des Landes soll mit spezifischen Maßnahmen untersetzt und finanziert werden.
- Für den Denkmalschutz soll mehr Geld bereitstehen, um Bundesförderprogramme zu nutzen und private Denkmaleigentümer zu unterstützen.
- Die Dokumentation der Ostmoderne und der Erhalt von Kunst am Bau aus dieser Zeit sollen weiter gefördert und ausgeweitet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Kultur soll in die Breite der Gesellschaft und in alle Landesteile getragen werden.
- Es soll mehr kulturelle Angebote in anderen Bereichen wie Gesundheit, Bildungs- und Jugendarbeit geben.
- Die Förderung für den Erhalt der Dorfkirchen soll weiter aufgestockt werden.
- Kirchengemeinden, Initiativen und Kommunen sollen bei der Entwicklung von Dorfkirchen zu sozialen Treffpunkten und Kulturorten unterstützt werden.
- Das baukulturelle Erbe soll bewahrt und erlebbar gemacht werden.
- Auch jüngere Zeitschichten der Baukultur sollen erhalten und mehr Menschen nahegebracht werden.
- Für den Denkmalschutz soll mehr Geld bereitstehen, um Bundesförderprogramme zu nutzen und private Denkmaleigentümer zu unterstützen.
- Die Förderung für den Erhalt von Dorfkirchen soll stufenweise aufgestockt werden.
- Die Dokumentation der Ostmoderne und der Erhalt von Kunst am Bau aus dieser Zeit sollen weiter gefördert und ausgeweitet werden.
- Denkmale dürfen nicht weiter überdimensionierten Neubauprojekten und überholten Planungen zum Opfer fallen.
- Das Programm „Tolerantes Brandenburg“ wird gestärkt.
- Die politische Bildungsarbeit von Gedenkstätten, Opferverbänden und Bildungsträgern gegen Relativierungen der Shoah und Verschwörungsmythen wird stärker unterstützt.
- Für die Aufarbeitung und das Gedenken an die Opfer der DDR-Diktatur werden neue regionale Erinnerungsorte geschaffen.
- Bestehende Erinnerungsorte zur DDR-Diktatur werden erhalten und gestärkt.
- Die Zeit der sowjetischen Besatzung und der DDR wird systematisch im Konzept für Erinnerungskultur bearbeitet.
- Bei Verhandlungen mit der Familie Hohenzollern über strittige Objekte dürfen Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus nicht unter den Tisch gekehrt werden.
- Forschungs- und Bildungsprojekte, die verfolgte Gruppen und ein angemessenes Gedenken in den Gedenkstätten Sachsenhausen, Ravensbrück, Uckermark und Klinkerwerk Oranienburg sichtbar machen, werden besonders gefördert.
- Das Konzept für Erinnerungskultur des Landes nimmt die neu geschaffenen Gedenkzeichen und Gedenkformate für verschiedene Opfergruppen auf.
- Bemühungen zur umfassenden Aufklärung der kolonialen Vergangenheit Brandenburgs, Deutschlands und Europas werden unterstützt.
- Erinnerungskulturelle Angebote zur Kolonialgeschichte werden weiter ausgebaut.
- Zur kolonialen Vergangenheit werden neue Gedenkorte und dezentrale Lernorte geschaffen.
- Gemeinsam mit dem Bund wird ein Lern- und Erinnerungsort als zentrale Gedenkstätte für die Opfer des deutschen Kolonialismus errichtet.
- Auf Bundesebene wird eine unabhängige Kommission eingerichtet, die die Beteiligung Brandenburgs und seiner Vorgänger am Kolonialismus und deren Folgen untersucht.
- Kolonialverbrechen werden, wo gerechtfertigt, öffentlich anerkannt.
- Die Aufarbeitung des Kolonialismus wird zentrales Thema bei der Überarbeitung des Brandenburgischen Konzepts Erinnerungskultur.
- Minderheiten- und Regionalsprachen wie Sorbisch und Niederdeutsch, die Nachbarsprache Polnisch und die Herkunftssprachen von Zugewanderten werden stärker gefördert.
- Angebote auf Niederdeutsch, etwa in der Pflege, werden ausgedehnt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Mit den Baukulturgemeinden der Lausitz soll wieder eine gute Baukultur etabliert werden.
- Die Kulturstrategie des Landes soll weiterentwickelt werden.
- Es soll geprüft werden, ob die Villa und Hochschule Bogensee nachgenutzt und als mahnender Ort erlebbar gemacht werden kann.
- Das Konzept für Erinnerungskultur des Landes wird überarbeitet.
- Ausstellungen zur kolonialen Vergangenheit werden überarbeitet.
FW 34
Mehr Rechte oder Angebote 3
FDP 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 76
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kulturelle Bildung wird durch Kooperation mit außerschulischen Lernpartnern ausgebaut.
- Die Erinnerungskultur wird gestärkt und das Gedenken an NS-Verbrechen und SED-Unrecht bewahrt.
- Digitale Erinnerungsprojekte werden gezielt gefördert.
- Das Land übernimmt die Verantwortung für das Kloster Chorin.
- Die niederdeutsche Sprache wird geschützt.
- Ein Digitaler Niederdeutsch-Atlas wird entwickelt.
Bleibt wie bisher 6
- Die Kulturland-Themenjahre werden fortgesetzt.
- Das Erbe von Fürst Pückler-Muskau wird bewahrt.
- Die preußischen Schlösser und Gärten als UNESCO-Welterbe werden gepflegt und bewahrt.
- Der Erhalt der Kulturlandschaft wird zur Stärkung von Identität, Tourismus und Verbundenheit mit dem Land unterstützt.
- Die Denkmalhilfe wird weitergeführt.
- Die Umsetzung der Alleenkonzeption 2030 und das Alleenkompetenzzentrum werden beibehalten.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht