Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Grüne 718
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Erinnerungskultur wird gestärkt.
- Ein Zentrum für Baukultur Baden-Württemberg soll die Erkenntnisse aus Strategiedialog und Internationaler Bauausstellung 2027 bündeln und in Praxis, Forschung und Ausbildung verankern.
- Kulturelle Bildung wird für alle ermöglicht.
- Kunst- und Kulturorte werden erhalten, weiterentwickelt und überall im Land zugänglich gemacht.
- Die grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit mit Frankreich und der Schweiz wird durch gemeinsame Programme und Austauschprojekte gestärkt.
- Kulturelle Bildung wird ressortübergreifend gefördert.
- Eine Sanierungsoffensive für Kunst- und Kulturbauten wird gestartet.
- Die Breitenkultur wird gefördert.
- Die Erinnerungskultur soll gestärkt und landesweit sichtbarer werden.
- Bestehende digitale Kulturwerkzeuge werden als Open Source bereitgestellt.
- Ein Forschungs- und Entwicklungsraum für digitale Kultur wird angeboten.
- Bestehende digitale Werkzeuge im Kulturbereich werden als Open Source zur Verfügung gestellt.
- Für die digitale Kulturinfrastruktur wird ein Forschungs- und Entwicklungsraum angeboten.
- Mit einer eigenen Eiszeitkunst-Konzeption soll das Bewusstsein für die Bedeutung dieses UNESCO-Welterbes gestärkt werden.
- Jüdisches Leben soll geschützt und das Verständnis für jüdische Geschichte und Tradition gestärkt werden.
- Unrechtmäßig erworbene koloniale Kulturgüter sollen identifiziert und zurückgegeben werden.
- Die Namibia-Initiative zur kolonialen Aufarbeitung wird gestärkt.
- Die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte Burundis wird gefördert.
Bleibt wie bisher 5
- Die kulturhistorisch einmaligen Weinbaulandschaften werden erhalten.
- Die Freiräume der Kunst werden gesichert.
- Kulturangebote sollen besonders dort erhalten bleiben, wo Kultur und Tourismus lebendige Ortsmitten ermöglichen.
- Kultur wird auch durch verlässliche Arbeitsbedingungen vor Ort gesichert.
- Die Erinnerung soll wach bleiben, die Geschichte nicht umgedeutet werden und junge Menschen sollen sich nicht abwenden.
CDU 510
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Filmkultur im Kino und bei Filmfestivals wird nachhaltig unterstützt.
- Baden-Württemberg wird als Kulturland weiter gestärkt.
- Mit einer Kulturstrategie werden gute Rahmenbedingungen für die Kultur geschaffen.
- Der Wandel der Kulturlandschaft im Zuge der Digitalisierung wird unterstützend begleitet.
- Die nachhaltige Archivierung digitaler Formate wird angestrebt, damit Gegenwartskultur für nachfolgende Generationen erlebbar bleibt.
- Im gesamten Land werden für alle Teile der Bevölkerung niedrigschwellige Zugänge zu Kultur sichergestellt.
- Die Kulturarbeit nach Paragraf 96 des Bundesvertriebenengesetzes wird uneingeschränkt unterstützt.
- Literatur und Geschichtsschreibung zu diesem Schwerpunkt werden gefördert.
- Schlösser und Gärten werden zukunftsfähig gemacht, um die Erinnerung an die Herkunft zu erhalten.
Bleibt wie bisher 4
AfD 31
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
SPD 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Deutsche Gebärdensprache wird als vollwertige Sprache anerkannt, gefördert und gelehrt.
- Das kulturelle Leben wird besonders in Quartieren mit verfestigter Armut gefördert.
- Die Brauchtumspflege in Baden-Württemberg wird gestärkt.
- Die schwäbisch-alemannische Fastnacht als UNESCO-Kulturerbe erhält besonderen Schutz und Förderung.
- Kleine Bühnen, Breitenkultur und neue Kulturorte im ländlichen Raum werden gezielt gefördert, um Dorfzentren zu beleben.
- Kulturschutzzonen werden ermöglicht und unterstützt.
- Mit Provenienzforschung werden unrechtmäßig erworbene koloniale Kulturgüter identifiziert, um sie zurückgeben zu können.
Bleibt wie bisher 1
Linke 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Kunst und Kultur werden durch ein kostenfreies, inklusives und vielfältiges Angebot für alle zugänglich.
- Der rechten Vereinnahmung von Kultur wird entgegengetreten.
- Kunstprojekte in Stadtteilen und kleineren Kommunen werden gefördert.
- Queere, feministische und migrantische Kunst und Kultur wird gefördert.
- Die Kulturförderung erhält verlässliche Strukturen und Planungssicherheit statt Projektabhängigkeit.
- Orte der Kreativität werden gefördert und konsumfreie Räume geschaffen.
- Eine landesweite Initiative „Streetart stärken“ wird gestartet.
Ohne klare Richtung 1
FDP 234
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kultur wird in ihrer ganzen Breite gefördert, einschließlich Vereinen, Kultureinrichtungen in nicht-öffentlicher Trägerschaft und Ehrenamtlichen.
- Die Förderung innovativer Kulturansätze und digitaler Angebote erhält besondere Bedeutung.
- Landesgeschichte, Kulturgüter und Gedenkorte werden stärker im Schulcurriculum verankert.
- Die nationale und internationale Anerkennung immaterieller Kulturgüter des Landes wird vorangebracht und ihr Erhalt gefördert.
Ohne klare Richtung 3
BSW 35
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Ein Kulturfördergesetz wird erlassen.
- Historische Innenstädte werden gepflegt, erhalten und behutsam rekonstruiert.
- Die Förderung von Kunst und Kultur wird Pflichtaufgabe der Kommunen.
- Der Baden-Württembergische Dialektpreis wird erhalten und weiterentwickelt.
- Das Land unterstützt Kommunen gezielt bei Sanierung, Pflege und Rekonstruktion historischer Ortskerne.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 1412
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die kulturelle Vielfalt von der Spitzen- bis zur Breitenkultur wird gestärkt.
- Niedrigschwellige Zugänge zu Kultur sollen für alle ermöglicht werden.
- Erhalt und Neubau von Kultur- und Funktionsgebäuden sollen langfristig gesichert werden.
- Die Kultur soll gestärkt und vernetzt werden.
- Für die Kultur sollen Raum für Neues geschaffen, Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt und innovative Strategien entwickelt werden.
- Der Kultur soll Planungssicherheit gegeben werden.
- Ein neuer Filmpreis wird geschaffen.
- Die Zentrale Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg soll zu einem historisch-politischen Bildungsort weiterentwickelt werden.
- Das Kulturerbe des Landes soll bewahrt, vermittelt und erlebbar gemacht werden.
- Die UNESCO-Welterbebewerbungen des Fernsehturms Stuttgart und der Heuneburg werden unterstützt.
- Eine Eiszeitkunst-Konzeption soll das Bewusstsein für die älteste Kunst stärken und touristische Potenziale erschließen.
- Den Herausforderungen des Klimawandels für die historischen Gärten wird begegnet.
Bleibt wie bisher 4
Ohne klare Richtung 10
- Kunst und Kultur gelten als verbindendes Element zwischen gesellschaftlichen Gruppen in Städten und ländlichen Räumen.
- Kulturelle Bildung und Teilhabe gelten als wesentliche Grundlagen einer modernen Bürgergesellschaft.
- Der digitale Wandel der Kulturlandschaft soll unterstützend begleitet werden.
- Das Konzept der Großen Landesausstellung wird überarbeitet.
- Der Einsatz von KI in der Kultur wird gefördert.
- Qualität und Vielfalt der Baukultur werden gestärkt und sichtbarer gemacht.
- Denkmalschutz soll Spielräume für Sanierung, Umbau und Nutzung lassen.
- Denkmalschutz und erneuerbare Energien werden pragmatisch in Einklang gebracht.
- Wohnen im Denkmal wird gestärkt.
- Das Land setzt auf Austausch mit der Zivilgesellschaft und Kooperationen bei Bildung, Kultur und Kunst im Ausland.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht