Linke · Berlin bezahlbar machen · Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Forderungen zu Gebäudebestand
Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 · Original
Das Programm enthält 22 Forderungen zum Schwerpunkt „Gebäudebestand“, von 488 zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 22Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 336Seiten im Original
- 2026Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 22
Gebäudebestand 22
Nicht kiezverträgliche Nachverdichtungen werden gestoppt.
Wortlaut im Programm
Vorhaben, die gut erschlossen, städtebaulich integriert sowie umweltverträglich sind, werden priorisiert und beschleunigt, strittige Projekte entschieden: Nicht kiezverträgliche Nachverdichtungen werden gestoppt. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema Grüne teilweise unsicher KI
Die landeseigenen Wohnungsunternehmen schaffen vermehrt bezahlbaren Wohnraum durch Aufstockungen.
Wortlaut im Programm
Die LWU sollen vermehrt durch Aufstockungen bezahlbaren Wohnraum schaffen. Link zum Original
Für bezahlbaren Wohnraum wird ein Abrissstopp eingeführt.
Wortlaut im Programm
Berlin braucht einen Abrissstopp. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD ähnlich KI
Abrisse bezahlbaren Wohnraums sind nur in eng definierten sozial und ökologisch begründeten Ausnahmefällen zulässig.
Wortlaut im Programm
Abrisse von bezahlbarem Wohnraum sollen künftig nur noch in eng definierten sozial und ökologisch begründeten Ausnahmefällen möglich sein. In solchen Fällen müssen beim dann folgenden Neubau mindestens 50 Prozent der Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten vermietet werden. Link zum Original
Bei anderen Parteien: AfD gegenteilig SPD ähnlich KI
Grundsätze einer internationalen Bauausstellung sind der Vorrang von Umbau und Sanierung vor Abriss sowie dauerhaft bezahlbarer Neubau durch gemeinwohlorientierte Träger.
Wortlaut im Programm
Elementare Grundsätze einer internationalen Bauausstellung beinhalten für uns den Vorrang von Umbau und Sanierung vor Abriss und Neubau sowie eines Neubaus mit dauerhaft bezahlbaren Mie - ten für breite Schichten der Bevölkerung durch gemeinwohlorientierte Träger, insbesondere Landeseigene Wohnungsunternehmen, Genossenschaften, Stiftungen oder das Mietshäusersyndikat. Die aktuellen Planungen des Senats sehen diese Leitplanken leider nicht vor, daher lehnen wir sie ab. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema unsicher Grüne teilweise SPD teilweise KI
Abrisse von Büro- und Gewerbeflächen werden durch eine Novelle der Bauordnung weitgehend unterbunden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abrisse von Büro- und Gewerbeflächen durch eine Novelle der Bauordnung weitgehend unterbinden und den Umbau von leer stehenden und nicht genutzten Büro- und Gewerbeflächen deutlich ausbauen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: Grüne gleiches Thema SPD teilweise KI
Der Umbau leer stehender Büro- und Gewerbeflächen wird deutlich ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abrisse von Büro- und Gewerbeflächen durch eine Novelle der Bauordnung weitgehend unterbinden und den Umbau von leer stehenden und nicht genutzten Büro- und Gewerbeflächen deutlich ausbauen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise Grüne ähnlich SPD ähnlich KI
Es werden Konzepte entwickelt, um leer stehende Gewerbeeinheiten zu bezahlbarem Wohnraum umzubauen.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir Konzepte entwickeln, um verstärkt leer stehende Gewerbeeinheiten zu bezahlbarem Wohnraum umzubauen, und ein Landesförderprogramm auflegen, um den Umbau mit dem Aufbau von Mietpreis- und Belegungsbindungen zu verknüpfen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise Grüne ähnlich SPD teilweise KI
Der Abriss der Galeria-Karstadt-Gebäude am Hermannplatz und am Kurfürstendamm und monumentale Neubauten an deren Stelle werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen weiterhin die Pläne ab, die GaleriaKarstadt-Gebäude am Hermannplatz und am Ku’damm abzureißen und an dieser Stelle monumentale Neubauten mit zu erwartenden massiven negativen Nebenwirkungen für das angrenzende Stadtgebiet zu errichten. Wir setzen uns für den Erhalt der dortigen Galeria-Warenhaus-Standorte, eine behutsame Weiterentwicklung der Objekte unter Beteiligung der Anwohner*innen und der benachbarten Gewerbetreibenden ein. Link zum Original
Bei anderen Parteien: SPD gleiches Thema KI
Die Galeria-Warenhausstandorte am Hermannplatz und am Kurfürstendamm werden erhalten und unter Beteiligung von Anwohnern und Gewerbetreibenden behutsam weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen weiterhin die Pläne ab, die GaleriaKarstadt-Gebäude am Hermannplatz und am Ku’damm abzureißen und an dieser Stelle monumentale Neubauten mit zu erwartenden massiven negativen Nebenwirkungen für das angrenzende Stadtgebiet zu errichten. Wir setzen uns für den Erhalt der dortigen Galeria-Warenhaus-Standorte, eine behutsame Weiterentwicklung der Objekte unter Beteiligung der Anwohner*innen und der benachbarten Gewerbetreibenden ein. Link zum Original
Leer stehende Bürogebäude werden umgenutzt.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir uns für die Umnutzung bereits bestehender, leer stehender Bürogebäude ein, nutzen dafür zur Verfügung stehende Fördermittel auf Bundesebene und schaffen ein Landesförderprogramm. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise Grüne ähnlich SPD ähnlich KI
Für die Umnutzung leer stehender Bürogebäude werden verfügbare Fördermittel des Bundes genutzt.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir uns für die Umnutzung bereits bestehender, leer stehender Bürogebäude ein, nutzen dafür zur Verfügung stehende Fördermittel auf Bundesebene und schaffen ein Landesförderprogramm. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema Grüne gleiches Thema unsicher SPD ähnlich KI
Für die Umnutzung leer stehender Bürogebäude wird ein Landesförderprogramm geschaffen.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir uns für die Umnutzung bereits bestehender, leer stehender Bürogebäude ein, nutzen dafür zur Verfügung stehende Fördermittel auf Bundesebene und schaffen ein Landesförderprogramm. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise Grüne ähnlich SPD ähnlich KI
Mehrfachnutzungen durch Stapelung, etwa Wohnungen auf Supermärkten, sollen weiteren Flächenverbrauch vermeiden.
Wortlaut im Programm
Mehrfachnutzungen durch Stapelung, z. B. Wohnungen auf Supermärkten oder Schwimmbäder auf Wohnungsgebäuden tragen dazu bei, den weiteren Flächenfraß zu vermeiden. Link zum Original
Bei anderen Parteien: AfD teilweise Grüne ähnlich SPD ähnlich KI
Aufstockung, Umnutzung von Büroflächen und Sanierung leer stehender Immobilien erhalten Vorrang vor flächenintensivem Neubau.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine Baupolitik umsetzen, die Aufstockung von Bestandsbauten, Umnutzung von Büroflächen und Sanierung leer stehender Immobilien gegenüber flächenintensivem Neubau priorisiert. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU teilweise AfD teilweise Grüne teilweise SPD teilweise KI
Abrisse werden durch Änderung der Bauordnung unter strengsten Kriterien genehmigungspflichtig.
Wortlaut im Programm
Abrisse wollen wir durch Änderung der Bauordnung unter strengsten Kriterien genehmigungspflichtig machen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: AfD gegenteilig Grüne teilweise SPD ähnlich KI
Der Abriss intakter Gebäude wird verboten.
Wortlaut im Programm
Den Abriss intakter Gebäude wollen wir verbieten. Link zum Original
Bei anderen Parteien: Grüne ähnlich SPD ähnlich KI
Der dauerhafte Erhalt des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft haben wir den drohenden Abriss des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) vorerst gestoppt und kämpfen weiter für den dauerhaften Erhalt dieses wichtigen Stücks Ostmoderne. Link zum Original
Bei anderen Parteien: Grüne ähnlich KI
Alle nicht realisierten Nachverdichtungsvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften werden gemeinsam mit den Bezirken überprüft.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den betroffenen Bezirken werden wir alle noch nicht realisierten Nachverdichtungsvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zur Bebauung von Freiflächen innerhalb bestehender Quartiere auf den Prüfstand stellen und für künftige Nachverdichtungen städtebauliche Kriterien festlegen. Link zum Original
Für künftige Nachverdichtungen werden städtebauliche Kriterien festgelegt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den betroffenen Bezirken werden wir alle noch nicht realisierten Nachverdichtungsvorhaben der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zur Bebauung von Freiflächen innerhalb bestehender Quartiere auf den Prüfstand stellen und für künftige Nachverdichtungen städtebauliche Kriterien festlegen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema unsicher Grüne ähnlich KI
Ein öffentlich einsehbares Baulückenkataster wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Einrichtung eines öffentlich einsehbaren Baulückenkatasters, um ungenutzte Flächen transparent zu machen. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema SPD gleiches Thema KI
Die vom Abriss bedrohte Fischerpinte am Plötzensee wird erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns konkret für den Erhalt und die Weiterentwicklung der vom Abriss bedrohten Fischerpinte am Plötzensee ein. Link zum Original
Bei anderen Parteien: CDU gleiches Thema KI
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Bei anderen Parteien: Die übrigen Parteien des Parlaments nach ihren Sitzen bei der letzten Wahl. Je Partei steht ihre stärkste Entsprechung: gleich vor ähnlich vor teilweise vor gegenteilig vor gleiches Thema; Parteien ohne Entsprechung fehlen. Aufgeklappt in derselben Reihenfolge.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.