Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU RP 66
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Demokratiebildung und Erinnerungskultur gehören zum Unterrichtsalltag.
- Ein Kulturfördergesetz soll das kulturelle Angebot und den Kulturtourismus stärken.
- Projekte an Schulen, Hochschulen und in Vereinen zur Erinnerungskultur werden unterstützt.
- Kultur wird in Stadt und Land gestärkt, gefördert und für alle zugänglich gemacht.
- Regionale Traditionen sollen bewahrt und zugleich Räume für neue Ideen geschaffen werden.
- Auf europäischer Ebene wird ein Kulturlandschaftsprogramm zum Schutz landschaftsprägender Weinberge angestrebt.
Bleibt wie bisher 4
- Das Brauchtum soll bewahrt werden.
- Regionale Kulturförderpläne und langfristige Finanzierung sollen kulturelle Vielfalt sichern.
- Christliche Feiertage und Traditionen bleiben verbindlicher Bestandteil des kulturellen Lebens im Land.
- Weinbergslandschaften sollen als Teil des kulturellen Gedächtnisses gepflegt und erhalten werden.
SPD RP 1316
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Die Förderung des Steillagenweinbaus wird deutlich ausgeweitet.
- Für den Steillagenweinbau wird ein nachhaltiges Flächenmanagement etabliert.
- Die vielfältige Kulturlandschaft wird gestärkt.
- Ein digitaler Demokratie-Atlas vernetzt Orte der Demokratiegeschichte mit Akteuren der Demokratie.
- Gedenk- und Erinnerungsarbeit wird stärker regional verankert.
- Bürger werden unterstützt, die demokratische Geschichte ihres Ortes einschließlich der NS-Zeit sichtbar zu machen und zu erforschen.
- Schulische und außerschulische Besuchsprogramme für Gedenkstätten werden ausgebaut.
- Mit der Medienanstalt wird ein Projekt zum Erhalt des Gedächtnisses von Zeitzeugen aufgesetzt.
- Orte früherer Kriegsgefangenenlager werden zu Demokratiebildungsstätten über die Folgen des Nationalsozialismus entwickelt.
- Gedenkarbeit und Erinnerungskultur sollen auch die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart einbeziehen.
- Die Dauerausstellung am Hambacher Schloss wird neu konzipiert und die Demokratiebildung dort ausgebaut.
- Die Vermittlung der jüdischen Geschichte des Landes einschließlich des Landjudentums wird gefördert.
- Das Welterbe der SchUM-Stätten wird weiter für die Öffentlichkeit erschlossen.
- Historische Forschung über die Lebenssituationen und Verfolgung queerer Menschen wird gefördert.
- Demokratiegeschichte, Welterbestätten, regionale Traditionen und religiöse Vielfalt werden verlässlich unterstützt.
- Welterbestätten und immaterielles Kulturerbe werden bewahrt und für alle zugänglich gemacht.
Bleibt wie bisher 9
- Die Bedeutung des Steillagenweinbaus soll dauerhaft gesichert werden.
- Die Gedenkarbeit behält einen hohen Stellenwert.
- Die rechte Instrumentalisierung von Mahnmalen und Totengedenken wird abgelehnt.
- Das Hambacher Schloss bleibt ein Ort der Freiheit, Vielfalt und Teilhabe.
- Die Kulturentwicklungsplanung wird fortgesetzt.
- Das Kulturerbe-Portal „Kreuz Rad Löwe“ und das KuLaDig-Projekt werden fortgesetzt.
- Das jüdische Erbe wird unter besonderer Berücksichtigung des Landjudentums bewahrt.
- Die Kulturdenkmäler im Landesbesitz werden erhalten.
- An Kulturdenkmälern im Landesbesitz werden weiterhin notwendige Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.
Ohne klare Richtung 4
- Gedenk- und Erinnerungsarbeit erhält ein besonderes Gewicht.
- Die Kulturlandschaft soll resilient in die Zukunft geführt werden.
- Das Kulturerbe des Landes soll über Rheinland-Pfalz hinaus sichtbarer werden.
- Die Sichtbarkeit der Kulturschätze des Landes wird erhöht und im Alltag der Menschen wahrnehmbar gemacht.
AfD RP 36
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Das Handwerk wird als Kulturgut geschützt.
- Ein digitales Archiv zum Handwerkserbe wird eingerichtet, das die Geschichte des Handwerks, historische Betriebe und Ausbildungen darstellt.
- Gemeinsames Singen und Musizieren deutscher Volks- und Kinderlieder soll an Schulen gepflegt werden.
- Bedeutende Museumsstücke in den Museen des Landes werden vor Raub und Zerstörung geschützt.
- Die Begegnungsstätte für Spätaussiedler informiert über die früheren deutschen Siedlungsgebiete.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Grüne RP 614
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Kulturell und ökologisch wertvolle Steillagen werden erhalten und gefördert.
- Bildungsangebote an Gedenkorten wie Osthofen und Hinzert werden unterstützt.
- Projekte zur Aufarbeitung am ehemaligen Westwall werden unterstützt.
- Der 8. Mai wird als Gedenktag zur Befreiung vom Nationalsozialismus etabliert.
- Koloniale Verbrechen sollen benannt und ihre Folgen sichtbar gemacht werden.
- Forschung, Bildung und kulturelle Projekte zur kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte werden gefördert.
- Kommunen werden bei der Aufarbeitung kolonialer Spuren und der kritischen Überprüfung von Straßennamen und Denkmälern unterstützt.
- Kommunen werden bei der Schaffung von Orten des Gedenkens an die Opfer des Kolonialismus unterstützt.
- Initiativen zur Dekolonisierung der Erinnerungskultur werden gezielt gefördert.
- Kultur soll durch ein Kulturgesetz mit einem Kulturförderplan für jede Wahlperiode verlässlich gefördert werden.
- Das Programm „Zukunft durch Kultur“ soll weiter ausgebaut werden.
- Historische Kulturstätten sollen erhalten und bei der Anpassung an aktuelle Standards unterstützt werden.
- Projekte für interkulturellen Dialog und kulturelle Selbstbestimmung sowie unterrepräsentierte Perspektiven werden gefördert.
- Die Aufmerksamkeit für die SchUM-Stätten und das Hambacher Schloss soll erhöht und die Vermittlungsarbeit gestärkt werden.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
- Innenstädte sollen lebendig sein, mit vielfältigen Wohnformen, kulturellem und sozialem Angebot, Klimaanpassung, klimafreundlicher Mobilität und inhabergeführten Geschäften.
- Regionale Kulturförderfonds und der Aufbau von Kulturknoten werden geprüft.
- Rheinland-Pfalz soll Schauplatz einer Europäischen Kulturhauptstadt werden.
Linke RP 4
Mehr Geld 2
FW RP 6
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kunst und Kultur werden in die Breite des Flächenlandes getragen.
- Ein Kulturkonzept baut Barrieren ab, erschließt neue Besucherschichten und sichert ein reichhaltiges Angebot in allen Regionen.
- Ein Kulturfördergesetz wird geschaffen.
- Die Kulturförderung wird nach dem Vorbild Baden-Württembergs, Bayerns und Hessens der Sportförderung gleichgestellt.
- Der Denkmalschutz wird wirksam und mit angemessenen Fördermitteln ausgestattet.
- Volksfeste, Mundart und traditionelle Handwerke werden unterstützt.
FDP RP 264
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Schutz, Pflege und Vermarktung historischer Gebäude, Naturattraktionen und Weinlandschaften stehen im Zentrum des Tourismusmarketings.
- Innovative Formen des Erinnerns werden unterstützt.
- Die Geschichtsforschung im Land soll gestärkt werden, um neue Formen des Erinnerns zu erforschen und zu etablieren.
- Die touristische Infrastruktur im Ahrtal wird ausgebaut, etwa durch Kur- und Kulturangebote, den Ahr-Radweg und eine Heilwasser-Erlebniswelt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
BSW RP 51
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 4
- Der freie Sonntag wird als soziales Gut und Kulturgut erhalten.
- Der gesellschaftliche Zusammenhalt soll gestärkt, Leistung belohnt, Schwache geschützt und die kulturelle Identität des Landes bewahrt werden.
- Die kulturelle Vielfalt im Land soll erhalten werden.
- Traditionelle Weinbauflächen wie Steillagen sollen erhalten werden.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 413
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die Vielfalt kultureller Angebote wird landesweit und flächendeckend bewahrt und gestärkt.
- Ein Kulturfördergesetz wird geschaffen.
- Die Erinnerungskultur wird weiter ausgebaut.
- Besuche von Gedenkstätten werden verpflichtender Bestandteil des Unterrichtsangebots.
- Der Erhalt der UNESCO-Welterbestätten und des immateriellen Kulturerbes wird gestärkt.
- Die UNESCO-Welterbestätten und das immaterielle Kulturerbe werden sichtbarer gemacht.
- Die UNESCO-Welterbestätten und das immaterielle Kulturerbe werden digital für alle zugänglich gemacht.
- Der Ausbau des jüdischen Weltkulturerbes wird vorangetrieben.
- Die regionale Gedenkarbeit wird nach dem Grundsatz „Grabe, wo du stehst“ gestärkt.
- Lokale NS-Geschichte wird erforscht und sichtbar gemacht.
- Die lokale Geschichtsforschung bezieht die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart ein.
- Zeitzeugenprojekte und digitale Erinnerungsformate werden gefördert.
- Die Feierlichkeiten „Hambach 2032“ zum 200. Jahrestag des Hambacher Festes werden als Zeichen demokratischer Kraft gestaltet.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht