Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Hamburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hamburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
SPD 312
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die gedenkstättenpädagogische Arbeit, etwa der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, wird gestärkt.
- Rund um den Gedenktag 8. Mai werden spezifische Angebote zu den Grundlagen der Demokratie und der Überwindung des Faschismus geschaffen.
- Die baulichen Reste des Tempels an der Poolstraße werden saniert und zu einem Ort der Erinnerung, Begegnung und Kultur entwickelt.
- Kulturelle Bildungsangebote vom Museumsdienst über das Hamburger Konservatorium bis zu freien Trägern werden ausgebaut.
- Eine Förderung für unabhängige Literaturverlage wird eingerichtet.
- Aufarbeitungsprozesse zur NS-Vergangenheit von Behörden und öffentlichen Einrichtungen werden unterstützt.
- Eine enge Zusammenarbeit im Denkmalschutz soll Denkmäler bewahren und zugleich den Anforderungen einer modernen Stadt gerecht werden.
- Die Machbarkeit eines jüdischen Museums für Hamburg wird geprüft.
- Das Entwicklungskonzept eines künftigen Hauses der Migration wird vorangetrieben.
- Das Gedenkstättenkonzept wird systematisch umgesetzt.
- Durch Vereinbarungen mit Partnerstädten in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur wird der kontinuierliche Austausch gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
CDU 1615
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Der Mix aus Handel, Gastronomie sowie Kultur- und Freizeitangeboten wird gefördert, damit die Innenstadt ein Erlebnisraum mit Zusatznutzen neben dem Einkaufen wird.
- Das Projekt Alsterpromenade mit Gastronomie, Event- und Kulturbereichen sowie einem Wasserspiel wird fortgesetzt und stärkt die Aufenthaltsqualität an der Binnenalster.
- Vernachlässigte Denkmäler in öffentlicher Hand werden rechtzeitig instand gesetzt.
- Die Entwicklung einer Kunstachse wird ganzheitlich und gezielt unter Einbeziehung bestehender und geplanter Kulturinstitutionen verfolgt.
- Hamburg wird als kulturelles Zentrum im Norden ausgebaut.
- Die Auseinandersetzung mit den Faktoren, die zur Zerstörung der Weimarer Republik geführt haben, wird verstärkt.
- Die Politik ist nicht für die Kunst, ihre Ausdrucksformen oder ihre Inhalte zuständig.
- Nicht nur private Eigentümer, sondern die Stadt selbst agiert wieder als Vorbild im Denkmalschutz.
- Statt denkmalgeschützte Gebäude abzureißen, werden kreative Lösungen für eine zeitgemäße Erhaltung und Nutzung angestrebt.
- Gedenkorte und Denkmäler an zentrale Ereignisse und Personen der Stadtgeschichte werden nicht verdrängt, sondern im öffentlichen Raum sichtbar gemacht und zu Orten des Lernens und Nachdenkens.
- Standorte und Gedenktafeln werden gepflegt, auch wenn sie teilweise beschmiert und unansehnlich sind.
- Historische Spuren werden sinnvoll kontextualisiert, statt sie auszulöschen.
- Weil es immer weniger Zeitzeugen der nationalsozialistischen Katastrophe gibt, werden neue und lebendige Formate zeitgemäßer Erinnerung angestrebt, die auch die junge Generation erreichen.
- Christliche Traditionen werden in der Öffentlichkeit gepflegt.
Bleibt wie bisher 9
- Hamburg wird als kulturelles Zentrum im Norden erhalten.
- Es bleibt Raum für freie und kontroverse Debatten und eine Streitkultur, die auf Argumenten und Fakten beruht und in der die Kunst eine herausragende Rolle spielt.
- Hamburg bleibt ein Ort, an dem unterschiedliche Kulturen miteinander leben und sich gegenseitig bereichern.
- Museumssammlungen werden mit öffentlicher Unterstützung weiter gesichert.
- Museumssammlungen werden mit öffentlicher Unterstützung weiter gepflegt.
- Die Vielfalt der Literatur wird weiterhin unterstützt.
- Traditionssegler als maritimes Erbe bleiben auf Landes- und Bundesebene erhalten und betriebsfähig, unter anderem durch angepasste Sicherheitsstandards.
- Geschichte bleibt im Stadtbild ablesbar.
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur bleiben in der Stadt stark präsent, damit dieses kulturelle Erbe bewahrt und weitergeführt wird.
Ohne klare Richtung 7
- Der Tourismus birgt das Potenzial, Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und Kultur umfassend zu stärken.
- Stadtteilkultur spielt eine wesentliche Rolle bei der Integration von Menschen in Hamburg.
- Eine attraktive Metropole braucht Kreativität und qualitativ hochwertige Kultur.
- Die Freiheit der Kunst und der Kultur wird anerkannt.
- Die Politik ist für die Bedingungen zuständig, unter denen Kunst und Kultur gedeihen können.
- Straßen und Orte mit Namen historischer Personen werden nicht nur nach heutigen Standards, sondern in ihrem historischen Kontext beurteilt.
- Mit der kolonialen Vergangenheit der Stadt findet eine differenzierte Auseinandersetzung statt.
Grüne 528
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Ein nachhaltiges Lichtfest wird als Alternative zu Feuerwerksveranstaltungen und als Bühne für urbane Lichtkunst eingeführt.
- Das Bestreben der Hamburger Stiftung für Baukultur zum Erhalt von Wohnungsbestand wird unterstützt.
- Der Kulturhaushalt wird verlässlich und anforderungsgerecht gestaltet.
- Ein Verbandsklagerecht gilt als geeignetes Instrument zur Prüfung der Beachtung des Denkmalschutzes.
- Das Interesse am Erlernen des Plattdeutschen wird weiterhin gefördert.
- Eine von Betroffenen ausgehende Erinnerungskultur, die auch die Rolle Hamburgs im deutschen Kolonialismus berücksichtigt, wird gefördert.
- Solche historischen Hafengebäude sollen über den Denkmalschutz gestärkt werden.
- Solche historischen Hafengebäude sollen durch geänderte Pachtvereinbarungen vor dem Abriss nach Pachtende geschützt werden.
- Der Hafen soll stärker in die Veranstaltung „Tage der Industriekultur am Wasser“ der Metropolregion eingebunden werden.
- Die Restaurierung und Wiederherstellung des ehemaligen Tempels in der Poolstraße soll vorangetrieben werden.
- An der Binnenalster soll ein Denkort für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt entstehen.
- Gemeinsam mit Engagierten und Hinterbliebenen wird das Gedenken an Opfer rechter Gewalt aufrechterhalten und weiter aufgeklärt.
- An das Gedenkstättenkonzept der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte wird in der kommenden Legislaturperiode angeknüpft.
- Die Vernetzung der Gedenkorte und die Förderung dezentraler Gedenkstättenarbeit werden als Querschnittsaufgabe verstanden.
- Ein zentraler Gedenkort für den Widerstand gegen das NS-Regime wird als Neubau eines Dokumentations- und Lernortes auf dem Bürgermeister-Petersen-Platz geschaffen.
- In Fuhlsbüttel wird ein Schwerpunkt zur Geschichte des Strafvollzugs in der NS-Zeit aufgebaut.
- Die denkmalgeschützte Gebäudeeinheit des Gefängnisses Fuhlsbüttel wird erhalten und saniert.
- Im denkmalgeschützten Bereich wird keine Wohnbebauung weiterverfolgt.
- Eine Vermarktung mit dem verharmlosenden Zusatz „Santa Fu“ wird ausgeschlossen.
- Es wird geprüft, wie am Ort der Untersuchungshaftanstalt über die Hinrichtung von Widerstandskämpfern aufgeklärt und erinnert werden kann.
- In Farmsen wird ein Erinnerungs- und Lernort zur NS-Euthanasie entwickelt.
- Widerstandskämpfer erhalten mehr Sichtbarkeit im Stadtbild, etwa durch Schul- und Straßenbenennungen.
- Der Tag der Befreiung am 8. Mai wird offizieller Feiertag.
- Der Tag der Befreiung soll bundesweiter Feiertag werden.
- Das stadtweite Erinnerungskonzept zum kolonialen Erbe wird weiterentwickelt.
- Der Tierpark Hagenbeck soll Verantwortung für Menschenschauen übernehmen und sichtbar daran erinnern.
- An der Binnenalster wird ein Denkmal für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt errichtet.
Bleibt wie bisher 3
Linke 37
Mehr Geld 3
- Als Sofortmaßnahme wird ein Fonds für kulturelle Vielfalt eingeführt.
- Starke staatliche Impulse, vor allem öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Kultur und Umweltschutz sowie Konsumhilfen für einkommensschwache Haushalte, sollen aus der Krise führen.
- Öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, Kultur und Umweltschutz sollen massiv ausgeweitet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Als Sofortmaßnahme wird ein Fonds für kulturelle Vielfalt eingeführt.
- Der Lern-, Dokumentations- und Gedenkort im Stadthaus wird in enger Zusammenarbeit mit AVS und VVN-BdA weiterentwickelt.
- Im Stadtzentrum wird ein Ort der Aufklärung über die NS-Verfolgung und den antifaschistischen Widerstand geschaffen.
- Die „Woche des Gedenkens“ wird als hamburgweite Veranstaltung durchgeführt.
- Der 8. Mai wird als Tag der Befreiung vom Faschismus zum Feiertag.
AfD 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
FDP 68
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Schüler lernen das Holocaustgedenken kennen, besuchen Gedenkstätten und Orte jüdischen Lebens und treten in Austausch mit Jüdinnen und Juden.
- Die Hamburger Sternwarte in Bergedorf wird für den Rang als UNESCO-Weltkulturerbe qualifiziert.
- Für die Instandsetzung der Sternwarte werden angemessene Mittel bereitgestellt und Fördergelder von Bund und EU ausgeschöpft.
- Die Erinnerungskultur schließt eine kritische Auseinandersetzung mit Hamburgs Geschichte im Nationalsozialismus und Kolonialismus ein.
- Das koloniale Erbe der Stadt wird offen und kritisch aufgearbeitet.
- Alternativ oder ergänzend zur Umbenennung werden belastete Straßennamen sichtbar kontextualisiert, etwa durch Infotafeln oder QR-Codes.
- Graffiti wird als Kunstform anerkannt und im Stadtbild gefördert.
- Vor dem Abriss städtischer Denkmäler ist die Zustimmung des Denkmalrats einzuholen.
Bleibt wie bisher 3
- Geprüft wird, ob die historischen Alsterschleusen als funktionslose Denkmäler erhalten und die Alster durch Umbau natürlicher und sauerstoffreicher fließen kann.
- Der Denkmalschutz bewahrt Hamburgs bauliche Kulturschätze und bleibt transparent und nachvollziehbar.
- Der Erhalt der Denkmäler wird gesichert.
BSW 15
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 812
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Ein nachhaltiges, dezentrales Lichtkunstfest außerhalb der Sommersaison als Alternative zu Feuerwerken wird geprüft.
- Das Angebot kultureller Veranstaltungen in der Innenstadt wird ausgebaut.
- Ein Schwerpunkt der Kulturpolitik liegt auf „Audience Development“, um ein vielfältiges Publikum anzusprechen.
- Erhalt und Neuentwicklung von Kulturflächen werden in der Stadtentwicklung strukturell berücksichtigt.
- Die Immobilienkompetenz der Kreativ Gesellschaft wird weiterentwickelt, um kulturelle Räume zu erhalten und neu zu schaffen.
- Das Gedenkstättenkonzept wird systematisch umgesetzt.
- Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit von Behörden und öffentlichen Einrichtungen wird vorangetrieben.
- Die Provenienzforschung wird vorangetrieben.
- Die Geschichte des Baakenhafens als Ausgangsort des Völkermords an Nama und Herero wird im Rahmen der Dekolonisierungsstrategie gewürdigt.
- Eine zivilgesellschaftliche Koordinierungsstelle „Hamburg dekolonisieren“ wird zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit eingerichtet.
- Der historische Tempel in der Poolstraße wird auch in der Sanierungsphase soweit möglich zugänglich gemacht.
- Die gedenkstättenpädagogische Arbeit wird ausgebaut.
Bleibt wie bisher 6
- Freiheit der Künste, Investitionen in kulturelle Infrastruktur und verlässliche Kulturförderung bleiben in Hamburg selbstverständlich.
- Gemeinsam mit den Erben soll der Verbleib der Sammlung Falckenberg in Hamburg gesichert werden.
- Das denkmalgeschützte Opernhaus an der Dammtorstraße wird erhalten und weiter als Veranstaltungsort genutzt.
- Die Vermittlung der Bedeutung der baulichen Geschichte der Stadt wird weiter gefördert.
- Die erhaltenen Teile des historischen Tempels in der Poolstraße werden denkmalgerecht erhalten.
- Die erhaltenen Teile des historischen Tempels in der Poolstraße werden denkmalgerecht erhalten.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht