Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 71
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 6
- Die bayerische Kultur, Lebensart und der gesellschaftliche Zusammenhalt sollen erhalten bleiben.
- Das Modell der bayerischen bäuerlichen Landwirtschaft und der Erhalt der bäuerlichen Kultur werden verteidigt.
- Traditionen und Brauchtum in Bayern sollen bewahrt und an künftige Generationen weitergegeben werden.
- Die bayerische Kultur und Lebensart soll erhalten werden.
- Kulturelle Schätze, regionale Besonderheiten und die Einmaligkeit Bayerns sollen erhalten werden.
- Das materielle und immaterielle Kulturerbe und die bayerische Dialektvielfalt sollen erhalten werden.
FW 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Das gewachsene Sinneserbe der Heimat soll mit einer deutschlandweiten Initiative geschützt werden.
- Das Sinneserbe aus landesüblichen Geräuschen, Gerüchen und Bräuchen soll geschützt werden.
- Heimatkunde und kulturelle Bildung sollen in den Lehrplänen gestärkt werden.
- Kulturelle Bildung und Teilhabe sollen für die ganze Gesellschaft gefördert werden.
- Geschichte sowie Flucht und Vertreibung von Heimatvertriebenen und Aussiedlern sollen stärker in den bayerischen Lehrplänen verankert werden.
- Kultur und Brauchtum von Aussiedlern und deutschen Minderheiten im Ausland sollen gefördert werden.
- Die deutsche Sprache soll in Europa gestärkt werden.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
AfD 814
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Eine lebendige Volkskultur wird gepflegt.
- Die bayerische Kulturlandschaft wird vor Zerstörung durch Windräder, Solarparks und gesichtslose Architektur bewahrt.
- Bayerische Ortsbilder werden geschützt.
- Eine regionale Baukultur wird gefördert.
- Der Zerstörung von Denkmälern und historisch wertvoller Bausubstanz wird Einhalt geboten.
- Förderungen und Beratungsangebote für den Denkmalschutz werden stark ausgebaut.
- Kulturelle Eigenheiten werden gegen eine Verengung auf internationale Formensprachen gefördert.
- Kunstschätze in bayerischen Museen werden durch höhere Schutzmaßnahmen gegen Extremisten und Diebesbanden geschützt.
- Deutsch wird als allein gültige Landes- und Amtssprache geschützt, gepflegt und gefördert.
- Deutsch wird als Amts- und Landessprache in der Bayerischen Verfassung verankert.
- Das bayerische Brauchtum wird deutlich stärker gefördert.
- Das kulturelle Erbe der Volksdeutschen wird in Zusammenarbeit mit den Nachbarn für künftige Generationen bewahrt.
- Deutsche Geschichtserinnerung, Kultur und Sprache in den ehemaligen Ostgebieten, etwa Sprachschulen und Museen, werden stärker gefördert.
- Durch Denkmalschutz und Erinnerungskultur wird die bayerische Geschichte an junge Generationen weitergegeben.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 5
- Auf die kulturellen Wurzeln und regionalen Traditionen Bayerns wird Wert gelegt.
- Ein positives, bejahendes Verhältnis zur eigenen Kultur wird vertreten.
- Eine einseitige Politisierung der Kunst wird kritisch gesehen.
- Es werden Bedingungen für einen kulturellen Aufbruch nach den Prinzipien des Wahren, Guten und Schönen geschaffen.
- Heimatpflege umfasst neben der Natur die Pflege von Traditionen, Bräuchen, Kultur, Dialekt und Sprache.
Grüne 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kommunen werden dabei unterstützt, Kunst und Kultur auf dem Land zu stärken.
- In einem breiten Beteiligungsprozess wird ein Landeskulturentwicklungsplan erarbeitet.
- Richtlinien für eine transparente Kulturförderung werden erarbeitet.
- Kooperationen für kulturelle Bildung inner- und außerschulisch werden gestärkt.
- Kulturelle Bildung soll es für alle Altersgruppen geben.
- Zur Vermeidung von Leerstand werden in Denkmälern neue Nutzungen durch Umbauten im Inneren ermöglicht.
- Vollzugsdefizite bei Verstößen gegen das Denkmalschutzgesetz werden beseitigt.
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur werden gefördert.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
SPD 211
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- In Gedenkstätten und Gedenkorten wird an die Verbrechen der NS-Diktatur und deren Folgen erinnert.
- Der Neustart des kulturellen Lebens nach Corona soll kraftvoll gefördert werden.
- Der Staat soll den Weg zur Kultur für alle öffnen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen.
- Für die Entwicklung der Künste und des kulturellen Lebens sollen Freiräume jenseits des Marktes geschaffen werden.
- Im Dialog mit Kulturschaffenden, Bezirken und Kommunen soll ein Landeskulturprogramm für alle Regionen aufgelegt werden.
- Kulturelle Infrastrukturen und die Vielfalt kultureller Angebote im ländlichen Raum sollen gestärkt werden.
- Die kulturelle Daseinsvorsorge soll eine Pflichtaufgabe der Kommunen werden.
- Für den Erhalt von Baudenkmälern und Bodendenkmälern sollen deutlich mehr staatliche Mittel bereitgestellt werden.
- Die koloniale Vergangenheit Bayerns soll aufgearbeitet und in der Erinnerungskultur verankert werden.
- Bayerische Orte und Denkmäler der Demokratiegeschichte sollen hervorgehoben werden.
Bleibt wie bisher 1
FDP 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die bayerische Kulturlandschaft wird in all ihren Ausprägungen erhalten und ausgebaut.
- Für die Kultur werden neue Freiräume geschaffen.
- In von Abwanderung betroffenen Gegenden wird das kulturelle Leben erhalten und gestärkt.
- Allen Menschen unabhängig von Alter und Herkunft wird der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht und kulturelle Bildung aufgewertet.
- Historische Bausubstanz wird nicht nur unter Denkmalschutzaspekten gefördert, sondern besser in den Kunst- und Kulturbetrieb eingebunden.
- Moderne Informations- und Kommunikationskonzepte eröffnen neue Möglichkeiten der natur- und kulturgeschichtlichen Bildung unter freiem Himmel.
- Zur Sicherung des Denkmalschutzes erhält die Handwerks- und Hochschulausbildung eine bessere interdisziplinäre Komponente.
- Eine jährliche landesweite Gedenkminute für die Opfer des Holocaust wird eingeführt.
Linke 246
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Der 8. Mai wird in Bayern als Tag der Befreiung vom Faschismus Feiertag.
- Die Staatsregierung ist verpflichtet, Kultur zu schützen und zu fördern.
- Die Kulturpolitik soll ein vielgestaltiges, ausgewogenes und allgemein zugängliches Kulturangebot schaffen.
- Antimilitaristische staatliche Gedenk- und Feiertage wie der Tag der Befreiung und der Antikriegstag werden eingeführt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 115
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Das „Gesamtkonzept Erinnerungskultur“ wird fortentwickelt.
- Mit Gedenkstätten, Wissenschaft und Opferverbänden werden neue Erinnerungsformate entwickelt.
- Jede Schülerin und jeder Schüler besucht während der Schulzeit mindestens eine KZ-Gedenkstätte oder vergleichbare Einrichtung.
- Eine neue bayerische Dialektinitiative wird gestartet.
- Die Kulturförderung wird gemeinsam mit den Kommunen gestärkt.
Bleibt wie bisher 8
- Kultur, Brauchtum und die Kulturlandschaft der bayerischen Heimat werden erhalten.
- Das Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung wird aufrechterhalten.
- Die Pflege des immateriellen Kulturerbes wird verstetigt.
- Die Unterstützung der Heimatpflege und des Ehrenamts vor Ort einschließlich Volksmusik und regionaler Musikszene wird fortgeführt.
- Bayern soll weiterhin mehr für Kunst und Kultur ausgeben als jedes andere Land.
- Die regionalen Besonderheiten Bayerns sollen erhalten werden.
- Materielles und immaterielles Kulturerbe sowie die bayerische Dialektvielfalt sollen erhalten werden.
- Die heimische Wirtshauskultur soll erhalten und geschützt werden.
Ohne klare Richtung 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht