Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 611
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die niederdeutsche Sprache wird gefördert.
- Für die Route der Megalithkultur wird bei der EU die Anerkennung als europäisches Kulturerbe beantragt.
- Die Sanierung historischer Gebäude wird gezielt gefördert.
- Gemeinden erhalten klare Eingriffsmöglichkeiten zum Erhalt verfallender historischer Gebäude.
- Die Fördermittel für den Erhalt des Kulturerbes werden deutlich erhöht.
- Der Denkmalschutz erhält Verfassungsrang.
- Großsteingräber der Megalithkultur werden in ein touristisches Konzept eingebunden.
- Für Erhalt und Sanierung von Krieger- und Gefallenendenkmälern werden Fördermittel bereitgestellt.
- Die deutsche und europäisch-abendländische Kultur wird erhalten und gefördert.
- Die Kulturlandschaft des Landes wird erhalten und ausgebaut.
- Die Kulturförderung konzentriert sich besonders auf niederdeutsche Volkskunst und die plattdeutsche Sprache.
Bleibt wie bisher 5
- Das Landgestüt Redefin bleibt erhalten; eine Privatisierung wird abgelehnt.
- Historische Bausubstanz wird bewahrt.
- Gewachsene Baukultur wird gesichert.
- Theater und Orchester im Land werden im Rahmen des Landeshaushalts so ausgestattet, dass Qualität und Umfang des Angebots gesichert sind.
- Der Theaterpakt des Landes wird beibehalten.
SPD 924
Mehr Geld 3
- Mittel des MV-Investitionsplans werden insbesondere für Zukunftsinvestitionen der Kommunen in Schulen, Kultur, Sportstätten und Infrastruktur genutzt.
- Mittel aus dem EFRE sollen gezielt für Bewahrung und moderne Nutzung des kulturellen Erbes nutzbar gemacht werden.
- Der Bürgerfonds Kultur wird mit einem regionalen Förderschwerpunkt „Kultur vor Ort“ ausgebaut.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Breiten- und Spitzensport, Kultur und Ehrenamt werden gestärkt.
- Die Arbeit der Gedenkstätten für die Opfer staatlicher Gewalt der Diktaturen des 20. Jahrhunderts soll gestärkt werden.
- In Peenemünde soll auch außerhalb der musealen Ausstellung an die beim Bau der V2 ermordeten Häftlinge erinnert werden.
- Kultur soll in Stadt und Land gleichermaßen gesichert und gestärkt werden.
- Das von früheren Generationen geschaffene Kulturerbe wird geschützt und Raum für Neues gegeben.
- Die Pflege und Förderung des immateriellen Kulturerbes wird unterstützt.
- Es wird geprüft, wie Digitalisierung und Zugänglichkeit des filmischen Erbes gemeinsam mit Kinos, Archiven und Kulturakteuren gestärkt werden können.
- Interkulturelle und nachhaltige Kulturangebote werden gezielt gefördert.
- Eine lebendige Erinnerungskultur von der Gedenkstättenarbeit bis zu zeitgemäßen Formen des Erinnerns wird unterstützt.
- Die Bewahrung und Pflege des Niederdeutschen wird weiter gefördert.
- Die Erforschung der Regionalgeschichte wird weiter gefördert.
- Erhaltung und Weiterentwicklung des materiellen und immateriellen Kulturerbes werden weiter gefördert.
- Die Vielfalt der Kulturlandschaft von Theatern über Bibliotheken bis zu ehrenamtlich betriebenen Museen soll erhalten und weiterentwickelt werden.
- Das kulturelle Erbe von der Eiszeit bis zur Hanse wird sichtbarer und erlebbarer gemacht.
- Gemeinsam mit der Universität Greifswald wird an einem neuen Pommerschen Landesarchiv in Vorpommern gearbeitet.
- Die Angebote der landeseigenen kulturgutbewahrenden Einrichtungen werden digital ausgebaut und besser zugänglich gemacht.
- Mittel aus dem EFRE sollen gezielt für Bewahrung und moderne Nutzung des kulturellen Erbes nutzbar gemacht werden.
- Programme wie INTERREG und Creative Europe werden stärker für grenzüberschreitende kulturelle Begegnungen genutzt.
- Innenstädte sollen durch Kulturrouten, Festivals oder Kunst im öffentlichen Raum belebt werden.
- Ein Kulturatlas wird aufgelegt, der Kunst und Kultur regelmäßig sichtbar macht und Versorgungslücken erkennbar werden lässt.
- Jüdisches Leben und jüdische Kultur werden gegen jede Form des Antisemitismus verteidigt.
- Das Grüne Band soll zu einer länderübergreifenden Weltkulturerbestätte entwickelt werden.
Bleibt wie bisher 4
- Die Arbeit des Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird weiter unterstützt.
- Die Freiheit der Kunst wird verteidigt.
- Es wird geprüft, wie kleinere Stadt-, Amts- und Kommunalarchive durch fachliche Beratung und Vernetzung besser unterstützt werden können.
- Der Bürgerfonds Kultur wird erhalten.
Ohne klare Richtung 5
- Die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus, Sowjetischer Besatzungszeit und DDR sowie die Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung gelten als Fundament der Demokratie.
- Die Chancen der Digitalisierung sollen auch im Kulturbereich genutzt werden.
- Eine Debatte über die Verankerung von Kunst und Kultur als Staatsziel der Bundesrepublik Deutschland wird angestoßen.
- Planungssicherheit, faire Zugänge und eine lebendige Kulturlandschaft in allen Regionen werden angestrebt.
- Kultur wird als Brücke zwischen den Gesellschaften verstanden.
Linke 716
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Programme zur Kinder- und Jugendarbeit, Demokratieförderung, Kultur und Gleichstellung werden stabil ausfinanziert.
- Kultur, Gleichstellung, Gewaltschutz und zivilgesellschaftliche Infrastruktur werden verlässlich gefördert.
- Kultur wird als verbindliche öffentliche Aufgabe gestärkt und dauerhaft abgesichert.
- Kultur wird als Pflichtaufgabe in der Landespolitik verankert.
- Ein Kulturfördergesetz mit klaren und transparenten Fördergrundsätzen wird eingeführt.
- Der Schutz der Kunstfreiheit vor politischer Einflussnahme und Zensur wird gestärkt.
- Kulturelle Teilhabe als Recht aller wird durch Abbau von Barrieren und vielfältige Zugänge aktiv ermöglicht.
- Kultur soll gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln und Räume öffnen, in denen Menschen von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter selbst kreativ werden.
- Finanzielle, soziale und bauliche Barrieren bei Kunst und Kultur werden abgebaut.
- Partizipative, sozio- und subkulturelle Angebote werden ausgebaut und gleichberechtigt gefördert.
- Internationale Kulturkooperationen, insbesondere im Ostseeraum, werden gefördert.
- Denkmalschutz und Baukultur werden gestärkt.
- Die Erinnerungskultur wird gestärkt.
- Jugend- und Kulturaustausch in Europa wird gefördert.
- Grenzüberschreitende Kulturprojekte werden gefördert.
- Regionale kulturelle Zusammenarbeit, besonders im ländlichen Raum, wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 4
Grüne 29
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird gestärkt und ihre Vermittlung in Bildung und politischer Kultur verankert.
- Projekte, die persönliche Erfahrungen von Unrecht und Widerstand weitergeben, werden gefördert.
- Kultur wird als Pflichtaufgabe verankert und eine stabile kulturelle Grundversorgung in allen Regionen gesichert.
- Denkmäler sollen erhalten, besser erschlossen und ihre Nutzung langfristig gesichert werden.
- Eine wissenschaftlich begleitete, personell und finanziell untersetzte Denkmalstrategie des Landes wird entwickelt.
- Geschichtsträchtige Orte werden durch Pflege- und Nutzungskonzepte sowie digitale und museale Angebote öffentlich zugänglich gemacht.
- Bauherren und Kommunen werden beim Erhalt und der Sanierung ortsbildender Gebäude unterstützt, auch finanziell und durch schnelle Entscheidungen.
- Die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Polen wird für wirtschaftliche Chancen, kulturellen Austausch und eine starke Grenzregion vertieft.
CDU 1628
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 27
- Erinnerungskultur ist Pflichtbestandteil der schulischen Erziehung.
- Jede Schülerin und jeder Schüler besucht in der Schullaufbahn mindestens einmal ein ehemaliges Konzentrationslager und eine Gedenkstätte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
- An der Universität Rostock entsteht ein Arno-Esch-Zentrum für vergleichende Kommunismus- und Diktaturgeschichte, das auch öffentlich zugänglich ist.
- Erntefeste, Hofläden, regionale Produkte und bäuerliche Kultur werden gefördert, damit die Landwirtschaft sichtbar und kulturell verankert bleibt.
- Die staatlichen Schlösser und Gärten werden erhalten und auf heutige sowie zukünftige Anforderungen ausgerichtet.
- Der Besuch der Anlagen soll attraktiver werden, indem die Vergangenheit durch Projekte wie Künstliche Intelligenz oder Augmented Reality interaktiv erlebbar wird.
- Die Übernahme weiterer Objekte durch das Land wird geprüft, wenn bei Anlagen mit überregionaler Bedeutung die Erhaltung gefährdet ist.
- Kulturförderung soll planbar, nachhaltig und nachvollziehbar erfolgen.
- Themenjahre sollen die Vielfalt der Kulturen, die gesellschaftliche Teilhabe und die Erinnerungskultur stärken.
- Identität, Sprache, Traditionen und Brauchtum werden offen und selbstbewusst gestärkt.
- Die freie kulturelle Lebensart wird geschützt.
- Mit kurzen Wegen, weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in lokale Akteure werden die Kulturangebote erhalten und weiterentwickelt.
- Der Denkmalschutz wird durch ein Sofortprogramm gestärkt.
- Beim Denkmalschutz haben Notsicherung, Dach- und Fachmaßnahmen sowie der Erhalt der Bausubstanz Vorrang.
- Das Denkmalschutzprogramm hilft unbürokratisch, schnell und mit festen Entscheidungsfristen.
- Die Baukultur des Landes wird technologieoffen in Strategien für Energie, Wärmewende und Ortsentwicklung eingebunden.
- Sonderinvestitionsprogramme für Sanierung und Erhalt von Kulturdenkmalen wie Schlössern und historischen Bauwerken werden gezielt umgesetzt.
- Bei drohendem Verfall werden zusätzliche Schlösser und Herrenhäuser in Landeseigentum übernommen, damit sie erhalten bleiben.
- Die Förderung von Kirchensanierungen zum dauerhaften Erhalt historischer Kirchengebäude wird im Landeshaushalt verankert.
- Der Kirchensanierungsfonds wird wieder aufgelegt, um Kirchen als Kulturerbe zu schützen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
- Die Kulturförderung wird langfristig und verlässlich gestaltet.
- Ehrenamtlich getragene Kultur wie Dorftheater, Chöre, Heimatvereine und Traditionspflege wird gezielt gefördert.
- Kulturelle Bildung wird flächendeckend und verlässlich angeboten, vor allem über Musikschulen, Bibliotheken und Jugendkunstschulen sowie soziokulturelle Zentren.
- Die niederdeutsche Sprache wird verstärkt gefördert.
- Die Gedenkstättenarbeit wird gestärkt und mit den zuständigen Akteuren didaktisch modern, wissenschaftlich fundiert und für Schulklassen gut zugänglich gestaltet.
- Digitale Archive der Erinnerungsarbeit werden bewahrt und ausgebaut.
- Themenjahre fördern die Vielfalt von Kulturen.
Bleibt wie bisher 9
- Der Schutz von Alleen und Baumreihen wird auf die Erhaltung historischer Baumalleen zurückgeführt.
- Kultur wird nicht als freiwillige Leistung behandelt, die in schlechten Jahren zuerst gekürzt wird.
- Die Welterbestätten und das immaterielle Kulturerbe des Landes werden bewahrt.
- Auf die Bewahrung eines vielfältigen Kulturerbes, regionaler Besonderheiten, kultureller Bräuche und einer lebendigen Vereins- und Brauchtumskultur wird besonderer Wert gelegt.
- Der historische Charakter darf bei diesen Strategien nicht gefährdet werden.
- Maritimes Erbe, Häfen, Traditionsschiffe, Fischereikultur und Küstenhandwerk werden gesichert.
- Die Zeitzeugenarbeit wird fortgesetzt.
- Das kulturelle Bewusstsein des Landes wird erhalten und gestärkt, und der gesellschaftliche Zusammenhalt wird gefestigt.
- Kulturgüter werden gemeinsam mit allen Beteiligten gesichert.
Ohne klare Richtung 7
- Kultur gilt als öffentliche Daseinsvorsorge.
- Kultur gilt zugleich als relevanter Wirtschaftsfaktor.
- Heimat und Kultur sollen überall lebenswert bleiben, nicht nur in den Oberzentren.
- Kultur wird konsequenter als regionaler Wirtschaftsfaktor genutzt.
- Die Pflege der regionalen Identität wird gezielt gestärkt.
- Ziel ist die Stärkung lokaler Bräuche, des traditionellen Kulturerbes und damit der kulturellen Identität des Landes.
- Es wird geprüft, ob die hochdeutsche und die niederdeutsche Ortsbezeichnung künftig direkt auf der Ortstafel stehen können.
BSW 56
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die regionale Zusammenarbeit im Ostseeraum soll gefördert werden, besonders in Umwelt- und Naturschutz, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur.
- Regionale Identität, Kultur, Handwerk, Traditionen und regionale Produkte werden als Teil touristischer Angebote gefördert.
- Bildung, Wissenschaft und Kultur werden als zusammenhängende Bereiche gestärkt.
- Regionale Kultur und Traditionen, besonders die plattdeutsche Sprache, werden gefördert.
- Freie Kulturinitiativen und regionale Kulturprojekte werden unterstützt.
- Die Gedenkstättenarbeit, besonders zu den Verbrechen des Nationalsozialismus, wird konsequent gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
FDP 512
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Kulturelle Bildung wird als wichtiger Bestandteil moderner Bildungspolitik gestärkt.
- Formale und non-formale kulturelle Bildungsangebote werden gefördert.
- Formale und non-formale kulturelle Bildungsangebote werden miteinander vernetzt.
- Kulturelle Bildung wird interdisziplinär in den Kontext anderer Fächer integriert.
- Die Freiheit von Kunst und Kultur wird gestärkt.
- Kulturpolitik soll Rahmen setzen und keine Inhalte vorgeben.
- Eine Initiative „Kultur ist Bildung“ wird geschaffen.
- Die Geschichte der SED-Diktatur und ihre Opfer dürfen nicht relativiert oder vergessen werden.
- In Schwerin wird nahe Landtag und Staatskanzlei ein Mahnmal für die Opfer der sozialistischen Diktatur geschaffen.
- Dem Mahnmal wird eine Tafel beigefügt, die das Unrecht des DDR-Staates aufbereitet.
- Die Vernetzung mit anderen Behörden und Bundesländern soll Forschung und Aufklärung über DDR-Unrecht voranbringen.
Bleibt wie bisher 3
- Friedhöfe bleiben als Orte der Trauer erhalten und übernehmen durch kreative Konzepte neue Funktionen.
- Freiwillige kommunale Leistungen etwa für Vereine, Kultur, Spielplätze und Sportstätten bleiben auch in schwierigen Zeiten gesichert.
- Ein Mindestumfang freiwilliger kommunaler Leistungen wird im Finanzausgleichsgesetz festgeschrieben.
FW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Verbindung von Kultur und Natur mit unerschlossenen Ressourcen für kleinere Gewerbebetriebe wird politisch unterstützt und geschützt.
- Ein neues Sanierungsprogramm zum Erhalt historischer Innenstädte fördert besonders die Energieeinsparung.
- Kultur wird als Teil der Daseinsvorsorge in der Landesverfassung verankert.
Koalitionsvertrag 148
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Wiederherstellung historischer Parkanlagen wird gesetzlich festgeschrieben.
- Das Niederdeutsche wird gepflegt und gefördert.
- Die kulturelle Bildung wird als Element der Teilhabe gestärkt.
- Das Strategiekonzept zur Bewahrung und Digitalisierung des Kulturerbes einschließlich eines digitalen Künstlerarchivs wird fortgeschrieben.
- Kunst am Bau soll bei öffentlichen Bauvorhaben berücksichtigt werden.
- Orte erlittenen Unrechts werden als Lernorte der Demokratie weiterentwickelt.
- Ein Erinnerungsort zur Friedlichen Revolution soll geschaffen werden.
- Die Errichtung des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und europäische Transformation“ bis 2027 wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 7
- Einzigartige Kulturstätten und Baudenkmäler im ländlichen Raum sollen erhalten werden.
- Die Bewerbung Schwerins mit dem Residenzensemble zum Weltkulturerbe wird weiter unterstützt.
- Die Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung wird evaluiert und fortgeführt.
- Die Überwindung der Grenzen und des SED-Unrechts durch die Friedliche Revolution von 1989 bleibt Teil der Gedenkkultur des Landes.
- Am 9. November wird weiterhin besonders an die Pogromnacht 1938 und an die Friedliche Revolution und Grenzöffnung 1989 erinnert.
- Die Aufarbeitung der DDR-Geschichte und der Friedlichen Revolution behält einen zentralen Stellenwert in der politischen Bildung.
- Die Kommunalverfassung soll ermöglichen, dass Kulturarbeit auch in schwierigen kommunalen Haushaltslagen gesichert werden kann.
Ohne klare Richtung 7
- Geprüft wird, wie Denkmalschutz und barrierefreies Erleben von Denkmälern in Einklang gebracht werden können.
- Die kulturpolitischen Leitlinien werden schrittweise mit dem Landeskulturrat zur Stärkung der Marke Kulturland MV umgesetzt.
- Kunst und Kultur sind eine Querschnittsaufgabe aller Ressorts.
- Das Denkmalschutzgesetz wird novelliert, um den staatlichen Denkmalschutz zukunftsorientiert aufzustellen.
- Die Welterbestätten des Landes werden anerkannt und gewürdigt.
- Jugendkultur, Film- und Medienszene sowie Kreativwirtschaft gelten als wichtiger Bestandteil des Kulturlands Mecklenburg-Vorpommern.
- An das in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR geschehene Unrecht wird erinnert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht