Kultur und Erinnerung
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD TH 1314
Mehr Geld 4
- Die Kulturfinanzierung wird so gestaltet, dass die Breitenkultur nicht benachteiligt wird.
- Das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes über 200 Millionen Euro für thüringische Kulturgüter wird begrüßt.
- Die Finanzierungspläne des Sonderinvestitionsprogramms für Kulturgüter werden wegen gestiegener Baupreise überprüft und angepasst.
- Nach 2027 wird ein weiteres Sonderinvestitionsprogramm für Kulturgüter aufgelegt.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Deutsch soll als Lehr- und Wissenschaftssprache gefördert werden.
- Es werden bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um Natur, Kultur, Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen Thüringens zu schützen und touristisch zu entwickeln.
- Die ursprüngliche Kultur der Heimat wird erhalten, geschützt, fortgebildet und gefördert.
- Die Selbstorganisation heimatlicher Volkskultur vor Ort wird gefördert.
- Deutsch wird als Landessprache in der Thüringer Verfassung festgeschrieben.
- Deutsch wird als Landessprache im Grundgesetz festgeschrieben.
- Die Verfolgung einer einseitigen parteipolitischen Agenda an staatlich geförderten Theatern wird beendet.
- Die Kulturfinanzierung wird so gestaltet, dass die Breitenkultur nicht benachteiligt wird.
- Der Zentralisierung und Politisierung des Kulturbetriebs wird entgegengewirkt.
- Das Land unterstützt die Kommunen angemessen bei Pflege und Erhalt ihrer Denkmäler.
- Auflagen des Denkmalschutzrechts verhindern nicht die Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude.
- Das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes über 200 Millionen Euro für thüringische Kulturgüter wird begrüßt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
CDU TH 11012
Mehr Geld 3
- Das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes zur Sanierung historischer Baudenkmäler soll auch nach 2028 fortgesetzt werden.
- Das Land stellt die Kofinanzierung des Sonderinvestitionsprogramms für historische Baudenkmäler sicher.
- Die Denkmalschutzförderrichtlinie wird um einen Fördergegenstand für private Sanierungen erweitert und die Fördermittel werden aufgestockt.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Ein Gesamtkonzept Erinnerungskultur für die Schulen wird entwickelt.
- Das Dorfkirchenprogramm zur Sanierung von Kirchen wird neu aufgelegt.
- Das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes zur Sanierung historischer Baudenkmäler soll auch nach 2028 fortgesetzt werden.
- Das Land stellt die Kofinanzierung des Sonderinvestitionsprogramms für historische Baudenkmäler sicher.
- Der Stiftungszweck der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wird durch eine Öffnungsklausel auf alle weiteren Kulturdenkmäler in Thüringen erweitert.
- Die bestehenden Welterbestätten in Thüringen sollen erhalten, ausgebaut und touristisch vermarktet werden.
- Die Bewerbung um Aufnahme der Thüringer Residenzkultur in das UNESCO-Weltkulturerbe wird fortgeführt und soll zum Erfolg führen.
- Private Initiativen zur Sanierung denkmalgeschützter Gebäude werden gefördert.
- Die Denkmalschutzförderrichtlinie wird um einen Fördergegenstand für private Sanierungen erweitert und die Fördermittel werden aufgestockt.
- In Thüringen soll ein zentrales Denkmal für die Opfer des DDR-Regimes und die Friedliche Revolution errichtet werden.
- Die Verpflichtungen zur Kulturförderung nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz werden erfüllt.
- Die Kirchen werden beim Erhalt kirchlicher Denkmäler und kultureller Zeugnisse unterstützt.
Bleibt wie bisher 6
- Die eigene Kultur und Lebensart in Thüringen soll erhalten werden.
- Das kulturelle, religiöse und geschichtliche Erbe soll bewahrt werden.
- Die kulturellen Schätze, regionalen Besonderheiten und die Einmaligkeit Thüringens sollen erhalten werden.
- Die Pflege des immateriellen Kulturerbes wird gemeinsam mit Vereinen und Bildungsinstitutionen verstetigt.
- Die Unterstützung der Heimatpflege und des Ehrenamts vor Ort einschließlich Volksmusik und regionaler Musikszene wird fortgeführt.
- Die Auseinandersetzung mit der zweifachen Diktaturvergangenheit Deutschlands und Thüringens wird fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 4
- Kulinarik, Historie, Kultur, Sport und Naturerlebnis stehen im Mittelpunkt der Tourismusstrategie.
- Eine moderne und geschlechtergerechte Sprache wird befürwortet.
- Thüringen soll national und international als Land der Residenzkulturen präsentiert werden.
- Das demokratische Geschichtsbewusstsein soll gestärkt werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
BSW TH 34
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Kirchen werden beim Erhalt ihrer oft ortsbildprägenden Denkmäler unterstützt.
- Gedenkstätten und Orte der Debattenkultur und Demokratiebildung werden gefördert.
- Neue Orte der Begegnung und des lebendigen Gedenkens werden geschaffen.
- Vielfältige kulturelle Angebote sollen allen in Thüringen zugänglich sein.
Linke TH 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Regionale Schnittstellen zur Vernetzung und Förderung der Kultur werden entwickelt und etabliert.
- Das Land legt ein Depot-Programm auf, damit Sammlungen und Bestände in modernen Depots untergebracht werden.
- Der Denkmalschutz wird zeitgemäß gestaltet, unterstützt und begleitet Denkmaleigentümer und ahndet Missbrauch.
- Die Angebote schulischer und außerschulischer kultureller Bildung werden für alle Altersgruppen stärker verzahnt und sichtbar gemacht, bei Teilhabe aller Menschen.
- Die Kleinkunst wird gefördert und die freie Entfaltung von Künstlern unterstützt.
- Mehr Menschen sollen für die Beteiligung am Vorlesetag gewonnen werden.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
SPD TH 411
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Das kulturelle Erbe Thüringens wird bewahrt und allen zugänglich gemacht.
- Zugangshürden zu Kultur und kultureller Bildung werden abgebaut und beseitigt.
- Kultur wird als Pflichtaufgabe in der Thüringer Kommunalordnung verankert.
- Kultur wird als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen.
- Die digitale Archivierung und Zugänglichkeit der Thüringer Kultureinrichtungen wird weiter vorangetrieben.
- Ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz wird unterstützt.
- Das Bundesprogramm zur Erhaltung der Thüringer Schlösserlandschaft soll fortgesetzt und erweitert werden.
- Die Welterbestätten des mittelalterlich-jüdischen Erbes in Erfurt sollen gemeinsam mit der Landeshauptstadt bekannter gemacht werden.
- Initiativen zur Aufarbeitung von NS-Raubkunst und kolonialen Sammlungen werden durch Provenienzforschung gestärkt.
- Das multimediale virtuelle Portal zur Präsentation des Kulturlandes Thüringen wird weiter ausgebaut.
- Ein zentrales Kultur- und Wissensportal wird weiter ausgebaut und als Beitrag zur Deutschen Digitalen Bibliothek profiliert.
Bleibt wie bisher 2
Grüne TH 433
Mehr Rechte oder Angebote 32
- In Thüringen soll ein bundesweites Welterbe-Erlebniszentrum als touristische Attraktion entstehen, das Naturschutz und Erinnerungskultur verbindet.
- Lokale kulturelle Angebote, besonders für junge Menschen, sowie Begegnungsorte werden erhalten oder neu aufgebaut.
- Das kulturelle Leben wird durch Unterstützung der Vereinsarbeit und der Kulturszene bewahrt und weiterentwickelt.
- Das Grabmal von Dr. Hans Holbein wird wiederhergestellt.
- Orte jüdischen Lebens und Erinnerns in Thüringen sollen geschützt werden.
- Die gezielte Unterstützung der Kommunen bei Daseinsvorsorge, Klimaschutz und Klimaanpassung, Bildung, Kultur, Digitalisierung, Verwaltungsmodernisierung und barrierefreier Infrastruktur soll fortgeführt und ausgebaut werden.
- Der NSU-Komplex wird weiter aufgearbeitet.
- Zum NSU werden ein Gedenkort und ein Archiv aufgebaut.
- Rechte Gewalt und rechter Terror werden mit ihren historischen Bezügen in Bundesrepublik und DDR grundlegend aufgearbeitet.
- In Thüringen wird ein NSU-Archiv mit dem Aktenbestand der Untersuchungsausschüsse 5/1 und 6/1 aufgebaut.
- Der Gedenkort für die Opfer der rassistischen Mordserie auf dem Erfurter Beethovenplatz wird umgesetzt und in Bildungs- und Gedenkarbeit eingebunden.
- An die vielschichtige Vergangenheit Thüringens wird erinnert und sie wird weiter aufgearbeitet.
- Das koloniale Erbe wird aufgearbeitet.
- Die Erinnerungskultur in Thüringen wird unterstützt.
- Angriffen auf die Gedenkkultur in Thüringen wird entgegengetreten.
- Die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und ihren Folgen wird in Wissenschaft, Kultur sowie Schul- und Erwachsenenbildung verankert.
- Die Kolonialgeschichte wird reflektiert und konsequent aufgearbeitet.
- Künstlerische und nicht-künstlerische Projekte zur Zeitgeschichte werden gefördert.
- Das historische Erbe wie die NS-Rasseforschung in Jena und die Kolonial- und Völkerschau in Johannistal wird wissenschaftlich und künstlerisch aufgearbeitet.
- Die Provenienzforschung zu Kulturgütern aus ehemaligen Kolonialstaaten wird in den nächsten Jahren zum kulturpolitischen Schwerpunkt.
- Straßen und öffentliche Orte, deren Namen den Kolonialismus verharmlosen oder an Kolonialverbrecher erinnern, werden umbenannt.
- Kunst und Kultur in Thüringen werden in ihrer Vielfalt geschützt und gefördert.
- Zugang zu und Teilhabe an Kultur werden für alle Menschen gleich gewährleistet.
- Flächendeckende Kulturförderung gilt als Pflichtaufgabe.
- Kulturelle Teilhabe wird in allen Regionen des Landes ermöglicht.
- Auf Bundesebene wird angestrebt, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern.
- Finanzielle Einsparungen treffen nicht zuerst und allein den Kulturbereich.
- Kulturförderung wird als Pflichtleistung der Kommunen in der Thüringer Kommunalordnung verankert, statt freiwillige Leistung zu sein.
- Kultur in ländlichen Räumen, einschließlich Club- und Jugendkultur, wird gezielt gefördert.
- Die europäische und deutsche Kolonialgeschichte in Thüringen wird wissenschaftlich und künstlerisch aufgearbeitet.
- Der Einfluss des Nationalsozialismus in der Kultur wird wissenschaftlich und künstlerisch aufgearbeitet.
- Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wird weiterentwickelt, um die Thüringer Residenzkultur auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe zu stärken.
Bleibt wie bisher 3
FW TH 33
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Förderung der Vereinsarbeit sowie der Brauchtums- und Traditionspflege wird beibehalten und verbessert.
- Erhalt und Pflege des kulturellen Erbes wie Denkmalpflege, Liedgut, Trachten und Mundart werden beibehalten und verbessert.
- Bewahrung und Weitergabe des kulturellen Erbes werden Bestandteil der schulischen Bildung.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
FDP TH 59
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Schutz der Freiheit von Kunst und Kultur ist grundlegend.
- Ideologische Vorgaben in Kunst und Kultur werden abgelehnt.
- Die Erinnerungskultur in Deutschland wird gestärkt, um der Verweigerung des Gedenkens an die NS-Zeit zu begegnen.
- Persönliche Begegnungen mit Zeitzeugen werden für künftige Generationen bewahrt und das Gedenken wird aktiv weitergetragen.
- Bürgerschaftliches Engagement und lokale Erinnerungsprojekte wie Stolpersteine werden unterstützt.
- Bei der Sanierung im Bestand werden Vorschriften und Verwaltungshandeln mit den Erfordernissen von Ortsbild und vorhandenen Gebäuden in Einklang gebracht.
- Architektur und Quartiersentwicklung werden als Bestandteil der Baupolitik und Regionalplanung gestärkt.
- Die Baukultur in Thüringen wird gefördert.
- Die regionale Architektur wird gestärkt.
Bleibt wie bisher 3
Koalitionsvertrag 1719
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Ein Gesamtkonzept zur schulischen Vermittlung von Erinnerungskultur wird mit Gedenkstätten, Wissenschaft und Opferverbänden erarbeitet.
- Die Ausweisung des Grünen Bandes als gemischte Weltkultur- und Weltnaturerbestätte wird gemeinsam mit anderen Ländern vorangetrieben.
- Das Dorfkirchenprogramm wird neu aufgelegt.
- Die Kirchen werden beim Erhalt kirchlicher Denkmäler und kultureller Zeugnisse unterstützt.
- Private Initiativen zur Sanierung denkmalgeschützter Gebäude werden gefördert.
- Erhalt und Fortentwicklung der Kulturlandschaft umfassen Residenzen, Gedenkstätten, Theater, Museen, Kirchen, jüdische Landesgemeinde, Religionsgemeinschaften, Soziokultur, Heimatpflege, künstlerisches Schaffen und Unterhaltungsformate.
- Eine Fortsetzung und Erweiterung des Bundesprogramms SIP1 zur Erhaltung der Thüringer Schlösserlandschaft wird angestrebt.
- Die Kofinanzierung des Programms SIP1 durch das Land wird sichergestellt.
- Die Welterbestätten in Thüringen werden gesichert und gefördert.
- Die mit den Welterbestätten betrauten Stiftungen und das jüdisch-mittelalterliche Erbe in Erfurt werden kontinuierlich weiterentwickelt.
- Zum 200. Todestag Goethes werden die Sanierung seines Wohnhauses und die Neugestaltung der Ausstellung unterstützt, auch auf Bundesebene.
- Landesausstellungen sollen regelmäßig durchgeführt werden.
- Mit der Landesausstellung »Freiheyt 1525« wird das Erbe des Bauernkriegs gewürdigt.
- Neue Vermittlungsformate zur NS-Aufarbeitung werden unterstützt.
- Der 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus soll stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.
- Ein zentrales Gedenken und landesweite Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung werden ausgerichtet.
- Die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird weiter gestärkt.
- Ein Landeskonzept zur Erinnerungs- und Gedenkstättenlandschaft wird entwickelt.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 4
- Auf die Innovationskraft zeitgenössischer Kunst und Kultur wird gesetzt.
- Kulturförderung gilt als wesentlicher Beitrag zur Demokratieförderung.
- Kultur, Kulturwirtschaft und Kulturtourismus gelten als wesentliche Glieder der Wertschöpfungskette.
- Die Kulturausgaben werden den Herausforderungen entsprechend angepasst.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht