Landtagswahl Schleswig-Holstein 18.04.2027 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 41 Forderungen zum Schwerpunkt „Gewalt gegen Frauen“, von 396 zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“. Das Politikfeld ist groß, deshalb stehen seine Schwerpunkte auf eigenen Seiten.
- 41Forderungen zum Schwerpunkt
- 1 %des Programms
- 281Seiten im Original
- 2027Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 41
Gewalt gegen Frauen 41
Gewalterfahrungen sollen für Frauen keine Normalität sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht, dass es für Frauen Normalität ist, dass sie Gewalt erfahren. Link zum Original
Frauenhäuser und Beratungsstellen werden unterstützt, um Gewalt gegen Frauen zu beenden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen nicht hinnehmen, dass Frauen Gewalt erleben und werden uns weiterhin massiv dafür einsetzen, dass diese Form der Gewalt aufhört durch die Unterstützung von Frauenhäusern und Beratungsstellen. Link zum Original
Es braucht ein Bekenntnis zu übergeordneten Zielen wie der Istanbul-Konvention.
Wortlaut im Programm
Aber es braucht darüber hinaus auch das Bekenntnis zu übergeordneten Zielen und Maßnahmen, wie der Istanbulkonvention. Link zum Original
Gleichstellungs- und Gewaltschutzarbeit auf Landesebene und vor Ort erhält uneingeschränkte Unterstützung.
Wortlaut im Programm
In dem sich verändernden politischen Klima sagen wir ganz klar: Wir geben der Gleichstellungs- und Gewaltschutzarbeit auf Landesebene und vor Ort ohne Kompromisse Rückendeckung. Link zum Original
Es werden mehr Frauenhausplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
1. mehr Frauenhausplätze schaffen. Link zum Original
Es braucht Frauenhäuser mit ausreichend Plätzen.
Wortlaut im Programm
Leider gelingt es nicht jede Frau vor Gewalt zu schützen. Deshalb braucht es Frauenhäuser und ausreichend Plätze. Link zum Original
Die 200 zusätzlichen, mit 30 Millionen Euro finanzierten Frauenhausplätze sollen zügig mit den Kommunen im ganzen Land umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus haben wir zusätzliche 30 Millionen Euro Investitionsmittel für 200 zusätzliche Frauenhausplätze bereitgestellt. Diese werden bereits umgesetzt. Alle Plätze sollen in dieser Legislatur zügig in Zusammenarbeit mit den Kommunen im ganzen Land umgesetzt werden. Link zum Original
Schutzangebote für gewaltbetroffene Frauen werden weiterentwickelt und besonders im ländlichen Raum ausgebaut, damit keine schutzbedürftige Frau abgewiesen wird.
Wortlaut im Programm
Keine Frau mit ihrem Schutzbedarf darf abgewiesen werden. Daher werden wir diese Schutzinstrumente konsequent weiterentwickeln und insbesondere im ländlichen Raum ausbauen, um schnelle Interventionen und verlässlichen Zugang zu Schutz sicherzustellen. Link zum Original
Der Übergang aus dem Frauenhaus in eigenständiges Wohnen wird verbessert, um die Verweildauer zu verringern.
Wortlaut im Programm
Auch der Übergang aus einem Frauenhaus zurück in das eigenständige Wohnen muss verbessert werden, um die Verweildauer deutlich zu verringern. Link zum Original
Für Frauen nach einem Frauenhausaufenthalt wird der Zugang zu bezahlbarem und sicherem Wohnraum verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNEN wollen den Übergang in eine eigenständige Lebenssituation strukturell stärken und den Zugang zu bezahlbarem und sicherem Wohnraum verbessern. Link zum Original
Das Projekt „Frauen_Wohnen“ mit rund einer Million Euro jährlich wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Das Projekt „Frauen_Wohnen“, das wir finanziell gestärkt haben und sich inzwischen auf eine Million Euro jährlich beläuft, wollen wir beibehalten. Link zum Original
Übergangswohnungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder nach dem Pilotprojekt „NeuStart“ werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit dem ergänzenden Pilot-Projekt „NeuStart“ sind erste eigene Übergangswohnungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder entstanden. Diesen Ansatz wollen wir weiter ausbauen. Link zum Original
Gewaltbetroffene Frauen werden bei Wohnungssuche, finanzieller Stabilisierung und psychosozialer Nachsorge stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Ergänzend stärken wir die Unterstützung bei Wohnungssuche, finanzieller Stabilisierung sowie sozialer und psychosozialer Nachsorge. Link zum Original
Ein nahtloser Übergang aus dem Schutzsystem soll die Rückkehr in Gewaltverhältnisse verhindern.
Wortlaut im Programm
Ziel ist ein nahtloser Übergang aus dem Schutzsystem, der erneute Abhängigkeiten und Rückkehr in Gewaltverhältnisse wirksam verhindert. Link zum Original
Ein Aktionsplan „Sicherheit für Frauen und Kinder“ wird aufgelegt, der das Hilfesystem barrierefrei weiterentwickelt und Schutzstrukturen dauerhaft absichert.
Wortlaut im Programm
Außerdem werden wir einen Aktionsplan „Sicherheit für Frauen und Kinder“ auflegen, der das Hilfesystem barrierefrei weiterentwickeln und Schutz- und Unterstützungsstrukturen dauerhaft absichern und stärken wird. Link zum Original
Niedrigschwellige analoge und digitale Angebote zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen außerdem Maßnahmen fördern, die Frauen in ihrem Sicherheitsgefühl und ihrer Selbstbestimmung stärken. Dazu gehören niedrigschwellige analoge und digitale Angebote zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Link zum Original
Die regionalen Zugänge zur vertraulichen Spurensicherung bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Es ist uns außerdem gelungen, die vertrauliche Spurensicherung als Kassenleistung der Krankenkassen für die Opfern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt kostenlos zugänglich zu machen. Damit werden die Betroffenen dabei unterstützt, ihre Verletzungen zu dokumentieren, auch ohne direkt eine Anzeige zu stellen. Wir wollen die regionalen Zugänge erhalten und Kooperationen mit Krankenhäusern dauerhaft absichern. Link zum Original
Kooperationen mit Krankenhäusern zur vertraulichen Spurensicherung werden dauerhaft abgesichert.
Wortlaut im Programm
Es ist uns außerdem gelungen, die vertrauliche Spurensicherung als Kassenleistung der Krankenkassen für die Opfern von häuslicher oder sexualisierter Gewalt kostenlos zugänglich zu machen. Damit werden die Betroffenen dabei unterstützt, ihre Verletzungen zu dokumentieren, auch ohne direkt eine Anzeige zu stellen. Wir wollen die regionalen Zugänge erhalten und Kooperationen mit Krankenhäusern dauerhaft absichern. Link zum Original
Öffentliche Informationen zur vertraulichen Spurensicherung und zu K.-o.-Tropfen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Informationen zu Vertraulicher Spurensicherung und zu den Gefahren von K.O.-Tropfen im Kontext häuslicher Gewalt wollen wir ausbauen. Link zum Original
Die Vorgaben der Istanbul-Konvention sollen konsequent umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Mit dem Gewalthilfeausführungsgesetz ab 2027 und dem Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung ab 2032 kommen wir dem Ziel näher, die Vorgaben der Istanbul-Konvention konsequent umzusetzen. Link zum Original
Die regulären Schutzstrukturen gegen Gewalt an Frauen werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
In der nächsten Legislatur werden wir deshalb – neben dem weiteren Ausbau der regulären Schutzstrukturen – einen besonderen Fokus auf Frauen mit Behinderungen legen, auf FLINTA*, auf Frauen mit Fluchthintergrund und auf Kinder, die von der häuslichen Gewalt zwischen ihren Eltern mitbetroffen sind. Link zum Original
Der Gewaltschutz richtet sich besonders auf Frauen mit Behinderungen, FLINTA*, geflüchtete Frauen und mitbetroffene Kinder.
Wortlaut im Programm
In der nächsten Legislatur werden wir deshalb – neben dem weiteren Ausbau der regulären Schutzstrukturen – einen besonderen Fokus auf Frauen mit Behinderungen legen, auf FLINTA*, auf Frauen mit Fluchthintergrund und auf Kinder, die von der häuslichen Gewalt zwischen ihren Eltern mitbetroffen sind. Link zum Original
Die Fachstelle für inklusiven Gewaltschutz wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit der Fachstelle für inklusiven Gewaltschutz („Inge“) und der proaktiven Kinderberatung nach häuslicher Gewalt haben wir erste Weichen gestellt, die weiter ausgebaut werden sollen. Link zum Original
Die proaktive Kinderberatung nach häuslicher Gewalt wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit der Fachstelle für inklusiven Gewaltschutz („Inge“) und der proaktiven Kinderberatung nach häuslicher Gewalt haben wir erste Weichen gestellt, die weiter ausgebaut werden sollen. Link zum Original
Die Prävention gegen sexualisierte Gewalt wird konsequent gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher die konsequente Stärkung der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und haben bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes besonders Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder fest im Blick. Link zum Original
Bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes werden Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder besonders berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher die konsequente Stärkung der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und haben bei der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes besonders Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder fest im Blick. Link zum Original
TINA*-Personen werden im Gewalthilfegesetz ausdrücklich benannt.
Wortlaut im Programm
TINA*-Personen (Trans-, intergeschlechtliche, nonbinäre und agender Personen) müssen im Gewalthilfegesetz ausdrücklich benannt und ihre besonderen Schutz- und Unterstützungsbedarfe verbindlich berücksichtigt werden. Link zum Original
Die besonderen Schutz- und Unterstützungsbedarfe von TINA*-Personen werden im Gewalthilfegesetz verbindlich berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
TINA*-Personen (Trans-, intergeschlechtliche, nonbinäre und agender Personen) müssen im Gewalthilfegesetz ausdrücklich benannt und ihre besonderen Schutz- und Unterstützungsbedarfe verbindlich berücksichtigt werden. Link zum Original
Schutzunterkünfte, Beratungsangebote und Hilfesysteme stehen allen Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität offen und sind tatsächlich zugänglich.
Wortlaut im Programm
Schutzunterkünfte, Beratungsangebote und Hilfesysteme müssen so gestaltet sein, dass sie allen Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität offen stehen und tatsächlich zugänglich sind. Link zum Original
Das Gewalthilfegesetz wird intersektional weiterentwickelt, damit TINA*-Personen nicht länger unsichtbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene dafür ein, dass das Gewalthilfegesetz intersektional weiterentwickelt wird und TINA*-Personen nicht länger unsichtbar bleiben. Link zum Original
Ein bundesweiter Aktionsplan gegen Femizide verbindet Prävention, Schutz und gesellschaftliche Sensibilisierung.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns für einen bundesweiten Aktionsplan gegen Femizide ein, der Prävention, Schutz und gesellschaftliche Sensibilisierung verbindet. Link zum Original
Bestehende Schutzstrukturen gegen digitale Gewalt werden weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Daran knüpfen wir an: Wir bauen bestehende Schutzstrukturen gegen digitale Gewalt weiter aus und verankern verpflichtende Fortbildungen für Polizei und Justiz zur geschlechtsspezifischen digitalen Gewalt. Link zum Original
Verantwortung für Gewalt wird dort verortet, wo Gewalt überwiegend ausgeübt wird.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, Verantwortung dort zu verorten, wo Gewalt überwiegend ausgeübt wird. Link zum Original
Die Täterarbeit wird beim Gewaltschutz stärker in den Fokus genommen.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund werden wir GRÜNE uns dafür einsetzen, die Täterarbeit beim Gewaltschutz stärker in den Fokus zu nehmen. Link zum Original
Die Täterarbeit wird gemeinsam mit allen beteiligten Behörden und Institutionen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Als GRÜNE wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten Behörden und Institutionen die Täterarbeit ausbauen. Link zum Original
Im Kompetenzzentrum gegen geschlechtsspezifische Gewalt wird die Vernetzung von Opferschutzstrukturen und täterorientierter Beratung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen im Kompetenzzentrum gegen geschlechtsspezifische Gewalt die bessere Vernetzung von Opferschutzstrukturen und täterorientierter Beratung fördern. Link zum Original
Männer werden in bestimmten Fällen bei einer Wohnungsverweisung in einem Männerhaus untergebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen außerdem, dass Männer zukünftig in bestimmten Fällen bei einer Wohnungsverweisung in einem Männerhaus untergebracht werden, in dem sie sich verpflichtend Maßnahmen zur Reflexion, des eigenen Gewaltverhaltens unterziehen müssen. Link zum Original
Im Männerhaus untergebrachte Männer müssen sich verpflichtend Maßnahmen zur Reflexion ihres Gewaltverhaltens unterziehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen außerdem, dass Männer zukünftig in bestimmten Fällen bei einer Wohnungsverweisung in einem Männerhaus untergebracht werden, in dem sie sich verpflichtend Maßnahmen zur Reflexion, des eigenen Gewaltverhaltens unterziehen müssen. Link zum Original
Das Projekt OMÄGA wird als dauerhafte Koordinierungs- und Vernetzungsstelle eingerichtet, die eng mit dem Landespräventionsrat zusammenarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen „OMÄGA“ als dauerhafte Koordinierungs- und Vernetzungsstelle einrichten, die eng mit dem Landespräventionsrat zusammenarbeitet. Link zum Original
Ein landesweites Konzept zur Gewaltprävention, besonders zur Verhinderung geschlechtsspezifischer Gewalt, wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, ein landesweites Konzept zur Gewaltprävention allgemein, aber ganz besonders zur Verhinderung von geschlechtsspezifischer Gewalt zu erarbeiten. Link zum Original
Awareness, Antidiskriminierung, Gewaltprävention und Schutz vor sexualisierter Gewalt im Nachtleben haben Priorität.
Wortlaut im Programm
Awareness, Antidiskriminierung, Gewaltprävention und Schutz vor sexualisierter Gewalt im Nachtleben haben für uns Priorität. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.