Linke · Gemeinwohl vor Profite
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 08.05.2022 · Original
Das Programm enthält 84 von 1.086 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 84Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 106Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 84
Für Beschäftigte und Soloselbständige wird ein Schutzschirm aufgespannt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Schutzschirm für die Beschäftigten und Soloselbständigen aufspannen. Link zum Original
Die Grundbedürfnisse der Bevölkerung werden bedingungslos erfüllt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die Grundbedürfnisse der Bevölkerung in Schleswig -Holstein bedingungslos erfüllt werden. Link zum Original
Niemand soll durch Krisen plötzlich ohne Strom und Wasser dastehen oder obdachlos werden.
Wortlaut im Programm
Niemand soll auf Grund von Krisen plötzlich ohne Strom und Wasser dastehen oder gar obdachlos werden. Link zum Original
Gas-, Strom- und Wassersperren werden verboten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern daher • ein Verbot von Gas- Strom- und Wassersperren, Link zum Original
Beschäftigte und Soloselbständige erhalten in Krisen unbürokratischen und bedarfsdeckenden Zugang zu Rettungsschirmen jenseits von Hartz IV.
Wortlaut im Programm
einen unbürokratischen und bedarfsdeckenden Zugang zu Rettungsschirmen für Beschäftigte und Soloselbständige jenseits von Hartz IV in Krisensituationen, Link zum Original
Von steigenden Energiepreisen besonders Betroffene erhalten ein Energiegeld.
Wortlaut im Programm
ein Energiegeld für von den steigenden Energiepreisen besonders Betroffene und Hilfen zum Austausch von Haushaltsgeräten, die energieeffizienter arbeiten. Link zum Original
Das Landesblindengeld wird verdoppelt.
Wortlaut im Programm
eine Verdopplung des Landenblindengelds. Link zum Original
Die Träger der Wohlfahrtspflege erhalten eine sichere Perspektive.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den vielen Trägern in der Wohlfahrtspflege eine sichere Perspektive geben. Link zum Original
Jährliche Finanzierungen und Finanzierungen über Projektanträge in der Wohlfahrtspflege werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Jährliche Finanzierungen und Finanzierungen über Projektanträge müssen der Vergangenheit angehören. Link zum Original
Es wird ein stabiles, bedarfsgerechtes und flächendeckendes Netz von Beratungsstellen mit landesweit einheitlichen Standards geschaffen.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein braucht ein stabiles, bedarfsgerechtes, flächendeckendes und erreichbares Netz an Beratungsstellen für alle Lebenslagen, das mit landesweit einheitlichen Standards arbeitet. Link zum Original
Die Grundfinanzierung von Vereinen, Initiativen und Verbänden der Wohlfahrt wird deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
die Grundfinanzierung der Vereine, Initiativen und Verbände in der Wohlfahrt deutlich zu erhöhen. Link zum Original
Kurzfristige, bürokratisch aufwendige Projektförderungen in der Wohlfahrt werden deutlich zurückgefahren.
Wortlaut im Programm
Kurzfristige Projekte, die den Beschäftigten keine Perspektive bieten, mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden sind und keine längerfristigen Planungen erlauben, müssen deutlich zurückgefahren werden. Link zum Original
Beschäftigte in der Wohlfahrtspflege erhalten langfristige Verträge und gute Bezahlung.
Wortlaut im Programm
langfristige Verträge und eine gute Bezahlung für die Beschäftigten. Link zum Original
Alle Träger werden so finanziert, dass sie Tarife einhalten können.
Wortlaut im Programm
Alle Träger müssen so ausfinanziert sein, dass sie sich an die Tarife halten können. Link zum Original
Niemand soll mit weniger als 1200 Euro im Monat auskommen müssen, ob mit oder ohne Arbeit oder im Alter.
Wortlaut im Programm
Außerdem werden wir uns dafür stark machen, dass niemand mit weniger als 1200 Euro im Monat auskommen muss, egal ob mit oder ohne Arbeit, also auch nicht im Alter. Link zum Original
Sanktionen in der Grundsicherung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Sanktionen wollen wir abschaffen. Link zum Original
Hartz IV wird zu einer sanktionsfreien, bedarfsdeckenden Grundsicherung umgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Hartz-IV-System muss hin zu einer sanktionsfreien, bedarfsdeckenden Grundsicherung umgebaut werden. Link zum Original
Die Chancen der Klimawende werden genutzt, um Beschäftigten in Umbruchbranchen Perspektiven zu bieten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancen, die sich durch die Klimawende bieten, nutzen, um Perspektiven für die Beschäftigten in von Umstrukturierungen betroffenen Branchen der Industrie zu entwickeln. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative wird ein Saison-Kurzarbeitergeld im Tourismus eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir werden außerdem eine Bundesratsinitiative für Saison -Kurzarbeitsgeld im Tourismus starten. Link zum Original
Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die verkaufsoffenen Sonn - und Feiertage abschaffen. Link zum Original
Nach dem Vorbild Mecklenburg-Vorpommerns wird eine Matrix der Tarifverträge eingeführt.
Wortlaut im Programm
Unsere Vorstellung ist, eine Matrix der Tarifverträge nach Vorbild Mecklenburg - Vorpommerns einzuführen. Die Landesregierung wird diese in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gewerkschaften entwickeln. Die Vergabe öffentlicher Aufträge wird künftig von der Einhaltung der dort enthaltenen Kriterien abhängig gemacht. Link zum Original
Die Landesregierung entwickelt die Tarifmatrix gemeinsam mit den Gewerkschaften.
Wortlaut im Programm
Unsere Vorstellung ist, eine Matrix der Tarifverträge nach Vorbild Mecklenburg - Vorpommerns einzuführen. Die Landesregierung wird diese in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gewerkschaften entwickeln. Die Vergabe öffentlicher Aufträge wird künftig von der Einhaltung der dort enthaltenen Kriterien abhängig gemacht. Link zum Original
Öffentliche Aufträge werden nur bei Einhaltung der Kriterien der Tarifmatrix vergeben.
Wortlaut im Programm
Unsere Vorstellung ist, eine Matrix der Tarifverträge nach Vorbild Mecklenburg - Vorpommerns einzuführen. Die Landesregierung wird diese in Zusammenarbeit mit den zuständigen Gewerkschaften entwickeln. Die Vergabe öffentlicher Aufträge wird künftig von der Einhaltung der dort enthaltenen Kriterien abhängig gemacht. Link zum Original
Branchen mit mehreren Tarifverträgen werden zu Clustern mit landesweit einheitlichen, transparenten Mindeststandards zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Branchen, in denen verschiedene Tarifverträge bestehen, werden ebenfalls in einem Cluster zusammengeführt, sodass landesweit die gleichen Mindeststandards (wie z.B. Lohn, Arbeitszeit, Urlaub etc.) unter den verschiedenen Tarifverträgen transparent werden. Link zum Original
Bei Verkauf oder Übernahme eines Unternehmens wird eine Pflicht zur Übernahme der Beschäftigten für einen großzügigen Übergangszeitraum festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Bei Verkauf, Übernahme oder ähnlichen Vorgängen wollen wir die Pflicht zur Übernahme der Beschäftigten für einen großzügigen Übergangszeitraum festschreiben. Link zum Original
Tarifverträge in Schleswig-Holstein werden für allgemeinverbindlich erklärt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird sich außerdem dafür einsetzen, dass Tarifverträge in Schleswig -Holstein Allgemeinverbindlichkeit erlangen. Link zum Original
Im Gastgewerbe, im Einzelhandel und in der Pflege werden Arbeitgeber gedrängt, gemeinsam mit Gewerkschaften die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge zu beantragen.
Wortlaut im Programm
Im Hotel - und Gaststättengewerbe, im Einzelhandel und in der Pflege werden wir auf die Arbeitgeber*innenseite Druck machen, damit sie mit den Gewerkschaften zusammen Anträge beim Bundesarbeitsministerium stellen, dass die geltenden Tarifverträge allgemeinverbindlich werden. Link zum Original
Der Landesmindestlohn wird auf 13 Euro erhöht.
Wortlaut im Programm
den Landesmindestlohn auf 13 Euro zu erhöhen, Link zum Original
Das Tariftreuegesetz wird erweitert, angepasst und wieder in Kraft gesetzt.
Wortlaut im Programm
das Tariftreuegesetz erweitert und angepasst, wieder in Kraft zu setzen, Link zum Original
Öffentliche Aufträge gehen nur an Unternehmen, die Tariflöhne zahlen und soziale Kriterien einhalten.
Wortlaut im Programm
alle öffentlichen Aufträge nur an Unternehmen zu vergeben, die Tariflöhne zahlen und soziale Kriterien einhalten. Link zum Original
Alle im Land geltenden Tarifverträge werden verpflichtend im Tarifvertragsregister der Landesregierung registriert.
Wortlaut im Programm
alle Tarifverträge, die im Land gelten, verpflichtend in das Tarifvertragsregister bei der Landesregierung zu registrieren. Verstöße sollen sanktioniert werden. Link zum Original
Verstöße gegen die Registrierungspflicht für Tarifverträge werden sanktioniert.
Wortlaut im Programm
alle Tarifverträge, die im Land gelten, verpflichtend in das Tarifvertragsregister bei der Landesregierung zu registrieren. Verstöße sollen sanktioniert werden. Link zum Original
Die Pflicht zur Einhaltung der Tarifverträge gilt auch für Subunternehmer und sonstige Auftragnehmer, Verstöße werden sanktioniert.
Wortlaut im Programm
Die Verpflichtung zur Einhaltung der Tarifverträge gilt auch für Subunternehmer oder sonstige Auftragnehmer. Verstöße werden sanktioniert. Link zum Original
Die öffentliche Hand steht beim Abbau von Erwerbslosigkeit und bei guter Beschäftigung in besonderer Pflicht.
Wortlaut im Programm
Zum Abbau von Erwerbslosigkeit und zur Sicherung dauerhafter, guter Beschäftigung steht die öffentliche Hand in besonderer Pflicht. Link zum Original
Die Eingruppierung, insbesondere in sozialen Berufen, wird erheblich verbessert.
Wortlaut im Programm
Des Weiteren muss die Eingruppierung – insbesondere in den sozialen Berufen – erheblich verbessert werden. Link zum Original
Es werden Arbeitsplätze in sozialen Einrichtungen, Kitas, Schulen, Kultur, kommunalen Diensten und im ökologischen Umbau geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Arbeitsplätze in sozialen Einrichtungen, Kitas, Schulen, Kultureinrichtungen, Dienstleistungszentren der Gemeinden und im ökologischen Umbau schaffen. Link zum Original
Öffentliche Gelder fließen in gute und sichere Arbeit statt in prekäre Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will, dass öffentliche Gelder in gute und sichere Arbeit investiert werden, statt zum Vorteil von Arbeitgeberinteressen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Erwerbslosigkeit zu finanzieren. Link zum Original
Der öffentliche Dienst wird ausgeweitet und schafft mehr dauerhafte Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
dafür eintreten, dass der öffentliche Dienst ausgeweitet wird und mehr dauerhafte Arbeitsplätze schafft. Link zum Original
Die Arbeitszeiten der Beamtinnen und Beamten werden an die der Angestellten im öffentlichen Dienst angeglichen.
Wortlaut im Programm
die Angleichung der Arbeitszeiten der Beamtinnen und Beamten an die der Angestellten des öffentlichen Dienstes fordern. Link zum Original
Die zeitgleiche Übernahme der Tarifabschlüsse für Beamte wird gesetzlich geregelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die zeitgleiche Übernahme der Tarifabschlüsse gesetzlich regeln. Link zum Original
Die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit wird auf 40 Stunden pro Woche begrenzt.
Wortlaut im Programm
sich dafür einsetzen, dass die gesetzlich zugelassene Höchstwochenarbeitszeit auf 40 Stunden die Woche begrenzt wird. Link zum Original
Die Ruhezeiten zwischen zwei Schichten werden verlängert.
Wortlaut im Programm
Die Ruhezeiten zwischen 2 Schichten sollen verlängert werden. Link zum Original
Es wird ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor für dauerhafte Arbeit in Soziales, Bildung, Kultur, kommunalen Diensten und ökologischem Umbau geschaffen.
Wortlaut im Programm
ein Konzept für einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS) entwickeln. Dieser soll gute und dauerhafte Beschäftigung in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, kommunale Dienstleistungen sowie ökologischer Umbau finanzieren. Link zum Original
Der öffentlich geförderte Beschäftigungssektor wird so angelegt, dass er bei geänderten Mehrheiten nicht rückabgewickelt werden kann.
Wortlaut im Programm
Der ÖBS ist so zu konzipieren, dass er bei veränderten Mehrheiten im Landtag nicht rückabgewickelt werden kann. Link zum Original
Gewerkschaftliche Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
die gewerkschaftlichen Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und die Einführung der 4 Tage Woche unterstützen. Link zum Original
Die Einführung der Vier-Tage-Woche wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
die gewerkschaftlichen Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und die Einführung der 4 Tage Woche unterstützen. Link zum Original
Die Bedarfsgewerbeverordnung wird geändert, um die Rechtsprechung zur Eindämmung von Sonntagsarbeit umzusetzen.
Wortlaut im Programm
eine Änderung der Bedarfsgewerbeverordnung anstoßen, die endlich die höchstrichterliche Rechtsprechung zur Eindämmung von Sonntagsarbeit umsetzt. Link zum Original
Das Ladenschlussgesetz wird geändert.
Wortlaut im Programm
eine Änderung des Ladenschlussgesetzes vorantreiben. Link zum Original
Die zulässigen Ladenöffnungszeiten werden reduziert.
Wortlaut im Programm
Hierzu müssen zulässige Ladenöffnungszeiten reduziert und die sogenannte Bäderverordnung abgeschafft werden. Link zum Original
Die Bäderverordnung wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Hierzu müssen zulässige Ladenöffnungszeiten reduziert und die sogenannte Bäderverordnung abgeschafft werden. Link zum Original
Sonntagsarbeit im Einzelhandel wird zur absoluten Ausnahme.
Wortlaut im Programm
Sonntagsarbeit muss auch im Einzelhandel zur absoluten Ausnahme werden. Link zum Original
Verkauf an Sonn- und Feiertagen ist nur erlaubt, wenn Ladeninhaber ihn ohne Beschäftigte persönlich durchführen.
Wortlaut im Programm
Sonn - und Feiertags darf der Verkauf nur dann erlaubt werden, wenn die Ladeninhaber*innen unter Freistellung aller Arbeitnehmer*innen den Verkauf persönlich durchführen. Link zum Original
Ladenöffnungszeiten bis 21 Uhr am Abend gelten als Kompromiss.
Wortlaut im Programm
Abendliche Ladenöffnungszeiten bis 21 Uhr erscheinen uns als guter Kompromiss. Link zum Original
Der politische Streik soll als Mittel zulässig sein.
Wortlaut im Programm
Auch der politische Streik muss als Mittel zur Durchsetzung lebenswerterer Verhältnisse möglich sein. Link zum Original
Das Bundesteilhabegesetz wird im Land umgesetzt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Das Bundes - und Teilhabegesetz muss im Land umgesetzt und gefördert werden. Link zum Original
Auf Bundesebene werden die Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessert.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE für bessere Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein und fordert eine Freistellung mit Entgeltfortzahlung von bis zu sechs Wochen für Beschäftigte, damit sie sich bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit um Angehörige oder nahestehende Personen kümmern können. Link zum Original
Beschäftigte erhalten bei Pflegebedürftigkeit von Angehörigen eine Freistellung mit Entgeltfortzahlung von bis zu sechs Wochen.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene setzt sich DIE LINKE für bessere Regelungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein und fordert eine Freistellung mit Entgeltfortzahlung von bis zu sechs Wochen für Beschäftigte, damit sie sich bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit um Angehörige oder nahestehende Personen kümmern können. Link zum Original
Beschäftigte erhalten mindestens sechs Wochen Freistellung mit Entgeltfortzahlung zur Pflege von Angehörigen.
Wortlaut im Programm
mindestens 6 Wochen Freistellung mit Entgeltfortzahlung zur Pflege von Angehörigen Link zum Original
Es wird ein Recht auf familiengerechte Arbeitsplatzgestaltung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein Recht auf eine familiengerechte Arbeitsplatzgestaltung ein. Dazu werden wir die Tarifpartner*innen ermutigen, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Der Landtag soll das Gleichstellungsgesetz Schleswig-Holstein entsprechend novellieren. Link zum Original
Die Tarifpartner werden ermutigt, weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ergreifen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein Recht auf eine familiengerechte Arbeitsplatzgestaltung ein. Dazu werden wir die Tarifpartner*innen ermutigen, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Der Landtag soll das Gleichstellungsgesetz Schleswig-Holstein entsprechend novellieren. Link zum Original
Per Landesgesetz erhalten alleinerziehende Berufstätige einen bezahlten arbeitsfreien Hausarbeitstag pro Monat, ohne Urlaub zu nehmen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE wird ein Gesetz für die Einführung eines Hausarbeitstages (HATG) in den Landtag einbringen. Ein Hausarbeitstag ist ein bezahlter arbeitsfreier Wochentag für alleinerziehende berufstätige Frauen und Männer pro Monat, ohne dass diese einen Urlaubstag in Anspruch nehmen müssen. Link zum Original
Der Hausarbeitstag wird monatlich auf Antrag gewährt und kann nicht angespart werden.
Wortlaut im Programm
Der Hausarbeitstag wird monatlich auf Antrag gewährt. Ein Ansparen von Hausarbeitstagen ist nicht möglich. Link zum Original
Die Bekämpfung der Armut wird ein Schwerpunkt der Landtagsarbeit.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE-Fraktion im Landtag wird sich dem Kampf gegen die Armut stark widmen. Link zum Original
Der Kampf gegen Armut wird als Staatsziel in die Landesverfassung Schleswig-Holstein aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir bringen ein Gesetz in den Landtag ein, das vorsieht, den Kampf gegen die Armut als Staatsziel in die Landesverfassung Schleswig -Holstein aufzunehmen. Link zum Original
Für private und öffentliche Betriebe wird eine Mindestausbildungsquote eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Ausbildungsgarantie zur langfristigen Überwindung des Übergangssystems zwischen allgemeinbildender Schule und Ausbildung ein. Hierfür bedarf es einer Mindestausbildungsquote in privatwirtschaftlichen und öffentlichen Betrieben sowie der Einführung einer Ausbildungsumlagefinanzierung, um die Ausbildung auch in kleinen Betrieben zu erhalten oder überhaupt erst möglich zu machen. Link zum Original
Eine Umlagefinanzierung der Ausbildung wird eingeführt, um Ausbildung auch in kleinen Betrieben zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Ausbildungsgarantie zur langfristigen Überwindung des Übergangssystems zwischen allgemeinbildender Schule und Ausbildung ein. Hierfür bedarf es einer Mindestausbildungsquote in privatwirtschaftlichen und öffentlichen Betrieben sowie der Einführung einer Ausbildungsumlagefinanzierung, um die Ausbildung auch in kleinen Betrieben zu erhalten oder überhaupt erst möglich zu machen. Link zum Original
Freiberufliche in der Weiterbildung werden bei Kranken- und Rentenversicherung abgesichert.
Wortlaut im Programm
Festlegung einer auskömmlichen Honorarordnung mit Mindesthonoraren o Sicherung für Freiberufler*innen in der WB (Krankenkassen / Rentenkasse) o Allgemeinverbindliche tarifliche Entlohnung aller Bildun gsarbeiter*innen in der Weiterbildung Link zum Original
Alle Beschäftigten in der Weiterbildung werden nach allgemeinverbindlichem Tarif entlohnt.
Wortlaut im Programm
Festlegung einer auskömmlichen Honorarordnung mit Mindesthonoraren o Sicherung für Freiberufler*innen in der WB (Krankenkassen / Rentenkasse) o Allgemeinverbindliche tarifliche Entlohnung aller Bildun gsarbeiter*innen in der Weiterbildung Link zum Original
Für gleiche und gleichwertige Arbeit gilt gleicher Lohn.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Schleswig -Holstein, dass die wesentlichen Forderungen der Frauenbewegung beispielhaft und vorbildlich umsetzt: eigenständige Existenzsicherung, paritätische Teilhabe an allen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, das Recht auf Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen und mehr Zeit für das ganze Leben. Link zum Original
Der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
die konsequente Umsetzung des Grundsatzes „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“. Link zum Original
Minijobs in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben werden in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt.
Wortlaut im Programm
die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben. Link zum Original
Arbeitsmarktprogramme im öffentlichen Beschäftigungsbereich richten sich an Frauen.
Wortlaut im Programm
Arbeitsmarktprogramme im öffentlichen Beschäftigungsbereich für Frauen. Link zum Original
In allen Jobcentern werden gewaltbetroffene Frauen von speziell geschulten Fallmanagerinnen betreut.
Wortlaut im Programm
Das Land wird sich dafür einsetzen, dass in allen Jobcentern in SH von Gewalt betroffenen Frauen künftig von speziell geschulten Fallmanagerinnen* betreut werden. Link zum Original
Flächendeckende Qualifizierungsmaßnahmen zur beruflichen Integration von Geflüchteten sollen angeboten werden.
Wortlaut im Programm
flächendeckende Qualifizierungsmaßnahmen zur beruflichen Integration, auch passgenaue Angebote für Personen mit einer beruflichen Teilanerkennung. Link zum Original
Die Umsetzung des Anerkennungsgesetzes im Land soll beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Die Umsetzung des Anerkennungsgesetzes in Schleswig -Holstein muss beschleunigt werden. Link zum Original
Eine Qualifizierungsoffensive für Geflüchtete und Langzeiterwerbslose soll gestartet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Qualifizierungsoffensive für Geflüchtete und Langzeiterwerbslose, denn Spracherwerb ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und für den Zugang zu Arbeit und Ausbildung. Link zum Original
Die Ausgleichsabgabe soll so erhöht werden, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen für Unternehmen günstiger ist.
Wortlaut im Programm
Die Ausgleichsabgabe soll derart erhöht werden, dass die Einstellung von Menschen mit Behinderungen für Unternehmen günstiger ist. Link zum Original
Das Land soll Inklusionsbetriebe weiter fördern und zusätzliche Inklusionsbetriebe ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Das Land soll nicht nur weiterhin Inklusionsbetriebe fördern, sondern auch weitere Inklusionsbetriebe ermöglichen. Link zum Original
Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen den Mindestlohn erhalten.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten, soll der Mindestlohn gezahlt werden. Link zum Original
Die Personalräte sollen durch eine Reform des Mitbestimmungsgesetzes nach dem Vorbild des Betriebsverfassungsgesetzes gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Stärkung der Personalräte durch eine Reform des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig- Holstein nach dem Vorbild des Betriebsverfassungsgesetzes Link zum Original
Beschäftigte von Kirchen und kirchennahen Arbeitgebern erhalten ein Streikrecht.
Wortlaut im Programm
Auch Mitarbeitende von Kirchen oder kirchennahen Arbeitgeber*innen müssen ein Streikrecht und eine echte betriebliche Interessenvertretung bekommen; auch dürfen sie nicht aufgrund der persönlichen Lebensführung diskriminiert werden. Link zum Original
Beschäftigte von Kirchen und kirchennahen Arbeitgebern erhalten eine echte betriebliche Interessenvertretung.
Wortlaut im Programm
Auch Mitarbeitende von Kirchen oder kirchennahen Arbeitgeber*innen müssen ein Streikrecht und eine echte betriebliche Interessenvertretung bekommen; auch dürfen sie nicht aufgrund der persönlichen Lebensführung diskriminiert werden. Link zum Original
Beschäftigte von Kirchen und kirchennahen Arbeitgebern dürfen nicht wegen ihrer persönlichen Lebensführung diskriminiert werden.
Wortlaut im Programm
Auch Mitarbeitende von Kirchen oder kirchennahen Arbeitgeber*innen müssen ein Streikrecht und eine echte betriebliche Interessenvertretung bekommen; auch dürfen sie nicht aufgrund der persönlichen Lebensführung diskriminiert werden. Link zum Original
Der Staat stützt in Krisen diejenigen, die sonst existenziell bedroht wären.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss einerseits – notfalls auch mit Krediten – investieren, um Impulse in die Wirtschaft zu geben und andererseits in Krisen diejenigen stützen, die ansonsten vor existenziellen Bedrohungen stünden. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.