Ältere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 16
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Mehrgenerationenwohnen wird gefördert.
- Barrierearme Umbauten werden gefördert.
- Neubau im ländlichen Raum wird ermöglicht, wo er aus energetischen, demografischen oder funktionalen Gründen notwendig ist.
- Niedrigschwellige Digitalschulungen mit Volkshochschulen, Bibliotheken und Gemeindezentren sollen angeboten werden.
- Ehrenamtliche Initiativen, Vereine und Seniorentreffs, die digitale Bildung vermitteln und Geräte bereitstellen, sollen unterstützt werden.
SPD 416
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Die selbstbestimmte Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben wird nachhaltig unterstützt.
- Die Zahl der GemeindeschwesternPlus wird auf über 100 Vollzeitstellen verdoppelt.
- Ältere Menschen sollen wohnortnah Hilfe finden, die ihnen nach einer Krankheit ein selbstständiges Leben zu Hause ermöglicht.
- Ehrenamtliche Digitalbotschafter werden zu ePA-Coaches qualifiziert, die ältere Menschen bei der elektronischen Patientenakte unterstützen.
- Aufsuchende Beratungsansätze im Lebensumfeld der Menschen werden gestärkt.
- Das Landesprogramm Gemeindeschwesterplus bildet die Grundlage für die Stärkung aufsuchender Beratung älterer Menschen.
- Das landesweite Angebot gegen Einsamkeit im Alter wird mit dem Ziel weiterentwickelt, insbesondere ältere Männer und Menschen mit Migrationsgeschichte besser zu erreichen.
- Die Zahl der Fachkräfte des Angebots wird auf über 100 Vollzeitstellen verdoppelt.
- Wohnortnahe Angebote für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen werden gestärkt.
- Fähigkeiten und Engagement älterer Menschen, etwa in Seniorenbeiräten oder als Digitalbotschafter, werden gefördert.
- Angebote vor Ort sollen zugehend und aktivierend organisiert sein, um die Beteiligung älterer Menschen zu fördern.
- Das Netzwerk der über 700 Digital-Botschafter zur Unterstützung älterer Menschen wird ausgebaut.
- Universitäre Angebote für ältere Menschen werden unterstützt.
- Bedarfsgerechter Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen wird geschaffen.
- Die Verkehrssicherheitsprävention für Senioren wird gestärkt.
- In jeder Verbandsgemeinde soll ein Bürgerbus unterwegs sein.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Ältere Menschen sollen gute Pflege erhalten und vor Altersarmut, Einsamkeit und Altersdiskriminierung geschützt werden.
- Die Pflegepolitik stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt und sichert Teilhabe und Lebensqualität bis ins hohe Alter.
- Seniorinnen und Senioren sollen so lange wie möglich dort leben können, wo sie sich zu Hause fühlen.
Grüne 114
Mehr Geld 3
- Die energetische Gebäudemodernisierung soll vor allem für ältere oder ärmere Hausbesitzer, insbesondere im ländlichen Raum, unterstützt werden.
- Menschen, die ihre Wohnfläche verkleinern oder teilen wollen, erhalten Bürgschaften und Darlehen des Landes für Um- und Ausbau.
- Ältere Menschen erhalten zur Finanzierung eigenen Wohnraums Bürgschaften des Landes.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Ernährungsberatung für Schwangere, Kinder und Ältere soll von Anfang an angeboten werden.
- Bestehende Projekte gegen Einsamkeit älterer Menschen werden ausgebaut.
- Der Ausbau der Beratungsangebote der Verbraucherzentrale vor Ort wird unterstützt, besonders dort, wo es noch keine Anlaufstellen gibt.
- Inklusive Gemeinden sollen älteren Menschen gleichberechtigte Teilhabe und eigene Interessenvertretung ermöglichen.
- Ein Seniorenfördergesetz wird geschaffen.
- Kommunale Seniorenvertretungen mit echtem Mitspracherecht werden gefördert.
- Beteiligungsformate für ältere Menschen bei der Orts- und Quartiersentwicklung werden verbessert.
- Eine kommunale Pflegekonferenz mit älteren Bürgern, Angehörigen, Kommunen und Trägern entscheidet über bedarfsgerechte Angebote.
- In den Umbau bestehender Wohnformen und eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung wird investiert, damit Menschen im Alter in ihrem Umfeld bleiben können.
- Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt und „Wohnen für Hilfe“ werden unterstützt.
- Auf Bundesebene werden rechtssichere Regelungen für Wohnpartnerschaften und „Wohnen für Hilfe“ angestrebt.
Linke 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Pendler, Familien und Senioren werden bei der Mobilitätswende unterstützt.
- Der Schutz besonders verletzlicher Gruppen wird in Ausbildung und Katastrophenschutz stets berücksichtigt.
- Angebote wie Besuchsservices und Alltagshilfen für queere Senior*innen werden vorangetrieben.
- Ein Projekttopf gegen die Vereinsamung queerer Senior*innen, etwa für gemeinsames Wohnen und Generationshäuser, wird eingerichtet.
FW 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
FDP 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Private und gewerbliche Weiterbildungsangebote werden digital vernetzt, damit auch Ältere und Menschen mit familiären Verpflichtungen leicht teilnehmen können.
- Barrierefreie und generationsübergreifende Tourismusangebote für Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung werden besonders gefördert.
- Wohnortnahe präventive Begleitung älterer Menschen soll Pflegebedürftigkeit verzögern, Alltagskompetenz stärken und Einsamkeit bekämpfen.
- Ältere Menschen sollen Wohnformen vorfinden, die Selbstständigkeit und Gemeinschaft verbinden.
- In allen Regionen sollen ältere Menschen zwischen unterschiedlichen Wohnformen wählen können.
- Digitale Treffpunkte für ältere Menschen sollen geschaffen und bestehende Angebote wie Digitalbotschafter weiter gefördert werden.
- Einsame Lebenslagen älterer Menschen sollen frühzeitig erkannt und aktiv verhindert werden.
- Nachbarschaftsnetzwerke, mobile Begegnungsangebote wie die Gemeindeschwester plus und generationenübergreifende Projekte sollen gegen Einsamkeit im Alter gestärkt werden.
Ohne klare Richtung 5
- Ältere Menschen können selbstbestimmt leben.
- Ältere Menschen können so lange wie möglich selbstbestimmt leben.
- Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt und aktiv in ihrer vertrauten Umgebung leben können.
- Niemand soll im Alter von der Digitalisierung ausgeschlossen bleiben.
- Ältere Menschen sollen selbstbestimmt wohnen, sich sicher bewegen und digital vernetzt bleiben können.
BSW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Der Einfluss der Seniorenbeiräte wird gestärkt, um die Teilhabe älterer Menschen zu verbessern.
- Die jährliche Landesförderung für den altersgerechten und barrierefreien Wohnungsumbau wird erhöht.
- Kommunen sollen bei Investitionen und laufender Finanzierung von Sportangeboten für Kinder, Jugendliche und Senioren unterstützt werden.
Koalitionsvertrag 45
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Bessere Rahmenbedingungen sollen insbesondere Älteren, Frauen, Langzeitarbeitslosen, Geflüchteten mit Bleibeperspektive, Menschen mit Behinderung und ausländischen Fachkräften die Aufnahme einer Beschäftigung ermöglichen.
- Gemeinschaftliche Wohnformen, insbesondere für ältere Menschen, werden gestärkt.
- Altersdiskriminierung und Einsamkeit älterer Menschen sollen aktiv bekämpft werden.
- Altenhilfe und Beratung im Vor- und Umfeld der Pflege werden mit Kommunen, Pflegekassen und Wohlfahrtspflege bedarfsgerecht und digital weiterentwickelt.
- Sozialräumliche Ansätze, bei denen Leistungen verschiedener Träger aus einer Hand erbracht werden, werden erprobt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht