Ältere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 12
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
CDU 613
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Ein Innovationspreis 60 plus soll Ideen älterer Menschen fördern und nutzbar machen.
- Behördenseiten werden auch für Senioren und Menschen mit Behinderungen leicht zugänglich gestaltet.
- Moderne Wohnformen für Senioren sowie Mehrgenerationenhäuser werden gefördert.
- Digitale Instrumente des smarten Wohnens sollen Senioren länger das Wohnen zu Hause ermöglichen.
- Ein Um- und Ausbauprogramm Barrierefreiheit hilft Menschen, möglichst lange in ihrem Zuhause zu wohnen.
- Die Grundversorgung mit Waren, Dienstleistungen, Medizin und Pflege soll überall höchstens 20 Minuten entfernt sein.
- Landarzt, Landschwester, Gemeindepflegekräfte, nahe Apotheken, 24-Stunden-Läden und ÖPNV sichern die Grundversorgung.
- Ein Senioren-Ticket für den ÖPNV wird eingeführt.
- Projekte zur Digital- und Medienkompetenz für ältere Menschen werden gefördert.
- Eine Kommission „Sicherheit im Alter“ erarbeitet Strategien für mehr Sicherheit älterer Menschen.
- Das Landesprogramm „Agathe“ gegen Einsamkeit von Senioren wird verstetigt.
- Weitere Angebote gegen Einsamkeit werden geschaffen.
- Ehrenamtliches Engagement für und von älteren Menschen wird mit neuen Anreizen gefördert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
BSW 17
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Pflegebedürftige und Angehörige werden entlastet, und gegen Einsamkeit im Alter wird vorgegangen.
- Es werden mehr generationsübergreifende und gemeindenahe Angebote geschaffen, etwa kommunale Wohnprojekte für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen zu sozialverträglichen Mieten.
- Gesundheitsförderung und Prävention werden gestärkt, um demografischen Herausforderungen und veränderten Belastungen der Arbeitswelt zu begegnen.
- Der Einfluss der Seniorenbeiräte wird gestärkt, um Senioren eine bessere Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
- Die jährliche Landesförderung für den Umbau altersgerechter, barrierearmer, barrierefreier und behindertengerechter Wohnungen wird erhöht.
- Die Barrierefreiheit wird mittels Städtebauförderung und Dorferneuerung gemeinsam mit Behindertenbeauftragten und Seniorenbeiräten verbessert.
- Kommunen werden bei Investitionen in und laufender Finanzierung von bedarfsgerechten Sportangeboten für Kinder, Jugendliche und Senioren unterstützt.
Linke 315
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Das Land investiert in beitragsfreie Kindergärten, gute Schulen und Programme für ältere Menschen und gutes Zusammenleben.
- Die Möglichkeiten des Sporttreibens für Seniorinnen und Senioren sollen besondere Aufmerksamkeit erhalten.
- Bestehende Dorfkümmerer im ländlichen Raum werden gestärkt.
- Neue Projekte nach Art der Dorfkümmerer, die älteren Menschen im Alltag helfen, werden unterstützt und angeregt.
- Ein Senioren-Mitbestimmungsgesetz wird geschaffen.
- Die Pflicht zur Einrichtung kommunaler Seniorenbeiräte gilt künftig ab 5.000 statt 10.000 Einwohnern.
- Regionale Seniorenbüros als Anlaufstellen werden gesichert und ausgebaut.
- Das Landesprogramm AGATHE wird auf alle Thüringer Regionen ausgeweitet.
- Die Einstellung hauptamtlicher kommunaler Beauftragter für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren wird unterstützt.
- Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen auf dem Dorf wird beim öffentlichen Wohnungsbau berücksichtigt.
- Neue altersgerechte Wohnformen werden gefördert.
- Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld wird durch barrierefreie und generationenübergreifende Wohn- und Betreuungsformen sowie Senioren-Genossenschaften gefördert.
- Der Aufbau geriatrischer Versorgungsnetzwerke wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
SPD 315
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen wird gestärkt.
- Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Alltagsleben älterer Menschen werden ausgebaut.
- Über das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ und das Programm AGATHE wird aktive Altenarbeit in den Kommunen gefördert.
- Die Altenarbeit wird zu einem Mindeststandard für generationengerechte Infrastruktur weiterentwickelt.
- Ein Altenhilfestrukturgesetz verpflichtet zur integrierten Planung der Altenhilfe nach § 71 SGB XII.
- Land und Kommunen bauen mit Wohnungsunternehmen und Genossenschaften altersgerechte, barrierefreie Wohnungen, alternative Wohnformen und Service-Wohnen aus.
- Beim Ausbau des Nahverkehrs werden die Bedarfe alter Menschen gezielt berücksichtigt.
- Beratungsangebote und polizeiliche Schutzmaßnahmen gegen Kriminalität zulasten von Senioren werden verstärkt.
- Senioren werden bei sie betreffenden Belangen in Beratungen und möglichst in Entscheidungen einbezogen.
- Die Gewinnung von Senioren für ehrenamtliches Engagement wird intensiver gefördert.
- Die Rechte des Landesseniorenrates, der kommunalen Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte werden gestärkt.
- Eine Landesstrategie zur Bekämpfung von Altersarmut wird geschaffen.
- Queere Senior:innen-Arbeit wird unterstützt.
- Die Situation älterer Gefangener wird verbessert.
- Spezifische Bildungsangebote für ältere Menschen werden entwickelt und ausgebaut.
Grüne 315
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Inklusive Stadtplanung, die besonders die Bedürfnisse von Frauen, queeren Menschen, Familien, Älteren und Menschen mit Behinderung berücksichtigt, wird neuer Standard.
- Zielgruppenorientierte und digitale Verbraucherschutzberatung wird gestärkt.
- Barrierearmer, altersgerechter Wohnungsbau und entsprechende Sanierung werden gestärkt.
- Der öffentliche Nahverkehr wird ausgebaut und barrierefreier gestaltet, damit ältere Menschen ohne Auto mobil sind.
- Kommunen werden bei altersfreundlicher Stadtplanung unterstützt.
- Es werden mehr öffentliche Bewegungsmöglichkeiten auch für ältere Menschen geschaffen.
- Angebote zur Medien- und Digitalkompetenz älterer Menschen werden initiiert und gefördert.
- Der Landesseniorenrat wird als Ansprechpartner anerkannt und aktiv an der Politikentwicklung beteiligt.
- Queere Zentren und Beratungsstellen bieten auch spezielle Unterstützungsangebote für Seniorinnen und Senioren an.
- Ein schneller Wiedereinstieg in den Beruf wird unterstützt, etwa für Frauen, ältere Menschen und Eltern nach der Elternzeit.
- Der Schutz vor psychischen und physischen Erkrankungen am Arbeitsplatz wird gefördert, insbesondere für ältere und vulnerable Beschäftigte.
- Präventionsangebote und Gesundheitsförderung, insbesondere für ältere Menschen, werden gestärkt, evaluiert und weiterentwickelt.
- Es werden mehr öffentliche Trainingsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters etabliert, etwa Calisthenics-Anlagen, Seniorenspielplätze oder Trimm-dich-Pfade.
- Sportangebote sollen besonders auch für Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Behinderung vielfältig sein.
- Die öffentliche Krisenkommunikation soll barrierefrei, klar und mit eindeutigen Handlungsanweisungen gestaltet und auf vulnerable Gruppen ausgerichtet werden.
FW 65
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Bei der Planung barrierefreier Wohnräume werden die Belange von Senioren berücksichtigt.
- In Behörden werden Anlaufstellen geschaffen, in denen Mitarbeiter gezielt Senioren betreuen.
- Betreute Wohnformen und Tagespflegeangebote werden gefördert und geschaffen, damit Ältere am Heimatort bleiben können.
- Das Soziale Jahr wird verstärkt in Altenpflege und Seniorenbetreuung eingesetzt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter ein auskömmliches Leben haben.
- Ältere Menschen sollen frei von Diskriminierung selbstbestimmt leben können.
- Altersarmut wird bekämpft.
- Soziale Vereinsamung im Alter wird bekämpft.
- Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen sich im öffentlichen Raum selbstbestimmt und frei bewegen können.
FDP 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Programme zum Bau von Studentenwohnungen und altersgerechtem Wohnen werden verstärkt fortgeführt.
- Die Vermittlung digitaler Gesundheits- und Medienkompetenz, besonders für Menschen ab 65 Jahren, wird priorisiert.
- Mit der Selbstverwaltung und dem Thüringer Seniorenverband wird ein Aktionsplan zur Vermittlung digitaler Gesundheits- und Medienkompetenz entwickelt.
Koalitionsvertrag 26
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eine Kommission »Sicherheit im Alter« erarbeitet Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen vor Einbruch, Diebstahl und Betrug.
- Geprüft wird eine rechtliche Grundlage für die Kostenübernahme ambulanter Seniorenwohngemeinschaften durch Sozialleistungsträger.
- Senioren werden bei sie betreffenden Entscheidungen aktiv einbezogen.
- Eine Stärkung des Landesseniorenrates, der kommunalen Seniorenbeauftragten und der Seniorenbeiräte wird geprüft.
- Das Landesprogramm AGATHE wird flächendeckend ausgebaut.
- Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerschaft, auch Senioren und Menschen mit Behinderung, werden in die Digitalisierung eingebunden.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht