Ältere Menschen
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
SSW00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 1025
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Die ältere Generation vor Kriminellen schützen.
- Die Präventionsarbeit für Seniorinnen und Senioren ausbauen.
- Maßnahmen gegen Kriminalität zulasten älterer Menschen wie den Enkeltrick verstärken.
- Alle Bevölkerungsgruppen werden beim Ausbau ihrer digitalen Kompetenzen unterstützt, darunter Kinder in der Schule, mittelständische Betriebe und ältere Menschen.
- Für Seniorinnen und Senioren wird ein Wahlrecht auf Amtsveranlagung eingeführt.
- Mit der Wohnungswirtschaft werden Konzepte entwickelt, die älteren Menschen den Umzug in seniorengerechte Wohnungen ohne höhere Miete ermöglichen.
- Das Essensangebot in öffentlichen Einrichtungen von der Kita bis zur Senioreneinrichtung setzt vermehrt auf Regionalität und Saisonalität.
- Älteren Menschen durch vielfältige Angebote ein selbstbestimmtes Leben in der selbst gewählten Umgebung ermöglichen.
- Die Fördermöglichkeiten für altersgerechten Wohnraum gezielt ausbauen.
- Bedarfsorientierte Angebote wie Anruf-Linien-Fahrten und Bürgerbusse landesweit unterstützen.
- Die bedarfsorientierten Fahrangebote zu einem flexibleren und kreisübergreifenden Rufbus-System weiterentwickeln.
- Digitalisierungsformen entwickeln, die älteren Menschen die Teilnahme am Alltagsleben und an Geschäften des täglichen Lebens ermöglichen.
- Individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung für ältere Menschen bereitstellen.
- Die Bedürfnisse älterer Menschen im Verkehr, besonders im ÖPNV, und in der Infrastruktur stärker berücksichtigen.
- Älteren Menschen ermöglichen, ihre Lebenserfahrung, Potenziale und Vielfalt einzubringen.
- Altersgerechte Wohnformen finanziell und ideell fördern.
- Die Bildung von Wohnquartieren mit altersgerechter Infrastruktur vor Ort fördern.
- Die Verkehrsraumgestaltung in Abstimmung mit Seniorenverbänden bedarfsgerechter gestalten.
- Die Beschäftigung im Alter attraktiver gestalten und durch altersgerechte Fortbildungsangebote, Berufsbilder und Tätigkeitsprofile fördern.
- Freizeitangebote und Ehrenamtstätigkeit für ältere Menschen fördern.
- Die digitale Kompetenz älterer Menschen fördern.
- Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen zur digitalen Kompetenz älterer Menschen unterstützen.
- Hilfenetzwerke für ältere Menschen durch Kooperation mit staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen aus dem Pflege- und Sozialbereich unterstützen.
- Barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Bedarfsgruppen wie Seniorinnen und Senioren mit Behinderungen schaffen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 9
- Der Gedanke vom Leben und Älterwerden im Quartier wird stärker berücksichtigt.
- Die Erfahrungen und Potenziale älterer Menschen stärker aktivieren und einbringen.
- Seniorinnen und Senioren sollen im Alter auskömmlich leben können.
- Ältere Menschen haben Anspruch auf diskriminierungsfreie und vollberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
- Handlungsempfehlungen zum Wohnen für das Alter entwickeln.
- Begegnungsstätten für ältere Menschen sind besonders im ländlichen Raum unverzichtbar.
- Höchstaltersgrenzen, die ältere Menschen von bürgerschaftlichem Engagement und gesellschaftlicher Teilhabe ausschließen, auf den Prüfstand stellen.
- Über die Bedürfnisse älterer Menschen im Verkehr und in der Infrastruktur breit informieren.
- Mit einer landesweiten Kampagne über die Bedürfnisse älterer Menschen im Verkehr aufklären.
Grüne 8
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ein landesweites Netzwerk ehrenamtlicher Senior*innen-Medienlots*innen aufbauen.
- Büchereien, Gemeindezentren und Senior*innentreffs zu Erlebnisräumen für digitales Ausprobieren gestalten.
- Älteren Menschen ermöglichen, für ihre Situation geeigneten Wohnraum zu finden.
- Mehrgenerationenhäuser und -quartiere sowie Wohnungsbauprojekte für ältere Menschen unterstützen.
- Ein Förderprogramm zur Schaffung von Tausch- und Umbaustrukturen im Wohnungsbestand auflegen.
- Statt Großeinrichtungen mehr ambulante Pflege- und Wohnformen schaffen, die Teilhabe älterer Menschen ermöglichen.
- Mit dem Mobilitätswendegesetz die Verkehrssicherheit erhöhen und besonders Kinder, Ältere, Zufußgehende und Radfahrende schützen.
- Die Infrastruktur auch an den Bedürfnissen von Kindern, Senior*innen und Menschen mit Behinderungen ausrichten.
SPD 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Mit präventiven Hausbesuchen aufsuchende Hilfe leisten, damit ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.
- Die Belange älterer Menschen in allen Bereichen der öffentlichen Infrastruktur berücksichtigen.
- Bedarfe und Entwicklungspläne für ältere Menschen regelmäßig gemeinsam mit Seniorenräten, Kommunen, Kirchen, Verbänden und Wissenschaft überprüfen.
- Gute Rahmenbedingungen für nachberufliche Bildung, Kreativität und ehrenamtliches Engagement älterer Menschen schaffen.
- Gemeinsam mit Kommunen und Pflegekassen präventive Hausbesuche für Menschen ab 75 Jahren einführen.
- Der präventive Hausbesuch soll vorsorgende Beratung zu Wohnung, Hilfsangeboten, Nachbarschaft und Pflegebedürftigkeit umfassen.
- Die Bildungsteilhabe in der nachberuflichen Lebensphase stärken.
- Bei jeder hauptamtlichen Verwaltung Jugend-, Senioren- und Integrationsbeiräte sowie Beiräte für Menschen mit Behinderungen einrichten.
Ohne klare Richtung 1
FDP 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Menschen durch gezielte Maßnahmen und Beratungsangebote erhöhen.
- Das ehrenamtliche Engagement älterer Menschen besonders im Bildungs- und Integrationsbereich fördern.
- Präventivangebote wie Sportkurse und Gesundheitsberatungen ausbauen, um ältere Menschen besser zu unterstützen.
- Bildungsangebote für die ältere Generation gezielt fördern.
- Auf die ältere Generation zugeschnittene Programme und Lernangebote für den Umgang mit neuer Technik einrichten.
- Wer sich im fortgeschrittenen Alter leistungsfähig fühlt, soll weiterarbeiten können.
- Die Preise für Kultur- und Versorgungsangebote laufend an die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren anpassen.
Bleibt wie bisher 1
AfD 2
Linke 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Belange mobilitätseingeschränkter Personen sowie von Fuß- und Radverkehr werden in der Verkehrsplanung besonders berücksichtigt.
- Die Bedürfnisse älterer queerer Menschen werden in sozialen, medizinischen und pflegerischen Bereichen stärker berücksichtigt.
- Wohnprojekte für ältere queere Menschen werden gefördert.
Koalitionsvertrag 415
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Altersgerechte Wohnformen und Wohnquartiere mit altersgerechter Infrastruktur werden finanziell und ideell gefördert.
- Die Bedürfnisse älterer Menschen werden im Verkehr, etwa durch Anruf-Linien-Fahrten oder Bürgerbusse, und bei der Infrastruktur besser berücksichtigt.
- Beschäftigung im Alter wird durch altersgerechte Fortbildungsangebote, Berufsbilder und Tätigkeitsprofile attraktiver gestaltet.
- Freizeitangebote und ehrenamtliche Tätigkeit älterer Menschen werden gefördert.
- Die digitale Kompetenz älterer Menschen wird gefördert und entsprechende Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen werden unterstützt.
- Hilfenetzwerke für ältere Menschen werden durch Kooperation mit Einrichtungen aus Pflege- und Sozialbereich unterstützt.
- Älteren Menschen soll besser ermöglicht werden, geeigneten Wohnraum zu finden.
- Mit der Wohnungswirtschaft werden Konzepte entwickelt, die älteren Menschen den Umzug in eine seniorengerechte Wohnung bei gleichbleibender Miete ermöglichen.
- Mehrgenerationenhäuser und -quartiere sowie seniorengerechte oder gemeinschaftlich konzipierte Wohnprojekte werden unterstützt.
- Die Präventionsarbeit zum Schutz älterer Menschen vor Betrugsmaschen wird ausgebaut.
- Im Justizvollzug werden familienorientierter Vollzug, Wohngruppenvollzug, vollzugsangepasste Barrierefreiheit und die Bedarfe älterer Gefangener stärker berücksichtigt.
- Die Verkehrssicherheit, besonders für Kinder, Ältere, Fußgänger und Radfahrende, wird zu einem Schwerpunkt gemacht.
- Die Finanzierbarkeit attraktiver ÖPNV-Angebote für junge Menschen sowie Seniorinnen und Senioren wird geprüft.
- Die Vermittlung von Medien- und Digitalkompetenz soll in der Kita beginnen und bis ins hohe Alter fortgeführt werden.
- Der Ausbau digitaler Kompetenzen wird für Kinder in der Schule, mittelständische Betriebe und ältere Menschen unterstützt.
Ohne klare Richtung 4
- Kinderarmut wird entschieden abgelehnt, und auch bei Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit Erwachsener und Älterer wird Handlungsbedarf gesehen.
- Seniorinnen und Senioren sollen ihre Lebenserfahrung, Potenziale und Vielfalt sinnvoll einbringen können.
- Höchstaltersgrenzen für bürgerschaftliches Engagement werden überprüft.
- Es wird geprüft, wie die Kreditfähigkeit von Seniorinnen und Senioren verbessert werden kann.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 516
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Vorleseprojekte sollen auf ehrenamtliches Engagement setzen und gezielt ältere Menschen einbinden.
- Ältere Menschen erhalten gleichberechtigten Zugang zur Versorgung, gerade in ländlichen Regionen.
- Demenzsensible und präventive Angebote, etwa gegen Einsamkeit und soziale Angebote für ältere Menschen, werden ausgebaut.
- Touristische Angebote, öffentliche Grünanlagen und Spielplätze werden für alle Menschen nutzbar gemacht.
- Programme, die Senioren in Pflegeeinrichtungen den Besuch kultureller Veranstaltungen erleichtern oder Kultur in die Einrichtungen bringen, werden gefördert.
- Ein Landesprogramm „Offene Sporthallen“ unterstützt Kommunen, Schul- und Vereinssporthallen außerhalb regulärer Zeiten flexibel und niedrigschwellig für alle zu öffnen.
- Medienkompetenz und digitale Aufklärung werden in Schulen, Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit gestärkt.
- Kleine Ein- und Zweizimmerwohnungen für Alleinerziehende, Singles, ältere Menschen sowie Menschen in Ausbildung und Studium werden besonders gefördert.
- Gemeinschaftliches Wohnen von Senioren-WGs über inklusive Wohngemeinschaften bis zu generationenübergreifenden Wohnprojekten soll gestärkt werden.
- Das direkte Wohnumfeld älterer Menschen soll barrierefrei und demenzsensibel gestaltet sein.
- Mehrgenerationenhäuser und -quartiere werden systematisch gefördert.
- Die Verknüpfung von Mehrgenerationenprojekten mit anderen Einrichtungen der Daseinsvorsorge, etwa Kita und Seniorentreff unter einem Dach, wird unterstützt.
- Kommunen werden bei einer verbindlichen Pflegebedarfsplanung unterstützt, die ambulante und gemeinschaftliche Wohnformen in der Quartiersentwicklung verankert.
- Mit Kommunen, Genossenschaften und sozialen Trägern werden Tausch- und Beratungsstrukturen für den Wechsel aus großen Wohnungen in gemeinschaftliche oder altersgerechte Wohnformen aufgebaut.
- In ländlichen Räumen braucht es gemeinschaftliche Wohnformen und Quartierslösungen, die Altersarmut vorbeugen, Pflege mitdenken und Wohnraum bedarfsgerecht umverteilen.
- Auf dem Land wird eine Planung gefördert, die neben Ein- und Zweifamilienhäusern auch kleine Wohnungen für junge und ältere Menschen vorsieht.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Erkenntnisse aus einer Studie sowie aus Gesprächen und Veranstaltungen zur Einsamkeit junger und älterer Menschen fließen in eine langfristige Strategie ein.
- Die bestehenden Ausnahmen von der Bezahlkarte gelten als nicht ausreichend.
- Prekäre und diskriminierende Arbeitsstrukturen werden abgelehnt.
- Ältere Menschen sollen in ihrer vertrauten Umgebung selbstbestimmt, sicher und würdevoll leben können.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht