Linke SH · Gemeinwohl vor Profite
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 08.05.2022 · Original
Das Programm enthält 60 von 1.086 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 60Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 106Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 60
Alle staatlichen und kommunalen Museen werden für Menschen bis 26 Jahre kostenlos.
Wortlaut im Programm
Im Zuge dessen müssen zuerst alle staatlichen und kommunalen Museen kostenlos für alle Menschen bis 26 Jahre werden. Link zum Original
Alle Museen der Kommunen und des Landes werden für Menschen bis 26 Jahre kostenfrei.
Wortlaut im Programm
die Schaffung von kostenfreiem Zugang zu allen Museen der Kommunen und des Landes Schleswig-Holstein für alle Menschen bis 26 Jahren. Link zum Original
Für Kinder und Jugendliche gibt es kostenfreie Kartenkontingente bei Kulturveranstaltungen des Landes.
Wortlaut im Programm
die Schaffung ein es kostenfreien Kartenkontingents für Kinder und Jugendlichen bei Kulturveranstaltungen (Theater, Konzerte, etc.) des Landes Schleswig-Holstein. Link zum Original
Kriegsehrenmäler wie in Laboe werden nicht mehr finanziert.
Wortlaut im Programm
Anstatt Kriegsehrenmäler wie in Laboe zu finanzieren, wollen wir Schulen finanziell unterstützen, damit Schüler*innen antifaschistische Erinnerungsorte besuchen oder sich für das Projekt „Schule ohne Rassismus“ engagieren können. Link zum Original
Antifaschistische Bildungsarbeit wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die antifaschistische Bildungsarbeit und setzen uns für Erhalt und weitere Entwicklung der Gedenkstätten ein. Link zum Original
Die Gedenkstätten werden erhalten und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die antifaschistische Bildungsarbeit und setzen uns für Erhalt und weitere Entwicklung der Gedenkstätten ein. Link zum Original
Der 8. Mai wird als Tag der Befreiung staatlicher Feier- und Gedenktag in Schleswig-Holstein.
Wortlaut im Programm
Der 8. Mai soll als „Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Faschismus“ staatlicher Feier- und Gedenktag in Schleswig-Holstein werden. Link zum Original
Die kulturelle und sprachliche Vielfalt im Land soll gewahrt und gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Diese kulturelle und sprachliche Vielfalt in Schleswig -Holstein bereichert unser Land. Wir möchten diese Vielfalt wahren und stärken. Link zum Original
Die Möglichkeiten, Plattdeutsch im öffentlichen Raum zu verwenden, sollen erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen daher die Bemühungen um die Vermittlung von Niederdeutsch in Schulen und Kindertagesstätten und möchten die Möglichkeiten der Anwendung des Plattdeutschen im öffentlichen Raum erweitern. Link zum Original
Die Ansprüche der Sinti und Roma auf Reparationszahlungen sollen anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Anerkennung der Ansprüche nach Rep arationszahlungen der Sinti und Roma, und dass Schleswig-Holstein sich dafür im Bundesrat einsetzt. Link zum Original
Das Land soll sich im Bundesrat für die Anerkennung der Reparationsansprüche der Sinti und Roma einsetzen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Anerkennung der Ansprüche nach Rep arationszahlungen der Sinti und Roma, und dass Schleswig-Holstein sich dafür im Bundesrat einsetzt. Link zum Original
In den Kreisen und kreisfreien Städten sollen kulturelle Zentren mit Bildungs-, Kultur-, Beratungs- und Konfliktlösungsangeboten entstehen.
Wortlaut im Programm
kulturelle Zentren in den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen Bildungs -, Kultur- und Beratungsangebote, aber auch Konfliktlösung auf professioneller Basis durchgeführt werden können Link zum Original
Die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma soll gesellschaftlich aufgearbeitet werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die gesellschaftliche Aufarbeitung der Verfolgungsgeschichte der Sinti*zze und Rom*nja und wirken der tief verankerten strukturellen Diskriminierung und Ungleichheit entschieden entgegen. Link zum Original
Die autochthonen Minderheiten sollen aus Landes- und Bundesmitteln verlässlich institutionell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
eine verlässliche institutionelle Förderung der autochthonen, das heißt 1819 einheimischen Minderheiten aus Landes - und Bundesmitteln, damit die langfristige Finanzierung der Strukturen und Projekte der Minderheiten gewährleistet und gesichert ist. Link zum Original
Die Regional- und Minderheitensprachen sollen angemessen in den Medien vertreten sein.
Wortlaut im Programm
eine angemessene Medienpräsenz für die in Schleswig -Holstein gesprochenen Regional- und Minderheitensprachen. Link zum Original
NDR und andere Medien sollen mehr in Regional- und Minderheitensprachen sowie über den Alltag der Minderheiten berichten.
Wortlaut im Programm
Mehr Berichte in den Regional - und Minderheitensprachen, aber auch mehr Informationen über den Alltag der hier lebenden Minderheiten sind unser Anspruch an den NDR, aber auch an andere elektronische und Printmedien. Link zum Original
Auf EU-Ebene sollen verlässliche minderheitenpolitische Instrumente nach den Vorschlägen der Bürgerinitiative Minority SafePack geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
die Schaffung von verlässlichen minderheitenpolitischen Instrumenten auf der EU - Ebene, so wie sie von der Europäischen Bürgerinitiative »Minority SafePack« gefordert worden sind. Link zum Original
Kunst und Kultur sollen von einer freiwilligen Aufgabe zur Pflichtaufgabe der öffentlichen Hand werden.
Wortlaut im Programm
Derzeit ist Kultur eine freiwillige Aufgabe der öffentlichen Hand. Das muss geändert werden; Kunst und Kultur sind kein schmückendes Beiwerk, um das Prestige einer Landesregierung zu erhöhen – Kunst und Kultur sind ein elementarer Bestandteil eines zuträglichen Gemeinwesens. Diesem Stellenwert entsprechend muss Kunst und Kultur zur Pflichtaufgabe werden! Link zum Original
Statt kurzfristiger Maßnahmen wie dem Kulturfestival soll die Kulturlandschaft vor Ort nachhaltig gefördert und gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle öffentlichkeitswirksamer, aber nicht nachhaltig angelegter Maßnahmen wie dem Kulturfestival müssen Maßnahmen getroffen werden, die sicherstellen, dass die Kulturlandschaft vor Ort nachhaltig gefördert und gesichert wird. Link zum Original
Transparente, langfristige und auskömmliche Kulturförderung in der Fläche hat Vorrang vor Prestigeprojekten.
Wortlaut im Programm
Eine transparent vergebene, langfristige und auskömmliche Förderung in der Fläche ist Prestigeprojekten mit kurzzeitiger Strahlkraft immer vorzuziehen. Link zum Original
Die Kulturpolitik soll einen Schwerpunkt auf die Freie Kulturszene und regionale Kultureinrichtungen legen.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE will besonders ei nen Fokus auf die Freie Kulturszene und regionale Kultureinrichtungen setzen. Link zum Original
Kultur soll für alle Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Lage zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Kultur muss für alle Menschen zugänglich sein; der Zugang darf insbesondere nicht durch die finanzielle Stellung verwehrt werden. Link zum Original
Kulturschaffende sollen eine angemessene Vergütung erhalten, die auch Rücklagen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Kulturschaffende müssen ein angemessenes Salär enthalten, welches auch die Bildung von Rücklagen ermöglicht. Link zum Original
Alle Einrichtungen, die an den deutschen Faschismus und seine Opfer erinnern, sollen erhalten, gefördert und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik bedeutet auch Erinnerungskultur. Ein Alleinstellungsmerkmal von DIE LINKE ist es, rechten Hetzer*innen die Stirn zu bieten. Dazu gehören auch die Erhaltung, Förderung und der Ausbau aller Einrichtungen, die an den deutschen Faschismus und die Millionen seiner Opfer erinnern. Link zum Original
Kultur soll als Pflichtaufgabe von Land, Kreisen und Gemeinden in der Landesverfassung verankert werden.
Wortlaut im Programm
die Verankerung von Kultur als Pflichtaufgabe von Land, Kreisen und Gemeinden in der Landesverfassung Link zum Original
In landeseigenen und geförderten Kultureinrichtungen sollen Mindestgagen und Mindesthonorare eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
die Einführung von Mindestgagen und Mindesthonoraren sowie flächendeckende tarifliche Entlohnung in den durch das Land betriebenen und geförderten Einrichtungen. Link zum Original
In landeseigenen und geförderten Kultureinrichtungen soll flächendeckend nach Tarif bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
die Einführung von Mindestgagen und Mindesthonoraren sowie flächendeckende tarifliche Entlohnung in den durch das Land betriebenen und geförderten Einrichtungen. Link zum Original
Die Kulturförderung soll nachhaltiger, unbürokratischer und angemessener gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Kulturförderung muss nachhaltiger, unbürokratischer und angemessen gestaltet werden. Link zum Original
Kontinuierliches künstlerisches Arbeiten soll ermöglicht und der Produktionsdruck verringert werden.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, kontinuierliches künstlerisches Arbeiten zu ermöglichen, und den Produktionsdruck zu verringern. Link zum Original
Bei Absagen wegen Pandemien oder höherer Gewalt soll das Land Einkommensausfälle von Kulturschaffenden ausgleichen.
Wortlaut im Programm
Wenn Veranstaltungen abgesagt werden müssen wegen Pandemien oder anderer Ereignisse höherer Gewalt, ist das Land in der Pflicht Gehaltsausfälle zu kompensieren. Link zum Original
Kulturschaffende sollen ein Kurzarbeitsgeld in Höhe von 90 Prozent der Vorjahreseinnahmen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern ein Kurzarbeitsgeld auch für Kulturschaffende in Höhe von 90% der Einnahmen der Vorjahre. Link zum Original
Der Eintritt in alle Landesmuseen soll frei sein.
Wortlaut im Programm
freien Eintritt in alle Landesmuseen Link zum Original
Ein Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern der Freien Kulturszene soll die Landesregierung bei Fördermaßnahmen beraten.
Wortlaut im Programm
die Berufung von Vertreter*innen der Verbände der Freien Kulturszene in einen Beirat, um die Landesregierung bei der Entwicklung u.a. von Fördermaßnahmen mit fachlichem Rat zu begleiten, mit dem Ziel die Lebens - und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Link zum Original
Alle Kultureinrichtungen des Landes sollen erhalten und angemessen finanziert werden.
Wortlaut im Programm
den Erhalt und die angemessene Finanzierung aller Kultureinrichtungen des Landes auch nach dem »Spardruck« der Pandemie. Link zum Original
Das öffentliche Büchereiwesen soll flächendeckend nach einheitlichen Standards gefördert werden.
Wortlaut im Programm
die flächendeckende Förderung des öffentlichen Büchereiwesens nach einheitlichen Standards; insbesondere die Entwicklung der Büchereien zu dritten Orten und als Kompetenzzentren für digitale Medien. Link zum Original
Büchereien sollen zu dritten Orten und Kompetenzzentren für digitale Medien entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
die flächendeckende Förderung des öffentlichen Büchereiwesens nach einheitlichen Standards; insbesondere die Entwicklung der Büchereien zu dritten Orten und als Kompetenzzentren für digitale Medien. Link zum Original
Beziehende von Transferleistungen sollen ein Kulturticket für freien Eintritt in alle öffentlichen Kultureinrichtungen erhalten.
Wortlaut im Programm
ein Kulturticket für Beziehende von Transferleistungen, welches zum Eintritt in alle öffentlichen Kultureinrichtungen berechtigt. Link zum Original
Das Recht auf ein freies Glaubens- und Weltanschauungsbekenntnis wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Wir verteidigen das Recht auf ein freies Glaubensbekenntnis und auf ein freies Bekenntnis zu einer Weltanschauung und treten für den Schutz religiöser Minderheiten ein. Link zum Original
Religiöse Minderheiten werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir verteidigen das Recht auf ein freies Glaubensbekenntnis und auf ein freies Bekenntnis zu einer Weltanschauung und treten für den Schutz religiöser Minderheiten ein. Link zum Original
Staat und Religion werden strikt getrennt.
Wortlaut im Programm
Damit das in einer pluralistischen Gesellschaft funktionieren kann, gehört dazu auch die strikte Trennung von Staat und Religion. Link zum Original
Die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene werden aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene aufgehoben, Staatsleistungen und Staatsdienstleistungen eingestellt werden. Link zum Original
Staatsleistungen und Staatsdienstleistungen für die Kirchen werden eingestellt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die besonderen Privilegien der Kirchen auf Landes- und Bundesebene aufgehoben, Staatsleistungen und Staatsdienstleistungen eingestellt werden. Link zum Original
Die Definition der Grundversorgung des öffentlichen Rundfunks wird an den aktuellen Stand der Entwicklung angepasst, einschließlich digitaler Angebote.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung des Angebotes in die digitale Welt folgt dem Credo, dass die Definition der »Grundversorgung« an den aktuellen Stand der Entwicklung anzupassen ist. Link zum Original
Bei Erhöhungen des Rundfunkbeitrags werden die Voraussetzungen für Befreiungen und Ermäßigungen geprüft, um soziale Härten abzuwenden.
Wortlaut im Programm
Darum ist es im Kontext einer Erhöhung der Beiträge wichtig, stets die Voraussetzungen für Beitragsbefreiungen und -ermäßigungen in den Fokus zu nehmen, um soziale Härten abzuwenden. Link zum Original
Die Verwaltungs- und Gehaltsstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden überprüft.
Wortlaut im Programm
So sollten administrative und Gehaltsstrukturen überprüft werden; ebenso müssen beispielsweise die Richtlinien für externe Produktionen insbesondere hinsichtlich der Kosten auf den Prüfstand. Link zum Original
Die Richtlinien für externe Produktionen werden insbesondere hinsichtlich der Kosten überprüft.
Wortlaut im Programm
So sollten administrative und Gehaltsstrukturen überprüft werden; ebenso müssen beispielsweise die Richtlinien für externe Produktionen insbesondere hinsichtlich der Kosten auf den Prüfstand. Link zum Original
Inhaltliche Reformen des Rundfunks werden nicht von der Politik initiiert oder begleitet.
Wortlaut im Programm
Weder dürfen jedoch inhaltliche Reformen durch die Politik initiiert oder begleitet, noch sollen hierbei Standorte oder Anstalten konsolidiert und/oder geschlossen werden. Link zum Original
Standorte oder Anstalten werden bei Reformen nicht zusammengelegt oder geschlossen.
Wortlaut im Programm
Weder dürfen jedoch inhaltliche Reformen durch die Politik initiiert oder begleitet, noch sollen hierbei Standorte oder Anstalten konsolidiert und/oder geschlossen werden. Link zum Original
System und Finanzierungsmodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleiben unangetastet.
Wortlaut im Programm
Es darf keine Hand an das System und das Finanzierungsmodell des öffentlichrechtlichen Rundfunks gelegt werden. Link zum Original
Die digitalen Medienangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, insbesondere Mediatheken und Audiotheken, werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich in einer Landesregierung für die Stärkung der digitalen Medienangebote des öffentlich -rechtlichen Rundfunks, insbesondere die Medien - und Audiotheken, ein. Hier sollten Inhalte länger und – wo lizenzrechtlich möglich – dauerhaft abrufbar sein. Link zum Original
Inhalte in den Mediatheken sind länger und, wo lizenzrechtlich möglich, dauerhaft abrufbar.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE setzt sich in einer Landesregierung für die Stärkung der digitalen Medienangebote des öffentlich -rechtlichen Rundfunks, insbesondere die Medien - und Audiotheken, ein. Hier sollten Inhalte länger und – wo lizenzrechtlich möglich – dauerhaft abrufbar sein. Link zum Original
Die Pflicht zum Entfernen selbst produzierter Inhalte der Anstalten aus dem Internet wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Die gegenwärtige Verpflichtung zum Entfernen der von den Anstalten selbst produzierten Inhalte aus dem Internet muss aufgehoben werden. Link zum Original
Selbst produzierte Inhalte der Rundfunkanstalten werden so weit wie möglich unter freie Lizenzen gestellt.
Wortlaut im Programm
Von den Anstalten selbst produzierte Inhalte sollen so weit wie möglich unter geeignete freie Lizenzen gestellt werden, um eine Speicherung und möglichst weitgehende Weiternutzung zu erlauben. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich als Vertragspartnerin des Rundfunkstaatsvertrags dafür ein, soziale Härten durch Beitragserhöhungen abzuwenden, etwa durch Befreiungen oder Ermäßigungen für Menschen mit geringem Einkommen.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung soll als ein Vertragspartner des Rundstaatsvertrages für die Abwendung sozialer Härten durch Beitragserhöhungen einsetzen. Geeignetes Mittel hierfür sind z.B. Befreiungen respektive Ermäßigungen für Menschen mit geringem Einkommen. Link zum Original
Die Höhe des Rundfunkbeitrags bemisst sich proportional an der individuellen Einkommensteuer.
Wortlaut im Programm
Die Höhe des Rundfunkbeitrags muss sich proportional an der individuellen Einkommenssteuersumme bemessen. Wer mehr hat, soll mehr beitragen, wer weniger hat, weniger zahlen. Link zum Original
Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender werden komplett werbefrei.
Wortlaut im Programm
Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich -rechtlichen Sender sollen komplett werbefrei werden. Link zum Original
Rundfunkräte werden regelmäßig von allen Einwohnenden des jeweiligen Sendegebiets gewählt.
Wortlaut im Programm
Rundfunkrät*innen sollen künftig regelmäßig durch Wahlen bestimmt werden, wobei alle Einwohner*innen im jeweiligen Sendegebiet stimmberechtigt sind. Link zum Original
Die Struktur des Rundfunks wird gemeinsam mit den Beteiligten evaluiert und daraus der Reformbedarf abgeleitet.
Wortlaut im Programm
Zusammen mit den Handelnden muss die Struktur des Rundfunks evaluiert und daraus der weitere Reformbedarf abgeleitet werden. Link zum Original
Offene Kanäle werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir eine stärkere Förderung von offenen Kanälen sowie die Vergabe von Sendelizenzen an freie, nichtkommerzielle Radiosender. Link zum Original
Freie, nichtkommerzielle Radiosender erhalten Sendelizenzen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir eine stärkere Förderung von offenen Kanälen sowie die Vergabe von Sendelizenzen an freie, nichtkommerzielle Radiosender. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein Klick auf „grundlegend“, „Anpassung“ oder „Fortführung“ listet die Forderungen dieser Zeile als Text auf. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.