Weiterbildungs- und Bildungsträger
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 4820
Mehr Geld 9
- Bibliotheken, Stadtteilzentren, Volkshochschulen und Initiativen, die digitale Teilhabe ermöglichen, werden langfristig gefördert und besser ausgestattet.
- Träger der außerschulischen politischen Bildung erhalten durch längerfristige Förderung Planungssicherheit.
- Die Träger außerschulischer Bildung werden auskömmlich finanziert.
- Die personelle und sächliche Ausstattung der beruflichen Förderangebote einschließlich der bezirklichen Jugendberufshilfe wird verbessert.
- In allen Bezirken gibt es gut ausgestattete Medienkompetenzzentren.
- Ein fester Anteil der City Tax wird für kulturelle Infrastruktur wie Bibliotheken, Jugendkunstschulen, Musikschulen und Soziokultur eingesetzt.
- Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung wird finanziell und personell gestärkt.
- Im Landeshaushalt sollen Mittel für Medienkompetenzbildung durch Freie Träger bereitgestellt werden.
- Für die Feuerwehrausbildung werden ausreichend Personal und Räumlichkeiten bereitgestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Weiterbildungsverbünde werden unterstützt.
- Weiterbildungsverbünde werden gefördert.
- Der Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe am Standort des ehemaligen Wenckebach-Klinikums wird ausgebaut.
- Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Trägern werden durch eine auskömmlich finanzierte Koordinierungsstelle unterstützt.
- Schulgebäude werden stärker für den Sozialraum geöffnet, etwa für Breitensport, Musikschulen, Chöre und Laienensembles.
- Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Angeboten werden intensiviert, besonders im Ganztagsbereich.
- Vorübergehend nicht benötigte Kitaräume sollen unbürokratisch für Jugendhilfe, Ganztagsgrundschule, Familienzentren, Gemeinschaftsunterkünfte und Volkshochschulen geöffnet werden.
- Die externe queere Bildungsarbeit wird gestärkt.
- Für Bibliotheken, Musikschulen, Volkshochschulen, Jugendkunstschulen und kommunale Galerien wird ein langfristiges, verlässliches Konzept geschaffen.
- Diese Einrichtungen sowie kleine Spielstätten und Künstlerarbeitsräume werden in die Konzepte zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur aufgenommen.
- Die Musikschulen werden strukturell rechtssicher gemacht.
Bleibt wie bisher 4
- Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Produktives Lernen wird fortgesetzt.
- Angebote der Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene werden weiter bedarfsgerecht finanziert.
- Das Berliner Zentrum für Hochschullehre wird zur Förderung der Lehrqualität weiter unterstützt.
- Die Arbeit der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung wird langfristig gesichert.
Ohne klare Richtung 4
- Die bezirklichen Medienkompetenzzentren werden gestärkt.
- Staatliche Einrichtungen der außerschulischen Bildung wie Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen und Musikschulen werden gestärkt.
- Demokratische Jugendverbände, Interessenvertretungen von Kindern und Jugendlichen sowie Jugendbildungsstätten gelten als unverzichtbare Partner.
- Ein Musikschulgesetz wird geschaffen.
Mehr Pflichten 4
- Die sozialpartnerschaftliche Initiative für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag bei Beschäftigungs- und Bildungsträgern wird unterstützt.
- Angebote der beruflichen Förderung werden schrittweise barrierefrei gestaltet und interkulturell geöffnet.
- Der Quereinstieg am Studienzentrum für Erziehung, Pädagogik und Schule wird extern evaluiert, insbesondere hinsichtlich der fachwissenschaftlichen Ausbildung.
- Die Honorarkräfte an Musikschulen werden fest angestellt.
CDU 364
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Es wird eine offizielle Liste seriöser Vermittlungsagenturen als Orientierung für Betriebe, Bildungseinrichtungen sowie Migrantinnen und Migranten geschaffen.
- Angebote außerschulischer Bildung werden vernetzt.
- Die Koordinierungsstelle wird zu einer zentralen Qualitäts- und Beratungsstelle für außerschulische Träger weiterentwickelt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Ein Landesinstitut für berufliche Bildung soll Schulen, Wirtschaft, Handwerk und Ausbildungsträger vernetzen, praxisnahe Angebote koordinieren und Qualitätsstandards entwickeln.
- Die Europäische Akademie in Berlin wird als Ort der europäischen Debatte und der politischen Bildung gestärkt.
- Es wird geprüft, wie die Urania zu einem nationalen Bürgerforum für Demokratie weiterentwickelt werden kann.
- Es wird geprüft, wie die Urania räumlich zukunftsfähig ausgebaut werden kann.
Mehr Pflichten 3
- Die Verwaltungsakademie Berlin übernimmt klar definierte Qualifizierungsaufgaben innerhalb der Entwicklungsprogramme.
- Lehrpläne der Berliner Orientierungskurse, Kursmaterialien der Landeszentrale für politische Bildung, Materialien der kommunalpolitischen Bildungswerke und anderer staatlich finanzierter Kursangebote und Informationsmaterialien sollen überarbeitet werden.
- Im Fokus dieser Angebote sollen künftig Eigenverantwortung, Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionsfreiheit, Antisemitismusprävention, finanzielle Unabhängigkeit und Rechtsstaatlichkeit stehen.
AfD 512
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 4
- Angebote zur Grundbildung konzentrieren sich auf Basiskompetenzen.
- Bürger und Bildungseinrichtungen werden in Umwelt- und Sauberkeitsmaßnahmen eingebunden.
- Im Ganztag wird das Konzept „JeKiMus“ in Kooperation von Schulen und Musikschulen umgesetzt.
- Die Festanstellungsquote an Musikschulen wird von 24 auf mindestens 80 Prozent erhöht.
Grüne 1213
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Umweltbildungszentren und -projekte werden ausgebaut.
- Berlin erhält ein „Klimahaus“ als zentralen Bildungs- und Begegnungsort für Klimaschutz und Umweltwissen.
- Einkaufszentren werden zu multifunktionalen Orten mit Raum für Kultur, Bildung, Gesundheit und öffentliche Dienstleistungen weiterentwickelt.
- Proeuropäische Bildungsinitiativen werden gefördert.
- Der Dialog mit sozialen Trägern, Kultur- und Bildungsinstitutionen, Bezirken, Landesbeschäftigten und Stadtgesellschaft über die Haushaltspolitik wird wieder aufgenommen.
- Die Fachstellen für queere und intersektionale Bildung werden dauerhaft gesichert und ausgebaut.
- Kooperationen von Schulen mit außerschulischen Lernorten, Jugendkunst- und Musikschulen, Sportvereinen und Volkshochschulen werden gestärkt.
- Unter Einbeziehung aller Ausbildungsformen und der Oberstufenzentren werden Kompetenzzentren als gleichwertige Partner in der Berufsausbildung geschaffen.
- Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Bildungseinrichtungen und Sportstätten werden befähigt, eigene Hitzeschutzkonzepte zu entwickeln und umzusetzen.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 167
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Digitalisierung in der Erwachsenenbildung wird gefördert.
- Bezirkliche Kulturarbeit, Bibliotheken, Musikschulen, Volkshochschulen, kommunale Galerien, Jugendkunstschulen und niedrigschwellige Kulturangebote werden in allen Kiezen gestärkt.
- Musikschulen, Jugendkunstschulen, kommunale Galerien und Volkshochschulen werden besonders in Außenbezirken und sozial benachteiligten Kiezen ausgebaut und verstetigt.
- Die Verwaltungsakademie wird weiterentwickelt.
- Die Führungsakademie wird ausgebaut.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
BSW 313
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 3
- Für alle Berliner Bildungseinrichtungen soll eine verbindliche Zivilklausel eingeführt werden.
- Berliner Bildungseinrichtungen sollen nicht mit NATO und Bundeswehr kooperieren und Forschung und Lehre ausschließlich an zivilen Zielen ausrichten.
- In Integrationskursen werden Rechte und Pflichten deutlich und verbindlich vermittelt.
FDP 311
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 3
- Lehrerfortbildungen werden nur finanziert, wenn sie den Beutelsbacher Konsens und die Frankfurter Erklärung einhalten.
- Antisemitismusprävention wird in Schulen und Bildungseinrichtungen verbindlich verankert.
- Verbindliche Bildungsprogramme gegen Antisemitismus verbinden historische Aufklärung mit Gegenwartsbezug.
Koalitionsvertrag 287
Mehr Geld 3
- Die Volkshochschulen erhalten eine bessere Sachmittelausstattung.
- Gesetzliche Regelungen zur angemessenen Mitfinanzierung der Ausbildungskosten für Pflegeberufe, Pflegefachassistenz, Physio- und Ergotherapie werden angestrebt.
- Die Förderungen für Jugendkunstschulen, Kommunale Galerien und bezirkliche Kulturförderung werden verstetigt.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Für den verpflichtenden Kita- oder Bildungsbesuch vor Schulbeginn werden rechtliche Grundlagen geschaffen und Kitas, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen bei der Umsetzung unterstützt.
- Vereine und außerschulische Angebote wie Musikschulen werden stärker in Wahlpflicht- und Ganztagsbereich eingebunden.
- Das Berliner Landesinstitut für Aus-, Fort- und Weiterbildung wird aufgebaut und soll 2025 den Betrieb aufnehmen.
- Die Urania wird bei ihrem Bauvorhaben und ihrer programmatischen Neuausrichtung unterstützt.
Bleibt wie bisher 7
- Die Arbeit der Gartenarbeits-, Jugendkunst- und Jugendverkehrsschulen wird gesichert.
- Die Fachstellen für queere und intersektionale Bildung bleiben erhalten.
- Institutionen und Angebote der Erwachsenenbildung werden gesichert.
- Die Jugendverkehrsschulen werden gesichert.
- Das Berliner Zentrum für Hochschullehre sowie Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrende werden fortgesetzt.
- Die Förderung der Islamischen Kulturtage und der Deutschen Islam-Akademie wird fortgesetzt.
- Die Europäische Akademie Berlin wird weiter gefördert.
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht