Handel und Gastgewerbe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 32217
Mehr Geld 5
- Neue Fördermöglichkeiten für den Binnenlandtourismus werden initiiert, um Potenziale im ländlichen Binnenland auszuschöpfen und neue Gästegruppen zu gewinnen.
- Zur Stärkung des Binnenlandtourismus werden neue und innovative Fördermöglichkeiten geschaffen.
- Der Tourismus wird in der neuen Förderperiode der Europäischen Union ein Schwerpunkt.
- Ressourcen und Finanzmittel werden auf gemeinsame Stärken wie Planung, Innovation, Bildung, Digitalisierung, erneuerbare Energien sowie Kultur- und Tourismusmarketing konzentriert.
- Förderprogramme werden gebündelt, die Anreize für Unternehmensnachfolge und Existenzgründungen in Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Agrarwirtschaft schaffen.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Auf eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen für den Handel hinwirken.
- Der Angeltourismus wird durch die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein vermarktet.
- Der Ausbau von Liegeplätzen für Schifffahrt und Wassersporttourismus wird gefördert.
- Die Umnutzung von Bestandsgebäuden im Außenbereich für Wohnen, Gewerbe und Tourismus wird stärker geprüft und ermöglicht.
- Die Onlinekompetenz regionaler Einzelhändler wird gestärkt und neue Vertriebskanäle in der Innenstadt werden etabliert.
- Der Einzelhandel wird beim Betrieb und der Entwicklung regionaler Online-Shops und der dafür nötigen Onlineplattformen unterstützt.
- Für regionale Online-Shops des Einzelhandels wird ein Landesprogramm aufgesetzt.
- Unternehmen im Handel und Dienstleistungssektor werden beim Ausbau ihrer digitalen Angebote unterstützt.
- In Gastronomie, Kultur und Tourismus werden Programme aufgelegt, um in ländlichen Räumen Strukturen zu erhalten und neue Impulse zu setzen.
- Landgasthöfe werden unterstützt.
- Die Vermarktung regionaler Erzeugnisse wird weiter gestärkt.
- Digitale Plattformen wie das Gütezeichen Schleswig-Holstein werden unterstützt, damit sich unabhängige Märkte, Hofläden, Erzeugergemeinschaften und lokale Akteure besser vernetzen und ihre Produkte leichter verkaufen können.
Bleibt wie bisher 9
- Die Marketingstrategie des Landes für den Tourismus wird fortgesetzt.
- Wassersporttourismus bleibt an den Küsten möglich.
- Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein wird bei ihren Aufgaben weiterhin unterstützt.
- Die Unabhängigkeit der regionalen Tourismusorganisationen bleibt gewährleistet.
- An der bestehenden Bäderregelung für touristisch geprägte Orte wird festgehalten.
- An der bestehenden Bäderregelung wird festgehalten.
- Der Erhalt von Liegeplätzen für Schifffahrt und Wassersporttourismus wird gefördert.
- Der Erhalt von Landgasthöfen wird unterstützt.
- Der Erhalt der Landgasthöfe wird unterstützt.
Ohne klare Richtung 13
- Die Unterschiede in Steuer- und Abgabenlast sowie bürokratischen Anforderungen zwischen stationärem Einzelhandel und Onlinehandel beseitigen.
- Kreuzfahrten, maritimer Küstennahtourismus und touristische RoRo-Schifffahrt werden unterstützt.
- Die Marketingstrategie wird mit begleitenden Instrumenten inhaltlich unterlegt.
- Jugendtourismus wird in die Tourismusstrategie des Landes aufgenommen.
- Der Angeltourismus wird in die Tourismusstrategie des Landes aufgenommen.
- Der nachhaltige Tourismus wird weiter gestärkt.
- Der Gesundheitstourismus wird weiter gestärkt.
- Der nachhaltige Tourismus wird weiter gestärkt.
- Der Gesundheitstourismus wird weiter gestärkt.
- Die Kräfte im Kultur- und Tourismusmarketing werden gebündelt.
- Neue Konzepte für Einzelhändlerinnen und Einzelhändler werden unterstützt.
- Der Betrieb von Dorfläden, mobilen Hol- und Bringdiensten, mobilen oder autonomen Verkaufsstellen und digitalen Schließfächern ist wichtig, um Ausgabestationen vor Ort sicherzustellen.
- Landgasthöfe als Gemeinschaftshäuser des dörflichen Zusammenlebens gelten als unterstützenswert.
Grüne 979
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Abgabe von Cannabis in speziellen Fachgeschäften ermöglichen.
- Nicht-landeseigene Kantinen beim Bezug ökologisch und regional erzeugter Produkte unterstützen.
- Dezentralen Einzelhandel und Coworking-Spaces etablieren.
- Kooperationen des ländlichen Raums mit Tourismus und Kultur ausbauen.
- Die Entwicklungsstrategie im Tourismus gemeinsam mit der Branche an Nachhaltigkeitsfaktoren ausrichten.
- Einen Klimaschutz-Infotourismus im Binnenland unterstützen.
- Angebote mit regionalen Produkten und alternative Übernachtungsmöglichkeiten wie Landgasthöfe unterstützen.
- Rad-, Wander- und Reittourismus im Binnenland unterstützen.
- Die norddeutsche Kooperation bei nachhaltigem Tourismus, Fachkräftegewinnung, Innovationen und Mobilität stärken.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Mehr Initiativen für „Unverpackt-Produkte“ im Einzelhandel anstoßen.
- Die touristische Attraktivität des Landes erhalten und ausbauen.
- Den Tourismus als wichtige Säule der Wirtschaft des Landes behandeln.
- Die Urlaubsangebote behutsam und der Landschaft angepasst entwickeln.
- Den Tourismus im Binnenland nachhaltig entwickeln.
- Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in der Tourismuswirtschaft verankern.
Mehr Pflichten 9
- Den Hygienezustand gastronomischer Betriebe transparent darstellen.
- Eine „Hygiene-Ampel“ für Gastronomiebetriebe nach dänischem Vorbild einführen.
- In besonders schützenswerten Räumen Tourismusgebiete und Naturschutzräume klar voneinander trennen.
- Ausnahmen von der Pfandpflicht, etwa auf Getränkedosen im Grenzhandel, konsequent zurückfahren.
- Langfristig eine beiderseits der deutsch-dänischen Grenze geltende Dosenpfand-Regelung mit einheitlichen Pfandbeträgen einführen.
- Die Pfandsysteme bundesweit über die bestehenden Produktgruppen hinaus ausweiten.
- Orte des öffentlichen Lebens und des täglichen Bedarfs sollen mehr Fahrradstellplätze, auch für Lastenräder, nahe am Eingang anbieten.
- Den Handel mit Heim- und Haustieren kontrollieren und regulieren.
- Ein Verkaufsverbot für Wildfänge einführen.
SPD 96
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Vermarktung der Grenzlandregion insbesondere für den Jugendtourismus weiterentwickeln.
- Enger mit der dänischen Tourismusorganisation zusammenarbeiten.
- Gemeinsam mit Produzenten und Handel Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung erarbeiten.
- Einzelhandel und Gastronomie bei Verhandlungen mit Vermietern unterstützen.
- Die Ostseeraum-Politik auf Bildung, Forschung, Arbeitsmarkt, Kultur, Tourismus und grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung ausrichten.
Ohne klare Richtung 9
- Den Urlaub im Land zu einem ganzjährigen Angebot machen.
- Den Tourismus nachhaltig auf qualitatives Wachstum, Ressourcenschonung und Erhalt der Biodiversität ausrichten.
- Den Tourismus so gestalten, dass er nicht zu Lasten von Umwelt und Biodiversität geht.
- Die gesamte touristische Servicekette digitalisieren.
- Den Binnenlandtourismus stärken.
- Den Städtetourismus ausbauen.
- Die Modernisierung der touristischen Infrastruktur vorantreiben.
- Dem Wellness- und Gesundheitstourismus mehr Aufmerksamkeit widmen.
- Einen regionalen Meter in den Supermärkten anregen.
FDP 1929
Mehr Geld 7
- Die touristische Infrastruktur, gerade auch im Binnenland, fördern.
- Die Budgets der touristischen Vermarktungsorganisationen für gezielte Binnenkommunikation erhöhen.
- Investitionen an Tourismusstandorten erhöhen auch die Lebensqualität der Menschen vor Ort.
- Weiterhin in die touristischen Destinationen des Landes investieren.
- Die auf sieben Prozent reduzierte Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie entfristen.
- Die reduzierte Umsatzsteuer in der Gastronomie auf Getränke ausweiten.
- Einen einmaligen Investitionsfonds zur Modernisierung der Fangflotte auflegen.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Neue Konzepte im Bereich Gewerbe und Gastronomie in den Innenstädten unterstützen.
- Den Tourismus gemeinsam mit der Branche und der Bevölkerung nachhaltig weiterentwickeln.
- Die Bedeutung des Tourismus für die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung stärker kommunizieren.
- Ein Kompetenzzentrum Tourismus im Land schaffen, das die Umsetzung der Tourismusstrategie sichert und die Vernetzung der Betriebe stärkt.
- Den Bereich des Gesundheits-Tourismus verstärkt erschließen.
- Die Vernetzung der lokalen Tourismusorganisationen fördern.
- Das touristische Entwicklungspotenzial des Binnenlandes über Camping, Rad- und Wanderurlaub erschließen.
- Die Orte um die Seen der Holsteinischen Schweiz und an Eider, Treene und Sorge touristisch weiterentwickeln.
- Landgasthöfe unterstützen, damit sie flächendeckend erhalten bleiben.
- Das Land als Ganzjahresdestination weiterentwickeln, um Ganzjahresbeschäftigung zu ermöglichen.
- Den Tourismus in der Fachkräfteinitiative des Landes als Schwerpunktbranche stärken.
- Die touristische Vernetzung der Küste mit dem Binnenland durch die TASH und die zügige Umsetzung der Radwegestrategie unterstützen.
- Die Digitalisierung der touristischen Regionen vorantreiben.
- Die Erweiterung bestehender Camping- und Wohnmobilstellplätze unterstützen.
- Den Ausweis zusätzlicher Camping- und Wohnmobilstellplätze im Einklang mit Natur und Infrastruktur erleichtern.
- Touristische Destinationen dabei unterstützen, gemeinsame Angebote mit den Nachbarregionen zu entwickeln.
- Überregionales Veranstaltungsmanagement außerhalb der Saison stärkt den Tourismus in schwächer ausgelasteten Monaten.
- Die Erprobung und Einführung digitaler Anwendungen zur Lenkung von Besucherströmen in den Tourismusregionen unterstützen.
- Beim Bund rechtliche Rahmenbedingungen erwirken, die einen vollständig digitalen Umgang mit Meldescheinen im Tourismus ermöglichen.
- Den naturnahen Tourismus an der Westküste fördern.
Weniger Pflichten 4
- Den wohnbaulichen Entwicklungsrahmen, die Flächenneuinanspruchnahme und die Einzelhandelsregeln im Landesentwicklungsplan evaluieren und lockern.
- Die Öffnungszeiten im Einzelhandel flexibilisieren.
- Den Ausweis zusätzlicher Camping- und Wohnmobilstellplätze im Einklang mit Natur und Infrastruktur erleichtern.
- Beim Bund rechtliche Rahmenbedingungen erwirken, die einen vollständig digitalen Umgang mit Meldescheinen im Tourismus ermöglichen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 8
- Die Entwicklungs- und Ansiedlungspotenziale der Westküste in Tourismus, Landwirtschaft und Energiewirtschaft konsequent nutzen.
- Der Tourismus bringt durch Wirtschaftskraft und höhere Lebensqualität auch den Menschen vor Ort einen Gewinn.
- Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein als Landesmarketingorganisation stärken und die überregionale Vermarktung des Reiselandes voranbringen.
- Die Attraktivität der Gastronomie- und Hotelleriebranche als Arbeitgeber steigern.
- Der Tourismus im Land profitiert vom Trend zum Radfahren und E-Biking.
- Den Zeitkorridor bei den Schulferien vergrößern, um Tourismusströme zu entzerren.
- Den Tagungs- und Kongresstourismus stärken.
- Küstenschutz, Naturschutz und Tourismus nachhaltig miteinander verbinden.
SSW 66
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
Ohne klare Richtung 6
- Die Minderheitenpolitik des Landes für die touristische Profilierung nutzen.
- Innovative und nachhaltige wirtschaftliche Cluster wie Energie, Lebensmittel, Maritimes, Gesundheit und Tourismus besonders berücksichtigen.
- Die Cluster-Politik gezielt auf die Stärkepositionen erneuerbare Energien, Wasserstoff, Ernährungswirtschaft, Tourismus und Erlebniswirtschaft, Maritime Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Logistik ausrichten.
- Kulturtourismus sowie Kultur- und Kreativwirtschaft fördern.
- Die Tourismusförderung auf eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaftsstruktur ausrichten.
- Den Stellenwert der Welterbestätten des Landes festigen und sie als touristische Regionen weiterentwickeln.
AfD 12
Linke 934
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 9
- Verkaufsoffene Sonn- und Feiertage werden abgeschafft.
- Lokale und regionale Belastungsgrenzen für den Tourismus werden festgestellt und bei der Planung touristischer Neubauten berücksichtigt.
- Neubauten großer Hotelanlagen werden grundsätzlich abgelehnt.
- Mit den Kommunen wird ein Plan gegen den Wildwuchs neuer Hotels entwickelt.
- Die zulässigen Ladenöffnungszeiten werden reduziert.
- Die Bäderverordnung wird abgeschafft.
- Sonntagsarbeit im Einzelhandel wird zur absoluten Ausnahme.
- Verkauf an Sonn- und Feiertagen ist nur erlaubt, wenn Ladeninhaber ihn ohne Beschäftigte persönlich durchführen.
- In Schulessen und Betriebskantinen werden verpflichtend regionale Produkte eingesetzt.
Koalitionsvertrag 62721
Mehr Geld 4
- Für eine ganzheitliche Tourismusförderung werden öffentliche Mittel von EU und Bund angestrebt.
- Das Land stellt ebenfalls Mittel für eine ganzheitliche Tourismusförderung bereit.
- Die Finanzierung des Umsetzungsmanagements der Tourismusstrategie sowie ihrer Handlungsfelder und Leitprojekte wird sichergestellt.
- Die nachhaltige integrierte Entwicklung des Tourismus ist ein Anliegen der Förderpolitik.
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Kooperationen von Tourismus und Kultur werden auf den Weg gebracht, um kulturelle Strukturen vor Ort zu erhalten und weiterzuentwickeln.
- Digitale Plattformen wie das Gütezeichen Schleswig-Holstein zur Vernetzung lokaler Anbieter werden unterstützt.
- Kommunen und Betriebe im Binnenland werden bei der touristischen Entwicklung auf Basis der Studie zum Binnenlandtourismus unterstützt.
- Tragfähige Organisations- und Vermarktungsstrukturen im Binnenlandtourismus werden weiterentwickelt.
- Der Ausbau sozial und ökologisch nachhaltiger sowie klimaverträglicher Tourismusangebote wird unterstützt.
- Hochwertige, nachhaltige Hotel- und Gastronomieangebote, etwa mit regionalen Produkten, werden unterstützt.
- Die Datengrundlage für den Tourismus soll verbessert werden.
- Lokale Tourismusorganisationen und die lokale Ebene werden bei Vernetzung und Professionalisierung unterstützt.
- Der Tagungstourismus wird als besondere Chance weiterentwickelt.
- Deutliche Anreize für Unternehmensnachfolge und Existenzgründungen in Handwerk, Dienstleistungen, Tourismus und Agrarwirtschaft werden geschaffen.
- Für die Innenstädte sollen neue Konzepte entwickelt und der Einzelhandel dabei unterstützt werden.
- Der lokale stationäre Einzelhandel wird beim Betrieb und der Entwicklung regionaler Online-Shops und Plattformen unterstützt.
- Für die Unterstützung regionaler Online-Shops des Einzelhandels wird ein Landesprogramm aufgesetzt.
- Ausgabestationen des lokalen Handels vor Ort sollen unterstützt werden.
- Mit einem Runden Tisch soll das Thema Einzelhandel im Landesentwicklungsplan bewertet und weiterentwickelt werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 24
- MarktTreffs, Mehrfunktionshäuser und Landgasthöfe werden als Orte des sozialen Miteinanders und der Daseinsvorsorge weiterentwickelt und gestärkt.
- Die Vermarktung regionaler Erzeugnisse wird gestärkt.
- In der Außer-Haus-Verpflegung sollen mehr Qualität, Saisonalität, Regionalität, Vielfalt und Nachhaltigkeit umgesetzt werden.
- Eine Gesamtstrategie für die Ostseeküste bis 2100 verbindet Küstenschutz, Tourismus und Naturschutz.
- Ein Meeresnationalpark Ostsee auf Basis bestehender Schutzgebiete kann viele Vorteile bringen.
- Produktion und Handel in Kreisläufen sollen ökonomisch attraktiver sein als Neuproduktion oder Neukauf.
- Der Stellenwert des Tourismus in Gesetzgebung und Verwaltung wird in der nächsten Legislaturperiode weiter gestärkt.
- Tourismusentwicklung wird regional differenziert betrachtet.
- Punktuell sinkender Nachfrage soll mit höherer Qualität des touristischen Angebots und der lokalen Infrastruktur begegnet werden.
- Tragfähige Organisationsstrukturen, Investitionen in kommunale Infrastruktur und Leuchtturmprojekte gelten als entscheidende Erfolgsfaktoren der Tourismusentwicklung.
- Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht wird zur Leitmaxime der Tourismusentwicklung.
- Die Tourismusstrategie 2030 mit dem Ziel nachhaltigen, verantwortungsvollen Qualitätstourismus wird unterstützt.
- Die zehn Handlungsfelder der Tourismusstrategie werden zielgerichtet bearbeitet.
- Die touristische Zusammenarbeit mit Hamburg wird ausgebaut.
- Die Kooperation mit Hamburg bei nachhaltigem Tourismus, Fachkräftegewinnung, Innovationen und Mobilität wird gestärkt.
- Schleswig-Holstein soll als Ganzjahresdestination positioniert werden.
- Die Besucherströme sollen saisonal und räumlich entzerrt werden.
- Naturerlebnis mit Radfahren, Radstrategie, Wandern, Naturbeobachtung und Wassersport ist ein landesweiter touristischer Schwerpunkt.
- Maritimes Erlebnis mit Strand, Meer, maritimen Städten und Wassererlebnissen im Binnenland ist ein landesweiter touristischer Schwerpunkt.
- Angel- und Wassertourismus sollen verstärkt in den Fokus genommen werden.
- Gesundheitstourismus soll verstärkt in den Fokus genommen werden.
- Jugendtourismus soll verstärkt in den Fokus genommen werden.
- Der bundesweite Sommerferienkorridor soll ab 2030 die möglichen 90 Tage voll ausschöpfen.
- Wettbewerbsunterschiede zwischen stationärem und Online-Einzelhandel durch Steuer- und Abgabenlast sowie Bürokratie sollen beseitigt werden.
Mehr Pflichten 6
- Die Herkunft von Lebensmitteln soll auch in der Gastronomie und bei verarbeiteten Produkten erkennbar sein.
- Notwendig sind eine respektvolle Zucht und Haltung von Tieren sowie ein kontrollierter Handel mit klaren Tierwohlregeln.
- Der Verkauf von Wildfängen soll verboten werden.
- Nachhaltigkeit soll in der touristischen Kommunikation auf allen Ebenen sichtbarer werden und Transparenz über die Nachhaltigkeit des Angebots schaffen.
- In Mensen und Kantinen werden grundsätzlich regionale und saisonale Produkte verarbeitet.
- Der Anteil ökologisch erzeugter Lebensmittel in Mensen und Kantinen wird schrittweise erhöht.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 9919
Mehr Geld 4
- Die Mittel aus dem Sondervermögen zur Modernisierung von Jugendherbergen werden aufgestockt.
- Es soll subventionierte Übernachtungsangebote für einen sozialverträglichen Tourismus geben.
- Jugendherbergen werden gezielt gefördert, einschließlich ihrer energetischen Sanierung.
- Mehrwegsysteme im Einzelhandel und bei Veranstaltungen werden gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Familien- und Jugendtourismus wird eigenständig aufgestellt und mit Maßnahmen gefördert.
- Jugendherbergen werden als gemeinwohlorientierte Einrichtungen gezielt gefördert.
- Jugendherbergen werden modernisiert.
- Neu geschaffene Stellen für regionale Wertschöpfungskettenmanager bringen Erzeugung, Verarbeitung, Handel und Verpflegung zusammen und unterstützen Kooperationen.
- Förderprogramme für Bio-Lebensmittel in der Außer-Haus-Versorgung werden sichtbarer gemacht.
- Das Land geht mit seinen Bio-Förderprogrammen aktiv auf Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Caterer zu.
- Hemmnisse bei der Umstellung auf Bio-Lebensmittel werden im Dialog mit den Trägern identifiziert und abgebaut.
- Eine Servicestelle berät und begleitet Kantinen und Verpflegungseinrichtungen bei der Umstellung.
- Gesundheits- und sanfter Kurtourismus wird zur Stärkung der Nebensaison aktiv gefördert.
- Das touristische Potenzial des Binnenlands soll nachhaltig und naturnah erschlossen werden.
- Das Projekt „Grünes Lebensband Schleswig-Holstein“ wird als Leuchtturmprojekt für nachhaltigen Binnenlandtourismus umgesetzt.
- Der bundes- und verfassungsrechtliche Rahmen soll so weiterentwickelt werden, dass personallose Nahversorgung ähnlich liberal möglich ist wie in Skandinavien.
- Es werden Anreize geschaffen, großflächige Einzelhandels- und Fachmärkte mehrgeschossig zu bauen und obere Etagen für Wohnen, Büros oder Gewerbe zu öffnen.
Weniger Pflichten 3
- Das Land nutzt seine Gesetzgebungskompetenz und schafft ein modernes, praxistaugliches und unbürokratisches Landesgaststättenrecht.
- Das Hotel- und Gastronomiegewerbe soll bürokratisch entlastet werden.
- Der bundes- und verfassungsrechtliche Rahmen soll so weiterentwickelt werden, dass personallose Nahversorgung ähnlich liberal möglich ist wie in Skandinavien.
Ohne klare Richtung 9
- Regionale Agrarbetriebe sollen in fairen Marktstrukturen auf Augenhöhe mit Handel und Außer-Haus-Versorgung verhandeln können.
- Schleswig-Holstein wird als nachhaltiges Tourismusland weiter gestärkt.
- Schleswig-Holstein soll ein starker Standort des Hotel- und Gastronomiegewerbes sein.
- Für das Hotel- und Gastronomiegewerbe werden gute Fachkräftekonzepte benötigt.
- Gesundheit und Tourismus werden mit Nachhaltigkeit, Naturverträglichkeit und der Stärkung ländlicher Räume verknüpft.
- Im ländlichen Raum wird ein sanfter, naturnaher Tourismus als Potenzial gesehen.
- Der Radtourismus wird mit einer Strategie für nachhaltigen Binnenlandtourismus verknüpft.
- Schleswig-Holstein soll zeigen, dass klimafreundliche Mobilität und attraktiver Tourismus zusammengehören.
- Das Ladenöffnungsrecht wird an die Lebensrealität im ländlichen Raum angepasst.
Mehr Pflichten 9
- Die Cannabisabgabe wird über kontrollierte Anbauvereinigungen und Ausgabestellen in sterilem Umfeld verbessert, um den Schwarzmarkt zu bekämpfen.
- Alkohol und Tabakwaren werden konsequent reguliert.
- Für Alkohol gilt ein umfassendes Werbeverbot.
- Alkohol und Tabakwaren dürfen nicht im Kassenbereich verkauft werden.
- Das EU-weite Verbot von Einweg-Vapes wird begrüßt.
- Eine schrittweise steigende Bio-Quote in der Gemeinschaftsverpflegung wird eingeführt.
- In der Gemeinschaftsverpflegung gilt ein Vorrang für regionale Produkte mit transparenten Qualitätsstandards.
- Ausschreibungen für die Verpflegung in Landeskantinen enthalten verbindliche Kriterien für regionale und ökologische Lebensmittel.
- Eine verpflichtende, einheitliche Tierhaltungskennzeichnung für alle Produkte einschließlich Verarbeitungsprodukten und Gastronomie wird eingeführt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht