Handel und Gastgewerbe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
BSW00
Grüne 149
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Eine Wachstumsagenda unterstützt Mittelstand, Handwerk und Einzelhandel.
- Zur Stärkung des Einzelhandels werden Ortskerne mit mehr Grün und gut erreichbaren öffentlichen Räumen aufgewertet.
- Stationäre Geschäfte werden beim Aufbau digitaler Vertriebskanäle unterstützt.
- Online-Händler erhalten die Möglichkeit, Produkte in Pop-up-Stores oder auf temporären Verkaufsflächen vor Ort anzubieten.
- Regionale Kooperationen zwischen Tourismusbetrieben, lokalen Produzenten und Kultureinrichtungen werden ausgebaut.
- Nachhaltige Verkehrskonzepte im Tourismus werden gestärkt.
- Die Entwicklung digitaler Tourismusangebote wird gezielt unterstützt.
- Das Land unterstützt die Kommunen bei der digitalen Vernetzung ihrer touristischen Daten, damit Übernachtungsmöglichkeiten und Veranstaltungen besser auf Plattformen beworben werden können.
- Das Ladenöffnungsgesetz soll geändert werden, damit automatisierte Mini-Supermärkte ohne Personal auch sonntags öffnen dürfen.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
- Orte des Miteinanders wie Innenstädte, Dorfkneipen, Sportvereine, Bürgerinitiativen und freiwillige Feuerwehren sollen erhalten werden.
- Gaststätten und Restaurants werden weiterhin, etwa über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und die Qualitätsinitiative „Schmeck den Süden“, auf dem Weg zu nachhaltigen, klimafreundlichen Konzepten mit regionalen Produkten und fairen Arbeitsbedingungen unterstützt.
Ohne klare Richtung 2
CDU 77
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Gemeinsam mit den Akteuren im Tourismus wird eine Tourismusstrategie entwickelt, die Qualität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und internationale Spitzenpositionierung vereint.
- Die Stellung als Qualitäts-Tourismusregion soll ausgebaut werden, um im ganzen Land Wertschöpfung und hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.
- Das Tourismusinfrastrukturprogramm wird gestärkt und weiterentwickelt, mit Schwerpunkten auf Innovation, Mobilität, Barrierefreiheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
- In Modellstädten werden gemeinsam mit Handel und Logistikunternehmen Konzepte für die letzte Meile erprobt, etwa Mikrodepots, automatisierte Lieferfahrzeuge und digitale Plattformen.
- Die Sonntagsöffnung für vollautomatisierte, personalfreie Läden wird ermöglicht.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Handwerk, Handel und Mittelstand sollen Vertrauen statt Misstrauen erhalten.
- Mittelständische Gastronomiebetriebe brauchen gute und verlässliche Rahmenbedingungen.
- Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm werden Impulse gesetzt.
- Die Flughäfen sollen auch künftig für Wirtschaft und Tourismus entscheidend bleiben.
- Die Politik schafft gute Rahmenbedingungen für Industrie, Mittelstand, Familienbetriebe, Handel, Landwirtschaft und Handwerk.
SPD 212
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Linke 46
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
Mehr Pflichten 4
- Tiere in Zirkusbetrieben und lebende Tiere in Weihnachtskrippen auf Weihnachtsmärkten werden verboten.
- Der Heimtierhandel wird strenger geregelt.
- Pelztierhaltung und Handel mit Echtpelz werden verboten.
- In Mensen, Cafeterien und Einkaufsläden wird eine Kennzeichnungspflicht für vegane Produkte eingeführt.
FDP 44
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 2
Koalitionsvertrag 269
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Ortskerne, digitale Vertriebswege, Pop-up-Formate und genossenschaftliche Modelle im Handel werden gestärkt.
- Im Tourismus werden Ausbildung, Weiterbildung und innovative Konzepte vorangebracht.
- Für den Tourismus wird auch auf internationale Fachkräftegewinnung gesetzt.
- Mit digitalen Angeboten wird die Vernetzung touristischer Angebote bis zu Großschutzgebieten, Kultur- und Denkmaleinrichtungen und Weintourismus gestärkt.
- Mit dem „Netzwerk Zukunft Tourismus“ wird eine zentrale Plattform für neue Entwicklungen im Tourismus etabliert.
- Eine Koordinierungsstelle zur Positionierung des Veranstaltungs- und Geschäftsreisetourismus wird eingerichtet.
- Gemeinsam mit Handels- und Logistikunternehmen werden Pilotprojekte für die Letzte Meile in Innenstädten gestartet.
- Der Weintourismus in Baden-Württemberg wird gestärkt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Auf EU- und Bundesebene werden faire Wettbewerbsbedingungen für Online- und stationären Handel angestrebt.
- Tourismusförderung ist zentraler Bestandteil der Wirtschaftspolitik des Landes.
- Die Tourismuskonzeption Baden-Württemberg wird fortgeschrieben.
- Baden-Württemberg soll als Kongress- und Geschäftsreisestandort sichtbarer werden.
- Eine Eiszeitkunst-Konzeption soll das Bewusstsein für die älteste Kunst stärken und touristische Potenziale erschließen.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht