Handel und Gastgewerbe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 1613
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Thermen, Museen, Kulturträger und regionale Erlebnisanbieter werden beim Aufbau verlässlicher Winterprogramme unterstützt.
- Eine Landesmarketingkampagne „Winterliches MV – Ruhepol im Norden“ wirbt gezielt um Gäste aus den Metropolregionen.
- Der Reittourismus im ländlichen Raum wird konsequent ausgebaut.
- Reiterhöfe werden in die allgemeinen Investitionsförderinstrumente einbezogen.
- Ferienarbeitsprogramme für Schüler und Studenten, auch aus dem Ausland, sollen kurzfristige Personalengpässe im Tourismus lindern.
- Im Tourismus werden Bürokratie abgebaut, regionale Eigenverantwortung gestärkt und Betriebe sowie Infrastruktur gezielt unterstützt.
- Gemeinsam mit Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Handel wird eine stärkere Vermarktung regionaler Produkte organisiert.
Weniger Pflichten 6
- Die Ladenschlusszeiten werden liberalisiert.
- Die Bäderverkaufsverordnung wird liberalisiert.
- Es gibt mehr verkaufsoffene Sonntage.
- Der Kreis der touristischen Orte in der Bäderverkaufsverordnung wird erweitert.
- In saisonabhängigen Branchen wie dem Tourismus werden Jahresarbeitszeitkonten oder flexible Wochenmodelle ermöglicht.
- Im Tourismus werden Bürokratie abgebaut, regionale Eigenverantwortung gestärkt und Betriebe sowie Infrastruktur gezielt unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
SPD 2412
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die traditionell starken Branchen Tourismus, Land- und Ernährungswirtschaft und maritime Wirtschaft werden unterstützt.
- Zum Ausbau eines klimafreundlichen Tourismus wird das vorhandene Bahnnetz saniert, modernisiert und erweitert.
- Die Tourismusstrategie des Landes wird mit der Branche und der neuen Tourismusgesellschaft evaluiert und grundlegend überarbeitet.
- Ganzjahresangebote und Kooperationen mit Sportverbänden und Kulturschaffenden im Tourismus werden gefördert.
- Vom Bund wird eine auf die Tourismusbranche spezialisierte Anwerbeoffensive für ausländische Fach- und Arbeitskräfte gefordert.
- Durch bessere Verbindung kultureller und touristischer Angebote soll die Saisonverlängerung unterstützt werden.
- Die vorhandenen Angebote in Kur- und Heilbädern werden unterstützt.
- Der Tourismus erhält auf der Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft eine permanente Präsentations- und Innovationsplattform.
- Nachhaltigkeitsinitiativen im Tourismus, von regionaler Küche bis Wandertourismus, werden unterstützt.
- Die Kooperation zwischen Kultur und Tourismus wird gestärkt.
Bleibt wie bisher 3
- Das Land unterstützt die Tourismusentwicklung weiterhin mit Förderprogrammen aus EU-, Bundes- und Landesmitteln.
- Der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für Gastronomie und Hotellerie wird gegen eine Rückkehr zu 19 Prozent verteidigt.
- Aktivitäten der Tourismusbranche, junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern, werden weiter unterstützt.
Ohne klare Richtung 1
Linke 15
Mehr Rechte oder Angebote 4
- E-Sport-Häuser und gamifizierter Tourismus werden ausgebaut.
- Jugendherbergen und Schullandheime werden energetisch saniert.
- Ein jährlicher Landeskongress für Innovationen im Kinder- und Jugendtourismus wird etabliert.
- Orte der Gemeinschaft werden gefördert, etwa durch Programme für Dorfkneipen oder kulturelle Treffpunkte.
Grüne 127
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der naturnahe Tourismus an der Ostsee wird weiterentwickelt.
- Das geplante Öl- und Gasbohrprojekt des Konzerns CEP an der Grenze auf polnischer Seite nahe Usedom wird abgelehnt.
- Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Küstenfischerei, Naturschutzverbänden, Tourismus und Kommunen zum Schutz der Ostsee wird gefördert.
- Die Hafeninfrastruktur wird modernisiert und ausgebaut, einschließlich leistungsfähiger Hinterlandanbindungen per Bahn für Tourismus und Güterverkehr.
- Die Landestourismusgesellschaft unterstützt die strukturelle Weiterentwicklung der Destinationen.
- Der Ausbau von Ganzjahresangeboten wie Gesundheits-, Wellness- und Kulturtourismus wird gezielt unterstützt, um die Saison zu verlängern.
Ohne klare Richtung 2
CDU 512
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Infrastruktur für den Binnentourismus wird ausgebaut.
- Kultur- und Tourismusnetzwerke werden ausgebaut.
- Welterbestätten sollen gezielter als Standortvorteile für Marketing und touristische Vernetzung genutzt werden.
- Ganzjähriger Tourismus wird gefördert, um saisonale Schwankungen zu verringern und vorhandene Potenziale besser zu nutzen.
- Forschung, Innovation und touristische Angebote werden enger miteinander verknüpft.
- Internationale Kooperationen im Tourismus werden ausgebaut.
- Das globale Tourismusmarketing wird gestärkt.
- Innovative Angebote der Kurorte werden gefördert, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
- Gastronomie und Mittelstand werden vor unfairem Wettbewerb durch illegale Automaten und kriminelle Anbieter geschützt.
- Die regionale Wertschöpfung wird durch Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen gefördert, etwa im Tourismus oder in der Forstwirtschaft.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Öffnungszeiten und verkaufsoffene Sonntage sollen praxisnah geregelt werden.
- Strandkorb- und Küstenregelungen werden praxisgerecht gestaltet.
- Eine neue Tourismuskonzeption soll den Tourismus als strategisches Modell reformieren.
- Den Bedürfnissen von Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus wird entsprochen.
BSW 167
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Regionale Kernbranchen wie Handwerk, Tourismus, Ernährungsindustrie, Maschinenbau, maritime Wirtschaft und Kreativwirtschaft werden gezielt gefördert.
- Der Tourismus wird nach dem Grundsatz Qualität vor Quantität entwickelt, mit Förderung nachhaltiger, entschleunigter Tourismusformen.
- Die Tourismuswirtschaft und ihre Verbände werden stärker an regionalen Entwicklungs- und Tourismuskonzepten beteiligt.
- Regionale Netzwerke von Gastgebern, Gastronomie sowie Kultur-, Freizeit- und Eventanbietern werden gestärkt.
- Das Tourismusgesetz wird praxisnah mit klaren Regelungen und früher Einbindung von Hotellerie, Gastronomie und Vermietern novelliert.
- Gesundheitswirtschaft und Tourismus werden in Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsangeboten verzahnt.
- Die Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Tourismus wird ausgebaut.
Ohne klare Richtung 6
- Regionale Wirtschaftskreisläufe aus Landwirtschaft, Energie, Tourismus und verarbeitendem Gewerbe werden gesichert und ausgebaut.
- Regionale Wertschöpfungsketten werden durch Verzahnung von Landwirtschaft, Energie, Tourismus und Industrie ausgebaut.
- Innenstädte und Ortskerne werden durch eine aktive Innenstadtpolitik belebt, die inhabergeführte Geschäfte stärkt und Leerstand reduziert.
- Der Tourismus steht im Einklang mit den Interessen der Menschen vor Ort sowie mit Natur und Umwelt.
- Der Tourismus soll nachhaltig wachsen, regionale Identität stärken und gute Arbeit schaffen.
- Tourismus gibt wirtschaftliche Impulse, ohne Natur, Wohnraum und soziale Strukturen zu überlasten.
FDP 112
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Planungen im Tourismus folgen klaren Regeln mit frühzeitiger Beteiligung und verlässlichen Entscheidungen.
- Der Tourismus wird mit Infrastruktur für Gäste und Einheimische in Mobilität, Gesundheit, Freizeit, Kultur und Digitalisierung gestärkt.
- Der Ausbau von Camping- und Wohnmobilstellplätzen mit guter Anbindung, Ver- und Entsorgung sowie digitaler Buchbarkeit wird gefördert.
- Tourismusförderung und -marketing werden branchengetragen mit klaren Zielen, transparenter Finanzierung und wenig politischer Detailsteuerung organisiert.
- Saisonverlängernde Angebote werden durch weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen ermöglicht.
- Der Tagungs- und Kongresstourismus wird durch Anreize, gute Erreichbarkeit, moderne Veranstaltungsinfrastruktur und Standortmarketing ausgebaut.
- Tourismusbelange werden im Landesraumentwicklungsprogramm stärker berücksichtigt.
- Der Sporttourismus wird gemeinsam mit den Fachgremien weiterentwickelt.
Weniger Pflichten 5
- Unnötige Auflagen für Beherbergung und Gastronomie werden abgebaut.
- Genehmigungen sowie Melde- und Nachweispflichten im Gastgewerbe werden digital, einfach und schnell gestaltet.
- Saisonverlängernde Angebote werden durch weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen ermöglicht.
- Das Sonntagsöffnungsverbot wird vollständig aufgehoben.
- Regelungen zu Saisonarbeit und arbeitsmarktpolitischen Instrumenten bilden die Realität von Tourismusregionen ab.
FW 52
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 5
- Der Genossenschaftsgedanke wird bei kulturellen Einrichtungen, Wohnbauprojekten und im Einzelhandel gefördert.
- Das Land schafft geeignete Rahmenbedingungen für den Tourismus.
- Die touristische Entwicklung soll mit Augenmaß erfolgen.
- Im Tourismus soll statt einer rein quantitativen Steigerung der Touristenzahlen stärker auf Spezialisierung und nachhaltige Entwicklung gesetzt werden.
- Nahversorger nach dem „Tante-Emma“-Gedanken werden unterstützt.
Koalitionsvertrag 1126
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Tourismus in ländlichen Gebieten wird gestärkt.
- Der Kulturtourismus wird gestärkt.
- Der Fahrradtourismus wird gestärkt.
- Die Landesregierung setzt eine Tourismusbeauftragte oder einen Tourismusbeauftragten ein.
- Der Ferienkorridor der KMK-Sommerferienregelung soll nicht eingeengt, sondern ausgedehnt werden.
- Der Kinder- und Jugendtourismus wird weiter gestärkt und ausgebaut.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 9
- Agrar- und Ernährungswirtschaft, maritime Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Tourismus und Handwerk werden mit Wirtschafts- und Fachkräftepolitik gestärkt.
- Die Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass das Land Vorreiter beim Wandel zu nachhaltigem Qualitätstourismus wird.
- Die Tourismuskonzeption wird mit konkreten Maßnahmen für eine nachhaltige, faire und einwohnerorientierte Tourismusentwicklung fortgesetzt.
- Die Förderpolitik im Tourismus wird stärker zur Steuerung des touristischen Systems genutzt.
- Es wird geprüft, bestehende Förderprogramme für Gastronomiebetriebe im Binnenland zu öffnen.
- Die Situation des Kinder- und Jugendtourismus wird analysiert und der Förderbedarf priorisiert.
- Mit den Akteuren wird die Notwendigkeit von Mindeststandards für Wohnmobilstellplätze erörtert.
- Der Aufbau einer Tourismusakademie mit anerkannten Abschlüssen wird geprüft.
- Naturschutz und touristische Nutzung sollen miteinander in Einklang gebracht werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht