Linke · Gemeinwohl vor Profite
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Schleswig-Holstein 08.05.2022 · Original
Das Programm enthält 20 von 1.086 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 20Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 106Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 20
Landwirtinnen und Landwirte werden bei Klima- und Naturschutzmaßnahmen auf ihren Flächen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch Landwirt*innen brauchen Unterstützung, wenn sie Klima - und Naturschutzmaßnahmen auf ihren Ländereien durchführen. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich auf EU-Ebene dafür ein, Agrarmittel von Flächenprämien auf Prämien für ökologische Maßnahmen umzustellen.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung sollte sich im Europäischen Rat der Regionen für eine Änderung der Landwirtschaftspolitik einsetzen, die die Verteilung der EU - Mittel für die Landwirtschaft von den Flächenprämien hin zu Prämien für ökologische Maßnahmen wendet. Link zum Original
Die Land- und übrige Wirtschaft verbraucht weniger natürliche Ressourcen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine (Land-) Wirtschaft ein, die weniger natürliche Ressourcen verbraucht, für die Wiederherstellung oder Schaffung von naturnahen Räumen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe werden honoriert, wenn sie für Grüngürtel zum Artenschutz auf die Bewirtschaftung von Flächen verzichten.
Wortlaut im Programm
Wenn bäuerliche Betriebe auf die Bewirtschaftung von Flächen verzichten, um Grüngürtel zu ermöglichen, die für den Artenschutz unerlässlich sind, muss dies honoriert werden. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird für Tierwohl, gesunde Lebensmittel und nachhaltige Flächennutzung umgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Umbau der Landwirtschaft, für Tierwohl, gesunde Lebensmittel und nachhaltige Nutzung der Fläche. Link zum Original
Öffentliche Gelder für die Landwirtschaft werden für Leistungen im Interesse der Allgemeinheit vergeben.
Wortlaut im Programm
öffentliche Gelder für Leistungen der Landwirt*innen im Interesse der Allgemeinheit. Link zum Original
Die ökologische Landwirtschaft wird gefördert, damit bis 2030 25 Prozent der Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
die Förderung der ökologischen Landwirtschaft mit dem Ziel, entsprechend der EU - Vorgaben bis 2030 einen Anteil von 25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Dafür muss die Landesregierung die Bemühungen verstärken und die Landwirt*innen dabei unterstützen, aus langfristigen Verträgen mit dem Großhandel auszusteigen und Beratungen zum Umstieg auf ökologische Produktion anbieten. Link zum Original
Das Land unterstützt Landwirtinnen und Landwirte beim Ausstieg aus langfristigen Verträgen mit dem Großhandel.
Wortlaut im Programm
die Förderung der ökologischen Landwirtschaft mit dem Ziel, entsprechend der EU - Vorgaben bis 2030 einen Anteil von 25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Dafür muss die Landesregierung die Bemühungen verstärken und die Landwirt*innen dabei unterstützen, aus langfristigen Verträgen mit dem Großhandel auszusteigen und Beratungen zum Umstieg auf ökologische Produktion anbieten. Link zum Original
Das Land bietet Beratung zum Umstieg auf ökologische Produktion an.
Wortlaut im Programm
die Förderung der ökologischen Landwirtschaft mit dem Ziel, entsprechend der EU - Vorgaben bis 2030 einen Anteil von 25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Dafür muss die Landesregierung die Bemühungen verstärken und die Landwirt*innen dabei unterstützen, aus langfristigen Verträgen mit dem Großhandel auszusteigen und Beratungen zum Umstieg auf ökologische Produktion anbieten. Link zum Original
Die Massentierhaltung wird langfristig verboten.
Wortlaut im Programm
langfristig ein Verbot der Massentierhaltung, kurzfristig die Einführung höherer Mindeststandards für die Tierproduktion, etwa größere Stellflächen, Begrenzung der Tagesleistung von Milchkühen; Streichung der Exportsubventionen von Erzeugnissen aus der Massentierhaltung. Link zum Original
Kurzfristig gelten höhere Mindeststandards in der Tierhaltung, etwa größere Stallflächen und eine Begrenzung der Tagesleistung von Milchkühen.
Wortlaut im Programm
langfristig ein Verbot der Massentierhaltung, kurzfristig die Einführung höherer Mindeststandards für die Tierproduktion, etwa größere Stellflächen, Begrenzung der Tagesleistung von Milchkühen; Streichung der Exportsubventionen von Erzeugnissen aus der Massentierhaltung. Link zum Original
Exportsubventionen für Erzeugnisse aus Massentierhaltung werden gestrichen.
Wortlaut im Programm
langfristig ein Verbot der Massentierhaltung, kurzfristig die Einführung höherer Mindeststandards für die Tierproduktion, etwa größere Stellflächen, Begrenzung der Tagesleistung von Milchkühen; Streichung der Exportsubventionen von Erzeugnissen aus der Massentierhaltung. Link zum Original
Landwirtschafts- und Schlachtbetriebe werden zur Verhinderung von Tierquälerei besser kontrolliert.
Wortlaut im Programm
eine bessere Kontrolle der landwirtschaftlichen und der Schlacht-Betriebe zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zur Verhinderung von Tierquälerei. Dazu müssen die Veterinärämter mit Personal und Mitteln aufgestockt werden. Link zum Original
Die Veterinärämter erhalten mehr Personal und Mittel.
Wortlaut im Programm
eine bessere Kontrolle der landwirtschaftlichen und der Schlacht-Betriebe zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zur Verhinderung von Tierquälerei. Dazu müssen die Veterinärämter mit Personal und Mitteln aufgestockt werden. Link zum Original
Lokale und regionale Wirtschaftskreisläufe werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die direkte und indirekte Förderung von lokalen und regionalen Kreisläufen, letzteres z.B. durch eine verpflichtende Einbringung regionaler Produkte in Schulessen und Betriebskantinen. Link zum Original
In Schulessen und Betriebskantinen werden verpflichtend regionale Produkte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
die direkte und indirekte Förderung von lokalen und regionalen Kreisläufen, letzteres z.B. durch eine verpflichtende Einbringung regionaler Produkte in Schulessen und Betriebskantinen. Link zum Original
Totalherbizide werden verboten.
Wortlaut im Programm
ein Verbot von Totalherbiziden. Link zum Original
Der Nitrateintrag in die Böden wird verringert.
Wortlaut im Programm
die Verringerung des Nitrateintrags in die Böden. Link zum Original
Das Einbringen gentechnisch veränderter Organismen in landwirtschaftliche Kreisläufe wird verboten.
Wortlaut im Programm
ein Verbot des Einbringens von genetisch veränderten Organismen in landwirtschaftliche Kreisläufe Link zum Original
Verbraucherinnen und Verbraucher werden verpflichtend über Haltung, Schlachtung, Verarbeitung und Transportweg eines Tieres informiert.
Wortlaut im Programm
die verpflichtende Information an die Verbraucher*innen, wo und wie ein Tier gelebt hat, wo es geschlachtet und verarbeitet worden ist und wie viele Kilometer es transportiert worden ist. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.