Handel und Gastgewerbe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
AfD 43
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 2
CDU 1211
Mehr Geld 4
- Investitionen in Rasthöfe und Autohöfe sollen gezielt unterstützt werden.
- Die Tourismusförderung wird flächendeckend erhalten und ausgebaut.
- Förderinstrumente für Projekte, die Naturerlebnis und touristische Aufenthaltsqualität verbinden, werden unterstützt.
- Die Landestourismusorganisationen IMG und LTV werden organisatorisch und finanziell gestärkt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Handwerk, Dienstleister, Logistiker und Händler erhalten exzellente und verlässliche Rahmenbedingungen.
- Obst- und Weinbaugebiete sollen touristisch weiter beworben werden.
- Der Wassertourismus wird gefördert und vermarktet.
- Stadtkerne werden als Orte von Begegnung, Kultur und Wirtschaft mit gezielter Unterstützung des Einzelhandels gestärkt.
- Kommunale Akteure und touristische Dienstleister werden beim Einsatz und der Entwicklung digitaler Anwendungen unterstützt.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 12
- Das Land wird im In- und Ausland weiter als führendes Kulturreiseland und Naturregion herausgestellt.
- Reisesaison und Aufenthaltsdauer von Gästen im Land sollen verlängert werden.
- Im Tourismus sollen auf Basis von Kooperationen und Kennzahlen mehr Erfolge erreicht werden.
- Das Erkennen neuer touristischer Trends, regionale Verantwortung und Digitalisierung sollen den Tourismus als Wachstumsmotor voranbringen.
- Die Stärkung des Kulturtourismus soll internationalen Dialog, Kulturgüterschutz und regionale Identität fördern.
- Die Tourismusstrategie des Landes wird fortgeschrieben, um den Tourismus innovativer, digitaler und zukunftsfähiger aufzustellen.
- Die Zusammenarbeit der Landestourismusorganisationen mit den Destinationen wird vertieft.
- Die Marke des Reiselandes wird geschärft und das Land als Kulturreiseland und Naturdestination positioniert.
- Das touristische Marketing konzentriert sich auf Leitprodukte wie UNESCO-Welterbe, Straße der Romanik, Gartenträume, Himmelswege und Naturregionen.
- Reiseanlässe wie Jubiläen und Themenjahre werden gezielt genutzt.
- Gastronomische Angebote an der Radroute werden gefördert.
- Touristische Höhepunkte entlang des Elbradwegs werden intensiv beworben.
SPD 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Überregionale und internationale Vermarktung, Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit sollen die touristische Attraktivität stärken.
- Der Radtourismus, etwa an Elbe, Saale und Europaradweg R1, wird mit Kommunen und Verbänden weiterentwickelt.
- Direktvermarktung, Hofläden, Wochenmärkte und regionale Absatzinitiativen werden unterstützt.
Grüne 5910
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Hofläden, Regionalmärkte, solidarische Landwirtschaft und Biokisten-Initiativen sollen als Mittel der regionalen Vermarktung unterstützt werden.
- Reparaturwerkstätten, Repair-Cafés, Second-Hand-Shops und Initiativen zur Müllvermeidung werden gestärkt.
- Baubörsen für gebrauchte Bauteile und Sekundärrohstoffe werden gefördert.
- Kommunen werden beim Abbau von Leerstand und bei Zwischennutzungen unterstützt.
- Die länderübergreifende Kooperation von Tourismusregionen, etwa im Harz, wird verstärkt.
- Die stärkere Vernetzung regionaler touristischer Angebote wird gefördert.
- Der Wassertourismus an Elbe, Saale und Unstrut wird naturverträglich entwickelt.
- Die Colbitz-Letzlinger Heide soll friedlich und naturverträglich für Erholung und Naturtourismus genutzt werden.
- Mehrsprachige touristische Angebote werden gefördert.
- Die digitale Sichtbarkeit des Tourismuslandes wird ausgebaut, damit Informationen und Buchungsmöglichkeiten leicht zugänglich sind.
Ohne klare Richtung 9
- Das Grüne Band soll so weiterentwickelt werden, dass es Naturschutz, Erinnerungskultur und sanften Tourismus vereint.
- Beim Bauen und Wohnen soll auf Nachhaltigkeit und Begrünung statt Betonflächen gesetzt werden.
- Ortskerne sollen durch Handel und Dienstleistungen gestärkt werden, statt neue Flächen auf der grünen Wiese zu versiegeln.
- Angestrebt wird ein nachhaltiger, naturnaher und hochwertiger Tourismus, der regionale Wertschöpfung und gute Arbeitsbedingungen sichert und Landschaften bewahrt.
- In der touristischen Entwicklung gilt Qualität vor Quantität auf Grundlage ökologischer, kultureller und sozialer Standards.
- Natur- und Kulturtourismus mit Schwerpunkten auf Naturerlebnis, Bewegung, Kultur und Geschichte wird gezielt gestärkt.
- Landesweite Tourismusmarken wie Gärtenträume, Blaues Band, Harz und Saale-Unstrut sollen profilierter wahrgenommen werden.
- Die Tourismusentwicklung stützt sich auf systematische Markt- und Angebotsanalysen.
- Zertifizierungen wie TourCert und ADFC-Sternerouten werden gestärkt.
Weniger Geld 1
Mehr Pflichten 4
- Der illegale Welpenhandel soll durch konsequente und transparente Kontrolle von Herkunft, Gesundheit und Registrierung von Hunden eingedämmt werden.
- Die Vorgaben des Nichtraucherschutzgesetzes, etwa in Kneipen, werden konsequent kontrolliert und Verstöße sanktioniert.
- Der Masterplan Tourismus wird als verbindlicher Orientierungsrahmen umgesetzt und weiterentwickelt.
- Tourismus soll naturverträglich statt übernutzend sein und Naturschutz mit ziviler Nutzung verbinden.
Linke 127
Mehr Geld 3
- Ein Landesprogramm fördert klimaresiliente Tourismusentwicklung mit Hitze- und Hochwasserschutz, Rad- und Wanderwegen und Besucherlenkung.
- Tourismusförderung wird an lokale Anbieter gebunden.
- Die Gastronomie erhält Investitionshilfen für Energieeffizienz und Modernisierung von Geräten und Gebäuden, auch im ländlichen Raum.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Tourismusförderung wird an lokale Anbieter gebunden.
- Kultur- und Naturtourismus werden ganzjährig unterstützt.
- Nachwuchs für Hotellerie und Gastronomie wird über Schülerpraktika, Schulmodule und regionale Ausbildungsoffensiven gewonnen.
- Touristische Radwege werden durch bessere Vermarktung, mehr Gastronomie und Bett-and-Bike-Angebote attraktiv gehalten.
- Vergaberegeln ermöglichen Kantinen, Kitas, Schulen und Kliniken den bevorzugten Einkauf regionaler und nachhaltiger Lebensmittel.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
BSW 225
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 2
FW 211
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Dorfläden, Wochenmärkte, Bäcker und Fleischer werden besser gefördert.
- Regionen wie die Altmark, der Harz oder das Burgenland erhalten stärkere Unterstützung für ihre touristische Infrastruktur und Vermarktung.
- Aktiv- und Naturtourismus werden gestärkt.
- Die Fachkräftesicherung im Tourismus wird gezielt unterstützt.
- Mobile Verkaufseinrichtungen und Lieferdienste werden gefördert.
- Kurze Wege und Direktvermarktung sollen gefördert werden.
- Die heimische Direktvermarktung soll ausgebaut und unterstützt werden.
- Die Region soll langfristig als Tourismusziel gefördert werden, etwa durch Aufwertung von Bergbaufolgelandschaften.
- Kooperationen von Sekundarschulen mit regionalem Handel und Handwerk sollen ausgebaut werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 1027
Mehr Geld 9
- Private Investitionen im Tourismus werden gezielt und marktgerecht gefördert.
- Zusätzliche finanzielle Hilfen für die Tourismusbranche sollen auch über das Jahr 2021 hinaus bereitstehen.
- Die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen und Getränke in der Gastronomie soll bestehen bleiben, solange coronabedingte Einschränkungen gelten.
- Ein Investitionsprogramm „Tourismus“ für landesbedeutsame Maßnahmen wird eingeführt.
- Kleinst- und Familienbetriebe im Hotel- und Beherbergungsgewerbe sollen zur Bewältigung der Corona-Krise befristet vom Rundfunkbeitrag befreit werden.
- Private Investitionen in touristische Projekte werden unterstützt.
- Land und DEHOGA schließen einen Modernisierungs- und Investitionspakt zur Förderung von Digitalisierung und Qualität in der Branche.
- Investitionen in die touristische Entwicklung im Revier werden als Teil des Strukturwandels befördert.
- Die Tourismusentwicklung in der Bergbaufolgelandschaft steht im Fokus der Investitionen.
Mehr Rechte oder Angebote 17
- Das Neustart-Programm soll Innenstädte und den innerstädtischen Einzelhandel beleben.
- Das Neustart-Programm soll den Tourismus stärken.
- Für Sachsen-Anhalt wird eine weiterentwickelte und verstärkte Imagekampagne für touristische und kulturelle Angebote gefordert.
- Sachsen-Anhalt soll als attraktives Reiseziel und produktiver Wirtschaftsstandort in der Mitte Deutschlands und Europas bekannt gemacht werden.
- Das Standortmarketing wird moderner aufgestellt und gezielter auf touristische und kulturelle Möglichkeiten des Landes ausgerichtet.
- Der Ausbau der Digitalisierung im Tourismus wird gestärkt.
- Das touristische Marketing wird national und international verstärkt.
- Erhalt und Fortentwicklung der Strukturen im Tourismus werden befördert.
- Der Landestourismusverband und die IMG sollen gemeinsam mit gestärkten Regional- und Fachverbänden als regional verankerte Ansprechpartner der Tourismuswirtschaft wirken.
- Social-Media-Maßnahmen sollen in das touristische Marketing umfänglich einbezogen werden.
- Der lokale Handel wird bei modernen Präsentationskonzepten und digitalen Angeboten unterstützt.
- Zur Überwindung von Pandemiefolgen sollen befristet zusätzliche Sonntagsöffnungen ermöglicht werden.
- Die Freifunk-Förderung setzt Schwerpunkte bei öffentlichen Plätzen, touristischen Angeboten, Kultureinrichtungen und öffentlichen Einrichtungen.
- In Schutzgebieten wird eine touristische Nutzung ermöglicht.
- Der neue Landesentwicklungsplan soll wirtschaftlichen und touristischen Leuchtturmprojekten mehr Realisierungschancen eröffnen.
- Die historischen, archäologischen, baulichen und Kunstdenkmale sollen weiter für den Tourismus erschlossen werden.
- Bestehende kulturhistorische Einrichtungen und Tourismusrouten werden ausgebaut.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 3
- Die touristischen Landesthemen werden weiter zentral vermarktet.
- Das Projekt Tourismusnetzwerk mit Geo-Daten-Knoten und digitalen Anwendungen wird weitergeführt, damit Sachsen-Anhalt Vorreiter für Digitalisierung im Tourismus wird.
- Das Ladenöffnungszeitengesetz wird novelliert, um Sonntagsöffnungen im bisherigen Rahmen rechtssicher zu machen, ohne ihre Zahl zu erhöhen.
Ohne klare Richtung 7
- Für Hotels und Gaststätten werden grundsätzlich Pauschalen beim Rundfunkbeitrag angestrebt.
- Auf Bundesebene wird eine Modernisierung der Arbeitszeitregelungen für das Hotel- und Gaststättengewerbe angestrebt.
- Ein Planungsbeschleunigungsgesetz für touristische und tourismusnahe Projekte wird eingeführt.
- Der Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2027 und der Tourismus als Wirtschaftsfaktor für Daseinsvorsorge und Strukturerhalt im ländlichen Raum werden bekräftigt.
- Der Städtetourismus soll nach der Pandemie wieder angekurbelt werden.
- Der Süden Sachsen-Anhalts wird bei der Digitalisierung im Tourismus modellhaft unterstützt.
- Die Tourismus-, Seen- und Weinanbauregion im Revier wird weiterentwickelt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht