Erneuerbare Energien und Wasserstoff
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 2616
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Klimaschutz und Energieversorgung setzen technologieoffen auf Erneuerbare, Geothermie, Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe und CCS/CCU.
- Für Klimaneutralität sollen erneuerbare Energien, Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe, Kreislaufwirtschaft und CO₂-Speicherung genutzt werden.
- Wasserkraft wird dort stärker genutzt, wo es ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist.
- Geothermie soll für die Wärmeversorgung stärker genutzt werden.
- Windkraft wird dort ausgebaut, wo sie wirtschaftlich sinnvoll ist und lokale Interessen berücksichtigt sind.
- Ein Solar-Gesetz soll die Nutzung von Dachflächen erleichtern und bürokratische Hemmnisse etwa im Denkmalschutz reduzieren.
- PV-Anlagen sollen auch auf Parkplätzen, Lärmschutzwänden und stillgelegten Industriearealen entstehen.
- Floating-PV und moderne Agri-PV-Anlagen in der Landwirtschaft werden gefördert.
- Die energetische Nutzung von Holz wird als klimaneutrale und erneuerbare Energiequelle anerkannt.
- Genehmigungsverfahren für Wasserstoffvorhaben werden beschleunigt und praxisnäher gestaltet.
- Nachhaltige Gase sollen fossile Erdgase schrittweise ersetzen.
- Grünes Methan aus Power-to-Gas soll in das vorhandene Gasnetz eingespeist werden.
- Reiner Wasserstoff kann dem Gasnetz in begrenztem Umfang beigemischt werden.
- Die Nutzung von Abwärme, der Einsatz erneuerbarer Energien und intelligente Laststeuerung werden gezielt gefördert.
Weniger Pflichten 3
Ohne klare Richtung 6
- Zukunftsfelder wie Künstliche Intelligenz, Life Sciences, Wasserstoff und nachhaltige Materialien werden gefördert.
- Ein breiter Energiemix aus Erneuerbaren, Geothermie, Wasserkraft und Wasserstoff mit modernen Speichertechnologien wird angestrebt.
- Windkraft gilt als Teil eines stabilen Energiemixes in Rheinland-Pfalz.
- Photovoltaik soll auf öffentlichen, gewerblichen und privaten Gebäuden selbstverständlich werden.
- Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein der Energiewende, besonders für nicht elektrifizierbare Industrieprozesse.
- Ein flächendeckendes Wasserstoff-Verteilnetz gilt auf absehbare Zeit als nicht realisierbar.
SPD 4811
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird weiter vorangetrieben.
- Die heimische Wasserstofferzeugung wird gezielt gefördert.
- Neue Wind-, Solar- und Biogasanlagen sollen schneller ans Stromnetz angeschlossen werden.
- Windkraftanlagen sollen verstärkt entlang von Fernstraßen sowie Landes- und Kreisstraßen errichtet werden.
- Für Bioenergie werden bessere Rahmenbedingungen und Planungssicherheit auf allen Ebenen angestrebt.
- Die Roadmap Wasserstoff wird weiter umgesetzt.
- Innovative, leistungsfähige und wirtschaftlich rentable Wasserkraftwerke sollen ermöglicht werden, wo sie im Einklang mit der Natur realisierbar sind.
- Eine kommunale Wärme- und Energieplanung soll den Weg zur Klimaneutralität mit erneuerbaren Energien bestimmen.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Gut bezahlte Arbeitsplätze in Zukunftsindustrien sollen im Land bleiben und neu entstehen.
- Wasserstoff gilt als tragende Säule der industriellen Transformation zur Klimaneutralität.
- Die Wasserstoff-Roadmap des Landes wird konsequent umgesetzt.
- Wo erneuerbare Energien bei der Abwägung mit anderen Schutzgütern noch nicht vorrangig sind, werden Änderungen der Landesgesetze geprüft.
- Die Bioenergie wird ausdrücklich befürwortet.
- Wasserstoff gilt als wichtiger Energieträger für die Energiewende.
- Die genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Wasserkraft werden fortentwickelt.
Weniger Geld 3
- Ein Bürgerenergiegesetz beteiligt Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger im Umfeld von Wind- und Solaranlagen verbindlich an den Erträgen.
- Ein Bürgerenergiegesetz beteiligt Gemeinden im Umfeld von Wind- und Solaranlagen verbindlich an den Erträgen.
- Gemeinden im Umkreis von drei Kilometern sollen verpflichtend an den Gewinnen neuer Wind- und Solaranlagen beteiligt werden.
Mehr Pflichten 4
- Ein Bürgerenergiegesetz beteiligt Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger im Umfeld von Wind- und Solaranlagen verbindlich an den Erträgen.
- Ein Bürgerenergiegesetz beteiligt Gemeinden im Umfeld von Wind- und Solaranlagen verbindlich an den Erträgen.
- Gemeinden im Umkreis von drei Kilometern sollen verpflichtend an den Gewinnen neuer Wind- und Solaranlagen beteiligt werden.
- Neue Photovoltaikanlagen sollen vorrangig auf bereits versiegelten Flächen entstehen.
AfD 111
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Kernkraft soll Teil eines breiten Energiemixes sein, zu dem Wind- und Solarstrom nur gehören, wenn sie sich am freien Markt behaupten.
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird gebremst.
- Photovoltaikanlagen auf Dächern müssen zur Sicherung der Netzstabilität abgeregelt werden können.
- Im Landeswald dürfen künftig keine Windräder mehr errichtet werden.
Mehr Pflichten 9
- Photovoltaikanlagen auf Dächern müssen zur Sicherung der Netzstabilität abgeregelt werden können.
- Im Landeswald dürfen künftig keine Windräder mehr errichtet werden.
- Der weitere Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen soll in einem begrenzten, vernünftigen Rahmen erfolgen.
- Die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Freiflächen-Photovoltaik soll besonders sorgfältig geprüft werden.
- Windräder müssen nach ihrer Nutzung zurückgebaut werden.
- Der vollständige Rückbau von Windkraftanlagen einschließlich der Fundamente soll sichergestellt werden.
- Windradbetreiber sollen aus ihren Gewinnen regelmäßig nachschießen, damit Kostensteigerungen beim Rückbau gedeckt sind.
- Die Sicherheitsleistungen der Windradbetreiber werden laufend angepasst.
- Die Flügel von Windrädern sollen fachgerecht entsorgt werden.
Grüne 1516
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Saubere Energie aus Sonne, Wind und Wasser soll genutzt werden.
- Kommunen und Bürgerenergieprojekte werden durch Beratung gestärkt.
- Beschränkungen bei der Einspeisung erneuerbarer Energien ins Netz sollen überwunden werden.
- Für den Windkraftausbau werden verbindliche Flächenziele und eine umfangreiche Flächenkulisse festgelegt.
- Mit dem Solargesetz wird die Photovoltaik auf Gebäuden und versiegelten Flächen stärker ausgebaut.
- Der Photovoltaikausbau wird durch ein niederschwelliges Beratungsangebot unterstützt.
- Der Einsatz neuer, biodiversitätsfreundlicher Substrate wie Hanf oder Silphie in Biogasanlagen wird unterstützt.
- Die gezielte Nutzung von Abwärme aus Biogasanlagen wird unterstützt.
- Die Biogasnutzung soll hin zu größeren Speichern und Generatoren statt kontinuierlicher Einspeisung umgebaut werden, damit Biogas als systemdienliche Regelenergie erhalten bleibt.
- Die Wasserstoffstrategie des Landes wird umgesetzt.
- Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für Wirtschaft und Industrie wird unterstützt.
- Unternehmen werden mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien und der Wasserstoffstrategie des Landes dabei begleitet, energieintensive Prozesse mit grünem Wasserstoff klimaneutral zu gestalten.
- Mitfahrerparkplätze und Landesliegenschaften werden wo möglich mit PV-Anlagen ausgestattet.
- Ehemalige Militärflächen sollen für bezahlbares Wohnen, Erneuerbare Energien und nachhaltige Gewerbegebiete ohne weitere Flächenversiegelung genutzt werden.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Beim Photovoltaikausbau werden Flächen effizient genutzt, etwa durch Agri-Photovoltaik, Flachdächer, Parkplatzüberdachungen, Balkonkraftwerke sowie Anlagen entlang von Straßen und Schienen.
- Bei Biogas wird vorrangig auf Reststoffe wie Bioabfall, Gülle und Klärschlamm gesetzt.
- Atomkraft gilt nicht als Klimaschutz; Klimaschutz soll mit erneuerbaren Energien gelingen.
Linke 6
Mehr Geld 3
FW 16
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Erneuerbare Energien werden ausgebaut, sofern die Infrastruktur mithält und die Versorgung sicher bleibt.
- Der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik geht mit dem Ausbau leistungsfähiger Netze und Speicher einher.
- Das Land fördert die Wasserkraft.
- Synthetische Kraftstoffe, Wasserstoff, moderne Hybridtechnologien und eine schrittweise Elektrifizierung, wo sie wirtschaftlich ist, werden als Antriebsoptionen einbezogen.
- Das Land beteiligt sich aktiv an grenzüberschreitenden Vorhaben wie der Wasserstoffleitung mosaHYc.
FDP 1215
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die Chancen der Geothermie für Wärme- und Energiegewinnung werden konsequent genutzt.
- Das Land unterstützt den Ausbau der Geothermie nachhaltig.
- Für den Wasserstoffhochlauf werden mittelfristig mehrere Wasserstoff-Farben eingesetzt.
- Wasserstoff- und CO2-Pipelines werden zügig genehmigt.
- Die Tiefengeothermie wird durch beschleunigte Verfahren für Unternehmen besser erschlossen.
- Staatliche Flächen entlang von Autobahnen, Landstraßen und Bahntrassen werden vorrangig für Photovoltaik und Windenergie genutzt.
- Ungenutzte Industrie- und Konversionsflächen werden für Photovoltaik und Wind verfügbar gemacht.
- Die finanzielle Bürgerbeteiligung an Energiegewinnen wird etwa über Bürgerenergiegesellschaften ausgebaut.
- Die Wasserstoffstrategie wird technologieoffen und unabhängig von der Farbe des Wasserstoffs ausgerichtet.
- Wasserstoff soll sicher, bezahlbar und CO2-arm per Elektrolyse, Pyrolyse oder mit CCS erzeugt werden können.
- Biogas und Biomasse werden als Säulen der erneuerbaren Energieversorgung erhalten und weiterentwickelt.
- Geothermie, Gewässerwärme und industrielle Abwärme werden stärker zur Wärmegewinnung genutzt.
- Tiefengeothermie im Oberrheingraben wird zur Wärmeversorgung und Lithiumgewinnung genutzt, um das Land zum Innovationsstandort für Energietechnologien zu machen.
- Projekte der Agri-Photovoltaik, die Landwirtschaft und Energiegewinnung verbinden, werden vorangetrieben.
Ohne klare Richtung 2
- Schwerpunkte der Innovationspolitik sind KI sowie etwa Biotechnologie, Industrie 4.0, autonomes Fahren, alternative Nutzfahrzeugantriebe, Wasserstoff, 6G und Sicherheits- und Verteidigungstechnologie.
- Wasserstoff ist wichtiger Bestandteil des künftigen Energiesystems, besonders für nicht elektrifizierbare Hochtemperaturverfahren und schwere Nutzfahrzeuge.
BSW 714
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen vorrangig auf bereits versiegelten Flächen entstehen.
- Beim Ausbau erneuerbarer Energien sollen Wirtschaftlichkeit und kurze Wege zwischen Erzeugung und Verbrauch berücksichtigt werden.
- Windkraft soll nur dort genutzt werden, wo Windpotenzial, Umweltverträglichkeit und regionale Akzeptanz gegeben sind.
- Für Windkraftanlagen sollen strenge Standortprüfungen gelten.
- Für Windkraftanlagen sollen verbindliche Abstandsregeln gelten.
- Für Windkraft soll volle Kostenwahrheit hergestellt werden.
- Windparkbetreiber sollen nach Laufzeitende zum Rückbau mit finanziellen Sicherheiten verpflichtet werden.
Koalitionsvertrag 315
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Die Potenziale aller sinnvollen erneuerbaren Energieträger werden genutzt.
- Die Photovoltaik wird konsequent ausgebaut.
- Das Land stattet seine Liegenschaften mit Photovoltaikanlagen aus.
- Die Nutzung von Biomasse, insbesondere von Restholz aus dem Wald und organischen Reststoffen, wird gestärkt.
- Die Wasserkraft wird unter Beachtung der EU-Wasserrahmenrichtlinie genutzt und ausgebaut, soweit ökologisch und wirtschaftlich tragfähig.
- Geothermie wird dort erschlossen, wo sie sinnvoll und tragfähig ist.
- Die Windenergie wird unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten mit dem Ziel einer ausgewogenen Verteilung der Anlagen im Land ausgebaut.
- Flusswärme, insbesondere entlang von Rhein und Mosel, wird erschlossen.
- Der Dialog mit den Netzbetreibern wird intensiviert, um erneuerbare Energien besser zu integrieren und den Netzausbau bedarfsgerecht voranzubringen.
- Der Ausbau erneuerbarer Energien wird konsequent fortgesetzt.
- Jährlich werden 1.500 Megawatt erneuerbare Energien zugebaut.
- Die erneuerbaren Energien sollen weiter stark ausgebaut werden.
- Neben Wind- und Solarenergie soll die energetische Nutzung von Biomasse, Wasserkraft und Geothermie stärker vorangetrieben werden.
- Zukunftstechnologien wie Wasserstoff, Speichertechnologien, Kreislaufwirtschaft und klimaneutrale Produktionsverfahren werden gezielt gefördert.
- Der Geltungsbereich der Naturparkverordnung Pfälzerwald wird auf bewaldete Flächen beschränkt, damit Windkraftanlagen im nördlichen Teil entlang der A6 nicht mehr generell ausgeschlossen sind.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht