Erneuerbare Energien und Wasserstoff
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 314
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Das Saarland soll selbst Wasserstoff herstellen.
- Der Kraftwerksstandort Fenne wird für die Wasserstoffherstellung entwickelt.
- Für die Umstellung der Wirtschaft sind Wasserstoffimporte vorgesehen.
- Der Anteil erneuerbarer Energien im Saarland wird bis 2030 verdoppelt.
- Wasserstoff und Elektromobilität werden technologieoffen gefördert.
- Die Energiewende im Saarland wird weiter vorangetrieben.
- Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch wird bis 2030 mindestens verdoppelt.
- Photovoltaik-Anlagen auf Dächern öffentlich genutzter Gebäude werden bei Neubau und grundlegender Sanierung zur Pflicht.
- Eine Photovoltaikpflicht für gewerbliche Neubauten wird unterstützt.
- Bei privaten Gebäuden soll der Photovoltaikausbau durch Anreize beschleunigt werden.
- Zur Schonung landwirtschaftlicher Flächen werden aufrecht geständerte Agri-PV-Anlagen bevorzugt.
- Durch Repowering wird die Energiegewinnung an bestehenden Windkraftstandorten gesteigert.
- Der grenzüberschreitende Ausbau erneuerbarer Energien, dezentraler Versorgung und der Energieverteilung wird vorangebracht.
CDU 159
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Klimaziele erfordern einen massiven Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung, der Stromnetze und der Speicherkapazitäten.
- Die Stahlproduktion soll auf grünen Stahl mit klimaneutralem Wasserstoff umgestellt werden.
- Neben grünem Wasserstoff wird auch blauer und türkiser Wasserstoff aus Erdgas als Brücke akzeptiert.
- Das Saarland soll an ein europäisches Wasserstoffnetz angebunden werden.
- Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, Stromnetz und Speicherkapazitäten sollen massiv ausgebaut werden.
- Die erneuerbaren Energien sollen weiter ausgebaut werden.
- Die Solarenergie soll vorrangig ausgebaut werden.
- Die Windkraft soll dort ausgebaut werden, wo dies konfliktfrei und umweltschonend möglich ist.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
AfD 87
Ohne klare Richtung 7
- Der fortschreitende Ausbau von Solar- und Windenergie bei steigenden Umlagekosten gilt nicht als dauerhafte Entwicklungsbasis für ein Industrieland.
- Ohne geeignete Stromspeicher gilt der Ausbau von Wind- und Solarenergie als nicht sinnvoll.
- Erneuerbare Energien werden befürwortet, wenn sie grundlastfähig und umweltschonend sind, etwa Fluss-Schachtkraftwerke.
- Erneuerbare Energien und Wasserstoff werden ohne Zwang, hohe Subventionen und staatliche Vorgaben für die Produktpaletten der Autohersteller eingebunden.
- Der Ausbau von Grünschnittplätzen mit lokaler thermischer Verwertung und Anschluss an Nahwärmenetze wird befürwortet.
- Die Nutzung von Umweltwärme, insbesondere flacher Geothermie, wird weiter ausgebaut.
- Die Verschandelung von Landschaften durch Windräder und große Solarfelder gilt als Gefahr für den Freizeit- und Erholungswert des Landes.
Weniger Geld 1
Weniger Rechte oder Angebote 4
- Ohne Speichertechnik oder Reservekraftwerke werden erneuerbare Energiequellen nicht weiter ausgebaut, um die Netzstabilität nicht zu gefährden.
- Ein Ausbau der Windenergie im Wald wird abgelehnt.
- Für den weiteren Ausbau der Windkraft im Saarland gilt ein Moratorium.
- Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird abgeschafft.
Mehr Pflichten 7
- Für Windkraftanlagen soll die 10-H-Regelung als Mindestabstand zu Wohngebieten eingeführt werden.
- Der WHO-Richtwert von 45 Dezibel für Lärm durch Windkraftanlagen nahe Wohngebieten soll umgesetzt werden.
- Ohne Speichertechnik oder Reservekraftwerke werden erneuerbare Energiequellen nicht weiter ausgebaut, um die Netzstabilität nicht zu gefährden.
- Ein Ausbau der Windenergie im Wald wird abgelehnt.
- Für den weiteren Ausbau der Windkraft im Saarland gilt ein Moratorium.
- Windkraftanlagen halten einen Mindestabstand von 2000 Metern zu Wohngebieten und Arbeitsstätten ein.
- Der Mindestabstand von Windkraftanlagen wird mit einer dynamischen 10-H-Regelung nach bayerischem Vorbild verknüpft.
Grüne 6427
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Der Ausbau erneuerbarer Energien im Saarland wird beschleunigt.
- Für klimaneutralen Stahl ist ein starker Zubau von Photovoltaik, Windparks und nachhaltiger Bioenergie nötig.
- In der Landesbauordnung wird eine PV-Pflicht für Neubauten und umfangreiche Modernisierungen verankert.
- Parkplätze im Einzelhandel, in Kommunen, Unternehmen und bei öffentlichen Gebäuden werden mit Solarcarports ausgestattet.
- Bürgerenergie und andere Formen der Teilhabe an Erträgen aus Solar- und Windparks werden gestärkt.
- Agro-Photovoltaik wird ausgebaut.
- Der Ausbau der Windparks wird entscheidend vorangebracht.
- Die Beteiligung von Kommunen und Genossenschaften an Anlagen wird gestärkt, damit Anwohner direkt profitieren.
- Eine Koordinierungsstelle für Antragsteller, Kommunen und Bürger beschleunigt den naturverträglichen Ausbau der Windenergie.
- Der Landesentwicklungsplan wird überarbeitet, um bis zu zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie bereitzuhalten.
- Der Ausbaudeckel für Windenergie wird auf Bundesebene gestrichen.
- Landwirtschaftliche Biogasanlagen werden unterstützt.
- Kleine Anlagen, die Gülle und Mist für den Eigenbedarf verstromen, werden gefördert.
- Ein landesspezifisches Wärmegesetz für erneuerbare Energie, vor allem bei Altbausanierungen, wird eingeführt.
- Power-to-X, die Umwandlung von Stromüberschüssen in andere Energieträger und Grundstoffe, wird gefördert.
- Ein Netzentwicklungsplan Wasserstoff wird ergänzend zu den Plänen für Strom und Gas entwickelt.
- Für die Ausbauziele der erneuerbaren Energien werden auch landwirtschaftliche Flächen zur Stromerzeugung herangezogen.
- Agro- und Freiflächen-Photovoltaik mit Doppelnutzung der Flächen, etwa durch Beweidung, wird weiter gefördert.
- Kleine Anlagen, die Gülle und Mist zur Deckung des Eigenbedarfs verstromen, werden gefördert.
- Aufbau und Förderung einer klugen, vernetzten Stromerzeugung, -vermarktung und -verteilung zur optimalen Nutzung erneuerbarer Ressourcen werden vorangebracht.
- Hochschulgelände werden auf mögliche Standorte für erneuerbare Energien geprüft.
- Die Entwicklung eines Clusters für grünen Wasserstoff wird gefördert.
- Kapazitäten für Transport und Speicherung von Wasserstoff werden ausgebaut.
- Innovative Technologien beim Einsatz von Wasserstoff werden gefördert.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Bei Ausschreibungsverfahren wird eine Regionalisierungskomponente eingeführt.
- Neue Anlagen, die ganz oder überwiegend mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden, werden nicht mehr genehmigt.
- Elektrolyseure werden künftig nahe an Wärmesenken gebaut, um ihre Abwärme zu nutzen.
- Für die Gewinnung erneuerbarer Energien werden vorrangig bereits versiegelte Flächen wie Gebäude und Verkehrsflächen genutzt.
- Die Stromerzeugung bestehender Biogasanlagen wird flexibilisiert, um Energielücken auszugleichen.
- Ein weiterer Zubau von Biogasanlagen, die überwiegend mit nachwachsenden Rohstoffen beschickt werden, wird abgelehnt.
FDP 438
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Emissionsfreie Verbrennungsmotoren mit erneuerbaren Kraftstoffen sollen den batterieelektrischen Antrieb ergänzen, damit Mobilität bezahlbar bleibt.
- Die Wasserstoffregion soll grenzüberschreitend entwickelt und die Innovationsregion SaarLorLux zum Zentrum neuer Wertschöpfung gemacht werden.
- Die saarländische Stahlindustrie soll beim Wandel zur klimaneutralen Stahlerzeugung durch Fördermaßnahmen und den Ausbau der Wasserstofftechnologie unterstützt werden.
- Im Rahmen eines IPCEI-Projekts soll eine enge Kooperation mit Luxemburg und Frankreich zur Wasserstofferzeugung für die Stahlherstellung aufgebaut werden.
- Für Elektro- und Wasserstoffmobilität sollen die Grundlagen geschaffen werden.
- Im Saarland sollen mindestens drei Wasserstofftankstellen entstehen.
- Die Förderung von grünem Wasserstoff hat Priorität.
- Konfliktarmer Windkraftzubau ist zulässig.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 533
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 2
FW 428
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Alle Antriebsarten von E-Fuels bis Elektromobilität sollen beim klimafreundlichen Umbau des Verkehrs berücksichtigt werden, sofern der Treibstoff nachhaltig erzeugt wird.
- Die Infrastruktur zum Laden und Betanken von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen soll aufgebaut werden.
- Erneuerbare Energien werden effizient und umweltschonend ausgebaut.
- Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe ersetzen in der Wirtschaft die fossilen Energien.
- Die Förderung der technologischen Entwicklung von Energiespeichern und der Geothermienutzung wird vorangetrieben.
- Die Förderung des Ausbaus der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien wird vorangetrieben.
- Die Förderung der Power-to-Gas-Technologie wird vorangetrieben.
- Umweltfreundliche Techniken zur Gewinnung von Wind- und Solargas per Power-to-Gas und synthetischen Kraftstoffen per Power-to-Liquid werden im Saarland konsequent erforscht.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 4
- Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden an geeigneten Standorten konzentriert, um Landschaftsbilder zu schonen.
- Neue Windkraftanlagen müssen nach der bayerischen 10-H-Regel einen Abstand zu Wohnhäusern von mindestens dem Zehnfachen ihrer Gesamthöhe einhalten.
- In Naturschutz- und Waldgebieten werden keine Windkraftanlagen gebaut.
- Windkraftanlagen müssen auch zu Vogel- und Naturschutzgebieten den Abstand nach der 10-H-Regel einhalten.
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 2322
Mehr Geld 6
- Der Industriestrompreisdeckel wird an Tarifbindung, Standortgarantie, Klimaziele bis 2045 und Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien gebunden.
- Die Landesholding beteiligt sich direkt an Windparks und Elektrolyseuren an der Atlantikküste, sobald das europaweite Wasserstoffnetz fertiggestellt ist.
- Die notwendigen Investitionen in erneuerbare Energien, klimafreundliche Mobilität, energetische Sanierung und Naturschutz werden konsequent bereitgestellt.
- Über eine Landesholding investiert das Land selbst strategisch in erneuerbare Energien, Wärmenetze, Speicher und Energieinfrastruktur.
- Öffentliche Investitionen in Erneuerbare, Wärmenetze und Speicher werden gestärkt und gemeinsam mit Kommunen, Stadtwerken und Bürgerenergieprojekten entwickelt.
- EU-Mittel sollen gezielt für Investitionen in Klimaschutz, erneuerbare Energien, öffentliche Mobilität und den Umbau der Industrie eingesetzt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 16
- Bürgerenergieprojekte werden aktiv gefördert und entbürokratisiert.
- Für eine schnelle und bezahlbare Energiewende braucht es eine stärkere öffentliche und demokratische Steuerung.
- Auch bei Energieimporten, insbesondere bei Wasserstoff, liegt der Fokus auf erneuerbaren Energien.
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien im Saarland wird beschleunigt und naturverträglich gestaltet.
- Repowering bestehender Anlagen wird erleichtert und auch außerhalb von Vorranggebieten ermöglicht, sofern Umwelt- und Artenschutz gewahrt und die Bevölkerung beteiligt wird.
- Ein Schwerpunkt liegt auf einer Solaroffensive.
- Beim Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere bei Windkraft, wird auf Bürgerenergieprojekte und kommunale Energiegenossenschaften gesetzt.
- Vorranggebiete für Windenergie werden konsequent und landesweit klar ausgewiesen.
- Die Landesregierung treibt den Ausbau erneuerbarer Energien als Alternative zur Atomkraft konsequent voran.
- Der ehemalige Kraftwerksstandort Ensdorf wird zu einem integrierten Energie- und Industriecluster mit erneuerbaren Energien, Speichern, Netzinfrastruktur, grünem Wasserstoff, Abwärme und klimaneutraler Produktion entwickelt.
- Erneuerbare-Energie-Projekte in Bürgerhand und kommunale Beteiligung daran werden gefördert.
- Energieimporte werden konsequent auf erneuerbare Quellen ausgerichtet.
- Photovoltaik auf Dächern wird im Rahmen einer Solaroffensive vorrangig ausgebaut.
- Öffentliche Gebäude werden verstärkt mit Solaranlagen ausgestattet.
- Konversions- und Gewerbeflächen sowie Agri-PV werden gezielt für Solarenergie genutzt.
- Eine Kraftwerksstrategie stärkt Erneuerbare, Speicher und Flexibilität und stellt öffentliche Interessen in den Mittelpunkt.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht