Erneuerbare Energien und Wasserstoff
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 11124
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Eine Technologiestrategie 2035 für Schlüsselbereiche wie KI, Biotechnologie, Quantencomputing, Wasserstoff und Robotik wird entwickelt.
- Insgesamt drei Prozent der Landesfläche sollen für erneuerbare Energien reserviert werden.
- Es sollen Anreize für ein kommunales Flächenpooling für erneuerbare Energien geschaffen werden.
- Das Land soll darauf hinwirken, dass Solaranlagen an Lärmschutzwänden und als Hagelschutz im Obstbau zum Standard werden.
- Das Potenzial von Solaranlagen auf Baggerseen soll durch eine deutlich höhere Überdeckung ausgeschöpft werden.
- Landwirtschaft und erneuerbare Energien werden durch Agri-Photovoltaik verbunden.
- Umweltwärme, Großwärmepumpen, Solarthermie und Quartiersspeicher sollen in die Wärmeplanung aufgenommen werden.
- Umweltwärme, Großwärmepumpen, Solarthermie und Quartiersspeicher sollen gezielt unterstützt werden.
- Bis 2030 sollen weitere Geothermie-Projekte vorangetrieben werden.
- Die Risiken explorativer Geothermie-Bohrungen sollen abgefedert werden.
- Das Land fördert regionale Wasserstoff-Hubs sowie Verbund- und Modellprojekte.
- Das Land beteiligt sich an grenzüberschreitenden Wasserstoffpartnerschaften und setzt sich für europäische Wasserstoffnetze ein.
- Durch Zusammenarbeit mit Partnern weltweit sollen die langfristige Wasserstoffversorgung gesichert und der Technologieaustausch gefördert werden.
- Baden-Württemberg soll aktiv in europäischen Bündnissen für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff mitarbeiten.
- Die Unterstützung von Bürgerenergieprojekten soll die regionale Wertschöpfung fördern.
- Stecker-Solaranlagen werden unterstützt, damit auch Mieterinnen und Mieter günstige Sonnenenergie nutzen können.
- Sozialwohnungen werden, wo technisch sinnvoll, mit Stecker-Solaranlagen ausgestattet.
- Gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft werden Wege zur Ausstattung ganzer Häuser mit Stecker-Solargeräten aufgezeigt.
- Energieprojekte in Bürgerhand werden konsequent unterstützt.
- Erneuerbare Energien werden naturverträglich ausgebaut, etwa mit Agri-Photovoltaik, Biodiversitäts-Solarparks und KI-gestützten Abschaltvorrichtungen an Windrädern.
- Auf europäischer Ebene und beim Bund werden bessere Rahmenbedingungen für die Umrüstung von Biogasanlagen auf Reststoffe wie Bioabfälle und auf Wärmenutzung angestrebt.
- Photovoltaik an Straßen und Tunneln wird ausgebaut.
- Durch einen dezentralen Ausbau erneuerbarer Energien sollen landesweit Arbeitsplätze und Wertschöpfung entstehen.
Bleibt wie bisher 6
- Am Umstieg auf erneuerbare Energien wird festgehalten.
- Das Referenzertragsmodell für die Windkraftvergütung soll beibehalten werden.
- Die Bundesregierung soll die Windenergie im Land nicht erneut ausbremsen.
- Die Dynamik beim Ausbau der erneuerbaren Energien soll nicht nachlassen.
- Das „Forum Energiedialog“ soll zur Förderung der Akzeptanz von Erneuerbare-Energie-Projekten fortgesetzt werden.
- Die Biogaserzeugung bleibt ein wichtiger Baustein der Energiewende.
Ohne klare Richtung 5
- Das Land setzt auf Zukunftstechnologien wie Robotik, Künstliche Intelligenz, Wasserstoffwirtschaft, Umwelttechnologien, Luft- und Raumfahrt sowie Quantentechnologie.
- Ein großer Anteil erneuerbarer Energien soll den Wirtschaftsstandort stärken und die Abhängigkeit von Energieimporten verringern.
- Wasserstoff gilt als Schlüssel zur Dekarbonisierung schwer elektrifizierbarer Industrieprozesse.
- Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien, Verkehrs- und Wärmewende und dem Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken soll Baden-Württemberg Klimaschutzland Nr. 1 bleiben.
- Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf landeseigenen Gebäuden wird vorangetrieben.
CDU 1615
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Synthetische und biogene Kraftstoffe sollen neben der Elektromobilität eine echte Rolle in der europäischen Regulierung spielen.
- Diese Kraftstoffe sollen künftig auf die CO₂-Bilanz angerechnet werden.
- Der Markthochlauf dieser Kraftstoffe soll regulatorisch unterstützt werden.
- Blockheizkraftwerke, Biogasanlagen, Wärmesysteme und Industrieanlagen werden gleichberechtigt einbezogen.
- Gesetzt wird auf einen Mix aus Biogas, Biomasse, Fluss- und Seewärme, Photovoltaik, Solarthermie, Wasserkraft, Windkraft sowie tiefer und bodennaher Geothermie.
- Der Ausbau der Photovoltaik wird fortgesetzt.
- Neue Photovoltaikprojekte und zugehörige Nebenanlagen sollen unbürokratisch ermöglicht werden, mit Vorrang netzdienlicher Lösungen.
- Erleichtert werden Freiflächenanlagen auf Parkplätzen, entlang von Landes- und Bundesstraßen und auf Grenzertragsflächen sowie Agri-Photovoltaik und schwimmende Photovoltaikanlagen.
- Zahl und Flexibilität moderner Biogasanlagen werden erhöht.
- Die Weiterentwicklung der Biomethanerzeugung wird unterstützt.
- Für den Markthochlauf synthetischer Kraftstoffe wird ein Rechtsrahmen angestrebt, der Investitionsfreiheit und Sicherheit gibt.
- Konkrete Anwendungsprojekte werden unterstützt, um Wertschöpfung und technologische Führung bei synthetischen Kraftstoffen im Land zu sichern.
- Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe werden gleichermaßen unterstützt.
- Bidirektionales Laden soll die Netze stabilisieren und den Eigenverbrauch bei Photovoltaikanlagen optimieren.
- Die wildtiergerechte Gestaltung von Biogasanlagen soll ökopunktefähig werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Bei der Windkraft wird eine wettbewerbsorientierte Anpassung des Referenzertragsmodells angestrebt.
- Bei der Windkraft wird auf räumliche Verträglichkeit geachtet.
- Priorität haben Energieeffizienzmaßnahmen, erneuerbare Energien, Wasserstoff und synthetische Gase.
- Biogas und Agri-Photovoltaik werden effizienter genutzt, um Energieerzeugung und Landwirtschaft zu verbinden.
AfD 72
Ohne klare Richtung 2
Weniger Geld 4
- Subventionen mit Fehlanreizen für Windenergie und Photovoltaik werden beendet.
- Die Subventionierung einer Transformation zur Wasserstoffwirtschaft wird abgelehnt.
- Alle öffentlichen Subventionen für die Tiefengeothermie werden gestrichen.
- Subventionen für erneuerbare Energien wie Windkraft werden beendet.
Weniger Rechte oder Angebote 1
SPD 211
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Ein Flächenpool für Freiflächen-Photovoltaik wird geschaffen, um deutlich mehr Projekte zu ermöglichen, insbesondere entlang der Verkehrswege.
- Innovative Speicher wie Redox-Flow-Systeme oder Wasserstofflösungen werden gezielt unterstützt.
- Bis 2030 sollen 80 Prozent der Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen; dafür werden die Voraussetzungen geschaffen.
- Das Flächenziel für Windkraft und Photovoltaik wird von 2 Prozent je Region auf 3,2 Prozent landesweit angehoben.
- Über den Landesforst werden Flächen für Windkraft vergeben.
- Das Land soll Flächen für Anlagen erneuerbarer Energien finden, kaufen und genehmigungsrechtlich vorbereiten.
- Der Aufbau eigener Elektrolysekapazitäten für Wasserstoff im Land wird unterstützt.
- Projektpartnerschaften mit Investoren im Ausland für Wasserstoff werden gestärkt.
- Die Umstellung bestehender Wärmenetze auf Solarthermie, Tiefengeothermie, Großwärmepumpen und industrielle Abwärme wird gefördert.
- Bürgerenergieprojekte, Energiegenossenschaften, Mieterstrommodelle und kommunale Beteiligung an Energieprojekten werden gestärkt.
Linke 326
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Wärmewende zu erneuerbaren Energiequellen wird landesweit beschleunigt.
- Solargenossenschaften und Mieterstromprojekte werden gefördert.
- Genossenschaften, etwa im Wohnungsbau, bei Dorfläden und erneuerbaren Energien, werden gefördert.
- Die Förderung von Genossenschaften wird in der Landesverfassung verankert.
- Die erneuerbaren Energien werden massiv ausgebaut, ohne Hintertüren für fossile Energiequellen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 4621
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Formel 1 soll nach Baden-Württemberg geholt werden, um für den Automobilstandort und E-Fuels zu werben.
- Im Klimaschutz wird auch auf moderne Kraftstoffe ohne fossilen Treibstoff auf Erdölbasis gesetzt.
- Für klimafreundliche synthetische Kraftstoffe sollen Perspektiven geschaffen und das faktische Verbrennerverbot ab 2035 über eine Reform der EU-Regulierung aufgehoben werden.
- Landesfahrzeuge wie die der Polizei sollen mit innovativen Kraftstoffen betankt werden, um deren Hochlauf voranzubringen.
- Auf nicht elektrifizierbaren Strecken sollen HVO 100 und perspektivisch E-Fuels statt fossilem Diesel eingesetzt werden.
- Der Einsatz innovativer Kraftstoffe wie E-Fuels, HVO 100, Bio-LNG und Bio-CNG in der Logistik soll ermöglicht werden.
- Die EU-Regulierung soll reformiert werden, um innovative Kraftstoffe zu ermöglichen.
- Erneuerbare Energien, Wasserstoff, Speicher sowie neue Formen der Kernenergie und Kernfusion sollen genutzt werden.
- Agri-PV und Solaranlagen auf Dächern, Parkplätzen und Straßen werden ohne neue Subventionen priorisiert.
- Mit einem Wasserstoffgesetz wird der Ausbau beschleunigt.
- Der Bau von Back-up-Kraftwerken mit Gas oder Wasserstoff in Baden-Württemberg wird unterstützt.
- Der Ausbau von Strom-, Wärme- und Gasnetzen und der Hochlauf von Wasserstoff werden beschleunigt.
- Strom, Wärme und Gase werden gemeinsam gedacht, um überschüssige Energie über Wärme, erneuerbare Gase oder Kraftstoffe zu nutzen.
- Heimische Wasserstoffproduktion und -verteilung werden mit Wasserstoff-Hubs unterstützt.
- Die Tiefe Geothermie wird als Bestandteil der klimaneutralen Wärmeversorgung unterstützt.
- Biogasanlagen werden für Wärme, Gaseinspeisung, Stromerzeugung und als Pufferkraftwerke unterstützt.
- Die Nutzung von Biomasse wie Pflanzenresten, Holz und Klärschlamm zur Wärme- und Stromgewinnung wird unterstützt.
- Der angekündigte Rückbau von Gasnetzen wird kritisch hinterfragt und stattdessen die Nutzung erneuerbarer Gase angestrebt.
- Alle verfügbaren Energietechnologien einschließlich neuer Kernenergie und CO2-Speicherung bei fossilen Anlagen sollen genutzt werden.
- E-Fuels werden als klimaneutrale Alternative im Verkehr und als Speicherlösung eingesetzt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Für moderne Bio-Gase wie Bio-LNG und Bio-CNG sollen Perspektiven geschaffen werden.
- Der Ausbau erneuerbarer Energien soll volkswirtschaftlich gedacht und besser mit Menschen, Umwelt und Klima in Einklang gebracht werden.
- Der Ausbau erneuerbarer Energien wird marktwirtschaftlich gestaltet.
- Das Potenzial der Geothermie als grundlastfähige Energiequelle wird gehoben.
Weniger Rechte oder Angebote 2
FW 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Energieversorgung soll dezentral mit Solaranlagen, Blockheizkraftwerken und kommunaler Beteiligung organisiert werden.
- Klimaneutralität soll durch grünen Wasserstoff, E-Fuels und Speicherlösungen statt durch Verbote erreicht werden.
- Ein Erneuerungsprogramm soll alte Windkraftanlagen an geeigneten Standorten durch moderne ersetzen.
BSW 824
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Der Staat fördert gezielt neue Geschäftsmodelle wie Wasserstofftechnologie, Batteriespeicher, digitale Mobilitätsdienste, Smart-Factory-Lösungen und grüne Infrastruktur.
- Die Nutzung von Waldrestholz für Biomasse und Handwerk wird unterstützt.
- Agri-Photovoltaik hat Vorrang vor Freiflächen-Solaranlagen auf wertvollen Böden.
- Biogasanlagen werden auf Höfen errichtet.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 8
- Photovoltaik auf Dächern, Parkplätzen und Werkshallen hat Vorrang vor Anlagen auf wertvollen Ackerböden.
- Windkraft soll nur dort Teil des Energiemixes sein, wo Windpotenzial, Umweltverträglichkeit und regionale Akzeptanz gegeben sind.
- Für Windkraftanlagen gelten strenge Standortprüfungen.
- Für Windkraftanlagen gelten verbindliche Abstandsregeln.
- Bei Windkraft wird volle Kostenwahrheit hergestellt.
- Für Windkraftanlagen gelten Rückbaupflichten mit finanziellen Sicherheiten.
- Für Windkraft gelten strenge Standortprüfungen.
- Photovoltaik wird auf Dächern und als Agri-PV statt auf Ackerland errichtet.
Koalitionsvertrag 5944
Mehr Geld 4
- Der system- und netzdienliche Aufbau von Elektrolyseuren im Land wird weiter gefördert.
- Die Einspeisevergütung für Biogasanlagen soll bis zu einer Neuregelung im EEG befristet verlängert werden.
- Für die Energie- und Wärmewende soll privates Kapital gewonnen werden.
- Zur Anfangsfinanzierung von Bürgerenergiegenossenschaften und -projekten wird der Einsatz bürokratiearmer Landesinstrumente wie eines revolvierenden Fonds geprüft.
Mehr Rechte oder Angebote 34
- Entwicklung und Anwendung von Wasserstoff werden gezielt vorangetrieben.
- Trassen für CO2- und Wasserstoffleitungen sollen in der Raumplanung gesichert werden.
- Zukunftstechnologien wie Wasserstoffwirtschaft, Kernfusion und CO2-Kreislauftechnologien werden vorangetrieben.
- Erneuerbare Energien und Energieinfrastrukturen werden dynamisch ausgebaut und Energieeffizienz stärker in den Fokus genommen.
- Das künftige Energiesystem soll klimaneutral, sicher und bezahlbar sein und auf dem Ausbau erneuerbarer Energien und leistungsfähigen Netzen beruhen.
- Auch Blockheizkraftwerke, Biogasanlagen, Heizsysteme und Industrieanlagen sollen sich an Ausschreibungen für Speicherkapazitäten beteiligen können.
- Der Anteil von Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Biogas an der Bruttostromerzeugung soll deutlich erhöht werden.
- Das Zuschlagsvolumen bei Windkraftausschreibungen im Land soll erhöht werden.
- Bereits genehmigte und genehmigungsfähige Windkraftanlagen sollen tatsächlich gebaut werden.
- Der Ausbau der Windenergie im Staatswald wird fortgesetzt.
- Bei gemarkungsübergreifenden Flächen wird auf kommunales Flächenpooling für erneuerbare Energien gesetzt.
- Internationale Wasserstoffpartnerschaften werden angestrebt.
- Abschlüsse von Wasserstoff-Abnahmeverträgen werden unterstützt.
- Für den Wasserstoff-Hochlauf sind die Umsetzung des Kernnetzes und der zeitnahe Bau H2-fähiger Kraftwerke im Land erforderlich.
- Alle Potenziale für Photovoltaik an Straßen und Schienenstrecken sollen genutzt werden.
- Die möglichen Flächen für Floating-PV werden erweitert.
- Die Möglichkeiten zur Nutzung von Agri-PV werden verbessert.
- Auf hochwertigen landwirtschaftlichen Böden werden Agri-PV-Anlagen bevorzugt.
- Die Rahmenbedingungen für Biogaserzeugung sowie Einspeisung und Einsatz von Biomethan sollen verbessert werden.
- Es wird geprüft, ob innovative Verfahren und Gestattungen für Wasserkraftinvestitionen neue Potenziale erschließen und die Durchgängigkeit der Fließgewässer verbessern können.
- Landwirtschaftliche Biogasanlagen werden bei der Lagerung ausgegorener Gärreste wie sonstige landwirtschaftliche Betriebe behandelt.
- Abbaustätten und Agri-PV-Anlagen werden in der Biotopverbundplanung vor Ort berücksichtigt, da sie Biotopverbundflächen nicht zwingend unterbrechen.
- Photovoltaik an Straßen- und Schienenstrecken wird ausgeschöpft.
- Das Land unterstützt Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe im Verkehr.
- Der flächendeckende Ausbau der Tank- und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe wird vorangetrieben.
- Der dezentrale Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse, Biogas, Wind, Sonne, Wasser oder Erdwärme soll in der Land- und Forstwirtschaft Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen.
- Beim Ausbau der Photovoltaik erhält Agri-PV Vorrang.
- Der Ausbau von PV und Agri-PV auf Moorflächen wird deutlich intensiviert.
- Die Landesstrategie Biogas wird umgesetzt.
- Die Potenziale von Reststoffen und Bioabfällen für Biogas werden erschlossen.
- Die Leistung der Biogas- und Biomasseanlagen soll in der Legislaturperiode verdoppelt werden.
- Auf europäischer Ebene und beim Bund wird für bessere Rahmenbedingungen zur Umrüstung von Biogasanlagen auf Reststoffe und Wärmenutzung geworben.
- Dachflächen von Landesgebäuden werden kombiniert für Photovoltaik und Mobilfunk nutzbar.
- Geeignete landeseigene Flächen werden gezielt für den Ausbau erneuerbarer Energien genutzt.
Weniger Pflichten 6
- Die EU-Wasserstoffstrategie soll angepasst und die EU-Regulierung weniger restriktiv gestaltet werden.
- Die Errichtung von Freiflächen-PV-Anlagen soll erleichtert werden.
- Der naturschutzfachliche Ausgleich für Freiflächen-PV-Anlagen soll im Regelfall innerhalb der beanspruchten Fläche erfolgen.
- Hemmnisse für bodennahe und tiefe Geothermie sowie Aquathermie werden abgebaut.
- Für Agri-PV-Anlagen ist kein ökologischer Ausgleich notwendig.
- Naturschutz- und immissionsschutzrechtliche Hemmnisse für Biogas- und Biomasseanlagen werden landesseitig reduziert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- KI und Robotik, Green Tech, Wasserstoff- und Batterietechnologien, Halbleiter und Photonik, Quantentechnologie, Lebenswissenschaften, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Verteidigungstechnologien werden als Kern der Wachstumspolitik strategisch priorisiert.
- Neben der Elektrifizierung sollen Wasserstoff, CO2-Abscheidung und -Nutzung sowie klimaneutrale Kraftstoffe wie E-Fuels und Biokraftstoffe eine wichtige Rolle spielen.
- Netzausbau, Netzzugang, erneuerbare Erzeugung, wasserstofffähige Gaskraftwerke, Stromverwertung und Speicher werden gemeinsam geplant.
- Das Land soll bei Entwicklung, Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von Wasserstoff führend werden.
- Wohnen, Wirtschaft, Infrastruktur und erneuerbare Energien werden mit dem Schutz von Natur, Umwelt und Klima verbunden.
- Denkmalschutz und erneuerbare Energien werden pragmatisch in Einklang gebracht.
- Alternative klimafreundliche Antriebe, klimafreundliche Kraftstoffe und Übergangstechnologien wie effiziente Verbrenner, Plug-in-Hybride und Range Extender gelten als erforderlich.
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 4
- In Genehmigungsverfahren für Windkraft werden örtliche Kumulationswirkungen berücksichtigt.
- Für den Photovoltaikausbau sollen bevorzugt versiegelte Flächen wie Dächer und Parkplätze genutzt werden.
- § 6 EEG zur Beteiligung der Kommunen an Anlagenerträgen wird im Land verpflichtend umgesetzt.
- Freiflächen-PV auf hochwertigen landwirtschaftlichen Böden wird ausgeschlossen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht