Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 712
Mehr Geld 4
- Das Land investiert in grünen Stahl und klimafreundliches Fliegen.
- Das Land leistet einen finanziellen Beitrag zu den Investitionen in eine weitgehend CO2-freie Stahlerzeugung mit Wasserstoff und regenerativem Strom.
- Die klimaneutrale Transformation von Produktionsprozessen und Produkten der bremischen Industrie wird mit Förderung und Sicherung der Infrastruktur unterstützt.
- Für die Transformation des Stahlwerks werden die notwendigen finanziellen Hilfen bereitgestellt.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Bau einer zusätzlichen Stromtrasse zu den Stahlwerken wird unterstützt.
- Der Anschluss der Stahlwerke an eine leistungsfähige Wasserstoffinfrastruktur wird unterstützt.
- Das Land fördert ab 2023 eine Pilotanlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Mittelsbüren, der überwiegend im Stahlwerk genutzt wird.
- Die klimaneutrale Transformation von Produktionsprozessen und Produkten der bremischen Industrie wird mit Förderung und Sicherung der Infrastruktur unterstützt.
- Die Vernetzung mit Unternehmen der Raumfahrt und ansässigen Forschungsinstituten wird gezielt gefördert.
- Der Transfer zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie vor Ort wird gestärkt.
- Brachliegende Industrieflächen werden reaktiviert.
- Für das Stahlwerk entstehen neue Versorgungsinfrastrukturen für Wasserstoff und den höheren Strombedarf.
- Innovationspartnerschaften von Wissenschaft, Industrie und Gesundheitsdienstleistern sowie der Transfer in Schlüsseltechnologien wie KI und Telemedizin werden forciert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Die klimaneutrale Transformation von Industrie, Dienstleistungen, Häfen, Logistik und Einzelhandel steht im Mittelpunkt der Zusammenarbeit von Unternehmen und Landesregierung.
- Die Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlproduktion hat herausgehobene Bedeutung für die Klimaziele in Bremen.
- Die Prüfungs- und Genehmigungsverfahren für die Stahlwerke werden zügig abgewickelt.
- Die Sicherung und Profilierung des Airbus-Standortes in Bremen hat hohe industriepolitische Bedeutung.
- Die Umstellung des Stahlwerks auf eine CO2-freie Produktion ist die wichtigste klimapolitische Aufgabe in Bremen.
- Es wird geprüft, inwieweit die Abwärme von Produktionsprozessen stärker genutzt werden kann.
CDU 1213
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Die fünfte Baustufe im Bremer Industrie-Park wird für Industrie und störendes Gewerbe vollständig erschlossen.
- Die sechste Baustufe im Bremer Industrie-Park wird geplant.
- Die Airport-Stadt Süd wird für Betriebe der Luft- und Raumfahrtindustrie beplant.
- Die Innovations- und Gründungsförderung setzt einen Schwerpunkt auf New Space in der Luft- und Raumfahrt.
- Die Innovations- und Gründungsförderung setzt einen Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz und Robotik.
- In Hafennähe entsteht durch Nachverdichtung Platz für wertschöpfungsstarke Betriebe, die den Hafenumschlag brauchen.
- Die bestehenden Werften werden beim Übergang zum Spezialschiffbau weiter unterstützt.
- Öffentlich nutzbare Kajen an den Werften werden saniert oder neu gebaut.
- Der Bau einer schwerlastfähigen Kaje an der Westseite des südlichen Fischereihafens wird als Umschlagzone für Betriebe im Lune Delta unterstützt.
- Grüner beziehungsweise klimaneutraler Wasserstoff soll Industrie, Verkehr und Wärme dekarbonisieren und die langfristige Speicherung erneuerbarer Energie ermöglichen.
- Das Bremer Stahlwerk soll für die Produktion von grünem Stahl ertüchtigt werden.
- Planung und Genehmigung von Leitungen nach Mittelsbüren zur Dekarbonisierung des Stahlwerks werden vorangetrieben.
- Bremen soll an die norddeutsche Kaverneninfrastruktur zur Speicherung der Wasserstoffversorgung der Bremer Industrie angeschlossen werden.
Ohne klare Richtung 2
- Erneuerbare Energien, maritime Industrie, Kreislaufwirtschaft, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt stehen als Zukunftsbranchen im Blick.
- Bremerhaven bietet sich als Basishafen für den Weltraumbahnhof an und eröffnet die Chance auf eine Wertschöpfungskette zwischen Raumfahrt und maritimer Wirtschaft.
Grüne 189
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Mit Unternehmen werden Lösungen mit moderner Umwelttechnologie zur Belastungsminderung erarbeitet.
- Für ein klimaneutrales Stahlwerk werden alle nötigen rechtlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen.
- Technologische Innovationen für ein klimaneutrales Stahlwerk werden massiv gefördert.
- Unternehmen und Beschäftigte sollen aktiv am Umbau der bremischen Industrie beteiligt werden.
- Der Plan des Bremer Stahlwerks zur Herstellung von grünem Stahl wird unterstützt und beim Umstieg wird geholfen.
- Auf Landes- und Bundesebene sollen die infrastrukturellen und rechtlichen Voraussetzungen für einen Betrieb des Stahlwerks auf nachhaltiger energetischer Basis geschaffen werden.
- Die Profilbildung Bremens in Leichtbau und Wasserstofftankarchitektur in der Norddeutschen Allianz Grünes Fliegen wird weiter gestärkt.
- In Bebauungsplänen für Brachflächen sollen bedeutsame gewerbliche Flächenanteile für urbane Produktion und Handwerk festgelegt werden.
- Hafenareale sollen in Verknüpfung mit nahen Gewerbe- und Industriestandorten als integrierte Hafenstandorte entwickelt werden.
Bleibt wie bisher 4
- Bremen soll auch künftig ein Stahlstandort sein.
- Bremen soll langfristig ein bedeutender Standort der Luft- und Raumfahrtbranche bleiben und an klimafreundlicherem Luftverkehr mitwirken.
- Verarbeitendes Gewerbe, Logistik, Handwerk und Dienstleistungen sollen auch künftig an zahlreichen Orten in Bremen ihren Platz haben.
- Der Bestand an Flächen für Industrie und störendes Gewerbe darf in Summe nicht kleiner werden.
Ohne klare Richtung 4
- Die Dekarbonisierung des Stahlwerks hat oberste Priorität.
- Eine Wassersparkampagne mit Industrie und Bevölkerung soll mehr Regenwassernutzung zur Bewässerung und wassersparende Gartenpflanzen fördern.
- Der Aufbau einer europäisch zertifizierten Schiffsrecyclingwerft im Land Bremen wird geprüft.
- Für den Wasserstoffeinsatz werden mit der Industrie und den norddeutschen Ländern abgestimmte Lösungen gesucht.
Linke 86
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Das Land unterstützt den Umbau zu einer klimaneutralen Stahlproduktion mit aller Kraft.
- Große technische Umstellungen wie klimaneutraler Stahl durch Wasserstoff, grünes Fliegen und klimaneutrale Mobilität werden mit aller Kraft unterstützt und gefördert.
- Die Programme zur Innovationsförderung in Industrie, Logistik, Handwerk und Einzelhandel werden überarbeitet und an die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten angepasst.
- Klimaneutrale Schiffsantriebe werden am Werftenstandort gefördert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 6
- Der Hochofen 2 wird durch eine Direktreduktionsanlage mit grünem Wasserstoff ersetzt.
- Die industriellen Kerne Bremens und Bremerhavens sollen in eine klimaneutrale Zukunft geführt werden.
- Die Dekarbonisierung der Stahlwerke ist das wichtigste Projekt für ein klimaneutrales Bremen.
- Der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen wird gestärkt.
- Die Forderung des Stahlwerks nach einer fairen Importpolitik der EU wird unterstützt.
- Die deutsche Seite bei Airbus soll ihre Beteiligung besser organisieren und gezielter einsetzen, um die Standortstrategie des Konzerns zu beeinflussen.
FDP 12
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 414
Mehr Geld 3
- Das Land leistet einen finanziellen Beitrag zur Förderung der Investitionen in wasserstoffbasierte Stahlproduktion.
- Das Förderprogramm „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ wird im Haushalt abgesichert und mit Bundesmitteln im Verhältnis 30 zu 70 kofinanziert.
- Die im Nachtragshaushalt 2023 gebildeten Rücklagen werden für Investitionen in die Dekarbonisierung und klimaneutrale Transformation der Wirtschaft, insbesondere der Stahlproduktion, eingesetzt.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Bremen leistet seinen Beitrag zur Umstellung der Stahlproduktion auf Wasserstoff.
- Flächen auf dem Flughafengelände werden für den Erweiterungsbedarf von Airbus erschlossen.
- Bei der Flächenbereitstellung werden urbane Produktion, lokales Handwerk, Kleingewerbe und Start-ups gestärkt.
- Der Anschluss der Stahlwerke an das nordeuropäische Wasserstoff-Pipelinenetz wird vorangetrieben.
- Auf Landesebene werden Rahmenbedingungen geschaffen, um CCS/CCU für nicht vermeidbare Restemissionen in Abfallverwertung und Industrie zu ermöglichen.
- Innovationsnetzwerke und Cluster in den Bremer Schlüsselbranchen werden weiterentwickelt.
- Die Potenziale des Schiffsrecyclings für Wertschöpfung, Wiederverwertung und Emissionsminderung werden ermittelt.
- In Abstimmung mit den Werften wird die vorhandene Infrastruktur weiterentwickelt.
- Das Energiesystem im Fischereihafen wird so entwickelt, dass die Industrieunternehmen sicher, wirtschaftlich und CO2-neutral versorgt werden.
- Fachkräftegewinnung, Aus- und Weiterbildung in Handwerk, Industrie und Energiewirtschaft werden aktiv unterstützt.
- Die Wasserstoffinfrastruktur im Rahmen der IPCEI-Projekte und für die Transformation des Stahlwerks wird vollumfänglich unterstützt.
Ohne klare Richtung 4
- Die Umstellung der Stahlwerke auf wasserstoffbasierte Stahlproduktion gilt als zentral.
- Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland soll zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs beitragen.
- Der Werftenstandort Bremerhaven wird gestärkt und neue Chancen in Schiffbau, Erneuerbaren Energien und Schiffsrecycling werden für Wertschöpfung genutzt.
- Gemeinsam mit den Werften wird die Nutzung der vorhandenen Flächen optimiert.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 395
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Eine faire Importpolitik der EU für Stahl wird unterstützt.
- Die Einführung grüner Leitmärkte wird unterstützt.
- Die Direktreduktion soll für das Bremer Stahlwerk geprüft werden.
- Die Programme zur Innovationsförderung in Industrie, Logistik, Handwerk und Einzelhandel werden überarbeitet und an die Bedürfnisse von Unternehmen und Beschäftigten angepasst.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- Der Umbau der Industrie wird angestrebt.
- Fossile Geschäftsmodelle haben keine Zukunft; die Industrie soll klimaneutral werden.
- Die industriellen Kerne in Bremen und Bremerhaven sollen gut durch den Strukturwandel kommen, damit tariflich abgesicherte Arbeitsplätze erhalten bleiben.
- Der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen soll gestärkt werden.
- Die regionale Innovationsstrategie wird durch Förderung von Digitalisierung, KI, Leichtbau, Wasserstofftechnologien und sozialen Innovationen umgesetzt.
- In Bremen soll perspektivisch nur noch grüner Stahl produziert werden.
- Bremerhaven wird als Hafen-, Logistik- und Industriestandort, insbesondere im Lebensmittelbereich, gezielt weiterentwickelt.
Mehr Pflichten 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht