Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 47
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Klimaschutz und Energieversorgung setzen technologieoffen auf Erneuerbare, Geothermie, Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe und CCS/CCU.
- Investitionen der Industrie in klimaneutrale Produktion werden erleichtert.
- Genehmigungen für Industrieunternehmen werden beschleunigt.
- Moderne Technologien wie CCS und CCU zur Abscheidung, Speicherung und Weiterverarbeitung von CO2 werden ermöglicht.
- Netzwerke und Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und militärischen Einrichtungen werden gestärkt und ausgebaut.
- Landwirtschaft, Industrie und private Haushalte werden beim sorgsamen Umgang mit Wasser unterstützt.
Ohne klare Richtung 4
- Rheinland-Pfalz soll ein Industrieland bleiben.
- Industrielle Kernunternehmen und Hidden Champions in Chemie, Maschinen- und Fahrzeugbau, Zulieferindustrie und Metallverarbeitung werden unterstützt.
- Holz bleibt ein wertvoller Rohstoff für Bauwirtschaft, Möbelindustrie und regionale Energieversorgung.
- Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein der Energiewende, besonders für nicht elektrifizierbare Industrieprozesse.
SPD 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Für schnellere Planung und Nutzung von Gewerbe- und Industrieflächen werden landesweit Turboflächen entwickelt.
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird weiter vorangetrieben.
- Die heimische Wasserstofferzeugung wird gezielt gefördert.
- Der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur von Leitungen über Häfen bis zu Speichern wird beschleunigt.
- Die stoffliche Nutzung von Holz, einschließlich Nadelholz für die heimische Säge- und Bauindustrie, hat Vorrang.
- Landesweit bedeutsame neue Gewerbe- und Industrieflächen (Turboflächen) werden entwickelt.
Ohne klare Richtung 3
AfD 11
Grüne 125
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für Wirtschaft und Industrie wird unterstützt.
- Der rechtzeitige Aufbau von Infrastruktur für grünen Wasserstoff für energieintensive Industrien wird unterstützt.
- Der Industriestandort wird durch Versorgung mit Erneuerbarer Energie, gute Verkehrsinfrastruktur, sichere Stoffkreisläufe, krisensichere Rohstoffversorgung, zügige digitale Genehmigungsverfahren und verlässliche Investitionsbedingungen gestärkt.
- Ein besonderer Förderfokus liegt auf Biotechnologie-, Chemie-, IT-, KI- und Mobilitätslösungen.
- Die Landes-Dachmarke BioVation wird zu einem Beratungs- und Standortnetzwerk für Biotech ausgebaut.
Ohne klare Richtung 1
Linke 12
Mehr Rechte oder Angebote 1
FW 14
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
FDP 38
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Zahl der Verbundprojekte mit Industrie und KMU wird ausgeweitet.
- Für die Ansiedlung von Forschungsinstituten wird Kooperation und Kofinanzierung mit der Industrie gesucht.
- Mit Industrie und Mittelstand wird die Gründung sektorspezifischer Transfergesellschaften als öffentlich-private Partnerschaft geprüft.
- Für strategische Ansiedlungen werden in den Regionen des Landes größere Industrieflächen über 20 Hektar vorgehalten.
- Die Energieversorgung energieintensiver Unternehmen wird preislich wettbewerbsfähig und versorgungssicher ausgestaltet.
- CO2-Abscheidung wird mittelfristig auch bei üblichen energieintensiven Prozessen ermöglicht, bis wirtschaftliche Alternativen verfügbar sind.
- Die Rheinvertiefung im Mittelrheintal bei St. Goar soll mit den neuen Infrastrukturmitteln schneller umgesetzt werden.
- Energieintensive Branchen erhalten verlässliche Rahmenbedingungen für klimaneutrale Produktion.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
- Schwerpunkte der Innovationspolitik sind KI sowie etwa Biotechnologie, Industrie 4.0, autonomes Fahren, alternative Nutzfahrzeugantriebe, Wasserstoff, 6G und Sicherheits- und Verteidigungstechnologie.
- Wasserstoff ist wichtiger Bestandteil des künftigen Energiesystems, besonders für nicht elektrifizierbare Hochtemperaturverfahren und schwere Nutzfahrzeuge.
BSW 12
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 67
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Im ganzen Land werden Gewerbe-Turboflächen und weitere Potenzialflächen bereitgestellt.
- Insbesondere die energieintensive Industrie wird verlässlich mit klimafreundlichem Wasserstoff versorgt.
- Zukunftscluster in Biotechnologie, Bioökonomie, Künstlicher Intelligenz, Robotik, Cybersicherheit und Resilienz werden systematisch ausgebaut.
- Die Stärke des Landes bei der Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln soll weiter ausgebaut werden.
- Die stoffliche Nutzung von Holz, einschließlich der Bereitstellung von Nadelholz für die heimische Säge- und Bauindustrie, hat Vorrang.
- Relevante EU-Gesetzgebung, besonders zu Forschung, Landwirtschaft und Weinbau, Chemie, Biotechnologie und Medien, wird eng und im Dialog mit Akteuren im Land begleitet.
Ohne klare Richtung 6
- Die Bedeutung des Industriestandorts sowie die tragende Rolle des Mittelstands und der kleinen und mittleren Unternehmen werden ausdrücklich anerkannt.
- Rheinland-Pfalz entwickelt sich zu einem der attraktivsten Standorte für Industrie, Innovationen, Start-ups und Zukunftstechnologien.
- Neue Leitmärkte mit neuen Leittechnologien werden erschlossen, insbesondere unter Nutzung biotechnologischer, IT- und KI-Kompetenzen.
- Die Möglichkeiten eines Kohlenstoffmanagements für unvermeidbare Restemissionen, insbesondere CCS und CCU, werden geprüft.
- Zu CCS- und CCU-Technologien wird eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.
- Wasserstoff gilt als tragende Säule der industriellen Transformation zur Klimaneutralität.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht