Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD TH0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
CDU TH 13
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
BSW TH 12
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke TH 227
Mehr Geld 2
- Es braucht finanzielle Entlastung der Menschen und eine aktive Industrie- und Infrastrukturpolitik mit mehr direkten Beteiligungen des Landes in zukunftsträchtigen Bereichen.
- Bestehende und neue staatliche Beteiligungen sollen stärker genutzt werden, um Arbeitsplätze, Regionen und Branchen zu stützen und Modernisierung zu unterstützen.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Energieintensive Industrie in Thüringen wird beim Umstieg auf erneuerbare Energie unterstützt.
- Nicht elektrifizierbare Industrieprozesse sollen an regionale, bundesweite und EU-weite Wasserstoffnetze angeschlossen werden.
- Für Wasserstoffproduktion und Batteriefertigung in Thüringen werden weiter Anreize gegeben.
- Im Südharz soll ein Biosphärenreservat eingerichtet werden, das Instrumente für den verstärkten Einsatz von Recyclinggips in der Gipsindustrie bereitstellt.
- Die Ansiedlung von Bahnindustrie und Zulieferern für die Nahverkehrsinfrastruktur in Thüringen wird unterstützt.
Ohne klare Richtung 1
SPD TH 8
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Eine Qualifizierungs- und Innovationsstrategie für von der Dekarbonisierung betroffene Industrien wird aufgelegt.
- Die Großflächeninitiative für Gewerbe- und Industrieflächen wird fortgesetzt und auf Klimaschutz und Green-Tech-Ansiedlungen ausgerichtet.
- Förster sollen als Mittler zwischen privaten Waldbesitzern und Holzindustrie wirken.
- Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird beschleunigt, insbesondere in der Nähe energieintensiver Industriebetriebe.
- Für eine netzstabile Versorgung auch energieintensiver Abnehmer werden regionale Wertschöpfungspotenziale in ganz Thüringen ausgebaut.
- Windvorranggebiete werden dort ausgewiesen, wo lokale Industrie profitiert, wenig Netzausbau nötig ist und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt gering sind.
- Vorhaben zur Direktlieferung erneuerbarer Energie von standortnahen Anlagen an lokale industrielle Großabnehmer werden unterstützt.
Grüne TH 119
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Dialog mit der Gipsindustrie vor Ort über den Ausstieg aus dem Naturgips wird intensiviert.
- Die regionale Holzverarbeitung vom Baum bis zum Produkt wird in Thüringen wieder gestärkt.
- Holzverarbeitung und -veredelung in Thüringen werden stärker gefördert, um regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen und zu erhalten.
- Windenergie wird auf Forstflächen ermöglicht, wo dies sinnvoll und naturschutzfachlich unbedenklich ist, damit Industrieunternehmen Zugang zu erneuerbarem Strom erhalten.
- Grüner Wasserstoff wird vorrangig zur Stromnetzstabilisierung und für industrielle Hochtemperaturanwendungen eingesetzt.
- Künftig verfügbarer grüner Wasserstoff wird vorrangig in der Industrie statt in der Wärmeversorgung eingesetzt.
- Die Versorgung der Industrie mit verlässlicher, günstiger und erneuerbarer Energie muss gewährleistet werden.
- Betriebe, insbesondere der Industrie, werden durch Aus- und Umbau der Wärmenetze an eine erneuerbare Wärmeversorgung angebunden.
- Industriebetriebe mit besonderem Bedarf werden vorrangig mit Wasserstoff beliefert.
Ohne klare Richtung 1
FW TH 4
Mehr Rechte oder Angebote 2
FDP TH 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Nutzung von Wasserstoff in Energieerzeugung und Industrieprozessen wird unterstützt.
- Die Nutzung und Vermarktung von Abwärme aus Rechenzentren und Industrieanlagen wird gefördert und vereinfacht.
- Der Wissenstransfer zwischen Industrie und Wissenschaft im Gesundheitsbereich soll verbessert und die Translation von Forschungsergebnissen in die Praxis beschleunigt werden.
- Ein Kompetenzzentrum soll gemeinsame innovative Projekte von ambulanten und stationären Akteuren, Krankenkassen und Industrie erleichtern und fördern.
Weniger Pflichten 1
Koalitionsvertrag 18
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Thüringer Wirtschaft und Industrie wird beim Übergang zu einer CO2-neutralen Produktion unterstützt.
- Die lokale Wertschöpfung soll durch verbrauchsnahe Strom- und Wärmeerzeugung für Großflächen, Gewerbegebiete und Industriestandorte erhöht werden.
- Vorhandene Abwärmequellen, insbesondere der Industrie, sollen genutzt werden.
- Beim Bund wird ein Absicherungsinstrument für die Nutzung industrieller Abwärme gefordert.
- Ergänzende Landesinstrumente zur Absicherung der Abwärmenutzung werden geprüft.
- Die gezielte Neuansiedlung holzverarbeitender Unternehmen wird unterstützt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht