Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 2
CDU 1113
Mehr Geld 5
- Die chemische Industrie wird beim Übergang zu Zukunftstechnologien verlässlich unterstützt.
- Das Abschmelzen kostenloser ETS-Zertifikate und der Löschmechanismus der Marktstabilitätsreserve werden sofort ausgesetzt.
- Investitionen der EU in kritische Produktionsstandorte im Rahmen der Critical Chemicals Alliance werden unterstützt.
- Industrie und Haushalte in der Region sollen niedrigere Strompreise erhalten.
- Ein Industriestrompreis wird befürwortet, um Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze zu sichern.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Sofort verfügbare Industriestandorte werden für Ansiedlungen bereitgestellt.
- Der Wandel der chemischen Industrie im Land wird aktiv begleitet.
- Die chemische Industrie wird beim Übergang zu Zukunftstechnologien verlässlich unterstützt.
- Mehr chemische Industrie wird im Land angesiedelt.
- Bund und EU sollen die Rahmenbedingungen der Chemiebranche spürbar verbessern.
- Wasserstofftechnologie für die Industrie soll gefördert werden.
- Industrie- und Chemieparks sollen zügig an das nationale Wasserstoffnetz angeschlossen werden.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 8
- Das Land soll ein Chemie- und Pharma-Hub für europäische Souveränität werden.
- Die Wirtschaftspolitik zielt auf Verlässlichkeit, Wachstum und industrielle Stärke.
- Mehr chemische Industrie wird im Land angesiedelt.
- Chemieunternehmen sollen in strategischen Feldern mit Abhängigkeit von Asien erweitert werden.
- Der Emissionshandel wird mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schlüsselindustrien überarbeitet.
- Die Arbeitskosten müssen international konkurrenzfähig bleiben.
- Es soll überprüft werden, ob der Industriestrompreis als Maßnahme ausreicht.
- Grüner Wasserstoff gilt als unverzichtbar für die Industrie der Zukunft.
SPD 14
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Bestehende Branchen von Chemie bis Automobilzulieferern werden bei der Modernisierung begleitet.
- Auf Grundlage der Carbon-Management-Strategie werden Industrie-Dialoge angestoßen.
- Die Industrie wird bei der Erweiterung ihrer Geschäftsfelder um zirkuläre Angebote unterstützt.
- Eine Task Force „Chemieindustrie in der Transformation“ justiert in halbjährlichen Konsultationen die landespolitischen Rahmenbedingungen für die Chemieindustrie neu.
Grüne 323
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 2
Linke 76
Mehr Geld 4
- Zukunftsinvestitionen in Industrie und Schlüsselbranchen werden demokratisch geplant.
- Ein Wirtschaftsfonds für den Umbau der Industrie und die Unterstützung von Mittelstand und Handwerk wird eingerichtet.
- Grüne Grundstoffe und die Elektrochemie werden aktiv gefördert.
- Maschinenbaubetriebe werden bei der Umstellung auf Batteriespeicher, Wärmepumpen oder Anlagen für Rechenzentren gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Eine aktive, demokratische Industriepolitik soll Beschäftigung sichern, die Transformation gestalten und regionale Wertschöpfung stärken.
- Die Industrie wird unter Erhalt der Arbeitsplätze grün, innovativ und demokratisch gesteuert.
- Klimaschutz, Versorgungssicherheit und industrielle Stärke werden gemeinsam gedacht.
- Im Maschinenbau werden die Produktion diversifiziert, technologische Souveränität gesichert und gute Arbeit geschützt.
- Das Wasserentnahmeentgelt wird mit progressiven Sätzen für Großverbraucher und branchenspezifischen Tarifen für Industrie- und Kühlwasser reformiert.
BSW 246
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
FDP 210
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Nach dem Vorbild Bayerns und Nordrhein-Westfalens werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für einen schnelleren Produktionsaufbau und Ansiedlungen verbessert.
- Landesverwaltung und nachgeordnete Behörden bieten Unternehmen mit Produktionsaufbau oder -erweiterung einen zentralen Ansprechpartner.
- Die Zusammenarbeit von Land, Hochschulen, Forschung und Industrie in der modernen Kerntechnik wird ausgebaut.
- Mit Forschung, Industrie und Kommunen werden Konzepte für CCS-Pilotprojekte entwickelt.
- Türkiser Wasserstoff wird für industrielle Anwendungen in einer Übergangsphase berücksichtigt.
- Trimodale Hafenstandorte wie der Hafen Magdeburg werden zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben ausgebaut.
Weniger Pflichten 3
FW 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Durch grünen Wasserstoff und nachhaltige Rohstoffe sollen Arbeitsplätze in den Chemieparks gesichert und neue industrielle Wertschöpfung geschaffen werden.
- Neuansiedlungen mit langfristiger Standortsicherung und Schwerpunkt auf grüner Chemie und Wasserstofftechnologien sollen gezielt gefördert werden.
- Neue Industrieflächen sollen durch interkommunale Gewerbegebiete geschaffen werden.
- Der Glasfaserausbau bis ins Haus und moderne Campusnetze für Industrie und Logistik gelten als zentrale Pfeiler der Standortpolitik.
- Die Cybersicherheit vernetzter Fabriken soll als strategisches Gut geschützt werden.
- Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in industriellen Fertigungsprozessen soll stark gefördert werden.
Ohne klare Richtung 3
Koalitionsvertrag 66
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Netzwerke zwischen Mittelstand, Industrie und Logistik werden intensiviert.
- In den betroffenen Landkreisen sollen ausreichende Industrieflächen für Neuansiedlungen entwickelt und vorgehalten werden.
- Ein Programm „Sachsen-Anhalt GREEN FUTURE“ unterstützt Projekte von Unternehmen zu Klimaneutralität und CO2-Reduzierung, vor allem in energieintensiven Bereichen.
- Der beschleunigte Ausbau des Wasserstoffnetzes für die chemische Industrie hat beim Netzausbau Vorrang.
- Die Vorrangstandorte für landesbedeutsame Industrie- und Gewerbeflächen sollen gestärkt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Der Strukturwandel im Revier wird mit dem Ziel gestaltet, Wirtschaftsstandort, industrielle Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen.
- Chemische Industrie und Ernährungswirtschaft bleiben Leitindustrien im südlichen Sachsen-Anhalt.
- Die landesbedeutsamen Industrievorranggebiete bleiben in der Fortschreibung des Landesentwicklungsplans erhalten.
Ohne klare Richtung 3
- Ein besonderer Fokus liegt auf der Digitalisierung industrieller Produktion (Industrie 4.0).
- Chemie, Bioökonomie und Biotechnologie sind Leitlinie des innovativen Strukturwandels.
- Für die chemische Industrie im Süden des Landes wird eine europäische Vorreiterrolle bei der Umstellung auf CO2-Neutralität angestrebt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht