Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Niedersachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Niedersachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 115
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 1
CDU 2816
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Mittelstand, Industrie und Handwerk werden noch effektiver gefördert.
- Die Ansiedlung von Industriebetrieben wird gezielt gefördert.
- Verlässliche und kostengünstige erneuerbare Energien an den Küsten werden für Neuansiedlungen genutzt.
- Bei Investitionsentscheidungen werden schnelle und rechtssichere Genehmigungen gewährleistet.
- Die notwendigen raumordnerischen Voraussetzungen für Industriestandorte werden geschaffen.
- Die Bemühungen der Stahlproduzenten um eine CO2-arme Stahlproduktion werden unterstützt.
- Mit einem Hochtemperatur-Elektrolyseur wird die Einbindung von grünem Wasserstoff in die Hüttenprozesse erprobt.
- Der Transformationsprozess zur klimaneutralen Stahlproduktion wird intensiv und auf Augenhöhe mit den Unternehmen vorangebracht.
- Die Stahlproduktion wird in die Wasserstoffstrategie eingebunden, um eine CO2-arme Energieversorgung sicherzustellen.
- Die Wasserstoffstrategie soll den CO2-Ausstoß in der Stahlindustrie in Richtung null senken.
- Die Rohstoffversorgung im Bereich der Stahlproduktion wird sichergestellt.
- Die Resilienz der Stahlproduktion wird durch Ansätze der Kreislaufwirtschaft gestärkt.
- Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche werden angesiedelt.
- Die Innovationsfähigkeit der Standorte wird in Bereichen wie dem Leichtbau gezielt gestärkt und gefördert.
- Eine Energieeffizienzstrategie für alle Verbrauchssektoren wird unter Einbezug von Industrie, Handwerk, Verwaltung und Bürgern aufgestellt.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 5
- Ernährung, Life Sciences, Medizintechnik, neue Materialien und die maritime Wirtschaft gelten als entscheidende Zukunftsbereiche.
- Gemeinsam mit den Betrieben der Stahlindustrie wird der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt.
- Erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff sind für Chemie und Raffinerien ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität.
- Der Standort wird für die Luft- und Raumfahrt attraktiver gestaltet.
- Niedersachsen wird zu einem zentralen Standort der Luft- und Raumfahrtbranche in Europa weiterentwickelt.
Grüne 967
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Industrielle Abwärme soll stärker genutzt werden, etwa durch Einspeisung in Wärmenetze.
- Grüner Wasserstoff soll vorrangig in nicht elektrifizierbaren Bereichen wie Chemie, Stahl, Schiffs- und Flugverkehr eingesetzt werden.
- Bestehende Ansätze des Batterie-Recyclings im Land werden ausgebaut.
- Energieeffiziente Verfahren und die Nutzung sauberer Energieformen in der Stahlindustrie werden weiter gefördert.
- Zur Deckung des industriellen Bedarfs ist in erheblichem Maße der Import von grünem Wasserstoff erforderlich.
- Eine CO2-neutrale Industrie braucht zumindest übergangsweise einen Außenschutz gegen Wettbewerbsnachteile, etwa durch Importe von mit Kohle produziertem Stahl.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Die Transformation der Industrie im Land zur Klimaneutralität soll international Vorbild sein.
- Die Dekarbonisierung der energieintensiven Metall- und Chemieindustrie wird vorangetrieben, mit einer Vorreiterrolle über das Land hinaus.
- Die Torfnutzung wird ersetzt und die Torfnachfrage gesenkt.
- Holz soll überwiegend für langlebige Produkte etwa in der Möbel- oder Bauwirtschaft verwendet werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 8
- Für alle Sektoren werden nachprüfbare jährliche Zwischenziele und Klimamaßnahmen aufgestellt.
- Bis 2035 soll die Energieversorgung durch den Umbau von Wärme, Mobilität und Industrie zu 100 Prozent erneuerbar sein.
- Für die Dekarbonisierung der Industrie werden ehrgeizige Ziele gesetzt.
- Die Industrie wird verpflichtet, frühere Torfabbauflächen so zu restaurieren, dass wieder torfbildende Vegetation entsteht.
- Neue Torfabbaugenehmigungen werden nicht mehr erteilt.
- Der Holzverbrauch für Papier und Brennstoff soll wesentlich verringert werden.
- Holz soll nicht mehr im industriellen Maßstab zur Stromerzeugung oder in Kraft-Wärme-Kopplung verbrannt werden.
- Die strategischen Landesbeteiligungen, insbesondere an Volkswagen und Salzgitter, werden genutzt, um den ökologischen Umbau dieser Unternehmen voranzutreiben.
AfD 41
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Deindustrialisierung und die Verlagerung von Industriezweigen ins Ausland werden gestoppt.
- Für das verarbeitende Gewerbe und verbundene Dienstleister wird ein investitionsfreundliches Umfeld geschaffen.
- Elektronische Bauteile und Pharmarohstoffe werden wieder verstärkt in Niedersachsen produziert.
- Hochleistungsindustrie wird in Niedersachsen angesiedelt.
FDP 5
Mehr Rechte oder Angebote 4
- In Modellprojekten werden Start-ups, Industrie und Hochschulen verzahnt und erhalten Raum zum Experimentieren.
- Landwirtschaftliche Produktion wird mit Forschung und industriellen Nutzern vernetzt, um neue Wertschöpfungsketten zu etablieren.
- Das Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel wird wissenschaftsbasiert beschleunigt.
- Das Wasserversorgungskonzept soll auch für landwirtschaftliche, gewerbliche und industrielle Nutzung Investitionssicherheit gewährleisten.
Linke 411
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 1
FW 151
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Die großen Industrieunternehmen Niedersachsens und ihre Zulieferer werden ausdrücklich unterstützt.
- Für das verarbeitende Gewerbe und verbundene Dienstleister soll ein investitionsfreundliches Umfeld geschaffen werden.
- Die Deindustrialisierung durch Verlagerung von Industriezweigen ins Ausland soll gestoppt werden.
- Beste Rahmenbedingungen sollen kluge Köpfe hervorbringen und halten sowie neue Forschungs- und Produktionsstandorte für Spitzentechnologie in Niedersachsen etablieren.
Koalitionsvertrag 6510
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Die Produktion von Photovoltaik, Windenergie, Wärmepumpen und Energieeffizienztechnik wird wieder angesiedelt und gestärkt.
- Wasserstoff wird vorrangig in Bereichen eingesetzt, die nicht direkt auf erneuerbaren Strom umgestellt werden können, etwa Chemie- und Stahlindustrie sowie Schiffs- und Flugverkehr.
- Betriebe werden bei der Nutzung anfallender Prozesswärme unterstützt.
- Betriebe werden bei der Umstellung von Industrieprozessen auf erneuerbare Energie unterstützt.
- In der öffentlichen Beschaffung werden besondere Kriterien für klimaschonende Produkte wie klimaneutralen Zement oder CO2-freien Stahl eingeführt.
- Die Ansiedlung energieintensiver Unternehmen in der Nähe von Standorten erneuerbarer Energieerzeugung wird unterstützt.
- Eine Holzbauoffensive unterstützt regionale Holzwertschöpfungsketten.
- Der Ausbau regionaler Holzverarbeitung wird unterstützt.
- Die Wertschöpfung aus Produkten vernässter Moorstandorte für Verpackungs-, Bau- und Dämmstoffe wird unterstützt.
- Unter Einbeziehung der Beteiligten wird ein Ausstiegsplan für die Torfverwendung im privaten Bereich und im Erwerbsgartenbau erarbeitet.
Ohne klare Richtung 5
- Das Land setzt sich auf Bundes-, EU- und internationaler Ebene für einen Ausgleich von Wettbewerbsnachteilen der Industrie im Übergang zur Klimaneutralität ein.
- Die Hochskalierung biobasierter Produkte und Verfahren in den industriellen Maßstab und ihre Einbindung in regionale Wertschöpfungsketten wird unterstützt.
- Die Weiterentwicklung der Luft- und Raumfahrtbranche in Niedersachsen, auch bei emissionsarmen Antrieben, hat zentrale Bedeutung.
- Instrumente gegen eine Verlagerung des Torfabbaus ins Ausland werden geprüft.
- Der ökologische Wandel in Wirtschaft und Industrie wird sozial sicher gestaltet.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Die Altlastensanierung soll unter Beteiligung von Industrie und Wirtschaft vorangetrieben werden.
- Der Einsatz von Holz für kurzlebige Produkte wie Zellstoff wird reduziert.
- Die Unvereinbarkeit neuer Torfabbaugenehmigungen mit dem Klimaschutz wird gesetzlich verankert.
- Mit Torfabbauunternehmen wird verhandelt, damit bestehende Abbaugenehmigungen nicht mehr vollständig genutzt werden.
- Tierschutzfördernde Neuerungen bei der Herstellung von Agrartechnik sollen Pflicht werden.
- Die Beteiligungen werden genutzt, um den klimaneutralen Umbau von Volkswagen und Salzgitter AG voranzutreiben.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht