Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 124
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 2
SPD 86
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Geeignete Standorte für klimaneutrale Energiewirtschaft und Zulieferindustrien werden langfristig entwickelt und Voraussetzungen für Ansiedlungen geschaffen.
- Neue Produktionsverfahren für Bau- und Verpackungsmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen werden unterstützt.
- Die Häfen sollen als Energiedrehscheiben die Energiewende gestalten und durch Ansiedlung von Gewerbe, das auf erneuerbare Energien setzt, Wertschöpfung schaffen.
- Die Häfen werden so ausgebaut, dass sie industrielle Ansiedlungen, verlässliche Logistik und zukunftssichere Arbeitsplätze ermöglichen.
- Weitere Cluster zur Verarbeitung und Vermarktung von Holz im Land werden gefördert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Das Land steht zu seinen Werften in Wismar, Rostock, Stralsund und Wolgast.
- Die wirtschaftlichen Potenziale der Häfen werden genutzt, um maritime Wirtschaft, Schiffbau, Logistik und hafennahe Wertschöpfung weiterzuentwickeln.
- Das Konzept Industrieland Mecklenburg-Vorpommern 2030 wird über 2030 hinaus gemeinsam mit Wirtschaft und Gewerkschaften fortgeschrieben.
- Weitere Ansiedlungen in Elektrotechnik und IT-Branche werden angestrebt.
- Das Land wirbt national und international stärker um Investoren, Unternehmen und Fachkräfte für industrielle und innovative Branchen.
- Nachhaltige Energiepolitik gilt als Grundlage einer erfolgreichen Industrie- und Digitalpolitik.
- Der Fachkräfte-Offensive des Landes wird Nachdruck verliehen, um qualifizierte Fachkräfte für Industrie, Tourismus, Dienstleistungen und öffentlichen Sektor zu sichern und zu binden.
Linke 312
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
Grüne 17
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Industrielle Abwärme und Geothermie werden gezielt erschlossen und ihre Nutzung durch bessere Datengrundlagen erleichtert.
- Für die Ansiedlung energieintensiver Industrien wie Batterieproduktion, Rechenzentren, Metallverarbeitung und Zementherstellung werden günstige Rahmenbedingungen geschaffen.
- Zukunftstechnologien wie Offshore-Windkraft, erneuerbare Antriebe und Schiffsrecycling werden gezielt gefördert, um Werften verlässliche Aufträge zu sichern.
- Die maritime Forschung wird stärker in die Entwicklung der maritimen Wirtschaft eingebunden.
- Genehmigungen für Ertüchtigung, Ausbau und Modernisierung von Werften werden beschleunigt, etwa durch zügige Sicherheitsüberprüfungen von Beschäftigten.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
CDU 710
Mehr Geld 4
- Der Ausgleich für hohe Stromkosten kann um eine Förderung für das produzierende Gewerbe ergänzt werden.
- Private Investitionen und Bürgerbeteiligung werden für eine breitere industrielle Basis mobilisiert.
- Es wird geprüft, wie gezielte Förderinstrumente das produzierende Gewerbe stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern können.
- Strategische Investitionen, regionale Projekte sowie Produktions- und Transportkapazitäten werden unterstützt, damit das Land eine Schlüsselrolle bei der Energiewende und einer klimafreundlichen Industrieentwicklung übernimmt.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Moderne Industrie mit wettbewerbsfähigen Löhnen wird gezielt angesiedelt, damit junge Menschen vor Ort Karriere machen können.
- Das produzierende Gewerbe und seine Wettbewerbsfähigkeit werden mit gezielten Förderinstrumenten gestärkt.
- Bestehende Industriestandorte werden kontinuierlich modernisiert.
- Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Verwaltung wird deutlich intensiviert.
- Regionale Hightech-Cluster werden als landesweit vernetzte Ökosysteme aus Hochschulen, Forschung, Start-ups, Industrie und Mittelstand aufgebaut.
- KI-Cluster und ein AI-Quality-Hub vernetzen Forschung, Start-ups und Industrie, damit digitale Technologien in der Breite der Wirtschaft angewendet werden.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Mecklenburg-Vorpommern wird als Standort für Ausgründungen, Start-ups, Hightech-Ansiedlungen und Schlüsselindustrien gestärkt.
- Die Energiepolitik wird mit Augenmaß an den realen Bedürfnissen von Bürgern, Unternehmen und Industrie ausgerichtet.
- CO₂-Abscheidung (CCS/CCU) und Speicherprojekte werden aktiv unterstützt, um industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz zu verbinden.
- Erneuerbare Energien sollen zum Standortvorteil für Industrie, Mittelstand und Bürger werden.
- Die Industriepolitik wird strategisch am Prinzip ausgerichtet, dass Industrie dem Strom folgt.
- Energieintensive Unternehmen sollen dort angesiedelt werden, wo Energie ausreichend und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist, um Wertschöpfung, Arbeitsplätze und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
BSW 1610
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Eine aktive, dem Gemeinwohl dienende Wirtschafts- und Industriepolitik fördert Innovationen.
- Regionale Kernbranchen wie Handwerk, Tourismus, Ernährungsindustrie, Maschinenbau, maritime Wirtschaft und Kreativwirtschaft werden gezielt gefördert.
- Die maritime Wirtschaft wird im zivilen Bereich gestärkt und als zukunftsfähige Industrie weiterentwickelt.
- Die Landesstrategie zur Stabilisierung und Stärkung der maritimen Wirtschaft wird weiterentwickelt und konsequent umgesetzt.
- Die maritime Wirtschaft wird als industrieller Kern gestärkt, insbesondere Häfen, Schiffbau, Meerestechnik, zivile Offshore-Anwendungen und Wasserstoffwirtschaft.
- Maritime Zukunftstechnologien werden durch Zusammenarbeit von Industrie, Forschung, Gewerkschaften und Ausbildungsstätten gefördert.
- Innovationen, Diversifizierung und zivile Anwendungen in der maritimen Wirtschaft werden gefördert, etwa in der Wasserstoffwirtschaft.
- Wasserstoff wird gezielt und maßvoll in ausgewählten industriellen Anwendungen eingesetzt.
- Konversions- und Diversifizierungsstrategien zur Überführung industrieller Kapazitäten in zivile Märkte werden gestärkt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Wirtschaftspolitik setzt auf einen starken Mittelstand, eine aktive Industrie- und Strukturpolitik, verlässliche Rahmenbedingungen und öffentliche Investitionen.
- Regionale Wirtschaftskreisläufe aus Landwirtschaft, Energie, Tourismus und verarbeitendem Gewerbe werden gesichert und ausgebaut.
- Handwerk, Mittelstand und Industrie werden gestärkt, um qualifizierte, tariflich gebundene Arbeitsplätze zu sichern.
- Regionale Wertschöpfungsketten werden durch Verzahnung von Landwirtschaft, Energie, Tourismus und Industrie ausgebaut.
FDP 84
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Es werden maritime Wertschöpfungszentren aufgebaut, in denen Werften, Zulieferindustrie, Forschung und neue Technologien eng zusammenarbeiten.
- Neue maritime Geschäftsfelder, etwa die Umrüstung der Antriebstechnik ganzer Flotten, werden neben Verteidigungsindustrie, Konverterplattformbau, Munitionsbergung und Spezialschiffbau erschlossen.
- Wasserstoff, Energiespeicherung, Batterietechnologie, Kernenergie, maritime Technologien und weitere industrielle Zukunftsfelder werden technologieoffen und ohne staatliche Vorfestlegung ermöglicht.
- Häfen, Industrieflächen und Genehmigungsverfahren werden so ausgerichtet, dass private Investitionen in Energieimporte, Produktion, Speicherung und Weiterverarbeitung technologieoffen möglich sind.
Ohne klare Richtung 8
- Besondere Potenziale liegen im Bau von Spezialschiffen, in Offshore-Technologien, der maritimen Verteidigungsindustrie und klimafreundlichen Schiffsantrieben.
- Energieerzeugung, Speicherung und industrielle Nutzung von Energie sollen stärker in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden.
- Ziel sind mehr Innovation, mehr Industrie und mehr gut bezahlte Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern.
- Die Rahmenbedingungen für Industrie, Forschung und private Investitionen werden verbessert.
- Bestandsunternehmen werden gestärkt und neue Industrien angesiedelt, ohne einzelne Branchen oder Technologien politisch zu bevorzugen.
- Für die Industrieansiedlung wird die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern gezielt genutzt.
- Mecklenburg-Vorpommern soll in maritimer Wirtschaft, Verteidigungswirtschaft, Energie, Digitalisierung und neuen Industrietechnologien wettbewerbsfähig bleiben und neue Wertschöpfung erzielen.
- Bestandsunternehmen werden gestärkt und neue Industrien angesiedelt, ohne Branchen ideologisch zu bevorzugen.
FW 11
Koalitionsvertrag 57
Mehr Geld 3
- Eine Erhöhung des Rahmens des Werftenfinanzierungsgesetzes für Landesbürgschaften wird geprüft.
- Auf Bundesebene wird die Fortführung des Bundesförderprogramms „Innovativer Schiffbau und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ gefordert.
- Auf Bundesebene wird die Aufnahme des Schiffbaus in das Großbürgschaftsprogramm des Bundes gefordert.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Das Land fördert weiter die Zusammenarbeit einheimischer Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen, um Innovationen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Industrie zu stärken.
- Die Chancen der Wasserstofftechnologien für Sektorenkopplung und Industrie, auch durch grünen Ammoniak, werden genutzt.
- Die Industrie wird entlang der Wertschöpfungskette der On- und Offshore-Industrie für die Nutzung von Wasserstoffanwendungen vernetzt.
- Neue Industrie- und Gewerbegebiete werden als Grüne Gewerbegebiete in der Nähe großer Mengen erneuerbarer Energie ausgewiesen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Die im Zukunftsbündnis erstellte Industriestrategie wird mit Kammern und Sozialpartnern konsequent umgesetzt.
- Der Industrieanteil in Mecklenburg-Vorpommern soll deutlich steigen.
- Dem Erhalt der maritimen Industrie einschließlich der Werften kommt besondere Bedeutung zu.
- Energiepolitik gilt zugleich als Klimaschutz- und Industriepolitik.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht