Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU NW 1114
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Energieintensive Unternehmen werden bei den erforderlichen Anpassungen an Klimawandel und geopolitische Herausforderungen unterstützt.
- Energieintensive Industrien erhalten Unterstützung beim Umstieg auf Wasserstoff.
- Klimaschutzverträge sollen passgenau für den industriellen Mittelstand entwickelt werden und der gesamten Industrie offenstehen.
- Eine ganzheitliche Rohstoffstrategie soll Mensch, Umwelt und Landwirtschaft schützen und Planungssicherheit für die Industrie schaffen.
Bleibt wie bisher 5
- Nordrhein-Westfalen soll Industrieland Nummer 1 in Deutschland bleiben.
- Nordrhein-Westfalen soll Industrieland bleiben.
- Die gesellschaftliche Akzeptanz für Industrie soll gesichert werden.
- Eine Verdrängung energieintensiver Unternehmen ins Ausland wird abgelehnt, weil sie kein CO2 spart und Arbeitsplätze kostet.
- Die Entlastungsregelungen für energieintensive Unternehmen sollen erhalten bleiben.
Ohne klare Richtung 6
- Klimaschutz soll mit Industrie, guten Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit versöhnt werden.
- Klimaschutz, Digitalisierung und die Transformation des Industrie- und Energiestandorts werden gemeinsam gedacht.
- Klimaschutz und Industrie mit ihren Arbeitsplätzen und sozialer Sicherheit sollen versöhnt werden.
- Die Industrie gilt beim Klimaschutz als Teil der Lösung.
- Energieintensive Industrien sollen im globalen Wettbewerb bestehen können.
- Der Landesentwicklungsplan soll als Fortschrittsplan Nachhaltigkeit, Naturschutz, erneuerbare Energien, Stadtentwicklung und Wirtschaft berücksichtigen.
SPD NW 348
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Ansiedlung von neuem Gewerbe und neuer Industrie im Rheinischen Revier wird in der Landesplanung berücksichtigt.
- Leitmärkte für klimaneutrale Grundstoffe werden aufgebaut.
- Der Stahlstandort NRW wird durch regionalpolitische Unterstützung von Land, Bund und EU abgesichert.
- Die Ansiedlung moderner Industrien wie der Mikrochipproduktion wird vorangetrieben.
- Moderne digitale Infrastrukturen, etwa durch Hyperscaler, werden landesweit auch für die Industrie ausgebaut.
- Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Schule, Beruf, Industrie, Mobilität, Gesundheit und Recht wird weiter ausgebaut.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Grüne NW 898
Mehr Geld 3
- Industrieunternehmen erhalten mit einem Industriepakt Unterstützung für Investitionen in klimaneutrale Prozesse.
- Instrumente für langfristige Planungs- und Investitionssicherheit der Industrie, vor allem Klimaverträge, sollen auf Bundesebene geschaffen werden.
- Ein Investitionspaket für die Industrie auf Landesebene wird aufgelegt.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Mehr Industrie- und Gewerbebetriebe sollen an das Bahnnetz angeschlossen werden.
- Die Internetversorgung wird so ausgebaut, dass Homeoffice und digitale Innovationen der Industrie nicht an der Verbindung scheitern.
- Instrumente für langfristige Planungs- und Investitionssicherheit der Industrie, vor allem Klimaverträge, sollen auf Bundesebene geschaffen werden.
- Grüner Wasserstoff wird vorrangig dort eingesetzt, wo es keine Alternativen gibt, vor allem in der Chemie-, Stahl- und Zementindustrie sowie im Flug- und Schiffsverkehr.
- Eine Ausbauoffensive für erneuerbare Energien soll bis 2035 eine vollständig erneuerbare Stromversorgung erreichen.
- Die Bioökonomie mit nachwachsenden Rohstoffen aus naturverträglichem Anbau wird als Alternative zu fossilen Grundstoffen gestärkt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- Mit der Wirtschaft wird ein Industriepakt geschlossen.
- Die Industrie soll durch erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft leiser, sauberer und effizienter werden.
- Die Versorgung der Industrie mit grünem Wasserstoff hat Priorität.
- Die Chemieindustrie wird auf den 1,5-Grad-Pfad gebracht.
- Das Recycling in der Chemieindustrie wird gesteigert.
- Der Rohstoffabbau in NRW wird grundlegend reformiert.
- Die Regeln für die Genehmigung neuer Abbaustätten in NRW werden überprüft.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 6
- Der Teutoburger Wald soll vor Rodungen und weiterem Abbau durch die Zementindustrie geschützt werden.
- Der Trinkwasserschutz soll künftig Vorrang vor Interessen der Kalkstein-, Zement- und Kiesindustrie haben.
- Schottergärten, Parkplatzwüsten und energetisch schlechte Industriebauten werden künftig nicht mehr zugelassen.
- Bestehende Genehmigungen für Kiesgruben und ähnliche Abbaustätten werden überprüft.
- Für die Betriebsgenehmigung sind Renaturierungspläne vorzulegen, die dauerhafte Folgen und die Kostenträgerschaft verbindlich regeln.
- Möglichst viele Produktionsverfahren sollen im Kreislauf geführt werden.
FDP NW 712
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Rahmenbedingungen der Industrie sollen durch Weiterarbeit an den Schlüsselthemen des Industriepolitischen Leitbildes verbessert werden.
- Ein Transformationsdialog zur Zukunft der Industrie soll das Land zum Vorreiter der industriellen Transformation machen.
- Es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, unter denen die Wirtschaft den Transformationsprozess der Industrie eigenständig gestalten kann.
- Beim Übergang zur klimaneutralen Industrie sollen alle neuen Technologien gleichermaßen gefördert und keine einseitig bevorzugt werden.
- Die Versorgungssicherheit der Industrie soll gewährleistet werden.
- Gemeinsam mit Handwerk, Mittelstand und Industrie werden gezielte Jobbörsen im Ausland durchgeführt.
- Forschung und Förderung erfolgen technologieoffen bei alternativen Antrieben, erneuerbaren Energien und Produktionsprozessen.
- Die Absicht der Bundesregierung, die Transformation mit einem wirksamen Carbon-Leakage-Schutz zu begleiten, wird begrüßt.
- Die Initiativen zur Transformation der Industrie in Nordrhein-Westfalen hin zu einer „Low Carbon Industry“ werden verstärkt.
- Durch Flächenrecycling werden Flächen für die Industrie nutzbar gemacht.
- Die Produktion in innovativen Bioraffinerien wird etabliert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 6
- Nordrhein-Westfalen soll Vorbild für Industrie 4.0 werden.
- Die Industrie soll sich zu einer klimafreundlichen Industrie wandeln.
- Die Rolle der Industrie als Ermöglicherin von Klimaneutralität und Innovation soll sichtbarer gemacht und unterstützt werden.
- Die gesellschaftliche Akzeptanz der Industrie und die Standortqualität des Industrielandes sollen gesteigert werden.
- Die Industrie soll umfassend investieren können und mit innovativen Produkten und Verfahren weltweit Impulse setzen.
- Eine Europäische Wasserstoffunion wird angestrebt, die Klimaschutz, Industrie und Energieversorgung verbindet.
AfD NW 2
Linke NW 756
Mehr Geld 4
- Das Land beteiligt sich an Industrieunternehmen, solange deren ökologischer Umbau an Aktionärsinteressen oder internationaler Konkurrenz scheitert.
- In der kommenden Legislaturperiode wird ein Industriefonds nach saarländischem Vorbild geschaffen.
- 25 Milliarden Euro fördern Investitionen in klimafreundliche Anlagen der Stahl-, Chemie- und Zementindustrie.
- Die Stahl-, Chemie- und Zementindustrie wird mit innovativen Förderkonzepten bei Investitionen in klimafreundliche Anlagen unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Ziele der Wirtschaftspolitik im Land sind soziale Gerechtigkeit, eine ökologisch erneuerte industrielle Wertschöpfung und eine Wirtschaft, die den Menschen dient.
- Die Wirtschaft im Land, insbesondere die Industrie, wird sozialökologisch umgewandelt.
- Die Dekarbonisierung der Industrie, vor allem bei Stahl, Chemie und Zement, ist unaufschiebbar.
- Grüner Wasserstoff gilt als vielversprechender Weg zur Dekarbonisierung der Industrie.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Die industrielle Basis Nordrhein-Westfalens wird zur CO2-Minderung klimagerecht umgebaut.
- Die Industrie im Land wird ökologischer und klimafreundlicher, um sie und ihre Arbeitsplätze zu erhalten.
- Der ökologische Umbau in Stahl-, Chemie- und Zementindustrie wird durch Ersatz veralteter Produktionsprozesse besonders beschleunigt.
- Die Dekarbonisierung der Industrie, insbesondere bei Stahl, Chemie und Zement, gilt als unaufschiebbar.
- Die Stahlproduktion von Thyssenkrupp in Duisburg wird in einer Industriestiftung unter öffentlicher Kontrolle rasch ökologisch umgebaut.
- Das Klimaschutzgesetz NRW legt sektorspezifische Reduktionsziele für Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr sowie Land- und Forstwirtschaft fest.
- Glyphosat und Neonikotinoide werden verboten.
Koalitionsvertrag 1413
Mehr Geld 3
- Bund und Land sollen Stahlunternehmen Investitionen in klimaneutrale Produktionsprozesse ermöglichen.
- Das Land beteiligt sich am Zement-Pilotprojekt als Fördergeber, Koordinator und Nachfrager.
- Das Förderprogramm zum innovativen Bauen wird deutlich erhöht, um CO2-ärmere Baustoffe und Bauprodukte zu unterstützen.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Ein Industriepakt für Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit wird aufgesetzt.
- Der Transformationsprozess zur klimaneutralen Industrie wird technologieoffen gefördert.
- Das industriepolitische Leitbild wird mit Wirtschaft und Sozialpartnern in einem Zukunftsdialog weiterentwickelt.
- Verfügbarer Wasserstoff soll zuerst in energieintensiven Industrien mit nicht elektrifizierbaren Prozessen eingesetzt werden.
- Mit der Landesinitiative IN4climate.NRW werden Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Grundstoffindustrie hin zu klimaneutraler Produktion gestärkt.
- Bund und Land sollen Stahlunternehmen Investitionen in klimaneutrale Produktionsprozesse ermöglichen.
- Ein Zukunftsprogramm stärkt die Bioökonomie mit nachwachsenden Rohstoffen aus naturverträglichem Anbau als Alternative zu fossilen Grundstoffen der Chemieindustrie.
- Die Ausweisung weiterer Flächen zur Stärkung von Industrie und produzierendem Gewerbe wird geprüft.
- Kooperationen zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, KMU, Industrie und Handwerk werden gestärkt.
- Ein „Bündnis für Transformation“ mit wissenschaftlichem Beirat wird geschaffen.
- Die Dialoge und Programme für Industrie 4.0 werden fortgesetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt.
Bleibt wie bisher 4
- Die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie soll erhalten werden.
- Eine nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen soll erhalten werden.
- Die Chemieindustrie soll als Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben.
- Die Nutzbarhaltung vorhandener Industrie- und Gewerbeflächen gehört zu den Maßnahmen gegen den Flächenverbrauch.
Grüne NW, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 1516
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 15
- Für unvermeidbare Prozessemissionen soll die Industrie CO2 abscheiden und nutzen können.
- Die Transportinfrastruktur für CO2 soll weiterentwickelt werden.
- Für die Stahlindustrie werden wettbewerbsfähige Energiepreise sowie ausreichend erneuerbarer Strom und Wasserstoff gefordert.
- Es sollen starke Märkte für klimaneutralen Stahl geschaffen werden.
- Die Anbindung NRWs an das Wasserstoffkernnetz sowie an nationale und europäische Import- und Transportinfrastrukturen wird vorangetrieben.
- Am Ziel der Klimaneutralität wird festgehalten und gemeinsam mit der Industrie an einer wettbewerbsfähigen Transformation der Chemie- und Raffinerieindustrie gearbeitet.
- Die Industrie braucht wirksamen Schutz gegen Chinas Preiskrieg durch subventionierte Überproduktion.
- Gefordert werden starke europäische Schutzinstrumente für die Industrie.
- Das Land hält ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen vor.
- Brachen und ehemalige Industrieflächen werden revitalisiert.
- Der Weg biobasierter Rohstoffe und Verfahren von Forschung und Pilotprojekten in die industrielle Anwendung wird beschleunigt.
- Recycling, Wiederverwendung und industrielle Kreisläufe werden gefördert.
- Rückgewinnung sowie Recycling- und Verarbeitungskapazitäten für kritische Rohstoffe werden in NRW und Europa ausgebaut.
- Die Stahlindustrie wird beim Einstieg in Wasserstoff gezielt unterstützt.
- Die Chemieindustrie wird bei klimaneutralen Produktionsverfahren gezielt unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
- In Chemie, Stahl, Raffinerien und anderen energieintensiven Industrien sollen Strukturbrüche verhindert und die Wertschöpfung im Land gehalten werden.
- NRW soll auch künftig der zentrale Standort der deutschen Stahlindustrie bleiben.
- Industrielle Wertschöpfungsketten und Verbundstandorte werden gesichert.
Ohne klare Richtung 12
- Die Industrie soll eigene Wertschöpfungsketten stärken statt sich von unzuverlässigen Lieferketten abhängig zu machen.
- Die Transformation der Industrie gilt als Chance und zentraler Hebel, um NRW bis 2045 klimaneutral zu machen.
- Angestrebt wird eine starke, wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie in NRW.
- Ziel ist klimaneutraler Stahl aus NRW mit guter Arbeit und Wertschöpfung im Land.
- Die Industrie der Zukunft soll klimaneutral und in NRW produzieren.
- Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie werden gestärkt.
- NRW soll Leitregion für die industrielle Anwendung von KI werden.
- Güter der Grundversorgung wie Stahl und chemische Grundstoffe sollen in NRW oder zumindest in Europa krisensicher hergestellt werden.
- Es sollen digitale und industrielle Ökosysteme entstehen, die von Rechenzentren profitieren.
- Fossile Energie soll in Industrie, Verkehr und Wärme stärker durch sauberen Strom ersetzt werden.
- Geothermie soll vom Pilotprojekt zu einer wichtigen Säule der klimaneutralen Wärmeversorgung für Wärmenetze, Quartiere und industrielle Anwendungen werden.
- NRW soll die erste klimaneutrale Industrieregion werden.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht