Industrie
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl im Saarland für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Saarland
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
Programme zur Landtagswahl 2027
SPD 65
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Die Energieversorgungssicherheit für Unternehmen, Industrie und Bevölkerung wird gewährleistet.
- Die EU soll verschärfte Safeguards gegen Stahlimporte einführen.
- Eine Green-Border-Tax gegen den Import schmutzigen Stahls wird gefordert.
- Mit dem Masterplan Industrieflächen 2 werden Flächen für Neuansiedlungen geschaffen.
- Die Technologieförderung setzt Schwerpunkte bei Mechatronik, Automatisierung, Produktionstechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Science und Energie.
Bleibt wie bisher 3
CDU 1518
Mehr Geld 5
- Die Industrie- und Mittelstandspolitik soll mit Fördermitteln und passgenauen Unterstützungsangeboten die Wettbewerbsfähigkeit der Saarwirtschaft erhalten.
- Mit der Energiewirtschaft wird über ein Steuerungskonzept für wettbewerbsfähige Energiepreise am Industriestandort beraten.
- Klimapolitik setzt eine grüne Industriepolitik mit tragfähiger staatlicher Investitionsförderung voraus.
- Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen soll auf EU- und Bundesebene für Fördermittel zur technologischen Transformation geworben werden.
- Der industrielle Strukturwandel zur Klimaneutralität erfordert ein umfassendes Investitionsprogramm.
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Die Industrie- und Mittelstandspolitik soll mit Fördermitteln und passgenauen Unterstützungsangeboten die Wettbewerbsfähigkeit der Saarwirtschaft erhalten.
- Industriebetriebe und mittelständische Unternehmen werden bei den anstehenden Veränderungsprozessen nicht alleingelassen.
- Ein saarländisches Rohstoffkonzept soll unter Wahrung von Bevölkerungs- und Umweltbelangen den heimischen Bedarf sichern und Rohstoffgewinnung vor Ort ermöglichen.
- Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie braucht verlässliche Rahmenbedingungen sowie massive Unterstützung durch Bund und EU.
- Im Saarland werden stetig Industrieflächen entwickelt, damit stets ein ausreichendes Angebot besteht.
- Aufgegebene Industrieflächen sollen wieder nutzbar gemacht und bevorzugt entwickelt werden.
- Besonders umweltfreundlich gestaltete Industriegebäude werden prämiert und erhalten ein Umweltsiegel.
- Die Verbindung von KI und Informationssicherheit soll stärker für Forschungsprojekte etwa in Automobilindustrie, Maschinenbau und Medizintechnik genutzt werden.
- Die wirtschaftsnahen Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit der Industrie sollen deutlich gesteigert werden.
- Für die Industrieforschung wird eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.
- Für die Industrieforschung werden neue Forschungskapazitäten geschaffen.
- Über Industrie-Pitches sollen industrielle Zukunftsthemen systematisch entwickelt und passgenaue Forschungsangebote auch für Neuansiedlungen geschaffen werden.
- Die saarländische Industrie braucht eine starke Interessenvertretung auf europäischer Ebene.
- Die Landesregierung soll in Europa als Anwalt saarländischer Industrieunternehmen, Gewerkschaften und des Mittelstands auftreten.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Statt Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer werden faire Bedingungen im globalen Wettbewerb und technologische Innovation verlangt.
- Verlässliche Energiequellen sollen Grundlast und Energiebedarf der Industrie sichern.
- Private und gewerbliche Verbraucher sollen durch Energiepreise nicht überfordert werden.
Grüne 235
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Für klimaneutralen Stahl ist ein starker Zubau von Photovoltaik, Windparks und nachhaltiger Bioenergie nötig.
- Die saarländische Industrie wird beim Umstieg auf erneuerbare Energieträger unterstützt.
- Die Stahlindustrie und anderes produzierendes Gewerbe werden bei der Umstellung auf nachhaltige Produktionsprozesse unterstützt.
- Ein Industrie-Entwicklungsplan mit Lösungswegen für alle Branchen des Industriestandorts wird erstellt.
- Für Forschung, Entwicklung und Produktion umweltfreundlicherer Batterie- und Wärmespeichertechnologien werden gezielte Anreize gesetzt.
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
FDP 164
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Industrietransformation soll technologieoffen und mit gemeinsam mit Unternehmen entwickelten Optimierungskonzepten gestaltet werden.
- Die saarländische Stahlindustrie soll beim Wandel zur klimaneutralen Stahlerzeugung durch Fördermaßnahmen und den Ausbau der Wasserstofftechnologie unterstützt werden.
- Im Rahmen eines IPCEI-Projekts soll eine enge Kooperation mit Luxemburg und Frankreich zur Wasserstofferzeugung für die Stahlherstellung aufgebaut werden.
- Cluster sollen in IT-Sicherheit, Automatisierungstechnik, Lebensmittelbranche und Gesundheitswirtschaft gebildet werden.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
Linke 41
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 1
Linke, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 4916
Mehr Geld 6
- Für die Stahlindustrie wird ein atmender Industriestrompreisdeckel von 6 ct/kWh für 80 % des Verbrauchs eingeführt.
- Der Industriestrompreisdeckel wird staatlich ohne Mehrkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher finanziert.
- Die Energiepreise für die saarländische Stahlindustrie werden zum Standorterhalt gedeckelt bzw. subventioniert.
- Ein regulierter Industriestrompreis wird gezielt eingesetzt.
- Ein regulierter Industriestrompreis wird gezielt zum Erhalt tariflich gesicherter Arbeitsplätze eingesetzt.
- EU-Mittel sollen gezielt für Investitionen in Klimaschutz, erneuerbare Energien, öffentliche Mobilität und den Umbau der Industrie eingesetzt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Lokale Stoffkreisläufe zwischen Industrie, Handwerk und Landwirtschaft werden systematisch vernetzt.
- Die Industrie im Land erhält eine sichere Versorgung mit erneuerbarer Energie.
- Neue Industriezweige etwa in der Gaming-Industrie oder im Eisenbahnsektor werden gefördert.
- Die saarländische Stahlindustrie wird erhalten und konsequent zu klimaneutralem grünem Stahl umgebaut.
- Vorreiter beim Umbau zu grünem Stahl werden nicht benachteiligt.
- Solange grüner Wasserstoff knapp ist, wird er vorrangig der Stahlindustrie zur Verfügung gestellt.
- Außerhalb von Dunkelflauten haben Batteriespeicher, Wärmespeicher, flexible Lasten und bidirektionales Laden Vorrang vor Reservekraftwerken.
- Grüner Wasserstoff wird vorrangig dort eingesetzt, wo direkte Elektrifizierung nicht möglich ist, im Saarland vor allem in der Stahlindustrie.
- Der ehemalige Kraftwerksstandort Ensdorf wird zu einem integrierten Energie- und Industriecluster mit erneuerbaren Energien, Speichern, Netzinfrastruktur, grünem Wasserstoff, Abwärme und klimaneutraler Produktion entwickelt.
- Recyclinggerechtes Produktdesign wird gefördert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- Das Saarland wird mit einer aktiv steuernden Industriepolitik zum Musterland der sozial-ökologischen Transformation.
- Die industrielle Kompetenz des Landes wird erhalten, weiterentwickelt und an sozialen und ökologischen Zielen ausgerichtet.
- Es gelten bundesweit faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Stahlindustrie auf dem Weg zu grünem Stahl.
- Industrie- und Arbeitsplatzinteressen dürfen nicht gegen Umwelt- und Klimaschutz ausgespielt werden.
- Ensdorf wird nicht zum Standort einer neuen fossilen Abhängigkeit, sondern zum Baustein einer erneuerbaren Energie- und Industriepolitik des Saarlandes.
- Die Transformation in Industrie, Energie und Mobilität soll stärker grenzübergreifend sozial und ökologisch gestaltet werden.
- Die Industrie soll sozial und ökologisch umgestaltet werden.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht