Kinder und Jugendliche
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 31545
Mehr Rechte oder Angebote 45
- Kinder sollen im Umgang mit sozialen Medien begleitet und nicht allein gelassen werden.
- Kinder- und Ganztagsbetreuung werden ausgebaut, um Familie und Beruf besser vereinbar zu machen.
- Die Arbeitslosenberatungszentren und das Programm BeJuga sollen finanziell besser ausgestattet werden.
- Arbeitslosenberatungszentren und BeJuga sollen an mehr Standorten angeboten werden.
- Hindernisse werden beseitigt und jedes Kind erhält die Unterstützung, die es zur Entfaltung seiner Talente braucht.
- Kinder mit schwierigen Startbedingungen wie Behinderung, gesundheitlichen Einschränkungen oder fehlenden Sprachkenntnissen erhalten besondere Unterstützung.
- Eine Förderung sozialpädagogischer Angebote und niedrigschwelliger Elternberatung in Kitas wird geprüft, zunächst an Orten mit besonderen Herausforderungen.
- Kita-Öffnungszeiten sollen verlässlich sein.
- „SprachFit“ wird um die Förderung mathematischer Vorläuferfähigkeiten erweitert.
- Alltagsintegrierte Sprachbildung in Kita und Schule wird bedarfsgerecht durch additive Angebote für intensives Sprachlernen ergänzt.
- Strukturelle Hürden beim Zugang zu frühkindlicher Bildung für benachteiligte Kinder werden abgebaut.
- Die Kommunen werden unterstützt, den Weg zum Kitaplatz weniger bürokratisch und niedrigschwellig zu gestalten.
- Durch erweiterte Gestaltungsspielräume vor Ort sollen Bedingungen geschaffen werden, unter denen jedes Kind seine Stärken entfalten kann.
- Kinder und Jugendliche erhalten die benötigte Unterstützung und Räume, die ihre Entwicklung stärken.
- Leistungsstarke und hochbegabte Kinder werden mit individuellen Angeboten gefördert.
- Alle Kinder und Jugendlichen sollen entlang ihrer gesamten Bildungsbiografie von der Krippe bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium bedarfsorientiert begleitet werden.
- Erfahrungen und Förderbedarfe von Kindern müssen zwischen den Bildungseinrichtungen nahtlos weitergegeben werden.
- Für Kinder ohne die nötigen vorschulischen Fertigkeiten wird nach der Kita eine „Juniorklasse“ eingerichtet.
- In Krippen, Kitas und Schulen werden die Voraussetzungen für eine sichere Verpflegung von Kindern mit Lebensmittelunverträglichkeiten, Zöliakie, Allergien und Autoimmunerkrankungen geschaffen.
- Kinder und junge Menschen erhalten das Recht, selbst mitgebrachte sichere Lebensmittel in der Mensa zu verzehren.
- Besonders gefährdete Gruppen sollen vor Ort Beratung und Unterstützung zur Klimaanpassung finden.
- Umweltbildung und Artenkenntnis werden in Kitas, Schulen, Hochschulen, außerschulischer Bildung und kommunalen Angeboten gestärkt.
- Mehr Natur soll durch grüne Schulhöfe und Kitas, renaturierte Stadträume und wohnortnahe Erholungsräume in die Städte kommen.
- In Schulen, Kitas und Hochschulen sollen gesunde und bio-regionale Angebote nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Standard sein.
- Die Bildungsangebote zur Ernährung von der Kita bis zur Berufsschule werden ausgebaut.
- Kindern werden Kunst, Musik und Kultur von Anfang an zugänglich und erfahrbar gemacht.
- Die Interessen von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderung und Senioren sollen bei kommunalen Verkehrsplanungen berücksichtigt werden.
- Es soll sichere, kindgerechte und barrierefreie Fuß- und Radwege geben.
- Die Umgestaltung von Ortszentren mit breiten Gehwegen, Radwegen, Grün, Spielplätzen und Sitzgelegenheiten wird gefördert.
- Durch Schulstraßen und Schulzonen sollen Kinder mehr Bewegungsraum bekommen.
- Ortsmitten und Quartierszentren sollen für alle Generationen mit kurzen Wegen, Grünflächen, Begegnungsräumen und Nachbarschaftshilfe gestaltet werden.
- Kommunen erhalten mehr Spielräume für Sanierung, Aufwertung und Neubau solcher Treffpunkte für Kinder und Jugendliche.
- Präventive Aufklärung und die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Eltern werden gefördert.
- Regionale Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut sollen landesweit etabliert werden.
- Therapieplätze für Kinder und Jugendliche werden ausgebaut.
- Kinderarmut wird durch flächendeckende Präventionsnetzwerke und frühe Chancenförderung bekämpft.
- Jugendverbandsarbeit sowie mobile und offene Kinder- und Jugendarbeit werden gestärkt.
- Gesetzgebungsverfahren, die Kinder und Jugendliche betreffen, sollen diese über Praxis-Checks und Beteiligungsformate direkt berücksichtigen.
- Die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung wird fortgeführt und gestärkt.
- Das Pilotprojekt zu Jugendräten in den Landkreisen wird verstetigt und landesweit etabliert.
- Feste Bewegungszeiten für Kinder und Jugendliche werden gefördert.
- Auch zugewanderten Kindern, älteren, kranken und behinderten Menschen wird gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
- Jugendkriminalität wird an der Wurzel mit guter Präventionsarbeit bekämpft.
- Die offene Kinder- und Jugendarbeit sowie die Mobile Jugendarbeit werden gestärkt.
- Die Plätze in geschlossenen Jugendhilfeeinrichtungen und in der Jugendforensik werden ausgebaut.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 7
- Die Bausteine „Arbeitslosenberatungszentren“ und „Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe“ sollen fortgeführt werden.
- Das Programm „SprachFit“ wird fortgeführt.
- Der Erhalt von Freiluft-Treffpunkten wie Bolzplätzen, Skateanlagen, Gemeinschaftsgärten und offenen Spielflächen wird gesichert.
- Menschen mit postakutem Infektionssyndrom werden weiter mit Modellprojekten wie „MOVE-ME/CFS BW“ und „SEVERE-PAIS“ unterstützt.
- Eine neue „Landkinderarztquote“ soll die kinderärztliche Versorgung in allen Regionen sichern.
- Der freie Eintritt für Kinder und Jugendliche in die Sammlungsausstellungen der Landesmuseen wird fortgesetzt.
- Der Masterplan Jugend wird fortgeführt.
Ohne klare Richtung 7
- Das Bildungssystem soll sich an den Kindern orientieren und ihren individuellen Bildungserfolg sowie das Wohlergehen aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellen.
- Jedes Kind in Baden-Württemberg soll mit den besten Startchancen ins Leben gehen.
- Ein kindbezogener Fachkraft-Kind-Schlüssel wird angestrebt.
- Schulen sollen zu den Kindern passen, nicht umgekehrt.
- Schulen sollen Orte sein, an denen sich Kinder wohl und sicher fühlen.
- Radwege sollen so sicher sein, dass Eltern ihre Kinder allein darauf fahren lassen.
- Jedes Kind soll sicher und geborgen aufwachsen können.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 1
CDU 31111
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die besondere Förderung im letzten Kita-Jahr gilt für alle Kinder im Land.
- Die Bildungshäuser 3–10 werden qualitätsorientiert weiterentwickelt.
- Kitas in herausfordernden sozialen Lagen werden zu Kinder- und Familienzentren ausgebaut.
- Das Förderprogramm „SprachFit“, die Sprach-Kitas und die Sprachförderung werden weiter ausgebaut.
- Ein bedarfsgerechtes, bezahlbares Angebot in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege wird geschaffen, getragen von qualifizierten Fachkräften und hoher pädagogischer Qualität.
- Überforderung und Unterforderung werden vermieden, und allen Kindern werden passgenaue Bildungsangebote ermöglicht.
- Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird bedarfsgerecht umgesetzt.
- Die Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut werden bis 2030 in allen Stadt- und Landkreisen ausgebaut.
- Ernährungsbildung wird in Kitas und Schulen gebracht.
- Kinder und Jugendliche sollen erfahren, wie Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit und Suchtprävention zusammenhängen.
- Jedes Kind soll die Chance bekommen, im Chor zu singen oder ein Instrument zu erlernen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 10
- Alle Kinder starten mit soliden sprachlichen, mathematischen, motorischen und sozial-emotionalen Grundlagen in die Grundschule.
- Baden-Württemberg steht 2036 für ein Bildungssystem, das Chancen eröffnet, Qualität sichert und jedes Kind individuell fördert.
- Kinder und Jugendliche erwerben Wissen und lernen, selbständig zu denken, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft zu gestalten.
- Immer weniger Kinder sollen die Mindeststandards verfehlen.
- Jedes Kind soll von Beginn an die besten Bildungschancen in Baden-Württemberg haben, unabhängig von Herkunft und Elternhaus.
- Maßstab des Erfolgs ist die Qualität der Förderung, gemessen an den Voraussetzungen und Bedarfen des einzelnen Kindes.
- Kinder benötigen Aufmerksamkeit, Förderung und echte Teilhabe.
- Kinder und Jugendliche sollen lernen, warum Freiheit, Recht und Verantwortung zusammengehören.
- Für Kinder und Jugendliche soll gesunde Lebensführung in der Schule und darüber hinaus Teil des Alltags werden.
- Kinder und Jugendliche sollen verantwortlich, kreativ und kritisch mit Medien umgehen können.
Weniger Rechte oder Angebote 1
AfD 126
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und bei Tagesmüttern ist ab zwei Jahren kostenfrei.
- Bildungseinrichtungen dürfen nicht zur ideologischen Indoktrination von Kindern eingesetzt werden.
- Die nachwachsende Generation soll zur Nutzung und Ausgestaltung von KI befähigt werden.
- Lerninhalte und Lernmethodik werden für die Nutzung von KI angepasst und die materiellen und personellen Voraussetzungen geschaffen.
- Die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird nicht durch hormonelle oder chirurgische Maßnahmen beeinträchtigt.
- Der Führerschein ab 16 mit begleitetem Fahren wird eingeführt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
SPD 2322
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Bildung soll von der Kita bis zum höchsten Abschluss, einschließlich Master und Meister, gebührenfrei sein.
- Eine verlässliche, lückenlose und kostenlose Kinderbetreuung ermöglicht besonders Frauen die volle Teilhabe am Berufsleben.
- Kitas sind für alle Kinder von Anfang an gebührenfrei.
- Jedes Kind erhält einen wohnortnahen Kitaplatz mit individueller Förderung, qualifiziertem Personal und verbindlichen Standards.
- Das Modell der Sprachkitas wird weiter unterstützt und ausgebaut.
- Die Ganztagsangebote an Kitas und Schulen werden ausgebaut.
- Kinderrechte werden in allen Bildungseinrichtungen konsequent umgesetzt.
- Jedes Kind hat das Recht auf ein wohnortnahes gemeinsames Bildungsangebot.
- In Schulen und Kitas werden Präventionsnetzwerke nach dem Vorbild der Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit aufgebaut.
- Die Suchtprävention wird besonders für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende gestärkt.
- Die Beratung für Angehörige suchtkranker Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, wird gestärkt und besser finanziert.
- Es werden mehr wohnortnahe Angebote für Ferienbetreuung geschaffen.
- Es werden mehr Plätze in Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie teilstationäre Angebote und Angebote für junge Erwachsene bereitgestellt.
- Für mehr Kita-Plätze werden 50 Millionen Euro zur Stärkung des Direkteinstiegs in die Kita-Arbeit und der praxisintegrierten Ausbildung bereitgestellt.
- Alle Kinder erhalten ein kostenloses, vom Land finanziertes Mittagessen in Kita und Schule.
- Alle Kinder erhalten Zugang zu Sport-, Musik-, Kultur- und sonstigen Freizeitangeboten.
- Die Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut werden weiter ausgebaut.
- Präventionsarbeit und politische Bildung in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit und im Vorschulbereich werden gestärkt.
- Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Desinformation und Hassbotschaften wird ein umfassendes Konzept zur Förderung der Medienkompetenz geschaffen.
- Nicht Deutsch sprechende Kinder erhalten so früh wie möglich Zugang zu integrativen Angeboten.
- Umweltbildung in Schulen, Kitas und Erwachsenenbildung wird gestärkt.
- Die täglichen Bewegungseinheiten werden in Zusammenarbeit mit Übungsleitungen, Sportvereinen und Lehrkräften umgesetzt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 2
Linke 946
Mehr Geld 4
- Bildung von der Kita bis zur Universität soll kostenfrei sein.
- Eine Kindergrundsicherung wird eingeführt.
- Die Mindestlohnausnahmen für Langzeiterwerbslose, Jugendliche unter 18 und Praktika werden gestrichen.
- Die Teilnahme an musikalischer Früherziehung sowie an Instrumental- und Gesangsunterricht wird finanziell unterstützt.
Mehr Rechte oder Angebote 44
- Bildung von der Kita bis zur Universität soll kostenfrei sein.
- Überall soll es wohnortnahe Kitas, Schulen, Gesundheits- und Pflegezentren sowie Kultur- und Jugendeinrichtungen geben.
- Die UN-Kinderrechte werden in die Landesverfassung aufgenommen.
- Der Sprachunterricht in Kita, Hort und Schule wird ausgebaut.
- Kita- und Hortplätze werden garantiert und gebührenfrei.
- An allen Kitas und Schulen gibt es ein kostenfreies Mittagessen.
- Betreuungsangebote für Kita- und Schulkinder werden ausgebaut.
- Kinderkliniken werden ausgebaut und an die Bedürfnisse von Kindern angepasst.
- Öffentliche Sorgestrukturen wie Kitas, Stadtteil-, Familien- und Gesundheitszentren, Pflegestützpunkte, Großküchen sowie Jugend- und Obdachlosentreffs werden ausgebaut.
- Der Mangel an Kitaplätzen, Personal und Öffnungszeiten in Baden-Württemberg wird beendet.
- Kitas erhalten ausreichend qualifiziertes, gut bezahltes und wertgeschätztes Personal.
- Der Rechtsanspruch auf einen wohnortnahen Kitaplatz für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr wird umgesetzt.
- Die Ganztagsbetreuung in Kitas ist kostenlos und umfasst gesundes Frühstück, Mittagessen und Snack.
- Kitas und Schulkindbetreuung erhalten kleine Gruppen mit gutem Betreuungsschlüssel.
- Der Betreuungsschlüssel gilt verbindlich auch im täglichen Kita-Alltag.
- In Kitas werden Bildungs- und Betreuungszeit nicht getrennt, Bildung ist den ganzen Tag möglich.
- Grundschulen sollen die Grundbildung aller Kinder sichern, statt Kinder nach der vierten Klasse zu sortieren.
- Schulen werden nach einem Sozialindex finanziert.
- Die Mindestlohnausnahmen für Langzeiterwerbslose, Jugendliche unter 18 und Praktika werden gestrichen.
- Theaterpädagogik, Schulkooperationen und Kulturprogramme für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren erhalten mehr finanzielle und strukturelle Unterstützung.
- Besonders verletzliche Gruppen wie Mädchen, Frauen, FLINTA* und queere Menschen erhalten Schutzkonzepte und Rückzugsräume, besonders in Sammeleinrichtungen.
- Während des Asylinterviews sowie bei Deutsch- und Integrationskursen wird Kinderbetreuung angeboten.
- Ein Landesgesetz regelt den Vorrang des Kindeswohls bei aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen und die Zusammenarbeit der Behörden.
- Angebote für Deutsch als Zweitsprache in Kitas, Schulen und Berufsschulen werden ausreichend finanziert und aufgestockt.
- In Kitas und Schulen gibt es frühzeitige Sprachförderung mit mehrsprachiger Unterstützung.
- Eltern erhalten eine verlässliche Kinderbetreuung.
- Lehrkräfte müssen Eltern nicht mehr informieren, wenn ein Kind mit einem anderen als dem eingetragenen Namen angesprochen werden möchte.
- Die UN-Kinderrechte werden in die Landesverfassung aufgenommen.
- Kinderrechte werden in allen politischen Entscheidungen verbindlich verankert.
- Betreuung und Bildung von der Kita bis zur Hochschule sind kostenfrei und hochwertig.
- Mehr öffentliche, barrierefreie Spiel- und Begegnungsräume für Kinder werden geschaffen.
- Sichere Schulwege und eine kinderfreundliche Mobilität werden gewährleistet.
- Kultur- und Sportangebote, die allen Kindern unabhängig vom Einkommen der Eltern offenstehen, werden ausgebaut.
- Klare gesetzliche Regelungen schützen Kinder im Netz vor Überwachung, Datenmissbrauch, Cybermobbing und kommerzieller Ausbeutung.
- Altersgerechte, werbefreie und nicht-kommerzielle digitale Angebote für Kinder unter demokratischer Kontrolle werden gefördert.
- Nicht-institutionalisierte, kindgerechte Räume und Mobiliar in Nachbarschaften, Parks und öffentlichen Gebäuden werden geschaffen.
- Kita und Schule bieten ein kostenloses Frühstück und Mittagessen.
- Das Wahlalter wird auf 14 Jahre gesenkt.
- Jugendzeltplätze werden als Orte außerschulischer Bildung und Jugendfreizeit erhalten und gefördert.
- Artensterben und Ewigkeitschemikalien wie PFAS und TFA werden umfassend reguliert und wirksam bekämpft.
- Die UN-Kinderrechtskonvention mit dem Verbot der Werbung unter 18-Jähriger wird eingehalten.
- Die Parlamentsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen wird gefördert.
- Kinder und Jugendliche werden verpflichtend an der kommunalen Willensbildung beteiligt.
- Alle Menschen ab 16 Jahren mit mindestens dreimonatigem Lebensmittelpunkt im Land erhalten das uneingeschränkte Wahlrecht.
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 6
- Angestrebt wird eine Schullandschaft, die keine Privatschulen braucht und allen Kindern gleiche und gute Bildungschancen bietet.
- Politik nimmt Kinder als Subjekte ernst und sichert ihnen Mitbestimmung, Schutz und Raum zur freien Entfaltung.
- Adultismus, die Abwertung von Kindern aufgrund ihres Alters, wird entschieden bekämpft.
- Die Stimmen, Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern zählen in Politik, Familie, Schule und öffentlichem Raum.
- Kinder stehen im Zentrum politischer Entscheidungen.
- Kinder kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule.
FDP 38
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Kinderbetreuung wird ausgebaut, um die Verfügbarkeit von Arbeitskräften zu erhöhen.
- Spezielle Betreuungsformate werden unterstützt.
- Dokumentationspflichten für Erzieher werden reduziert, wo es pädagogisch vertretbar ist.
- Schulkindergärten werden erhalten und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Programme für Kinder und Jugendliche wie die Häuser des Jugendrechts sollen gestärkt werden.
- Für interkommunale und kreisweite Kinder- und Jugendbeteiligung soll eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.
- Ein Pakt für die kinder- und jugendärztliche Versorgung wird organisiert.
- Die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen wird verbessert.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
FW 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kindergartenplätze sollen kostenlos und wohnortnah für alle Familien angeboten werden.
- Medienkompetenz soll von Kindesbeinen an gefördert werden.
- Der Zugang zu Mitteln aus dem Digitalpakt soll unbürokratisch sein.
- Kindergartenplätze sollen flächendeckend für jedes Kind verfügbar sein.
- Die Gruppen in der Kinderbetreuung sollen kleiner werden.
- Kulturangebote für Kinder und junge Menschen werden kostenfrei gefördert.
Teils begünstigend, teils belastend 1
BSW 3618
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Die Kinderbetreuung wird flächendeckend ausgebaut.
- Kitaplätze werden massiv erweitert.
- Das Land finanziert verlässliche Ferien- und Ganztagsbetreuung, die die Kommunen vor Ort umsetzen.
- Kitas werden flächendeckend ausgebaut.
- Jedes Kind soll einen Kitaplatz haben.
- Das Land sorgt für verlässliche Ferien- und Ganztagsbetreuung.
- Regelmäßiger Kontakt von Kindern und Jugendlichen mit Theater, Musik, Kunst und Literatur wird im Unterricht und durch Kooperationen mit Kultureinrichtungen gewährleistet.
- Die sprachliche und soziale Förderung von Kindern in Kitas und Ganztagsschulen soll verstärkt werden.
- Für die Juniorklassen soll gemeinsam mit Trägern und Fachverbänden ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Konzept erstellt werden.
- Ein warmes, gesundes und vollwertiges Mittagessen soll an Kitas, Horten und Grundschulen für alle Kinder sichergestellt werden.
- Für diese Kinder soll ein vorbereitendes Vorschuljahr in Kooperation mit Bildungsträgern und Fachkräften eingerichtet werden.
- Bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung sollen das Wohl der Kinder und gute Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen.
- Der Radikalisierung Minderjähriger wird mit einer Kombination aus Bildung, Prävention und konsequenter Strafverfolgung begegnet.
- Geschlechtsspezifische Gewalt, Gewalt bei Sportveranstaltungen, in Jugendgruppen und im Netz wird mit ganzheitlichen Konzepten vom Kindesalter an bekämpft.
- Mädchen und Frauen werden besser vor Gewalt geschützt.
- Ältere, Kinder und Jugendliche, Frauen, Familien mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen erhalten besonderen Schutz.
- Kinder und Jugendliche werden über digitale Gewalt und Cybermobbing aufgeklärt.
- In Schulen und Jugendeinrichtungen wird frühzeitig Präventionsarbeit gegen Gewalt geleistet.
Teils begünstigend, teils belastend 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Jedes Kind soll unabhängig vom Einkommen der Eltern die besten Bildungschancen erhalten.
- Jedes Kind soll unabhängig von Einkommen der Eltern, Herkunft oder Ausstattung der Schule eine faire Perspektive auf erfolgreiche Bildung erhalten.
- Untersucht werden die Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche, Pflegebedürftige und andere verletzliche Gruppen.
Mehr Pflichten 3
Koalitionsvertrag 2139
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Erwerbsbeteiligung von Frauen wird durch weiteren Ausbau der Kinder- und Ganztagsbetreuung erhöht.
- Zur besseren Unterstützung der Kinder wird die Datenweitergabe zwischen beteiligten Einrichtungen, insbesondere Kita und Grundschule, ermöglicht.
- Das Sprachförderprogramm „SprachFit“ wird ausgebaut, in die Fläche gebracht und wo notwendig weiterentwickelt.
- Das Programm Sprach-Kitas wird ausgebaut.
- Das Jugendbegleiterprogramm wird weiter ausgebaut.
- Die Basiskompetenzen in Deutsch, Lesen und Mathematik werden von der Kita bis zur beruflichen Schule gestärkt.
- Die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Lehrkräften und Eltern wird gestärkt.
- Plattform-Betreiber werden in der Verantwortung gesehen, eine sichere und altersgerechte Umgebung für Minderjährige zu schaffen.
- Bis 2030 sollen in allen Stadt- und Landkreisen Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut bestehen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
- Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit werden mit dem „Masterplan Jugend“ und einer Neuauflage des Bündnisses langfristig und krisensicher verankert.
- An Deutschlandticket, D-Ticket JugendBW und BW-Tarif wird festgehalten.
- Die Landesinitiative „BEKI – Bewusste Kinderernährung“ und die Förderung der Ernährungsräte werden fortgeführt.
Ohne klare Richtung 9
- Verlässliche Bildung soll allen Kindern und Jugendlichen beste Startvoraussetzungen eröffnen.
- Die Bildung soll zurück an die Spitze kommen, damit jedes Kind das Beste aus seinem Leben machen kann.
- Alle Kinder sollen von Anfang an die bestmögliche Bildung erhalten.
- Jedes Kind soll unabhängig von Herkunft und Einkommen der Eltern seine Talente entfalten können.
- Das Bildungssystem soll sich an den Kindern und deren Bildungserfolg orientieren.
- Frühkindliche Bildung gilt neben der elterlichen Erziehung als entscheidend für den Bildungsweg.
- Deutlich mehr Kinder sollen die Mindest-, Regel- und Optimalstandards erreichen.
- Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt hat unbedingten Vorrang.
- Das landesweite Ombudssystem, die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung und die Beteiligung junger Menschen in landesweiten Gremien gelten als besonders wichtig.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht