Verbraucher
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 2622
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Programme zur Transparenz und Verbraucherkommunikation in der Landwirtschaft werden befürwortet.
- Eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung für alle Tierarten wird eingeführt, die über die Initiative Haltungsform hinausgeht.
- Wo Geschäfte des täglichen Bedarfs fehlen, liegt ein Schlüssel in digitalen Angeboten und der Bereitstellung von Mobilität.
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden geschützt.
- Der ökologische Fußabdruck wird als freiwillige Kennzeichnung von Produkten eingeführt.
- Auf jeder Verpackung wird klar und verständlich abgebildet, wie die Verpackung und die enthaltenen Produkte zu entsorgen sind.
- Jede Mülltonne wird gekennzeichnet, womit sie befüllt werden soll.
- Es wird eine bundeseinheitliche Farbkennzeichnung der Mülltonnen angestrebt.
- Die Sperrmüllentsorgung wird auch über Kreisgrenzen hinweg ermöglicht.
- Es wird vorgeschrieben, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Akkus von Handys und Laptops selbst austauschen können.
- Hersteller müssen Akkus und andere Ersatzteile noch fünf Jahre nach dem Erwerb anbieten.
- Alternative Abgabeformen von noch nutzbaren Lebensmitteln werden auf Bundesebene gestärkt.
- Auf Bundesebene wird eine transparente Kennzeichnung von Lebensmitteln angestrebt.
- Verbraucherbildungsangebote werden gestärkt, um der Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten zu begegnen.
- Die Zusammenarbeit des Landes mit der Verbraucherzentrale fortentwickeln und stärken.
- Verbraucherschutz verstärkt in den sozialen Medien anbieten, um junge Verbraucher zu erreichen.
- Ein gemeinsames Onlineverbraucherportal von Land, Kreisen, Kommunen und Verbraucherzentrale einrichten.
- Auf Bundesebene die Verbraucherrechte bei Dauerschuldverhältnissen, in der Reisebranche, bei E-Mobilität, Digitalisierung, Finanzmarkt und gesundheitlichem Verbraucherschutz stärken.
- Ein zentrales Onlineverbraucherportal einrichten, das Informationen von Land, Kreis, Kommune und Verbraucherzentrale bündelt.
- Die Verbraucherrechte bei Dauerschuldverhältnissen, in der Reisebranche, bei E-Mobilität, im Energiemarkt, bei der Digitalisierung, am Finanzmarkt und im gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden wieder näher an die Landwirtschaft herangeführt.
- Das Bewusstsein der Konsumenten für nachhaltigen Fischfang wird gestärkt, um die familiengeführte Küstenfischerei zu unterstützen.
- Die Kreislaufwirtschaft betrifft nicht nur Endverbraucher, sondern auch gewerbliche Kreisläufe etwa in Bauwirtschaft und Industrie.
- Die Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten wird drastisch reduziert.
Grüne 4114
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Gegen geschlechtsspezifische Preisdifferenzierung bei gleichen oder ähnlichen Produkten und Dienstleistungen vorgehen.
- Verbraucher*innen vor Täuschung und daraus folgenden Nachteilen schützen.
- Den Hygienezustand gastronomischer Betriebe transparent darstellen.
- Eine „Hygiene-Ampel“ für Gastronomiebetriebe nach dänischem Vorbild einführen.
- Eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung einschließlich Transport und Schlachtung befürworten.
- Die Tierhaltungskennzeichnung so umsetzen, dass Verbraucher*innen eine transparente und verlässliche Entscheidungsgrundlage haben.
- Mehr Initiativen für „Unverpackt-Produkte“ im Einzelhandel anstoßen.
- Die bundesweite Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne unterstützen.
- Programme entwickeln und fördern, um Energieeinsparpotenziale zu ermitteln und Energiesparmaßnahmen umzusetzen.
- Ein Qualitätslabel einführen, das den Anteil regionaler und ökologischer Produkte in Kantinen, Gastronomie und Lebensmittelbranche sichtbar macht.
- In diesen Kantinen und Mensen verstärkt ökologische, vegane, vegetarische, saisonale und regionale Gerichte anbieten.
- Verlässliche Standards und Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel auf Bundesebene durchsetzen.
- Die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen entlang der Lebensmittelkette sichern, etwa durch eine Kennzeichnungspflicht für Gentechnik.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Geld 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
SPD 113
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Die gesamte touristische Servicekette digitalisieren.
- Ein verpflichtendes staatliches Tierwohllabel mit nachvollziehbaren Regeln einführen.
- Den Verbraucherschutz stärken.
- Das Beratungsangebot der Verbraucherzentralen erhalten und erweitern.
- Das Projekt zur Verbraucherberatung im Quartier weiter ausbauen.
- Allen Verbrauchern Zugang zu gesunden, regionalen, saisonalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln verschaffen.
- Das Bewusstsein und die Handlungskompetenzen für gesunde Ernährung stärken.
- Der Staat soll auch im Internet die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.
- Einen besonderen Schwerpunkt auf Verbraucherbildung legen, damit Menschen sich vorbeugend über ihre Rechte informieren können.
- Angesichts legalisierter Online-Glücksspiele den Spielerschutz ausbauen und konkrete Hilfen für Spielsüchtige anbieten.
- Einen Plan zum Spielerschutz erarbeiten und umsetzen.
- Umfassend über Verbraucherrechte in allen Lebensbereichen aufklären.
Bleibt wie bisher 1
FDP 513
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Menschen auf ihre Rollen als Konsumenten, Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Teilnehmer der Finanzwirtschaft vorbereiten.
- Die Vernetzung der lokalen Tourismusorganisationen fördern.
- Einnahmen aus dem Glücksspiel in Präventions- und Beratungsangebote, Verbraucherschutz und Sport investieren.
- Die Einführung einer klaren Haltungs- und Herkunftskennzeichnung unterstützen.
- Die Verbraucherbildung stärken.
- Transparente Verbraucherinformationen zum Fischkonsum schaffen.
- Die Verbraucherbildung und -aufklärung besonders für junge Menschen weiter fördern.
- Die Verbraucherzentrale befähigen, digitale Medien umfassend für die Verbraucherbildung zu nutzen.
- Verständliche Lebensmittel- und Produktkennzeichnungen fördern.
- Die Durchsetzung von Verbraucherrechten vereinfachen, etwa durch Weiterentwicklung der Musterfeststellungsklage.
- Ein einfaches Verfahren zur Information über Hygienestandards in Gastronomie und Lebensmittelhandel einführen.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Im Bundesländervergleich den ersten Platz bei der touristischen Kundenzufriedenheit erreichen.
- Das Land trägt besondere Verantwortung für IT-Nutzung in der Verwaltung, digitale Verbraucherbildung und leistungsfähige Aufsichtsbehörden.
- Die Verbraucherpolitik am mündigen und eigenverantwortlich entscheidenden Verbraucher ausrichten.
SSW 6
Mehr Geld 3
AfD 2
Linke 7
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Nahversorgung wird ausgebaut und erhalten.
- Niemand soll durch Krisen plötzlich ohne Strom und Wasser dastehen oder obdachlos werden.
- Gas-, Strom- und Wassersperren werden verboten.
- Kondome und Lecktücher werden kostenlos bereitgestellt.
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden verpflichtend über Haltung, Schlachtung, Verarbeitung und Transportweg eines Tieres informiert.
- Radio- und Fernsehprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender werden komplett werbefrei.
FW 2
Koalitionsvertrag 220
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale wird weiterentwickelt und gestärkt, etwa mit Programmen wie „Verbraucher stärken im Quartier“ und außerschulischer Verbraucherbildung.
- Verbraucherschutz soll verstärkt in sozialen Medien stattfinden, um junge Verbraucher besser zu erreichen.
- Die Online-Information von Verbrauchern wird gestärkt.
- Ein gemeinsames Onlineverbraucherportal von Land, Kreisen, Kommunen und Verbraucherzentrale kann eingerichtet werden, das alle Informationen bündelt.
- Ziel ist ein bundesweit einheitliches Online-Verbraucherportal.
- Der technische Verbraucherschutz wird räumlich, technisch und personell besser ausgestattet.
- Der gesundheitliche Verbraucherschutz wird wegen neuer Aufgaben wie Food Fraud gestärkt.
- Verbraucher werden transparent und verständlich über die Lebensmittelhygiene in Gastronomiebetrieben informiert.
- Auf Bundesebene werden einheitliche Standards und Kennzeichnungen für Herkunft, Inhaltsstoffe und Herstellung von Lebensmitteln angestrebt.
- Eine verständliche und transparente Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte wird angestrebt.
- Die Vorschläge des Bundes zu einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung werden begrüßt.
- Eine Haltungs- und Herkunftskennzeichnung wird eingeführt.
- Die Herkunft von Lebensmitteln soll auch in der Gastronomie und bei verarbeiteten Produkten erkennbar sein.
- Auf Bundesebene werden verlässliche Standards und Kennzeichnungspflichten für Inhaltsstoffe und Herstellung von Lebensmitteln angestrebt.
- Der Gemüseanbau im Land wird gestärkt und ausgeweitet.
- Für die Gemeinschaftsverpflegung öffentlicher Einrichtungen werden entsprechende Standards unter Beachtung sozialer Belange eingeführt.
- Das Recht auf Reparatur auf EU-Ebene wird unterstützt.
- Nachhaltigkeit soll in der touristischen Kommunikation auf allen Ebenen sichtbarer werden und Transparenz über die Nachhaltigkeit des Angebots schaffen.
- Es wird geprüft, ob Kurkarten als Eintrittskarten anerkannt werden können.
- Public-Value-Angebote privater Rundfunkanbieter, besonders mit regionalem Bezug, sollen leichter auffindbar und zugänglich sein.
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 4113
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Auf Produkten mit Mikroplastik oder anderen Schadstoffen werden klare Entsorgungsanweisungen vorgeschrieben.
- Die Essensqualität in öffentlichen Kantinen, Schulen, Kitas und Krankenhäusern wird nach DGE-Empfehlungen weiterentwickelt.
- Öffentliche Kantinen und Mensen orientieren ihr Angebot stärker an den DGE-Empfehlungen.
- In öffentlichen Kantinen und Mensen wird ein pflanzliches Angebot zur Grundlage, ergänzt um ausgewählte Fleisch- und Fischgerichte.
- Ein regionales Erzeuger-Verbraucher-Netzwerk wird aufgebaut.
- Verbraucherinnen und Verbraucher sollen erfahren, unter welchen Bedingungen Tiere gehalten wurden.
- Eine verpflichtende, einheitliche Tierhaltungskennzeichnung für alle Produkte einschließlich Verarbeitungsprodukten und Gastronomie wird eingeführt.
- Die Natur soll geschützt, für Einheimische und Gäste erlebbar gemacht und nachhaltig touristisch genutzt werden.
- Es soll subventionierte Übernachtungsangebote für einen sozialverträglichen Tourismus geben.
- Informations- und Umweltbildungsangebote für Gäste werden im ganzen Land gestützt und gestärkt.
- Kommunale Repair-Cafés und Tauschbörsen werden gestärkt.
- Die Ökodesign-Anforderungen sollen um klare Nachhaltigkeitskriterien erweitert werden, damit Produkte langlebig, reparierbar und recyclingfähig sind.
- Die Einführung eines digitalen Produktpasses mit Angaben zu Materialien und Reparierbarkeit wird unterstützt.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Das Fahren von Mährobotern in der Dämmerung und in der Nacht wird zum Schutz der Igel verboten.
- Ein bundesweites Verbot privater Feuerwerke und Böller wird angestrebt.
- Ein bundesweites Verbot privater Feuerwerke und Böller wird angestrebt.
- Für ein bundesweites Verbot privater Feuerwerke und Böller wird eine Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein eingebracht.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht