Linke · Gemeinwohl vor Profite
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Schleswig-Holstein 08.05.2022 · Original
Das Programm enthält 33 von 1.086 Forderungen zu „Energie“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 106Seiten im Original
- 2022Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 33
Die Energiewende soll schneller vorankommen und allen Menschen im Land zugutekommen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass in Schleswig -Holstein die Energiewende endlich wieder schneller voranschreitet und dass alle Menschen in Schleswig-Holstein von ihr profitieren. Link zum Original
Die Landesregierung setzt sich für gerechtere Strompreise ein.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung soll sich für gerechtere Strompreise einsetzen. Link zum Original
Kommunen und Land bauen eigene Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Kommunen und das Land Wind -, Sonne - und Biomassekraftwerke bauen und die Wertschöpfung daraus im Land und bei der öffentlichen Hand behalten. Link zum Original
Die Wertschöpfung aus erneuerbaren Kraftwerken bleibt im Land und bei der öffentlichen Hand.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Kommunen und das Land Wind -, Sonne - und Biomassekraftwerke bauen und die Wertschöpfung daraus im Land und bei der öffentlichen Hand behalten. Link zum Original
Wind, Sonne und Wasser gelten als Gemeingut und nicht als Profitquelle privater Unternehmen.
Wortlaut im Programm
Wind, Sonne und Wasser gehören der Gemeinschaft und sind nicht für den Profit von privaten Unternehmen oder Großkonzernen da. Link zum Original
Der Austausch gegen energieeffizientere Haushaltsgeräte wird finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
ein Energiegeld für von den steigenden Energiepreisen besonders Betroffene und Hilfen zum Austausch von Haushaltsgeräten, die energieeffizienter arbeiten. Link zum Original
Haushalte mit kleineren Einkommen werden beim Kauf von Balkonkraftwerken finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zudem sollten insbesondere Haushalte mit kleineren Einkommen bei der Anschaffung von sogenannten Balkonkraftwerken (kleinen Solaranlagen) finanziell unterstützt werden, um ihnen eine Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. Link zum Original
Der Bau von LNG-Terminals wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Linke lehnt den Bau von LNG -Terminals entschieden ab und solidarisiert sich mit der zivilgesellschaftlichen Protestbewegung gegen das LNG -Terminal in Brunsbüttel sowie mit den Aktivist*innen aus den Staaten, in denen das sogenannte „Fracking Gas“ gewonnen wird. Link zum Original
Der Protest gegen das LNG-Terminal in Brunsbüttel und gegen Fracking-Gas wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Linke lehnt den Bau von LNG -Terminals entschieden ab und solidarisiert sich mit der zivilgesellschaftlichen Protestbewegung gegen das LNG -Terminal in Brunsbüttel sowie mit den Aktivist*innen aus den Staaten, in denen das sogenannte „Fracking Gas“ gewonnen wird. Link zum Original
Die künftige Energieversorgung beruht auf erneuerbaren Energien.
Wortlaut im Programm
Die Energieversorgung der Zukunft muss auf erneuerbaren Energien basieren; ohne sie ist die notwendige Reduzierung der Treibhausgasemissionen nicht zu erreichen. Link zum Original
Anlagen für Windenergie, Solarenergie und Biogas werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die LINKE fordert den Ausbau der Anlagen für Windenergie, Solarenergie und Biogas. Link zum Original
Energiesparen und Energieeffizienz erhalten im Klimaschutz einen höheren Stellenwert.
Wortlaut im Programm
Energiesparen und Energieeffizienz müssen in der Klimaschutzdiskussion einen höheren Stellenwert erhalten. Link zum Original
Das Land fördert kommunale Vorhaben zu Energiesparen und Energieeffizienz, etwa die Sanierung öffentlicher Gebäude.
Wortlaut im Programm
Wir erwarten, dass die Landesregierung entsprechende Vorhaben auf kommunaler Ebene fördert und z.B. die Sanierung öffentlicher Gebäude unterstützt. Link zum Original
Öffentliche Ausschreibungen für den Strombezug enthalten das Kriterium Ökostrom.
Wortlaut im Programm
Bei öffentlichen Ausschreibungen des Strombezugs soll das Kriterium „Ökostrom“ aufgenommen werden. Link zum Original
Kommunen und Land planen, bauen und betreiben weiterhin eigene Windenergieanlagen, Großwärmepumpen und Wasserkraftwerke und behalten die Wertschöpfung.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen und das Land sollen weiterhin eigene Windenergieanlagen, Großwärmepumpen und Wasserkraftwerke projektieren, bauen und betreiben und die Wertschöpfung daraus im Land und bei der öffentlichen Hand behalten“. Link zum Original
Kommunales Energiemanagement wird für Kommunen ab einer bestimmten Größe verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Kommunales Energiemanagement soll verpflichtend in allen Kommunen ab einer gewissen Größe eingeführt werden. Link zum Original
Die Windenergie wird in allen ausgewiesenen Gebieten zügig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
einen zügigen Ausbau der Windenergie in allen ausgewiesenen Gebieten. Link zum Original
Kommunale und genossenschaftliche Windparks haben Vorrang.
Wortlaut im Programm
Kommunale und genossenschaftliche Windparkanlagen sollten Priorität haben. Link zum Original
Auf allen geeigneten öffentlichen Dächern werden Photovoltaikanlagen errichtet.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung von Photovoltaikanlagen auf allen geeigneten öffentlichen Dächern. Link zum Original
Für Neubauten im Wohn- und Gewerbebereich wird eine Pflicht zur Errichtung von Solaranlagen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Ebenso ist für Neubauten im Wohn - und gewerblichen Bereich die Verpflichtung zur Errichtung von Solaranlagen durch die Eigentümer*innen oder durch Verpachtung an Dritte anzustreben. Link zum Original
Für Photovoltaik-Freiflächenanlagen gelten Auflagen zur Schonung der Umgebung, etwa ein Bodenabstand von 20 cm für Kleinsäuger.
Wortlaut im Programm
Auflagen für bewilligte Freiflächenanlagen für Photovoltaik, die den Eingriff in die natürliche Umgebung so gering wie möglich gestalten, z.B. durch einen Mindestabstand von 20cm vom Boden, der kleinen und mittelgroßen Säugetieren Raum lässt, denn Freiflächenanlagen stehen im Konflikt mit dem Streben nach einem Nullwachstum in der Versiegelung von Flächen. Link zum Original
Biogasanlagen werden ausgebaut, sofern sie vor allem aus Abfallstoffen der Landwirtschaft oder Landschaftspflege gespeist werden.
Wortlaut im Programm
Biogasanlagen, sofern sie vor allem aus pflanzlichen und tierischen Abfallstoffen aus der Landwirtschaft oder Landschaftspflege gespeist werden. Link zum Original
Die erneuerbaren Energien werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
einen Ausbau der erneuerbaren Energien und die Förderung kommunaler und genossenschaftlicher Anlagen durch das Land. Link zum Original
Das Land fördert kommunale und genossenschaftliche Energieanlagen.
Wortlaut im Programm
einen Ausbau der erneuerbaren Energien und die Förderung kommunaler und genossenschaftlicher Anlagen durch das Land. Link zum Original
Dachflächen von Gewerbebauten werden verpflichtend für erneuerbare Energien oder Dachbegrünung genutzt.
Wortlaut im Programm
Die Dachflächen von Gewerbebauten müssen zwingend für regenerative Energien oder Dachbegrünung genutzt werden. Link zum Original
Ein Standortzwischenlager für Atommüll wird gegen gezielte Flugzeugabstürze, Naturkatastrophen und die Freisetzung von Radioaktivität ausgelegt.
Wortlaut im Programm
Ein mögliches Zwischenlager am Standort muss daher so ausgelegt sein, dass weder gezielte Flugzeugabstürze noch Naturkatastrophen (Elbehochwasser o. ä.) das Bauwerk gefährden könnten, noch dass bei Freisetzung von Radioaktivität im Inneren eine Gefährdung für die Umwelt besteht. Link zum Original
Für mittel- und schwachradioaktive Abfälle werden sichere Zwischenlösungen gefunden.
Wortlaut im Programm
Natürlich müssen auch für die mittel - und schw achradioaktiven Abfälle sichere Zwischenlösungen gefunden werden, denn die angedachten Lagerstätten „Schacht Konrad“ oder die „Asse“ haben sich als nicht geeignet erwiesen. Link zum Original
Der Rückbau der Atomkraftwerke erfolgt mit voller Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung.
Wortlaut im Programm
Volle Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung beim Rückbau der AKW. Link zum Original
Unnötige Atommülltransporte durch die Region werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Vermeidung unnötiger Atommülltransporte durch die Region. Link zum Original
Für mögliche Standortzwischenlager gelten langfristig ausgelegte Sicherheitskonzepte.
Wortlaut im Programm
Langfristig ausgelegte Sicherheitskonzepte für mögliche Standortzwischenlager. Link zum Original
An den Standorten wird kein fremder Atommüll zwischengelagert.
Wortlaut im Programm
Keine Zwischenlagerung von „fremdem“ Atommüll an den Standorten. Link zum Original
Niedrigstradioaktives Material wird nicht freigemessen.
Wortlaut im Programm
Keine Freimessung von niedrigstradioaktivem Material. Keine Verbringung auf Deponien. Link zum Original
Eine Rückkehr zur Atomkraft in jeder Form wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Renaissance der Atomkraft – in welcher Form auch immer – lehnen wir entschieden ab. Link zum Original
Wie der Staat handeln soll
Die Forderungen dieses Programms in diesem Politikfeld nach ihrem Mittel: Soll der Staat selbst handeln, also bezahlen, vorschreiben oder verbieten, oder soll er sich zurücknehmen, Regeln lockern, kürzen und nur werben oder Anreize setzen? Jedes Kästchen ist eine Forderung, je Mittel in drei Zeilen: grundlegende Änderungen (neu einführen, abschaffen, umbauen), Anpassungen und Fortführungen von Bestehendem. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich. Ein × steht für kontrovers: Eine andere Partei im Landtag Schleswig-Holstein fordert laut Vergleich der Programme das Gegenteil.
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 20.10.2026.
In jeder Zeile steht die sicherste Einordnung zuerst; blasse Kästchen sind unsicher eingeordnet, leere blieben auch nach der Nachprüfung offen. Wer eine Förderung kürzen oder eine Steuer senken will, steht bei „zurücknehmen“. Unter „Sonstige Forderungen“ stehen Forderungen ohne staatliches Mittel. Wie das entsteht
Mehr oder weniger Ausgleich
Dieselben Forderungen danach, ob sie Unterschiede zwischen Gruppen oder Regionen verringern (mehr Ausgleich) oder bestehende Unterschiede und Besitzstände schützen (weniger Ausgleich), darin nach dem Mittel wie oben, je Mittel grundlegende Änderungen, Anpassungen und Fortführungen. Beim Darüberfahren erscheint die Forderung, ein Klick zeigt sie direkt unter ihrem Mittel mit Wortlaut und Vergleich.
Sichere Einordnungen zuerst, blasse und leere Kästchen wie oben. Forderungen, die alle gleich betreffen oder die Verteilung nicht berühren, fehlen hier; sie stehen oben bei „Wie der Staat handeln soll“. Wie das entsteht
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.