Opfer von Gewalt
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Rheinland-Pfalz
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
FW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
BSW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
CDU 110
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Der Opferschutz erhält künftig klaren Vorrang.
- Die Digitalisierung von Gerichten und Staatsanwaltschaften wird vorangetrieben.
- Opferhilfen werden gestärkt.
- Frauenhäuser werden besser finanziert.
- Im Strafvollzug werden Anti-Gewalt-Trainings, Arbeitsprogramme und Täter-Opfer-Ausgleich eingesetzt.
- Zum Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt werden mehr Frauenhausplätze geschaffen.
- Opfer häuslicher Gewalt erhalten schnelleren Zugang zu Hilfen bei verbesserter Finanzierung.
- Gewalttäter gegen Frauen, Kinder und Jugendliche erhalten Fußfessel und engmaschige Überwachung.
- Prävention und Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt im Sport werden mit klaren Meldestrukturen gestärkt.
- Landessportbund und regionale Sportbünde erhalten eine adäquate Ausstattung für den Schutz vor sexualisierter Gewalt.
Ohne klare Richtung 1
SPD 9
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Polizei und Justiz werden für einen sensiblen Umgang mit Betroffenen häuslicher und sexueller Gewalt geschult.
- Die Rechte von Opfern von Gewalt und Verbrechen im Strafverfahren werden gestärkt.
- Spezielle Beratungsangebote für Opfer von Hass, Hetze und digitaler Gewalt werden ausgebaut.
- Betroffene häuslicher oder sexualisierter Gewalt sollen überall schnell Schutz, Beratung und Unterstützung erhalten.
- Opfer sexueller Übergriffe erhalten eine anonymisierte Spurensicherung ohne Pflicht zur sofortigen Anzeige.
- Das Hochrisikomanagement bei Gewalt gegen Frauen wird gestärkt.
- In Hochrisikofällen häuslicher Gewalt werden elektronische Fußfesseln nach spanischem Modell eingesetzt.
- Strafbare Inhalte im Netz sollen konsequent verfolgt und gelöscht werden.
- Ein eigener Straftatbestand gegen Catcalling wird unterstützt.
AfD 7
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Schutz und Prävention vor sexualisierter und körperlicher Gewalt werden etabliert.
- Die Zahl der Frauenhäuser wird auf 36 erhöht.
- In jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis gibt es ein Frauenhaus.
- Der Opferschutz soll wieder Vorrang vor dem Täterschutz erhalten.
- Opfer und Angehörige sollen besser betreut und versorgt werden.
- Opferschutz hat an Schulen Vorrang vor Täterschutz.
Grüne 120
Mehr Rechte oder Angebote 20
- An Hochschulen sollen alle Menschen ohne Gewalt und Diskriminierung lernen, forschen und lehren können.
- Landesweite Präventionsnetzwerke gegen sexualisierte Gewalt im Netz werden mit Polizei, Schulen und Fachstellen eingerichtet.
- Die Opfer- und Entschädigungsberatung wird ausgebaut.
- Der Pakt gegen sexualisierte Gewalt wird konsequent umgesetzt.
- Für den Schutz vor sexualisierter Gewalt werden Personalstellen geschaffen.
- Schutzkonzepte in allen Einrichtungen werden unterstützt.
- Ehrenamtlich Engagierte werden zum Schutz vor sexualisierter Gewalt geschult.
- Übergriffe auf Beschäftigte im Gesundheitswesen werden konsequent strafrechtlich verfolgt.
- Für Opfer von Hasskriminalität werden explizite psychosoziale Angebote etabliert.
- Für Opfer von Hasskriminalität werden neue psychosoziale Angebote etabliert.
- Frauenhäuser, Second-Stage-Wohnungen, Frauennotrufe und Interventionsstellen werden weiter ausgebaut und gestärkt.
- Die Istanbul-Konvention wird in Rheinland-Pfalz vollständig umgesetzt.
- Das Gewalthilfegesetz wird konsequent umgesetzt.
- Der Gewaltschutz wird im Familienrecht verankert.
- Auf Bundesebene werden weitere rechtliche Verbesserungen im Schutz vor Übergriffen und Gewalt, etwa die Strafbarkeit von Catcalling, angestrebt.
- Die Beratungsangebote des Landes, insbesondere für Betroffene rechter Gewalt, werden gestärkt.
- Das spanische Modell der elektronischen Fußfessel wird Standard im Kampf gegen Femizide.
- Konzepte gegen sexualisierte Gewalt im Kulturbetrieb sollen gestärkt werden.
- Awareness-Strukturen im Nachtleben und bei öffentlichen Veranstaltungen sollen gefördert werden.
- Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt sollen auch im Sport umgesetzt werden.
Bleibt wie bisher 1
Linke 21
Mehr Geld 3
- Das Land stellt Mittel für unbürokratische Soforthilfe und freie Frauenhausplätze bereit.
- Mobile Angebote und Fahrkostenhilfe im ländlichen Raum erleichtern Gewaltbetroffenen den Zugang zu Hilfe.
- Ein Landesfonds für Verfahrenskostenhilfe unterstützt Gewaltbetroffene in familien-, straf- und zivilrechtlichen Verfahren.
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Der Mord an Frank Bönisch wird staatlich als rechtsextremes Verbrechen anerkannt.
- Die Istanbul-Konvention wird vollständig umgesetzt.
- Jede Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt gegen Menschen wird bekämpft.
- Geschlechtsspezifische Gewalt wird konsequent bekämpft.
- Gewaltschutz darf nicht an Behördenzuständigkeiten scheitern.
- Bei Warnzeichen wie Stalking oder Verstößen gegen Schutzanordnungen findet eine behördenübergreifende Risikokonferenz mit klaren Zuständigkeiten statt.
- Frauenhäuser werden auf mindestens einen Platz je 10.000 Einwohner ausgebaut.
- Frauenhäuser sind rund um die Uhr erreichbar und bieten barrierearme Plätze, Schutz- und Übergangswohnungen.
- Frauenhäuser nehmen ohne Ausschlüsse wegen Einkommen, Aufenthaltstitel oder mitgebrachter Söhne auf.
- Das Land stellt Mittel für unbürokratische Soforthilfe und freie Frauenhausplätze bereit.
- Schutzanordnungen werden über digitale Anträge, feste Eilsprechzeiten und Priorisierung bei Gericht beschleunigt und unmittelbar durchgesetzt.
- Eine anonyme Spurensicherung wird landesweit auch ohne Anzeige angeboten, mit klaren medizinischen Standards.
- Spezialberatung zu Cyberstalking, Spyware und Ortung wird eingerichtet.
- Betroffene erhalten nutzerfreundliche Werkzeuge zur digitalen Beweissicherung.
- Ein landesweiter Dolmetschpool einschließlich Gebärdensprache und Leichter Sprache wird für den Gewaltschutz eingerichtet.
- Mobile Angebote und Fahrkostenhilfe im ländlichen Raum erleichtern Gewaltbetroffenen den Zugang zu Hilfe.
- Ein Landesfonds für Verfahrenskostenhilfe unterstützt Gewaltbetroffene in familien-, straf- und zivilrechtlichen Verfahren.
- Der Pakt gegen sexualisierte Gewalt wird mit ressortübergreifenden Verpflichtungen, klaren Zuständigkeiten und Finanzierungspfad vollständig umgesetzt und verstetigt.
- Eine unabhängige Landeskommission mit Akteneinsichts- und Anhörungsbefugnissen arbeitet sexualisierte Gewalt, insbesondere in kirchlichen, Heim- und staatlichen Einrichtungen, auf.
- Spezialisierte Beratungs- und Stabilisierungsangebote für Betroffene werden flächendeckend und niedrigschwellig gesichert.
- Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution erhalten unbürokratisch Aufenthaltsrechte und Schutz vor Repressionen.
FDP 36
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Für die gynäkologische Beweissicherung soll eine moderne Ausstattung bereitstehen.
- Opfer von Straftaten sollen schnelle Hilfe, verlässliche Beratung und Schutz erhalten.
- Polizei, Justiz und Sozialdienste sollen verbindlich im Umgang mit Gewaltopfern geschult werden.
- Psychischer Gewalt soll mit Aufklärung und Prävention begegnet werden.
- Illegale Strukturen sollen aufgebrochen, Betroffene frühzeitig geschützt und Täter juristisch zur Verantwortung gezogen werden.
- Anfeindungen und Angriffen gegen beruflich für die Gemeinschaft Tätige wird entschlossen entgegengetreten.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 58
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Prävention und Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt im Sport werden unterstützt und sollen verbindlich umgesetzt werden.
- Die Opferhilfe wird weiter gestärkt.
- Betroffene von sexueller und häuslicher Gewalt werden besser geschützt.
- Hilfsangebote für Gewaltbetroffene werden gestärkt.
- Frauenhäuser werden im Sinne des ab 2032 geltenden Rechtsanspruchs nach dem Gewalthilfegesetz kontinuierlich ausgebaut.
- Der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum für gewaltbetroffene Frauen wird erleichtert.
- Betroffene von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sollen landesweit schnell Schutz, Beratung und Unterstützung erhalten.
- Die Bundesregierung wird unterstützt, missbräuchliche Deepfakes, insbesondere sexualisierte, wirksam zu bekämpfen und strafrechtlich zu erfassen.
Bleibt wie bisher 5
- Die vertrauliche und anonyme Spurensicherung wird landesweit gesichert.
- Der Landesaktionsplan zur Istanbul-Konvention wird fortgeführt.
- Gewaltschutz, Interventionsstellen, Frauennotrufe und das Netzwerk RIGG werden weiter getragen.
- Die Beratungsarbeit zu häuslicher und digitaler Gewalt, Menschenhandel und Zwangsprostitution wird weiter gewährleistet.
- Der Pakt gegen sexualisierte Gewalt wird weiter überwacht und umgesetzt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht