Opfer von Gewalt
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BSW00
Ohne Einzug ins Parlament
FW00
AfD 2
CDU 16
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Frauennotrufe, Beratungsstellen und ein flächendeckendes Angebot von Frauenhäusern werden erhalten und bei Bedarf ausgebaut.
- Die präventive Anordnung von Kontakt- und Näherungsverboten durch die Polizei soll im Polizeiaufgabengesetz verankert werden.
- Kontakt- und Näherungsverbote werden mit elektronischen Fußfesseln zur Aufenthaltsüberwachung kontrolliert.
- Das Antragsverfahren für Opferentschädigungsleistungen wird vereinfacht.
- Opferberatungsstellen und Opferverbände werden fachlich weiter qualifiziert und spezialisiert.
- In der Aus- und Weiterbildung von Polizei und Justiz erhalten psychosoziale Prozessbegleitung und Opferschutz mehr Gewicht.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Linke 12
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Jede Form innerfamiliärer und häuslicher Gewalt wird bekämpft.
- Ein Gesetz zur besseren Ausstattung der Frauenhäuser und Beratungsstrukturen wird geschaffen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Frauenschutz und psychiatrischer Versorgung wird gestärkt.
- Die Versorgung gewaltbetroffener Frauen mit Behinderungen wird verbessert.
- Die vertrauliche Spurensicherung nach Gewalttaten wird ausgebaut.
- Der Zugang zu Informationen und Hilfsangeboten gegen Hass und Hetze wird erleichtert und entsprechende Projekte werden unterstützt.
- Gerichte und Staatsanwaltschaften sollen die Möglichkeiten des Täter-Opfer-Ausgleichs voll nutzen.
- Der Täter-Opfer-Ausgleich steht als flächendeckendes Angebot zur Verfügung.
- Der Täter-Opfer-Ausgleich wird strukturell und finanziell aus dem Landeshaushalt gestärkt.
- Die Rechte von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Ermittlungs- und Strafverfahren werden gestärkt.
- Es werden mehr Opferschutzräume geschaffen.
- Die Kennzeichnungspflicht für die Polizei wird konsequent durchgesetzt.
SPD 112
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Der Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt wird verbessert.
- Aufarbeitung, Prävention und Sensibilisierung gegen Hasskriminalität werden gestärkt.
- Awareness- und Präventionsstrukturen gegen Übergriffe und Mobbing werden entwickelt und etabliert.
- Opfer sexueller Gewalt werden von den Sicherheitsbehörden ernst genommen.
- Straftaten werden schnell aufgeklärt und konsequent geahndet, Ansprüche zügig durchgesetzt.
- Opfer von Straftaten erhalten Anerkennung und Hilfe.
- Opfer von Straftaten erhalten verstärkt Aufmerksamkeit und Unterstützung.
- Ein ehrenamtlicher Landesopferbeauftragter wird als zentrale Ansprechperson und Wegweiser für Kriminalitätsopfer geschaffen.
- Veröffentlichungen und Wegweiser zu Opferhilfestrukturen werden barrierefrei und in leicht verständlicher Sprache aktualisiert.
- Kein Opfer fällt durch das Raster der Hilfen, Beratungsangebote werden vermittelt.
- Die Resozialisierungsarbeit berücksichtigt stärker die Opferperspektive und den Ausgleich der Tatfolgen während der Haft.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 124
Mehr Rechte oder Angebote 24
- Bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landes wird eine unabhängige Stelle zur Vermeidung sexueller Belästigung am Arbeitsplatz eingerichtet.
- Schutzangebote für gewaltbetroffene Menschen mit Behinderung werden ausgebaut, insbesondere für Frauen sowie queere, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen.
- Es werden regelmäßig öffentliche Thüringer Frauengesundheitsberichte erstellt, die auch Gewalt in der Geburtshilfe aufarbeiten.
- Der Schutz vor häuslicher und sexueller Gewalt wird gestärkt.
- Gewaltbetroffene sollen Unterstützung und sichere Zufluchtsorte erhalten.
- Schutzplätze werden landesweit aufgestockt, mit einem Frauenhaus in jedem Landkreis.
- Für von häuslicher Gewalt Betroffene aller Geschlechtsidentitäten werden Schutzwohnungen bereitgestellt.
- Es gibt Bildungs- und Aufklärungsarbeit über häusliche Gewalt und Hilfsangebote nach dem Vorbild „STOP – Stadtteile Ohne Partnergewalt“.
- Polizei, Justiz und die Beratungsstelle werden im Kampf gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum gestärkt.
- Sexuelle Ausbeutung wird bekämpft.
- Für besonders schutzbedürftige Geflüchtete werden spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote etabliert.
- Gesellschaftliche Themen und der Umgang mit Gewaltopfern sollen stärker in der polizeilichen Ausbildung verankert werden.
- Der Opferschutz soll verbessert werden.
- Die Perspektive Betroffener soll in Strafverfahren und behördlichem Handeln gestärkt werden.
- Der polizeiliche Opferschutz soll gestärkt werden.
- Der Opferschutz soll gestärkt werden.
- Opferschutz und Opferberatung werden ausgebaut und gestärkt.
- Opferschutz, Ermittlungsabläufe und Erfassungssysteme bei Vorurteilskriminalität werden auf kriminologischer Basis weiterentwickelt.
- Die Stellung von Opferzeuginnen und Opferzeugen in Ermittlungen wird gestärkt.
- In Aus- und Fortbildung wird für die Auswirkungen sekundärer Viktimisierung sensibilisiert.
- Eine Landesstrategie gegen Hatespeech und digitale Gewalt mit ressortübergreifenden Maßnahmen wird aufgestellt.
- Betroffene werden wirksam vor rechter Gewalt geschützt und Vorstellungen von Ungleichwertigkeit abgebaut.
- Für Opfer rechter und rassistischer Gewalt wird eine effektive Bleiberechtsregelung geschaffen.
- Der Gedenkort für die Opfer der rassistischen Mordserie auf dem Erfurter Beethovenplatz wird umgesetzt und in Bildungs- und Gedenkarbeit eingebunden.
Bleibt wie bisher 1
FDP 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
Koalitionsvertrag 23
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht