Opfer von Gewalt
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
CDU00
AfD00
BSW00
FW00
Ohne Einzug ins Parlament
SPD 28
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Das NSU-Dokumentationszentrum wird gemeinsam mit den Betroffenen aufgebaut und unterstützt.
- Polizei und Justiz werden für Hasskriminalität und den Umgang mit Betroffenen sensibilisiert und geschult.
- Präventionsangebote gegen häusliche Gewalt werden verbessert.
- Die Umsetzung der Istanbul-Konvention hat Priorität.
- Es gibt ausreichende Beratungs- und Unterstützungsangebote gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus.
- Unterstützungsangebote für Gewaltopfer und ihre Angehörigen werden ausgebaut.
- Die gesetzlichen Grundlagen zum Schutz von Gewaltopfern werden angepasst.
- Opfer sexualisierter Angriffe sollen in Krankenhäusern Spuren sichern lassen können, ohne zuvor Strafanzeige zu stellen.
Grüne 119
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Das Recht auf Schutz vor Gewalt wird verteidigt und geschlechtsspezifische Gewalt bekämpft.
- Geschlechtsspezifische Gewalt wird in Sachsen noch stärker bekämpft.
- Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt werden noch besser geschützt.
- Das Schutzsystem gegen häusliche Gewalt, Stalking und geschlechtsspezifische Gewalt wird für alle Geschlechter ausgebaut.
- Der Schutz Betroffener geschlechtsspezifischer Gewalt wird konsequent nach den Vorgaben der Istanbul-Konvention verbessert.
- Ein Landesgewaltschutzgesetz schafft landesweit einheitliche Rahmenbedingungen für den Gewaltschutz und bedarfsgerechte Unterstützung Betroffener.
- Die weitere Aufarbeitung von Missbrauchsfällen muss Hilfe für die Betroffenen umfassen.
- An allen Freizeit-, Sport- und Bildungsorten werden Kinder- und Gewaltschutzprozesse etabliert.
- Die für den Kinder- und Gewaltschutz notwendigen Beraterinnen und Berater werden ausgebildet und finanziert.
- Alle Präventions- und Interventionsangebote gegen sexualisierte Gewalt an jungen Menschen werden auf einer digitalen Landkarte verfügbar gemacht.
- Präventionsangebote gegen sexualisierte Gewalt werden in unterversorgten Gebieten ausgebaut.
- Es werden digitale Anlaufstellen für Opfer sexualisierter Gewalt geschaffen.
- Angebote für Prävention, Beratung und Hilfe bei Mobbing, Bedrohungen im Internet und in sozialen Medien sowie Stalking werden gestärkt.
- Kolonialgeschichte und Opfer von Rechtsextremismus werden als weitere Erinnerungsthemen etabliert.
- Die Angebote für Betroffene von Hasskriminalität werden weiter ausgebaut.
- Beschäftigte der Strafverfolgungsbehörden werden stärker im Umgang mit spezifischen Opfergruppen geschult.
- Beschäftigte der Strafverfolgungsbehörden werden für opferzentrierte Reaktionen wie den Täter-Opfer-Ausgleich sensibilisiert.
- Für Restorative Justice werden über das gesamte Straf- und Strafvollstreckungsverfahren Ressourcen geschaffen.
Linke 25
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 23
- Feministische Bildung und das Konsensprinzip werden zur Vorbeugung sexistischer Gewalt Teil der Schulbildung in Sachsen.
- Das Anti-Mobbing-Programm an Schulen wird ausgebaut.
- Zum Schutz vor sexualisierter Belästigung und Gewalt soll es unabhängige Beratungsstellen und Präventionsmaßnahmen geben.
- Die Istanbul-Konvention wird vollständig umgesetzt.
- Institutionen zum Schutz vor Hass und Gewalt im Netz werden ausgebaut.
- Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution werden besser geschützt und unterstützt.
- Betroffene von Menschenhandel erhalten umfassende Schutzrechte unabhängig von Aufenthaltsstatus und Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden.
- Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel werden ausreichend finanziert, damit sie Zufluchtswohnungen bereitstellen können.
- Die Istanbul-Konvention wird vollständig umgesetzt.
- Die Zahl der Schutzplätze wird mindestens verdoppelt.
- Die Expertise zu Cyber-Gewalt wird ausgebaut.
- Polizei und Justiz werden besser geschult, insbesondere zu Prävention und zum Grundsatz „Gewaltschutz vor Umgangsrecht“.
- Von Gewalt betroffene Geflüchtete erhalten ein eigenständiges Aufenthaltsrecht.
- Zufluchtsmöglichkeiten für queere Menschen, die Gewalt erfahren oder aus queerfeindlichem Umfeld fliehen, werden geschaffen.
- Das Strafrecht wird im Sinne der Restorative Justice mit Blick auf Opferperspektive, Täterverantwortung, Wiedergutmachung und Prävention weiterentwickelt.
- Die Justiz berücksichtigt Opferschutz und Opferhilfe von der Anzeige bis zur Entlassungsvorbereitung.
- Europarechtliche Vorgaben zum Opferschutz im Ermittlungs- und Strafverfahren werden konsequent umgesetzt.
- Opfer erhalten vor, während und nach dem Strafverfahren unbürokratisch Hilfe.
- Opferberatungsstellen werden landesweit ausgebaut und personell gestärkt.
- Der Täter-Opfer-Ausgleich wird auch bei mittelschwerer und schwerer Kriminalität angewendet.
- Die gesetzlich vorgegebene opferorientierte Vollzugsgestaltung wird umgesetzt.
- Gefangene beteiligen sich häufiger an einem Täter-Opfer-Ausgleich im Vollzug.
- Institutionen zum Schutz vor Hass und Gewalt im Netz werden ausgebaut.
FDP 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Strafverfolgung sexualisierter Gewalt soll effektiver werden und Betroffene, vor allem Kinder, besser schützen.
- Polizei und Justiz werden für die Verfolgung sexualisierter Gewalt besser ausgestattet und im Umgang mit Betroffenen stärker sensibilisiert.
- Pädagogische Fachkräfte und Lehrer sollen besser befähigt werden, Gewaltopfer früher zu erkennen und ihnen zu helfen.
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 37
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Bei den Zentralen Meldestellen für Hasskriminalität im Internet werden anonymisierte Anzeigen ermöglicht.
- Beleidigungen und Bedrohungen von Journalisten werden konsequent verfolgt.
- Die Istanbul-Konvention wird auf Basis des Landesaktionsplans gegen geschlechtsspezifische Gewalt umgesetzt.
- Die Mittel zur Umsetzung der Istanbul-Konvention werden verlässlich bereitgestellt.
- In den Staatsanwaltschaften soll es sachsenweit Ansprechpersonen für Betroffene und Zeugen vorurteilsmotivierter Hasskriminalität geben.
- Unterstützungsangebote für Gewaltopfer und ihre Angehörigen werden ausgebaut.
- Betroffene sexualisierter Angriffe sollen in Krankenhäusern Spuren ohne Strafanzeige sichern lassen können.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht