Opfer von Gewalt
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Hessen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Hessen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 19
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Der Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport wird intensiviert.
- Angebote von Frauennotrufen, Beratungs- und Interventionsstellen sowie ein flächendeckendes Angebot von Frauenhäusern für akute Krisenfälle werden erhalten und wo erforderlich ausgebaut.
- Der Opferschutz bei Hassgewalt wird verstärkt.
- Einrichtungen und Projekte, die sich Hassgewalt entgegenstellen und durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe gegen Diskriminierung wirken, werden gefördert und gestärkt.
- Die Einhaltung von Kontakt- und Annäherungsverboten wird mittels elektronischer Fußfesseln überwacht.
- Der Opferschutz wird noch stärker unterstützt.
- Strukturen und Standards beim Opferschutz werden weiter verbessert.
- Ein flächendeckendes Netz von Beratungsangeboten und Frauenhäusern wird gewährleistet.
- Angebote für Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, werden gestärkt, damit sie mit der erlebten Gewalt umgehen können.
Ohne klare Richtung 1
AfD 7
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Polizei soll sich selbst und andere wirksam gegen gewaltsame Angriffe schützen können.
- Opfern von Vergewaltigung oder Missbrauch soll ein reibungsloser Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gewährt werden.
- Zwangsprostitution soll entschieden bekämpft werden.
- Die Aufnahme von Frauen und Mädchen, die gewaltsamen Familien entkommen wollen, soll sichergestellt werden.
- Frauenhäuser sowie Interventions- und Beratungsstellen sollen baulich erneuert, ausgebaut und weiter gefördert werden.
- Aufklärung und Prävention gegen sexuellen Missbrauch von Mädchen sollen verstärkt werden.
- Beratungsangebote für Mädchen, die Opfer von Missbrauch wurden, sollen gefördert und ausgebaut werden.
SPD 38
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Soforthilfen für Opfer sexueller Straftaten werden ausgeweitet.
- Überall in Hessen gibt es schnell erreichbare Anlaufstellen für medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung.
- Die Landesstiftung für Demokratie soll Opfern rechter Gewalt praktische Hilfe leisten.
- Dem Opferschutz wird höhere Priorität eingeräumt.
- Schutz vor Gewalt wird bedarfsgerecht finanziert und flächendeckend in Hessen garantiert.
- Gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum wird verstärkt vorgegangen.
- Gegen geschlechtsspezifische Gewalt im Internet wird verstärkt vorgegangen.
Bleibt wie bisher 1
Grüne 130
Mehr Rechte oder Angebote 30
- Regionale Gesundheitszentren und Trauma-Ambulanzen sollen psychosoziale Betreuung und Hilfe bei seelischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt leisten.
- Weitere Präventions- und Hilfsangebote wie Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt und das Childhood-Haus werden geschaffen.
- Die Istanbul-Konvention wird konsequent und wissenschaftlich begleitet umgesetzt.
- Das Gewaltschutzsystem in Hessen wird flächendeckend und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Zugangsbarrieren zu Schutzunterkünften und medizinischer Versorgung wie Flüchtlingsstatus, Residenzpflicht oder fehlender Sozialleistungsanspruch sollen abgebaut werden.
- Die Zahl der Frauenhausplätze soll nach den Empfehlungen der Istanbul-Konvention ausgebaut werden.
- Zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und Stalking sollen Fallkonferenzen von Polizei, Ämtern, Staatsanwaltschaft, Interventionsstellen und Täterarbeit etabliert werden.
- Eine Femizidstudie in Hessen soll die Statistik begleiten und Grundlagen für Präventionsmaßnahmen liefern.
- Präventions- und Täterarbeit gegen häusliche Gewalt werden gestärkt.
- Das 2-Regionen-Modell „Hessen gegen Ehrgewalt“ wird gestärkt.
- Altersgerechte, geschlechtsspezifische Präventionsangebote zu sexualisierter Gewalt und gewaltfreier Konfliktlösung werden ausgebaut.
- Gewalt gegen Frauen und Mädchen soll effektiv strafrechtlich verfolgt werden.
- Soforthilfe nach Vergewaltigung soll flächendeckend verfügbar sein.
- Betroffene von Vergewaltigung erhalten hessenweit niedrigschwelligen Zugang zu medizinischer Akutversorgung und vertraulicher, anzeigeunabhängiger Beweissicherung.
- Der Vergewaltigungsparagraf § 177 StGB soll auf Bundesebene reformiert werden, um Verurteilungen zu erleichtern und Betroffene besser zu schützen.
- Täterberatung zum Schutz betroffener Frauen und Kinder wird flächendeckend gefördert.
- Der Schutz vor Armuts- und Zwangsprostitution soll verbessert werden.
- Projekte und Organisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung werden weiter gefördert.
- Für Betroffene von Gewalt bei der Geburt und Traumatisierte soll es Hilfsangebote geben.
- In Schulen und öffentlichen Einrichtungen sollen Informationen zu Anlaufstellen bei Schwangerschaftskonflikten, Gewalt und Seelsorge ausliegen.
- Befugnisse und Kompetenzen des Bürger- und Polizeibeauftragten sollen ausgeweitet werden.
- Die psychosoziale Erstbetreuung am Tatort bei schwierigen Einsatzlagen wird verbessert.
- Der Kampf gegen physische, psychische und sexualisierte Gewalt im Sport wird gestärkt.
- Der Opferschutz im Strafverfahren soll verbessert werden.
- Hilfseinrichtungen für Opfer von Straftaten werden stärker unterstützt, mit Schwerpunkt auf Opfern von Sexualstraftaten sowie rassistischen, antisemitischen oder homo- und transphoben Übergriffen.
- Bei den Staatsanwaltschaften werden Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eingerichtet, an die sich Opfer sexualisierter Gewalt wenden können.
- Der Opferschutz soll in den maßgeblichen Bundesgesetzen besser verankert werden.
- Der angemessene Umgang mit Opfern von Straftaten wird in der Polizeiausbildung umfassend verankert.
- Opfer von Straftaten und deren Angehörige sollen auch nach Abschluss eines Verfahrens unterstützt werden.
- Betreuung und Versorgung von Opfern von Gewalt und Terror und deren Angehörigen werden stetig ausgebaut.
FDP 18
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Istanbul-Konvention gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt wird auf Landesebene schnell und umfassend umgesetzt.
- Die Einführung bereits angelaufener Pilotprojekte zur anonymen Spurensicherung wie „Gewaltfrei in die Zukunft“ wird auch in Hessen geprüft.
- Die Zahl der Frauenhausplätze wird zeitnah und bedarfsgerecht ausgebaut.
- Informationen über Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt werden standardmäßig beim Besuch in der frauenärztlichen Praxis bereitgestellt.
- Eine hessische Opferschutzstiftung wird gegründet, die Hilfsangebote für Opfer und ihre Angehörigen fördert und ausbaut.
- Opfer erhalten das Recht, über Freigänge oder die Entlassung von Tätern informiert zu werden.
- Neben dem Täter-Opfer-Ausgleich werden weitere mediativ-vermittelnde Verfahren wie Opfer-Empathie-Trainings oder individuelle Streitbeilegungsmechanismen eingeführt.
- Digitalkompetenz wird ab der Kita altersgerecht gefördert, auch um Cybermobbing und problematischem Medienkonsum vorzubeugen.
FW 2
Linke 14
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen wie Geflüchtete, Wohnungslose oder Menschen mit Behinderungen werden bei der Wohnraumversorgung gezielt unterstützt.
- Der Zugang zu Informationen über die Rechtslage und zu Hilfsangeboten für Betroffene von Hassrede wird erleichtert.
- Täter-Opfer-Ausgleich und Wiedergutmachung werden verbessert.
- Opfer schwerer Gewaltdelikte und ihre Angehörigen werden durch einheitliche professionelle Verfahren unmittelbar unterstützt, etwa mit psychologischer oder psychosozialer Hilfe.
- In Hessen wird eine flächendeckende mobile Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt geschaffen.
- Das Gedenken an die Opfer rassistischer und antisemitischer Gewalt der jüngeren Geschichte wird stärker verankert.
- Hessische Frauenhäuser erhalten eine bessere personelle und sachliche Ausstattung sowie Barrierefreiheit.
- Mehr Landesmittel fließen in Förderung und Ausbau von Beratungsangeboten für Mädchen und Frauen mit Erfahrungen sexualisierter Gewalt.
- Ein Landesinvestitionsprogramm schafft mehr Schutzräume in Frauenhäusern und Frauenwohnungen.
- Bei kommunalen Wohnungsbaugesellschaften gibt es ausreichend Belegungsrechte für Frauen nach dem Frauenhaus.
- Wegweisungen gewalttätiger Personen werden gestärkt und ihre Fristen verlängert.
- Eine landesweite Infrastruktur zur anonymen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt wird eingerichtet.
- Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution erhalten ein uneingeschränktes Bleiberecht.
- Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution erhalten passgenaue Ausstiegsbegleitung.
Koalitionsvertrag 119
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Die Soforthilfen für Opfer sexueller Straftaten werden ausgeweitet.
- Die Kooperation der Einrichtungen mit den Behörden bei Hilfen für Opfer sexueller Straftaten wird verbessert.
- Flächendeckende Hilfsstrukturen zur Betreuung von Opfern werden zum Schwerpunkt.
- Der Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport wird verstärkt.
- Hilfsangebote für Gewaltopfer zur Verarbeitung der erlebten Gewalt werden gestärkt.
- Die Krisenberatung bei häuslicher Gewalt wird ausgebaut.
- Der Opferschutz wird durch institutionelle und verstetigte Förderung gestärkt.
- Opferhilfevereine und andere Hilfestrukturen werden stärker unterstützt.
- Opferschutzmöglichkeiten wie Tarnpapiere oder Opferschutzprogramme werden verbessert.
- Eine Anlaufstelle für Bedienstete, die Opfer von Übergriffen wurden, wird geprüft.
- Einrichtungen und Projekte gegen Hassgewalt, etwa durch Beratung, Aufklärung und Opferhilfe, werden gefördert.
- Präventionsangebote gegen häusliche Gewalt werden dringend ausgebaut.
- Selbsthilfeangebote im Bereich häusliche Gewalt werden gefördert.
- Der dritte Landesaktionsplan zur Bekämpfung häuslicher Gewalt wird umgesetzt und evaluiert.
- Frauennotrufe, Beratungs- und Interventionsstellen werden erhalten und bei Bedarf ausgebaut.
- Die Förderung von Frauenhäusern wird ausgebaut und ein flächendeckend erreichbares Angebot bereitgehalten.
- Der Ausbau von Schutzplätzen soll mit Förderung des sozialen Wohnungsbaus oder Wohnungskontingenten für gewaltbetroffene Frauen einhergehen.
- Eine flächendeckende medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung einschließlich der Frauennotrufe wird finanziert.
- Gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum und geschlechtsspezifische Gewalt im Internet wird verstärkt vorgegangen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht