Arztpraxen und Gesundheitsanbieter
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD 10312
Mehr Geld 6
- Auf Bundesebene wird eine Reform und bessere Finanzierung von Pflege und Gesundheitsdienstleistungen angestrebt.
- Der neue Ausbildungsfonds soll für Anreize zur verstärkten Ausbildung in Arztpraxen genutzt werden.
- Die Arbeit des Medizinischen Behandlungszentrums für Erwachsene mit Behinderungen wird von der Gesundheit Nord vorbehaltlos unterstützt und gut ausgestattet.
- Bewährte psychiatrische Modellprojekte wie das Nachtcafé und der Sprachmittlerpool werden in eine Regelfinanzierung überführt.
- Die Finanzierung der Psychiatriereform wird durch ein ausreichendes Psychiatriebudget sichergestellt.
- Drogenkonsumräume werden bedarfsentsprechend ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Integrierte Gesundheitscampus als Netzwerk von Gesundheitsforschung, -versorgung, -berufen und -wirtschaft wird weiter vorangetrieben.
- Der ruhende Verkehr wird in allen Stadtteilen verstärkt kontrolliert.
- In den Stadtteilen werden die bislang nebeneinander arbeitenden Versorgungssektoren vernetzt.
- Innovationspartnerschaften von Wissenschaft, Industrie und Gesundheitsdienstleistern sowie der Transfer in Schlüsseltechnologien wie KI und Telemedizin werden forciert.
- Die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und die Ansiedlung von Medizingeräteherstellern und Gesundheitsdienstleistern werden gefördert.
- Kommunale und gemeinnützige Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Bremen und Bremerhaven werden gestärkt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 9
- Gesundheitskioske sollen Aufklärungsarbeit zu Krebsvorsorge, Ernährung und Sportangeboten übernehmen.
- Zur Kontrolle werden Transparenzregister eingeführt.
- Die Fragmentierung des psychiatrischen Hilfesystems wird durch verbindliche Vereinbarungen gemeindepsychiatrischer Verbünde überwunden.
- Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie werden möglichst vermieden und begrenzt.
- Für jede Person mit psychiatrischem Hilfebedarf wird der individuelle Hilfebedarf ermittelt.
- Durch Vernetzung ambulanter psychiatrischer Anbieter mit der GeNo wird die Ambulantisierung vorangetrieben und die räumlichen Voraussetzungen werden geschaffen.
- Die Gesundheitsämter intensivieren Hygienebegehungen in Arztpraxen, Pflegeheimen und Krankenhäusern.
- Auf Bundesebene wird eine starke Einschränkung der Gewinnorientierung in allen Versorgungsbereichen des Gesundheitswesens angestrebt.
- Krankenhäuser, Pflegeheime und Reha-Einrichtungen sollen eigene Klimapläne und Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs vorsehen.
CDU 259
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Digitalisierung im Gesundheitssektor wird aktiv gefördert.
- Anwendungen künstlicher Intelligenz im Gesundheitssektor werden unterstützt.
- Das Gesundheitspflegezentrum am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide wird realisiert.
- Für Praxen und Gesundheitsberufe wird dort Raum geschaffen, wo er gebraucht wird.
- Einrichtungen, die sich sexueller Gesundheit widmen, werden besser miteinander verzahnt.
- Niedergelassene und klinische Fächer, der öffentliche Gesundheitsdienst und Nichtregierungsorganisationen werden besser verzahnt.
Ohne klare Richtung 5
- Im ambulanten und im stationären Bereich sind Innovationsschübe erforderlich.
- Der Gesundheitssektor wird weiterentwickelt.
- Die Schnittstelle zwischen fachärztlicher ambulanter Versorgung und der stationären Grund- und Regelversorgung steht im Blickpunkt.
- Ambulante und stationäre Sektoren werden gemeinsam entwickelt.
- Alle Leistungsträger aus Medizin, Pflege und Gesundheitswirtschaft wirken mit und entwickeln sich weiter.
Grüne 125
Mehr Geld 3
- Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sollen mit ausreichend Einsatzkräften in der Nähe und einsatzbereit sein.
- Notwendige Rettungs- und Notfalltransportwagen werden neu angeschafft.
- Das Medizinische Zentrum für Menschen mit schweren geistigen und Mehrfachbehinderungen wird als Kompetenzzentrum angemessen und ausreichend ausgestattet.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Linke 524
Mehr Geld 3
- Der Verein zur medizinischen Versorgung Obdachloser und die regionale medizinische Versorgung obdachloser Menschen werden finanziell unterstützt.
- Praxen erhalten für medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche eine angemessene Vergütung.
- Ein Investitionsförderprogramm unterstützt die Ausstattung von OP-Sälen in gynäkologischen Praxen.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 5
- Gesundheitszentren werden zu präventiv wirkenden Gesundheits- und Sorgezentren weiterentwickelt, die Sorgeverantwortung und soziale Belange berücksichtigen.
- Die Gesundheits- und Sorgezentren unterstützen Care-Arbeit und deren faire und gleichberechtigte Verteilung.
- Gesundheits- und Sorgezentren werden an den jeweiligen Stadtteil angepasst und stärken vorhandene Angebote.
- Gesundheits- und Sorgezentren werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
- Das Land Bremen setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dem Betrieb von Praxen durch Privatinvestoren die Rechtsgrundlage zu entziehen.
FDP 11
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 6410
Mehr Geld 5
- Kreißsäle, Geburtsstationen und außerklinische Geburtsmöglichkeiten werden personell und strukturell gestärkt.
- Steuerfinanzierte kommunale Medizinische Versorgungszentren sollen allen Menschen Zugang zu guter medizinischer Versorgung ermöglichen.
- Unterstützungsprogramme für die ambulante Gesundheitsversorgung in den Quartieren, etwa „Schnupperpraxen“ oder günstige Praxisräume, werden geprüft.
- Die Mittel der Humanitären Sprechstunde des Gesundheitsamtes werden zur Finanzierung der Versorgung von Nichtversicherten durch den MVP e.V. übertragen.
- Auf Bundesebene wird eine auskömmliche Finanzierung der Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit Behinderungen angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Neben dem Einzelhandel werden in der Innenstadt Nutzungen wie Wohnen, Kultur, Tourismus, Gesundheit und Wissenschaft gestärkt.
- Die Voraussetzungen für eine Verlagerung der angegliederten ambulanten Praxen werden geschaffen.
- Es wird geprüft, wie medizinische Praxen und Einrichtungen beim Aufbau von Queerkompetenz unterstützt werden können.
- Das Modellprojekt des MVP e.V. zur medizinischen Versorgung von Nichtversicherten wird verstetigt.
- Krankenhäuser, Pflegeheime und Rehaeinrichtungen werden bei eigenen Klimaschutz- und Klimaanpassungsplänen und der Senkung des Ressourcenverbrauchs unterstützt.
Bleibt wie bisher 3
- Die im Aufbau befindliche Gewaltschutzambulanz wird finanziell abgesichert.
- Die Finanzierung des Vereins zur medizinischen Versorgung Obdachloser im Lande Bremen wird abgesichert.
- Ein breites, wohnortnah vernetztes Angebot sozialer Infrastruktur aus Gesundheitszentren, Stadtteilzentren, Beratungsstellen, Begegnungsstätten, Bürgerhäusern und Mobilitätsdiensten wird sichergestellt.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 6
- Auf Bundesebene wird eine zahlenmäßige Begrenzung renditeorientierter Medizinischer Versorgungszentren angestrebt.
- Zur Kontrolle renditeorientierter Medizinischer Versorgungszentren werden Transparenzregister für erforderlich gehalten.
- Bremer Arztpraxen sollen sich selbst verpflichten, ihre Praxen barrierefrei zu gestalten.
- Arztpraxen sollen öffentlich transparent machen, wie barrierefrei sie sind.
- Wirksame Kooperationen zwischen dem MZEB und dem niedergelassenen Versorgungssystem werden etabliert.
- Bei Polizeieinsätzen mit Menschen in psychischen Krisen wird möglichst immer der Sozialpsychiatrische Krisendienst begleitend hinzugezogen.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 33
Mehr Geld 3
- Projekte an der Schnittstelle zwischen ambulanter ärztlicher Versorgung, Beratungs- und Präventionsangeboten und dem öffentlichen Gesundheitsdienst werden gefördert.
- Häuser der Familien, Frühförderung sowie Hebammen- und Gesundheitszentren sollen verlässlich finanziert werden.
- Die Bremerhavener Gewaltschutzambulanz soll um eine Gerichtsmedizinerin oder einen Gerichtsmediziner erweitert werden.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 3
- Gesundheitsfachkräfte im Quartier, Hebammenzentren und Regionale Fachkräfte für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen werden stärker miteinander verzahnt.
- Kommunale medizinische Versorgungszentren bündeln neben ärztlichen Angeboten weitere Quartiersangebote als Gesundheitszentren im Stadtteil.
- Investorengeführte Praxen werden bundesweit verboten.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht