Arztpraxen und Gesundheitsanbieter
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD NW0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU NW 113
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 1
SPD NW 547
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Konkrete Projekte in den Regionen zur Stärkung der Kompetenzen in Gesundheitsversorgung, -technik und -forschung werden unterstützt.
- Die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung werden aufgelöst.
- Bestehende gemeindepsychiatrische Verbünde werden gestärkt.
- Der landesweite Aufbau gemeindepsychiatrischer Verbünde wird unterstützt.
- Die Bereichsausnahme bei der Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen für kommunale Rettungsdienste und anerkannte Hilfsorganisationen wird rechtssicher anwendbar gemacht.
- Zur Bewältigung traumatischer Erlebnisse wird ein Traumazentrum in Kooperation mit ärztlichen und psychotherapeutischen Anbietern eingerichtet.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 4
- Der ambulante und der stationäre Sektor werden neu geordnet.
- Medizinische Versorgungszentren und integrierte sektorenübergreifende Gesundheitszentren werden besonders in den Blick genommen.
- Die Gesundheits-Kioske sollen vertrauensvolle und akzeptierte Anlaufpunkte im Stadtteil werden.
- Öffentliche, inhabergeführte Apotheken sollen die flächendeckende barrierefreie Arzneimittelversorgung sichern können.
Mehr Pflichten 5
- Ambulante Versorgungsangebote und bestehende Krankenhäuser sollen enger zusammenarbeiten.
- Neue Praxen müssen barrierefrei sein.
- Gesundheits-Kioske sollen Aufklärung zu Krebsvorsorge, Ernährung und Sportangeboten leisten.
- Bei psychischer Erkrankung soll eine Versorgungsverpflichtung vor einer stationären Aufnahme gelten.
- Gynäkologische Praxen erhalten überall einen barrierefreien Zugang.
Grüne NW 122
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 2
FDP NW 28
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Die Gründung von Zweigpraxen und ausgelagerten Praxisräumen in unterversorgten Regionen wird flexibilisiert und entbürokratisiert.
- Gemeinsam mit den Körperschaften werden die Rahmenbedingungen für innovative Versorgungsangebote und ortsnahe Kooperationsformen verbessert.
- Robotische Assistenzsysteme werden im Gesundheitswesen genutzt.
- Die gesamte Versorgungsstruktur von Arztpraxen bis zu Rehabilitation und Pflege wird digital vernetzt.
- Ein landesweites webbasiertes Onlinemeldesystem zeigt in Echtzeit freie Versorgungskapazitäten der Krankenhäuser an.
- Ambulante Notpraxen werden zur Entlastung an die Notaufnahmen der Krankenhäuser angebunden.
- Der Ausbau von Rehabilitationsstandorten zu Kompetenzzentren für Gesundheit und Prävention wird unterstützt.
- Rehabilitationseinrichtungen können an der Ausbildung aller Gesundheitsfachberufe beteiligt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Linke NW 68
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Ein öffentlich gefördertes Fachkräfte-Programm (AGnES) soll Arztpraxen durch Übernahme nichtärztlicher Tätigkeiten entlasten.
- Apotheken können niedrigschwellige Gesundheitsberatung und Prävention übernehmen.
- Die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen soll verbessert werden.
- Hausarztpraxen sollen unterstützt werden.
- Wasserstoff wird in netzunabhängigen Bereichen wie Rettungsdienst und Katastrophenschutz eingesetzt.
- Umbaumaßnahmen für Barrierefreiheit in Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen werden gefördert.
Weniger Geld 2
Mehr Pflichten 6
- Das Gesundheitswesen soll am Gemeinwohl orientiert sein und keine Profite erzielen.
- Die Landesregierung soll sich für eine Bundesratsinitiative zum Verbot von Profiten im Gesundheitswesen einsetzen.
- In der Kinder- und Jugendpsychiatrie soll der Grundsatz ambulant vor teilstationär vor stationär gelten.
- Psychosoziale Versorgung folgt dem Prinzip ambulant vor teilstationär vor stationär.
- Eine landesrechtliche Richtlinie schreibt eine berufsübergreifende, koordinierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit komplexem Hilfebedarf vor, mit Anlaufstellen vor Ort und landesweit koordiniertem Kostenträgermanagement.
- Der barrierefreie Umbau von Arztpraxen wird verbindlich festgelegt.
Koalitionsvertrag 263
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Die Rücknahme von Medikamenten in Apotheken wird ermöglicht.
- Eine Landesagentur für regionale Gesundheitsversorgung berät und unterstützt die Akteure vor Ort.
- Interdisziplinäre Kompetenzzentren und Ambulanzen für Langzeitfolgen von COVID-19 und ME/CFS, insbesondere für Kinder und Jugendliche, werden gefördert.
Ohne klare Richtung 6
- Der Rettungsdienst wird weiterentwickelt und seine Zusammenarbeit mit der Notfallversorgung gestärkt.
- Für einen vorbeugenden Rettungsdienst wird eine Regelung geschaffen.
- In den Gesundheitsregionen werden gemeinwohlorientierte multiprofessionelle Gesundheitszentren als Modellprojekte gefördert.
- Multiprofessionelle Gesundheitszentren werden in kommunaler, genossenschaftlicher oder freiberuflicher Trägerschaft gefördert.
- Der Ausbau der Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit Behinderung wird vorangetrieben.
- Die Arbeit der Kriseninterventionsteams wird konsequent vorangetrieben.
Grüne NW, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 255
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Beim Bund wird darauf hingewirkt, dass alle Leistungen des Rettungsdienstes als Gesundheitsleistungen über die Krankenkassen abgerechnet werden können.
- Multiprofessionelle Primärversorgungszentren werden gefördert.
- Regionale Gesundheitsnetzwerke werden ausgebaut.
- Digitale Modellprojekte und telemedizinische Netzwerke im Gesundheitswesen werden gefördert.
- Gesundheitseinrichtungen werden mit Hitzeschutzkonzepten, Hitzewarnketten, klimaresilienten Gebäuden und Notfallplänen auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Krankenhausstandorte werden gemeinsam mit der ambulanten Versorgung weiterentwickelt.
- Ambulante Versorgung, Rettungsdienst und Krankenhäuser werden stärker zusammen gedacht.
- Für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen wird eine KI-Strategie entwickelt, die Forschung, Versorgung und Gesundheitswirtschaft zusammenbringt.
- Es sollen regionale Netzwerke zwischen Polizei, psychiatrischer Versorgung, Medizin und psychosozialen Hilfen entstehen.
Mehr Pflichten 2
- Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitssystem arbeiten bei Online- und Gaming-Sucht zielgruppengerecht zusammen und beziehen Betroffene und Angehörige ein.
- Jede Bürgerin und jeder Bürger soll eine Hausarztpraxis oder ein Primärversorgungszentrum haben, das die gesundheitliche Begleitung über alle Lebensphasen übernimmt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht