Arztpraxen und Gesundheitsanbieter
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Schleswig-Holstein
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 16
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Hindernisse bei kooperativen Praxisformen beseitigen, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.
- Regionale Gesundheitszentren fördern, um in unterversorgten Gebieten Notfall-, Akut-, stationäre und ambulante Versorgung zu bündeln.
- Prüfen, ob gemeinsam mit den ärztlichen Interessenvertretungen eine Matching-Plattform für Ärztinnen, Ärzte und Praxen erstellt werden kann.
Weniger Pflichten 2
Weniger Geld 1
Grüne 136
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Einrichtung kommunaler Gesundheitszentren unterstützen, in denen alle Gesundheitsberufe auf Augenhöhe zusammenarbeiten.
- Die Institutionen aus Pflege und Gesundheit sowie Patient*inneninteressen in die Gesundheitsplanung einbinden.
- Eine bessere digitale Infrastruktur und technische Assistenzsysteme in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen schaffen, um Dokumentationsaufwand zu senken.
- Versorgungseinrichtungen und Anbieter*innen im Gesundheitswesen mit einem Gütesiegel für Diversity-Kompetenzen zertifizieren.
- Den Aufbau eines Kompetenz- und Versorgungsnetzwerks unterstützen.
- Medizinische Versorgungszentren mit angestellten Ärzt*innen und Gemeindepfleger*innen aufbauen.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 1
SPD 124
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Regional differenzierte Organisationsformen wie Gesundheitszentren oder Ärztegenossenschaften unterstützen.
- Die Gründung und Ansiedlung von Hebammenpraxen, hebammengeleiteten Ambulanzen und freiberuflichen Hebammen unterstützen.
- Die Bevölkerung vor Ort und alle relevanten Akteure des Gesundheitswesens an den Gesundheits- und Pflegekonferenzen beteiligen.
Ohne klare Richtung 2
FDP 49
Mehr Geld 3
- Das Land soll sich auf Bundesebene für die vergütungsrechtliche Absicherung kommunaler Gesundheitszentren einsetzen.
- Den Versorgungssicherungsfonds neu auflegen, um Projekte für Digitalisierung, Vernetzung, Mobilität und Versorgung vor Ort zu ermöglichen.
- Zusätzliche Steuereinnahmen aus der Cannabisfreigabe vorrangig für Prävention, Suchtbehandlung und Beratung einsetzen.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Einzelpraxis auf dem Land um Gemeinschaftspraxen, Zweigpraxen und kommunale Gesundheitszentren ergänzen.
- Kommunale Gesundheitszentren nach dem Büsumer Modell häufiger zur Versorgungssicherung im ländlichen Raum einsetzen.
- Kommunen sollen die Gründung solcher Gesundheitszentren administrativ unterstützen und geeignete Liegenschaften bereitstellen.
- Delegationsmodelle konsequenter mit telemedizinischen Anwendungen verbinden.
- Die Vernetzung der ambulanten Palliativversorgung mit den Hospizen verbessern.
- Portal- und Anlaufpraxen an Krankenhäusern rund um die Uhr ermöglichen.
Mehr Pflichten 4
- Ärztenetze für die fachübergreifende Vernetzung mit Pflege, ambulanter Palliativversorgung und Hebammen öffnen.
- Im Rettungsdienst ergänzende Versorgungsmodelle und telemedizinische Instrumente wie den Tele-Notarzt einsetzen, um die Zeit bis zur Erstversorgung kurz zu halten.
- Landeseinheitliche Qualitätsindikatoren für den Rettungsdienst gemeinsam mit den Trägern festlegen und umsetzen.
- Einheitliche Standards für die Rettungsleitstellen festlegen.
SSW 44
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Die Abrechnungspauschalen in der Geburtshilfe ändern.
- Die Cluster-Politik gezielt auf die Stärkepositionen erneuerbare Energien, Wasserstoff, Ernährungswirtschaft, Tourismus und Erlebniswirtschaft, Maritime Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Logistik ausrichten.
- Die Rechte und Pflichten von Schwangeren, Ärzt:innen und medizinischen Einrichtungen gesetzlich festlegen.
Mehr Pflichten 4
- Verbindliche Qualitäts- und Betreuungsstandards in der Geburtshilfe gesetzlich festlegen.
- Arztpraxen und andere Einrichtungen im Gesundheitsbereich konsequent barrierefrei gestalten.
- Die Barrierefreiheit im Gesundheitsbereich notfalls mit staatlicher Unterstützung und mit Sanktionen gegen weiter verweigernde Betreiber durchsetzen.
- Barrierefreiheit zur Voraussetzung für die Zulassung von Arztpraxen machen.
AfD 212
Mehr Rechte oder Angebote 1
Linke 214
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 1
FW 21
Mehr Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 35
Mehr Geld 3
- Reservekapazitäten, Schutzausrüstung, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel und Personal für Notfälle sollen in Krankenhäusern und Praxen verfügbar und einschließlich Folgekosten finanziert sein.
- Über den Versorgungssicherungsfonds werden weiter innovative Modellprojekte zur Gesundheitsversorgung gefördert.
- Beratungs- und Behandlungsangebote für Suchtbetroffene werden ausgebaut, finanziell gestärkt und auf Medien-, Online- und Computerspielsucht ausgeweitet.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 1
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 787
Mehr Geld 4
- Förderprogramme unterstützen die Nachrüstung bestehender Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen mit erneuerbar betriebenen Klimaanlagen.
- Der Versorgungssicherungsfonds des Landes unterstützt wieder gezielt Projekte zur Behebung von Schnittstellenproblemen in der Versorgung.
- Behandlungen, die wegen einer Behinderung mehr Zeit und Ressourcen erfordern, sollen bundesweit angemessen vergütet werden.
- Bei einem Offshore-Ausbau in entfernteren Seegebieten sollen Rettungskette und deren Finanzierung gesichert sein.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Bis dahin wird eine Trägervielfalt in der Gesundheitsversorgung garantiert.
- Eine flächendeckende Apothekeninfrastruktur wird erhalten.
- Das Kompetenzzentrum für Demenz in Norderstedt wird weiter unterstützt.
- Mobile palliative Versorgungsstrukturen werden besonders in ländlichen Regionen und unterversorgten Quartieren weiter gefördert.
Ohne klare Richtung 4
- Die Gesundheitsversorgung soll perspektivisch in öffentliche Hand überführt werden.
- Medizinische Versorgungszentren werden gemeinsam mit Kommunen und Kassenärztlicher Vereinigung dort gefördert, wo die Versorgung sonst nicht gesichert ist.
- Außerklinische Angebote wie Geburtshäuser in der Nähe von Geburtskliniken werden unterstützt.
- Gesundheitseinrichtungen, die Schleswig-Holstein als Ort der Rehabilitation oder Prävention nutzen, werden gestärkt.
Mehr Pflichten 7
- Neubauten von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen werden vollständig klimatisiert.
- Psychiatrische Einrichtungen, sozialpsychiatrische Dienste und ambulante Angebote arbeiten in der Krisenversorgung eng zusammen.
- Sozialpsychiatrische Verbünde werden landesweit ermöglicht, damit Kliniken, Dienste und Kommunen verbindlich zusammenarbeiten.
- KIM-Mail, elektronische Patientenakte und weitere digitale Anwendungen werden in Krankenhäusern, Praxen und Versorgungszentren verlässlich genutzt.
- Mobile palliative Strukturen sollen eng mit Hausarztpraxen und der Kassenärztlichen Vereinigung verzahnt werden.
- Die Zusammenarbeit zwischen Unterkünften, Beratungsstellen, medizinischer Versorgung und Bildungseinrichtungen wird verbindlicher gestaltet.
- Aufklärungsangebote zu leistungssteigernden Substanzen werden gemeinsam mit Sportvereinen, Fitnessstudios, Schulen und Gesundheitsakteuren ausgebaut.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht