Arztpraxen und Gesundheitsanbieter
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Baden-Württemberg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Grüne 3113
Mehr Geld 5
- Zusätzliche, langfristig gesicherte Stellen in der Schulpsychologie werden geschaffen.
- Zusätzliche Lehrpraxen auf dem Land werden gefördert.
- Ein kommunaler Ärztefonds unterstützt Praxisniederlassungen in unterversorgten Regionen.
- Die Integrierten Leitstellen werden strukturell und personell zukunftsfähig aufgestellt.
- First-Responder-Systeme werden finanziell gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Genossenschaftliche Unternehmen, insbesondere in Handwerk, Land- und Lebensmittelwirtschaft, Pflege und Gesundheitsversorgung, werden unterstützt.
- Primärversorgungszentren sollen fester Bestandteil der Regelversorgung werden.
- Kommunale und genossenschaftliche Medizinische Versorgungszentren werden unterstützt.
- Das Rettungswesen wird gestärkt.
- Der Sanierungs- und Neubaustau bei Rettungswachen und Sonderrettungswachen wird abgebaut.
- Für die Leitstellen werden neue Wege zur Gewinnung von Fachpersonal eröffnet.
- Das Konzept der Gemeinde-Notfallsanitäter wird genutzt, um die Notfallrettung zu entlasten.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
CDU 137
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Hilfsorganisationen werden bei der Gewinnung neuer Einsatzkräfte unterstützt, etwa durch Nachwuchskampagnen und attraktive Rahmenbedingungen.
- Multiprofessionelle Praxismodelle werden etabliert, an denen auch Kommunen beteiligt werden können.
- Anschlussfähige IT-Strukturen verbessern die Kommunikation zwischen Krankenhäusern, ambulanter Versorgung und Rettungsdienst.
- Moderne Leitstellen, ein zentrales Bettenregister und eine digitale Kommunikationsplattform zwischen Rettungsdiensten und Kliniken ermöglichen eine effiziente Koordination von Einsätzen und Patientenströmen.
- Die Möglichkeiten des Datenaustausches zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen werden ausgebaut.
- In Krisenplanungen werden die Mehrfachbelastungen des medizinischen Personals und der Versorgungsstrukturen berücksichtigt.
Ohne klare Richtung 3
AfD 14
Bleibt wie bisher 4
- Die freiberuflich geführte Inhaberpraxis im Rahmen der ärztlichen Selbstverwaltung bleibt das Rückgrat der ambulanten Versorgung.
- Der Erhalt der Rehabilitationskliniken sowie der Kur- und Bäderlandschaft in Baden-Württemberg hat besondere Bedeutung.
- Ein Netz inhabergeführter Apotheken wird gesichert, um die flächendeckende Arzneimittelversorgung besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen zu gewährleisten.
- Der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten bleibt in kontrollierter Form erhalten, um ältere und mobilitätseingeschränkte Bürger zu versorgen.
SPD 247
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Alle im Jahr 2025 bedrohten Notfallpraxen sollen erhalten oder wiedereröffnet werden.
- Eine Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung wird gegründet.
- Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen und Primärversorgungszentren werden als Angebote einer flächendeckenden Versorgung unterstützt.
- Der von den Rettungsdienstorganisationen errechnete Bedarf wird mit Unterstützung des Landes bewältigt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 3
Linke 4211
Mehr Geld 11
- Fachärztliche Praxen werden erhalten und von Land und Kommunen gefördert.
- Das Gesundheitswesen wird vorrangig für den Normalfall ausgestattet statt nur für den Ernstfall vorbereitet.
- Gestiegene Tariflöhne im Gesundheitswesen werden refinanziert.
- Das Gesundheits- und Pflegesystem wird nach dem Selbstkostendeckungsprinzip ausfinanziert.
- Frauengesundheitszentren werden finanziell besser abgesichert.
- Psychosoziale Beratung von Transpersonen, geschlechtsangleichende Leistungen und Gesundheitszentren etwa der AIDS-Hilfe werden gestärkt und ausreichend finanziert.
- Die Gründung von Geburtshäusern wird finanziell unterstützt.
- Frauengesundheitszentren werden dauerhaft finanziell besser abgesichert.
- Beratung, Begleitung, geschlechtsangleichende Leistungen und Gesundheitszentren für queere Menschen werden verstärkt und ausreichend finanziert.
- Sanitätsdienste, Streetwork, psychosoziale Notdienste und Konflikthilfeteams werden ausgebaut und besser ausgestattet.
- Ein Maßnahmenpaket für Sicherheit investiert in gesundheitliche und soziale Arbeit, Jugend- und Präventionsarbeit sowie Hilfen gegen Drogenabhängigkeit.
Bleibt wie bisher 2
Mehr Pflichten 4
- Psychische Erkrankungen werden ohne Gewalt und Zwang behandelt.
- Medizinische Versorgungszentren in Konzernbesitz werden abgelehnt.
- Die Fahrzeugausstattung im Rettungsdienst wird standardisiert.
- Im Rettungsdienst gelten realistische Ausrückzeiten und eine flächendeckende Versorgung, besonders im ländlichen Raum.
FDP 2412
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Rettungswachen sollen modernisiert werden.
- Das Rettungswesen soll mit digitaler Alarmierung, klaren Einsatzplänen, GPS-gestützter Koordination und Ersthelfer-Apps modernisiert werden.
- Praxisgründungen werden durch Entbürokratisierung und einfachere Zulassungsverfahren erleichtert.
- Projekte zur Vernetzung des Gesundheitswesens wie Primärversorgungszentren und Gesundheitsnetzwerke werden gefördert.
- Pilotprojekte wie das hausärztliche Primärversorgungskonzept HÄPPI werden in die Regelversorgung überführt.
- Inhabergeführte Apotheken vor Ort sollen durch faire Wettbewerbsbedingungen, angemessene Finanzierung und Entbürokratisierung ihren flächendeckenden Versorgungsauftrag weiter erfüllen können.
- Apotheken soll die Erstattung von Arzneimitteln nicht wegen Formfehlern verwehrt werden.
- Baden-Württemberg wird als Standort für Rehabilitation gestärkt.
- Das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit komplexen Behinderungen wird ausgebaut, um den Übergang von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin zu gestalten.
- Es werden Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt in Arztpraxen, Kliniken und gegen Hilfsorganisationen entwickelt.
Weniger Pflichten 4
- Praxisgründungen werden durch Entbürokratisierung und einfachere Zulassungsverfahren erleichtert.
- Praxisbegehungen in Arzt- und Zahnarztpraxen finden nur noch anlassbezogen statt.
- Inhabergeführte Apotheken vor Ort sollen durch faire Wettbewerbsbedingungen, angemessene Finanzierung und Entbürokratisierung ihren flächendeckenden Versorgungsauftrag weiter erfüllen können.
- Für Apotheken braucht es mit Blick auf Medikamentenengpässe flexiblere Regelungen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Die Rahmenbedingungen für freiberufliche Ärzte und Gesundheitsdienstleister werden so gestaltet, dass eine flächendeckende hochwertige Versorgung aller Regionen gewährleistet ist.
- Das Rettungsdienstgesetz einschließlich der Luftrettung wird weiterentwickelt.
- Das Rettungsdienstgesetz des Landes einschließlich der Luftrettung wird weiterentwickelt.
FW 21
Mehr Rechte oder Angebote 1
BSW 235
Mehr Geld 4
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 295
Mehr Geld 3
- Der Abbau des Investitionsstaus im Rettungsdienst sowie bei Berg- und Wasserrettung wird fortgesetzt.
- Die Förderung genossenschaftlich organisierter und gemeinwohlorientierter Medizinischer Versorgungszentren soll ermöglicht werden.
- Für Apotheken werden eine angemessene Vergütung und eine moderne Rahmenordnung angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 8
- Das Rettungswesen soll gestärkt werden.
- Bei Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst werden Unterbringung und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte mitberücksichtigt.
- Die digitalen Schnittstellen im Rettungsdienst sollen verbessert und die IT standardisiert werden.
- Die Daten von Rettungsdienst und Krankenhäusern sollen verknüpft werden.
- Ein digitaler Versorgungsnachweis soll eingeführt werden.
- Die Apotheke vor Ort wird als Bestandteil der Gesundheitsversorgung gestärkt.
- Die Rehabilitationseinrichtungen werden unterstützt.
- Kommunikation und Koordination zwischen Rettungsdienst, Notaufnahmen und weiteren Akteuren werden optimiert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht