Arztpraxen und Gesundheitsanbieter
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke BE 9820
Mehr Geld 9
- Die Berliner Infrastruktur gegen HIV/AIDS wird verlässlich finanziert.
- Zwei Versorgungszentren für obdach- und wohnungslose Menschen mit geschultem medizinischem und sozialem Personal werden finanziert.
- Die Förderung gemeinnütziger multiprofessioneller Gesundheitszentren wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Ein Sonderfonds aus dem Landeshaushalt finanziert den Anschub landeseigener und kommunaler MVZ.
- Gemeinnützige MVZ-Träger erhalten eine gemeinsame Anschubfinanzierung von Land und Kassenärztlicher Vereinigung.
- Ausreichend barrierefreie und bezahlbare Praxisräume werden bereitgestellt.
- Die sozialpsychiatrischen Dienste werden besser ausgestattet und vernetzt.
- Berlin soll einen sozialräumlich differenzierten Hitzeschutzplan mit verbindlichen Maßnahmen, einheitlichen Vorgaben für die Bezirke und auskömmlicher Finanzierung erhalten.
- Die Psychosozialen Zentren für Geflüchtete werden gestärkt und perspektivisch regelfinanziert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Notwendige Funktionen des Kraftverkehrs wie Ver- und Entsorgung, Rettung, Lieferungen, Busse und Taxen werden gestärkt und erhalten den dafür nötigen Straßenraum.
- Bezirke, Krankenhausträger und Kassenärztliche Vereinigung werden zusammengebracht, um kommunale, landeseigene und gemeinnützige MVZ der Grundversorgung schneller einzurichten.
- Ausreichend barrierefreie und bezahlbare Praxisräume werden bereitgestellt.
- Leer stehende oder sanierungsbedürftige landeseigene Immobilien mit Praxisräumen werden prioritär ertüchtigt.
- Praxisraumbörsen werden unterstützt.
- Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitszentren werden energetisch saniert und klimaneutral umgebaut.
- Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter werden besser miteinander vernetzt.
Weniger Pflichten 5
- Zur Entlastung des Rettungsdienstes wird Gewaltprävention betrieben.
- An Schulen werden Erste-Hilfe-Schulungen angeboten.
- Die Bevölkerung wird zur Entlastung des Rettungsdienstes sensibilisiert.
- Berliner Gesundheitseinrichtungen beteiligen sich nicht an Übungen für den Kriegsfall.
- Der Rettungsdienst wird von nicht notwendigen Aufgaben entlastet und effizient aufgestellt.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 6
- Die Umwidmung leer stehender Gewerbeflächen für Praxisräume wird geprüft.
- Ein Gewerbemietendeckel für Einrichtungen der Primärversorgung wird geprüft.
- Apotheken werden stärker in Versorgungsstrukturen eingebunden.
- Auf Bundesebene werden die Vergütungsstrukturen der Apotheken angepasst.
- Schwerpunktpraxen werden ausgebaut.
- Die Gewaltschutzambulanz wird ausgebaut.
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 9
- Fallpauschalen, Profitorientierung und Gewinnentnahme im Gesundheitswesen werden abgelehnt.
- Praxisräume werden barrierefrei gestaltet.
- Auf Bundesebene werden von Investoren betriebene medizinische Versorgungszentren verboten.
- Das Berliner Heilberufekammergesetz, das nicht-ärztliche Leitung ausschließt, wird durchgesetzt.
- In Krankenhäusern und Praxen werden verpflichtende Sensibilisierungen gegen Misogynie eingeführt.
- Die telefonische Erreichbarkeit von Arztpraxen wird verbindlich geregelt.
- Aufsuchende Sozialarbeit im Kiez soll unter Einbindung von Familienzentren, Arztpraxen, Gemeinschaftsunterkünften und Stadtteilmüttern gestärkt werden, um Hürden beim Kitazugang zu senken.
- Multiprofessionelle Interventionsteams außerhalb der Polizei werden aufgebaut und an die Notrufzentralen angebunden.
- Die Interventionsteams arbeiten eng mit den sozialpsychiatrischen Diensten der Bezirke zusammen und greifen frühzeitig ein.
CDU BE 2511
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Für den privatrechtlich organisierten Krankentransport wird eine gemeinsame Leitstelle geschaffen.
- Landeseigene Immobilien werden gezielt genutzt, um zusätzliche Praxis-, Forschungs- und Produktionsflächen bereitzustellen.
- Es werden Investitionsanreize geschaffen, um zusätzliche Praxis-, Forschungs- und Produktionsflächen bereitzustellen.
- Kollaborationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung werden gezielt gefördert.
- Kooperationen mit Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, der Biomedizin, der Pharmaindustrie und der Medizintechnik werden gefördert.
- In Neubauvorhaben der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen geeignete Räume für Arztpraxen in den Planungen berücksichtigt werden.
- Portalpraxen an Kliniken werden ausgebaut, damit Menschen in Notfällen schneller die richtige Anlaufstelle finden.
- Notdienste werden digital miteinander vernetzt.
- Innovative digitale Lösungen werden gefördert, um die Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen zu verbessern, Abläufe zu vereinfachen und den Zugang zu Leistungen zu erleichtern.
- Die digitale Vernetzung zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird vorangetrieben, um Behandlungen zu koordinieren und Doppelstrukturen zu vermeiden.
- Apotheken und andere Partner im Gesundheitssystem werden als niedrigschwellige Gesundheitszentren gestärkt, einschließlich Impfungen sowie Blutdruck- und Blutzuckermessungen.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Ohne klare Richtung 3
AfD BE 123
Mehr Geld 3
- Der Zwang, bei Budgetüberschreitung Behandlungen ohne Vergütung zu erbringen, wird beendet.
- Die Vergütung der Apotheken berücksichtigt den Beratungsbedarf und sichert ihre Entwicklung.
- Investitionen fließen vor allem in Infrastruktur, Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung, Sicherheits- und Rettungsdienste und öffentliche Gebäude.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Grüne BE 235
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Einkaufszentren werden zu multifunktionalen Orten mit Raum für Kultur, Bildung, Gesundheit und öffentliche Dienstleistungen weiterentwickelt.
- Alle STIKO-Impfungen sollen niedrigschwellig und wohnortnah zugänglich sein, auch in Apotheken, beim Öffentlichen Gesundheitsdienst und über mobile Angebote.
- Die Präventionsfähigkeiten des Rettungsdienstes werden gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 2
- Verbindliche Kooperationen zwischen Gesundheitswesen, Sozialdiensten, Bildung, Jugendhilfe und Stadtplanung bauen flächendeckend Präventionsketten und sozialräumliche Gesundheitsstrukturen auf.
- In Integrierten Notfallzentren steuern kassenärztliche Notfallpraxis und Krankenhausnotfallversorgung die Versorgung gemeinsam.
SPD BE 24
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
BSW BE 37
Mehr Geld 4
- Hausarztpraxen werden durch multiprofessionelle Teams mit qualifiziertem nichtärztlichem Personal für Hausbesuche und Begleitung chronisch Kranker entlastet.
- Hausarztpraxen erhalten für die ambulante Palliativversorgung bessere Qualifizierung und ausreichende Mittel.
- Es wird in zivile Gesundheitsversorgung und soziale Infrastruktur investiert.
- Berlin braucht mehr Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Neue kommunale oder öffentliche Primärversorgungszentren werden besonders in unterversorgten Bezirken gegründet.
- Landeseigene Primärversorgungszentren entstehen in sozialen Brennpunkten und von Unterversorgung bedrohten Regionen.
- Hausarztpraxen erhalten für die ambulante Palliativversorgung bessere Qualifizierung und ausreichende Mittel.
Weniger Pflichten 1
FDP BE 43
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Koalitionsvertrag 3311
Mehr Geld 5
- Für psychosoziale Zentren wird eine dauerhafte Finanzierung gewährleistet.
- Die Finanzierung von Gewaltschutzambulanz, Kinderschutzambulanzen und Childhood-Haus wird verstetigt und dem steigenden Bedarf angepasst.
- Mit den Bezirken wird eine faire Praxis zur „Nothelfer-Regelung“ für die Versorgung nicht-krankenversicherter Menschen gefunden.
- Die telefonische Beratung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes der KV soll auskömmlich finanziert werden.
- Der Aufbau wohnortnaher, niederschwelliger und interdisziplinärer Anlaufstellen für von Long/Post COVID oder Post-Vac Betroffene wird auch finanziell gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Der Senat pflegt einen regelmäßigen Austausch mit dem Netzwerk aus Beratungs- und Testangeboten, queersensiblen Praxen, Kliniken und Selbsthilfeorganisationen.
- Psychosoziale Zentren werden gestärkt.
- Geprüft wird, Fahrzeugen von Pflegediensten und Krankentransport die Nutzung von Sonderspuren zu erlauben.
- Der Ausbau digitaler Strukturen wie IVENA zur Vernetzung von Rettungsstellen, Rettungswagen, Luftrettung und ambulanten Strukturen wird vorangetrieben.
- Es wird geprüft, ob Rettungsdienste die Befugnis erhalten, Patientinnen und Patienten in niedergelassene Praxen zu bringen.
- Die Etablierung eines Zentrums für Zell- und Gentherapie gemeinsam mit der Berliner Wirtschaft wird unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht