Familien mit Kindern
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bayern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bayern
Ohne Einzug ins Parlament
CSU 65
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
FW 169
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Eltern und Familien sollen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden.
- In den Kommunen soll es bedarfsgerechte Betreuungsangebote für Kinder geben.
- Bezahlbarer Wohnraum für Familien, Studenten, Rentner und Auszubildende soll geschaffen werden.
- Die Erwerbstätigkeit von Frauen wird durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhöht.
- Betreuungsangebote orientieren sich am Bedarf der Eltern.
- Junge Eltern und Alleinerziehende erhalten die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Familien sollen beste Rahmenbedingungen erhalten.
- Die Erziehungsleistung von Eltern und Großeltern soll wertgeschätzt werden.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird tatsächlich verwirklicht.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird verbessert.
- Die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wird verbessert.
AfD 29
Mehr Geld 5
- Eltern können frei von wirtschaftlichen Zwängen zwischen eigener Betreuung und Betreuung durch Kitas oder Tagesmütter wählen.
- Die elterliche Betreuung von Kleinkindern zu Hause wird finanziell gleichwertig zur Fremdbetreuung unterstützt.
- Das bayerische Familiengeld wird erhöht.
- Alle berufstätigen Eltern werden steuerlich entlastet.
- Ein Familiensplitting wird eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Versuchen, die traditionelle Familie zu diskreditieren, wird entgegengetreten.
- Eltern können frei von wirtschaftlichen Zwängen zwischen eigener Betreuung und Betreuung durch Kitas oder Tagesmütter wählen.
- Eltern werden unterstützt, ihre Kinder bis zum vierten Lebensjahr zu Hause zu betreuen.
- Eltern entscheiden frei über die Masernimpfung ihres Kindes.
- Für besonders betroffene Eltern sollen spezielle Hilfeangebote geschaffen werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 426
Mehr Geld 6
- Familien mit kleineren und mittleren Einkommen erhalten einen Sanierungsbonus für klimafitte Eigenheime.
- Die Einkommensgrenzen des bayerischen Familienurlaubsprogramms werden erhöht.
- Familien mit kleinen und mittleren Einkommen werden bei Investitionen in den Gebäudebestand unterstützt.
- Die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene wird unterstützt.
- Regionales, biologisches und gesundes Schulessen wird durch Zuschüsse für alle Familien erschwinglich.
- Betreuungskosten für Kinder und pflegebedürftige Angehörige während Gremiensitzungen werden erstattet.
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie wird hergestellt.
- Die Geburt eines Kindes oder die Krankheit der Eltern darf nicht das Ende einer wissenschaftlichen Karriere bedeuten.
- Die Möglichkeiten für ein Teilzeitstudium und ein Studium mit Familie werden deutlich verbessert.
- Die Einkommensgrenzen des bayerischen Familienurlaubsprogramms werden erhöht.
- Kinder in Armut, mit seltenen Erkrankungen oder Behinderungen und ihre Eltern erhalten zertifizierte, qualitätsgesicherte Versorgung und Beratung.
- Eine landesweite Ombudsstelle der Kinder- und Jugendhilfe wird als unabhängige Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte eingerichtet.
- Es wird auf mehr und bessere Kindertagesstätten gesetzt und die Zahl der Betreuungsplätze ausgebaut.
- Die Öffnungs- und Buchungszeiten von Kitas werden bedarfsgerecht angepasst, etwa für Eltern im Schichtdienst.
- Ein Investitionsprogramm für neue Kita-Plätze wird aufgelegt.
- Die ganze Schulgemeinde und die Ganztagsbildung werden verbindlich an Entscheidungen in Kitas und Schulen beteiligt.
- Eltern werden im Schulforum und beim Ganztag stärker in Entscheidungen einbezogen.
- Eltern entscheiden nach Beratung durch die Schule über die weiterführende Schule ihres Kindes.
- Überlastungssituationen von Kindern, Jugendlichen und Eltern sollen frühzeitig erkannt und unterstützt werden.
- Für alle Kinder in Stadt und Land wird ein gutes, bedarfsgerechtes Betreuungsangebot sichergestellt.
- Mütter und Väter sollen in Unternehmen mehr Akzeptanz und Angebote erhalten.
- Alle Familien mit Kindern, insbesondere Alleinerziehende, werden gefördert.
- Unternehmen sollen mehr Rücksicht auf Mütter und Väter nehmen.
- Für Eltern wird ein schulbasiertes, niederschwelliges, mehrsprachiges und aufsuchendes Beratungsangebot geschaffen.
- Die vollständige Gleichstellung von LSBTIQ*-Personen und Regenbogenfamilien wird vorangetrieben.
- Für queere Jugendliche, Erwachsene und Regenbogenfamilien werden gerade auch auf dem Land niederschwellige Beratungsangebote geschaffen.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird gestärkt.
Ohne klare Richtung 4
SPD 324
Mehr Geld 4
- Bildung ist von der Kita bis zum Master oder Meister kostenfrei.
- Die Bundesförderung für selbstgenutztes Wohneigentum von Familien mit Kindern und niedrigen bis mittleren Einkommen wird durch eine Landesförderung aufgestockt.
- Mit dem 29-Euro-Ticket dürfen Familien und Alleinerziehende ihre Kinder kostenlos mitnehmen.
- Der Kitabesuch soll für alle Kinder gebührenfrei sein.
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Zur Fachkräftegewinnung werden Betreuungsangebote für Kinder ausgebaut.
- Dem Fachkräftemangel wird mit einer Kombination aus Schulreformen, Qualifizierung, höheren Erwerbsquoten, Zuwanderung, Integration und Daseinsvorsorge begegnet.
- Die Lotsenstellen werden für alle sozialen Belange ausgebaut, damit Leistungen besser abgerufen werden.
- In jedem Landkreis gibt es mindestens eine Lotsenstelle, in Städten entsprechend mehr.
- Mit dem 29-Euro-Ticket dürfen Familien und Alleinerziehende ihre Kinder kostenlos mitnehmen.
- Für Familien werden gute Rahmenbedingungen im Arbeitsleben, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und in der Freizeit geschaffen.
- Kinder- und Familienarmut wird schwerpunktmäßig bekämpft.
- Familien sollen selbst über Förderung ihrer Kinder, Lebensgestaltung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie entscheiden können.
- Eine familienfreundliche Arbeitswelt mit guten Arbeitsbedingungen, guten Wiedereinstiegsbedingungen nach der Elternzeit und Aufstiegsmöglichkeiten für Mütter wird geschaffen.
- Die Plätze in Kindertageseinrichtungen, Horten und Ganztagsangeboten werden weiter ausgebaut.
- Ein Landeselternbeirat für Kindertageseinrichtungen wird eingerichtet.
- Kitas werden zu Familienkompetenzzentren weiterentwickelt.
- Familien werden in Notsituationen und besonderen Umständen unterstützt.
- Der Zugang zu Hilfen für Familien soll unkompliziert, unbürokratisch und zeitnah sein.
- Die Frühen Hilfen werden gestärkt.
- Pflegefamilien werden unterstützt.
- Die sozialpädagogische Familienhilfe wird stärker und präventiv eingesetzt.
- Durchgängige Präventionsketten für Familien werden etabliert.
- Beratungsangebote für Familien, insbesondere für Alleinerziehende, werden ausgebaut.
- Finanziell schwächere Familien werden bei der Beschaffung digitaler Endgeräte unterstützt.
- Neu in Bayern angekommene Menschen erhalten einen Anspruch auf Schulbesuch, Ausbildung oder berufsbezogene Schulungen samt begleitender Kinderbetreuung.
Weniger Pflichten 1
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
FDP 25
Mehr Rechte oder Angebote 25
- Für Eltern von Kita-Kindern soll eine Landeselternvertretung eingerichtet werden.
- Die Landeselternvertretung der Kita-Eltern soll ein fest verankertes Anhörungs- und Beteiligungsrecht erhalten.
- Die Landeselternvertretung der Kita-Eltern soll Mitglied in allen einschlägigen Arbeitsgruppen zur Zukunft der frühkindlichen Bildung werden.
- Für Kinder unter fünf Jahren soll es ein freiwilliges flächendeckendes Angebot an Eltern-Kind-Deutschkursen geben.
- Angesichts gestiegener Flüchtlingszahlen und der Zuwanderung von Fachkräften soll es passende Angebote für kleine Kinder und ihre Familien geben.
- Familien sollen Wahlfreiheit bei der Betreuungsform ihrer Kinder haben.
- Familien sollen wählen können, in welche Betreuungseinrichtung sie ihr Kind geben.
- Für jede Schule sollen transparente Qualitätsrankings erstellt werden, um die Schulwahl zu unterstützen.
- Die Qualitätsrankings der Schulen sollen unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt werden.
- Die Qualitätsrankings der Schulen sollen die vielfältigen Dimensionen des Bildungserfolgs abbilden und die Startvoraussetzungen fair berücksichtigen.
- Es gibt einen bayerischen Rechtsanspruch auf ein bedarfsdeckendes und hochwertiges Ganztagsangebot bis zur sechsten Klasse.
- Bayern beschleunigt den Ganztagsausbau, um nicht länger Schlusslicht zu sein.
- Familien haben die Freiheit, eine passende Schule für ihr Kind auszuwählen.
- Die Sprengelpflicht wird gestrichen.
- Ein echter Bildungsgutschein wird eingeführt, bei dem die Trägerschaft der Schule für Eltern keine Rolle spielt.
- An Schulen ist eine Betreuung ab 7:30 Uhr möglich.
- Hochschulen werden gestärkt, Neuberufenen und ihren Familien Informationen zu Wohnen, Kinderbetreuung, Schulen, Einreise, Aufenthalt und Freizeit bereitzustellen und bei der Wohnungssuche zu helfen.
- Die Drogenprävention bei Kindern und Jugendlichen wird unter stärkerer Einbeziehung der Eltern ausgebaut.
- Schulen und Eltern werden beim Girls Day effizient und praxisbezogen unterstützt.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Ehrenamt wird erleichtert, um den Frauenanteil in Hilfsorganisationen zu erhöhen.
- Aufklärungs- und Toleranzprojekte in Schulen und Jugendarbeit sowie Projekte für homo-, bi- und transsexuelle Senioren, Regenbogenfamilien und gegen queerfeindliche Diskriminierung und Gewalt werden geschaffen.
- Ein erweiterter Familienbegriff wird in die Bayerische Verfassung aufgenommen.
- Nichteheliche Partnerschafts- und Familienformen sowie Trans*-Themen werden vorurteilsfrei im Unterricht behandelt.
- Die „Nummer gegen Kummer“ ist täglich 24 Stunden erreichbar.
- Die Kapazitäten der Kinderbetreuung werden durch neue Einrichtungen oder Kooperationen mit lokalen Anbietern deutlich ausgeweitet.
Weniger Pflichten 1
Linke 213
Mehr Geld 5
- Kinderbetreuung von der Krippe bis zum Hort ist kostenlos.
- In allen Schulen und Kindertageseinrichtungen ist die Verpflegung beitragsfrei.
- Krippen- und Kitaplätze sind beitragsfrei.
- Für alle am Hochschulleben Beteiligten wird eine umfassende, kostenlose Kinderbetreuung angeboten.
- Das Rentensystem soll Verdienstausfälle durch Kinderbetreuung besser ausgleichen.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Die Vereinbarkeit von Studium oder Ausbildung und Elternschaft wird verbessert.
- Ganztagsangebote in Kindertageseinrichtungen werden massiv ausgebaut, mit verlässlichen Öffnungszeiten von mindestens zehn Stunden täglich.
- Kindertageseinrichtungen ersetzen Sommerschließzeiten durch flexible Urlaubszeiten.
- Der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz wird von Anfang an flächendeckend umgesetzt.
- Kindertagesstätten in Bayern bieten verlässliche ganztägige Öffnungszeiten von mindestens zehn Stunden täglich ohne Sommerschließungen.
- Medienbildung für Schüler, Lehrkräfte und Eltern wird ausgebaut, einschließlich Medienkritik, Datenschutz und digitaler Rechte.
- Teilzeitstudiengänge werden ausgebaut.
- Für alle am Hochschulleben Beteiligten wird eine umfassende, kostenlose Kinderbetreuung angeboten.
- Familien chronisch kranker Kinder werden durch Schul- und Kita-Gesundheitsdienste besser entlastet.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Koalitionsvertrag 53
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 5
- Die bayerische Familiengarantie mit dem Bayerischen Familiengeld wird fortgeführt.
- Das Bayerische Krippengeld wird fortgeführt.
- Der Beitragszuschuss von bis zu 100 Euro pro Monat für die gesamte Kindergartenzeit wird fortgeführt.
- Das Elterngeld soll in bisheriger Form erhalten bleiben.
- Eltern behalten die Wahlfreiheit zwischen Förderschulen und allgemeinen Schulen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht