Familien mit Kindern
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 2613
Mehr Geld 5
- Ein Baby-Begrüßungsgeld von 3.000 Euro wird eingeführt.
- Das Begrüßungsgeld erhalten Staatsbürger mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern.
- Das Begrüßungsgeld wird in drei Raten zur Geburt, zum dritten und zum sechsten Lebensjahr des Kindes ausgezahlt.
- Auf Bundesebene wird das Familiensplitting angestrebt.
- Die Grunderwerbsteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie wird abgeschafft.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Staat soll nicht in Familien hineinregieren, sondern gute Bedingungen für ein selbstbestimmtes Familienleben schaffen.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien in Krisensituationen werden ausreichend ausgestattet.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien werden niedrigschwellig und auch im ländlichen Raum angeboten.
- Neben finanzieller Förderung wird eine zeitliche Entlastung der Eltern angestrebt.
- Arbeitgeber sollen durch Telearbeit, flexible Arbeitszeiten und Betriebskindergärten ein familienfreundliches Umfeld ermöglichen.
- Adoptionen werden erleichtert.
- Für alle Landesgesetze und Landesverordnungen wird eine verbindliche Familienverträglichkeitsprüfung eingeführt.
- Abfahrts- und Ankunftszeiten im Schülerverkehr werden kindgerecht und familienfreundlich gestaltet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 3
SPD 917
Mehr Geld 4
- Familien werden bei der Eigentumsbildung durch zinsvergünstigte Darlehen der neuen Förderbank unterstützt.
- Mindest- und Höchstsatz des Elterngeldes werden erstmals seit 2007 angehoben.
- Das Elterngeld wird auf 80 Prozent des früheren Einkommens angehoben.
- Der Maximalwert des Elterngeldes wird auf 3.200 Euro angehoben.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Eigentumsbildung wird insbesondere für Familien gefördert.
- Gemeinsam mit den Gewerkschaften wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gesundheitsprävention und nachhaltige Leistungsfähigkeit unterstützt.
- Ein Pilotprojekt für eine Amtshebamme nach Bremer Vorbild wird auf den Weg gebracht.
- Maßnahmen werden gefördert, damit in Kita, Schule und Familie gesunde Ernährung und Gesundheitskompetenzen erlernt werden.
- Es soll Freiräume für die Sorge um pflegebedürftige Angehörige und Kinder geben.
- Auf Bundesebene wird die vollständige Gleichstellung von Regenbogenfamilien im Familien- und Abstammungsrecht gefordert.
- Familienfreundliches Wohnen wird gestärkt; Wohnquartiere sollen Platz für Kinder, sichere Wege, Spielmöglichkeiten und gemeinschaftliches Leben bieten.
- Familien sollen früh aus der Erstaufnahme in die Kommunen umziehen können.
- Mit dem Startchancen-Programm werden an Schwerpunktschulen Integrationsfachkräfte eingesetzt, die Schüler, Eltern und Lehrkräfte begleiten.
- Die Ergebnisse des Forums „Gute Kita 2030“ werden zur Weiterentwicklung der Kita-Förderung gemeinsam mit Kommunen, Trägern, Gewerkschaften und Eltern genutzt.
- Bei Bedarf werden weitere Standorte von Kinder- und Familienzentren unterstützt.
- Die am Schulleben Beteiligten werden bei Investitionen in Schulen aktiv in die Planungen einbezogen.
- Modernisierung und Weiterentwicklung von Zoos werden im Rahmen des MV-Investitionsplans unterstützt.
Bleibt wie bisher 6
- Krippe, Kindergarten, Hort und Tagespflege bleiben beitragsfrei.
- Die Zusammenarbeit mit Kommunen, Trägern, Gewerkschaften und Eltern im Kitabereich wird fortgesetzt.
- Die kostenlose Kita bleibt trotz hohen Konsolidierungsdrucks erhalten.
- Die Beitragsfreiheit der Kita wird auch künftig beibehalten.
- Die Kinder- und Familienzentren werden beibehalten.
- Das 400-Millionen-Schulbauprogramm wird weiter ausgebaut, um Schulen als öffentliche Daseinsvorsorge vor Ort zu sichern.
Linke 59
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Kinder- und Jugendförderung soll als Pflichtaufgabe gesichert und Sport sowie Familienförderung nachhaltig unterstützt werden.
- Mindeststandards für soziale Infrastruktur wie Schuldner-, Sozial- und Familienberatungsstellen werden erarbeitet und verlässlich finanziert.
- In allen öffentlichen Gebäuden werden barrierefreie Toiletten und Wickelräume geschaffen.
- Sorgearbeit wird sichtbar gemacht, gerechter verteilt und besser unterstützt.
- Die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Familie und Pflege wird durch verlässliche Betreuungs- und Unterstützungsangebote im ganzen Land verbessert.
- Für den zweiten Elternteil wird eine bezahlte Elternzeit von 28 Tagen nach der Geburt eingeführt.
- Im öffentlichen Dienst werden familienfreundliche Arbeitsmodelle wie flexiblere Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und Rückkehrprogramme ausgebaut.
- Die Öffnungszeiten in Kitas und Kindertagespflege werden an Arbeitswege und Arbeitszeiten der Eltern angepasst.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 3
- Soziale Teilhabe, Bildung und Sport sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern möglich sein.
- Armut gilt als strukturelle Ungleichheit und soll politisch bekämpft werden.
- Auf Bundesebene wird auf eine gerechtere Verteilung der Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern hingewirkt, etwa durch stärkere Beteiligung beider Elternteile an der Elternzeit.
Grüne 312
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Bei Baumaßnahmen werden alle Verkehrsteilnehmenden gleichberechtigt berücksichtigt, damit sichere Radwege entstehen.
- Mit Landesprogrammen „Neuer Schwung für alte Orte“ und „Jung kauft Alt“ werden Bestandsimmobilien für junge Familien erschlossen, Dorfkerne belebt und Sanierungen unterstützt.
- Gut erreichbare Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, junge Menschen und Familien werden geschaffen.
- Die 16 Modellzentren für Kinder und Familien werden langfristig gesichert und schrittweise flächendeckend ausgebaut.
- Es werden wohnortnahe Anlaufstellen geschaffen, die Familien bei Betreuung, Pflege und Alltagsunterstützung helfen.
- Familienfreundlichere Arbeitsmodelle werden gefördert.
- Familien erhalten in besonders belastenden Phasen gezielte Unterstützung.
- Ein landesweites Modellprojekt unterstützt junge Eltern durch flexible Kinderbetreuung bei der Anpassung ihrer Erwerbsarbeit an ihre Lebenssituation.
- Sprach- und Integrationskurse mit verlässlicher Kinderbetreuung werden ausgebaut.
- Abschiebungen aus Schutzräumen wie Schulen, Krankenhäusern und Kirchen sowie Abschiebungen, die Familien trennen, werden abgelehnt.
Bleibt wie bisher 1
CDU 617
Mehr Geld 4
- Beim Ersterwerb selbstgenutzten Wohneigentums wird ein Zuschuss von 15.000 Euro je Kind gezahlt.
- Für den Ersterwerb von Wohneigentum wird ein Baukindergeld von 15.000 Euro je Kind in den ersten zehn Jahren eingeführt, auch für in diesem Zeitraum geborene Kinder.
- Die Einführung einer Familienkarte mit vergünstigten und kostenlosen Angeboten in Kultur, Sport, Wissen und Natur wird geprüft.
- Beim Ersterwerb selbstgenutzten Wohneigentums wird ein Zuschuss von 15.000 Euro je Kind eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Soziale Medien sollen erst ab 16 Jahren nutzbar sein, zwischen 13 und 16 Jahren nur mit Zustimmung der Eltern.
- Die Wohnraumförderung für Mitarbeiterwohnungen in Tourismusregionen wird verbessert und an die Bedürfnisse von Beschäftigten, Familien und Fachkräften angepasst.
- Eltern und Schulen werden mit der Verantwortung für den Jugendmedienschutz nicht allein gelassen.
- Mit dem Erhalt der Förderschule wird die Wahlfreiheit der Eltern gestärkt.
- Besonderer Förderbedarf wird frühzeitig vor dem Schuleintritt über Früherkennung, Sprachstands- und Schuleingangsuntersuchungen erkannt.
- Hochschulangehörige erhalten eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Kindertagesbetreuung.
- An Hochschulen werden Still- und Wickelräume sowie Spielbereiche bereitgestellt.
- Familien-Service-Büros bieten Hochschulangehörigen Unterstützung und Beratung.
- Kinder- und Familienzentren werden auf Basis des Modellprojekts flächendeckend ausgebaut und weiterentwickelt.
- Die Etablierung von Kinder- und Familienzentren an Kindertagesstätten und Grundschulen wird geprüft.
- Kinder und Familien erhalten an diesen Orten direkt, niedrigschwellig und frühzeitig Hilfs- und Unterstützungsangebote.
- Die Einführung einer Familienkarte mit vergünstigten und kostenlosen Angeboten in Kultur, Sport, Wissen und Natur wird geprüft.
- Konzepte wie Wunschgroßeltern, die Familien ohne nahe Großeltern und Senioren ohne Enkel zusammenbringen, werden stärker unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Leitbild ist ein Familienland, in dem Kinder willkommen sind, Eltern Wahlfreiheit haben und ältere Generationen dazugehören.
- Eltern werden in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt.
- Familien brauchen Zeit füreinander und flexible Arbeitsbedingungen.
- Familien brauchen eine Verwaltung, die unterstützt statt belastet.
- Familienpolitik gilt zugleich als Struktur- und Standortpolitik und umfasst gleichwertige Lebensverhältnisse, bezahlbaren Wohnraum, Bildung und Gesundheitsversorgung.
BSW 59
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Angebote der Familienbildung, Familienfreizeit und Familienerholung sollen bedarfsgerecht ausgeweitet und gefördert werden.
- Familienbildungs- und Beratungsangebote, die Eltern auch in der Medienerziehung stärken, sollen ausgebaut werden.
- Familienfreundliche Beschäftigung wird durch flexible und planbare Arbeitszeiten und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.
- Lernentwicklungsgespräche mit Eltern werden ausgebaut.
- Förderschulen bleiben dauerhaft erhalten und werden als gleichwertige Wahlmöglichkeit weiterentwickelt.
- In der Wissenschaft gelten verbindliche Standards für Gleichstellung, Familienfreundlichkeit und Tarifbindung.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern, insbesondere die Erziehungs- und Familienberatung, werden mit kurzen Wartezeiten und niedrigschwelligen Zugängen gestärkt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Familien sollen gestärkt und entlastet werden.
- Familien sollen sich auf funktionierende Strukturen verlassen können, damit Arbeit, Betreuung und Familienleben vereinbar sind.
- Eltern sollen darin gestärkt werden, ihre erzieherische Verantwortung auch im digitalen Alltag wahrzunehmen.
- Familien, besonders Alleinerziehende, Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen und in belasteten Lebenslagen, sollen gezielt gefördert werden.
FDP 623
Mehr Geld 4
- Die Einkommensteuerreform entlastet Arbeit, stärkt Familien und macht Leistung lohnend.
- Betreuungskosten und Unterhaltsleistungen werden steuerlich besser berücksichtigt.
- Familien werden durch Familienfreibeträge stärker entlastet.
- Soziale Entlastung bei der Kinderbetreuung soll zielgenau statt nach dem Gießkannenprinzip erfolgen.
Mehr Rechte oder Angebote 19
- Für alle Lebens- und Familienmodelle sollen gleiche Rechte und faire Rahmenbedingungen gelten.
- Bedarfsgerechtigkeit und Treffsicherheit sozialer Dienstleistungen für Familien werden verbessert.
- Toleranz, Chancengleichheit und gesellschaftliche Akzeptanz vielfältiger Lebens- und Familienmodelle werden gefördert.
- Familienbezogene Leistungen werden auf digitale und einfache Zugänglichkeit geprüft und bürokratische Barrieren abgebaut.
- Familien erhalten Freiraum, die Entwicklung ihrer Kinder eigenverantwortlich zu organisieren.
- Eltern sollen mit Respekt und Sensibilität Unterstützung bei Erziehung und Fürsorge erhalten.
- Ein Landesprogramm unterstützt Familien mit gesundheitlich bedingt unerfülltem Kinderwunsch.
- Angebote, insbesondere zu Wohn- und Betreuungsformen, werden für alle Menschen unabhängig von Familienstatus und sexueller Orientierung weiterentwickelt und institutionell verankert.
- Der bestehende Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung wird überall verlässlich erfüllt.
- Statt Einheitslösungen werden passgenaue Betreuungsangebote gesichert.
- Eltern werden durch verständliche, freiwillige und wissenschaftsbasierte Informationen zu Mediennutzung, Bildschirmzeiten und digitaler Sicherheit gestärkt.
- KI-gestützte Assistenzsysteme zur Sprachförderung in Kitas werden nur freiwillig, mit Einwilligung der Eltern, datensparsam und ohne automatisierte pädagogische Entscheidungen erprobt.
- Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung können auf Wunsch der Eltern Schulnoten erhalten.
- Schulwege sollen so kurz wie möglich gehalten werden, um das Wohnen auf dem Land für junge Familien attraktiver zu machen.
- Inklusion wird über klare Qualitätsstandards, belastbare Diagnostik, Wahlfreiheit der Eltern und verlässliche Rahmenbedingungen statt über neue Strukturen und Stellen umgesetzt.
- Bei jeder KI-Erprobung an staatlichen Schulen werden Freiwilligkeit, informierte Einwilligung und diskriminierungsfreie Nichtteilnahme sichergestellt.
- Die Vereinbarkeit von Familie mit Selbständigkeit und Beruf wird verbessert.
- Die Kinderbetreuung wird verbessert.
- Bei unfreiwilligen Versetzungen werden familiäre Belange berücksichtigt.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Freiheit, selbstbestimmte Lebensplanung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden als Grundvoraussetzung eines selbstbestimmten Lebens gestärkt.
- Familienpolitik berücksichtigt alle Formen des Zusammenlebens.
- Elternverantwortung und Wahlfreiheit stehen in der frühkindlichen Bildung im Mittelpunkt.
- Frühkindliche Bildung soll innovationsoffen sein, ohne Kindeswohl, Elternrechte und Trägerautonomie zu beeinträchtigen.
FW 125
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Eine zielgerichtete Familienpolitik verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Die Geburtenrate wird durch Maßnahmen wie Kinderbetreuung, Begrüßungsgeld und Baukindergeld gesteigert.
- Dörfer und Städte werden strukturell zu kinder-, familien- und seniorenfreundlichen Orten umgestaltet.
- Eltern haben Wahlfreiheit bei der Schulwahl.
Bleibt wie bisher 2
Koalitionsvertrag 311
Mehr Geld 4
- Bildung soll von der Krippe bis zur Hochschule gebührenfrei sein.
- Der Ferienhort kann dauerhaft im Umfang von bis zu zehn Stunden beitragsfrei in Anspruch genommen werden.
- Auf Bundesebene wird eine eigenständige Kindergrundsicherung angestrebt, die Leistungen bündelt und nicht auf das Elterneinkommen angerechnet wird.
- Auf Bundesebene wird eine Weiterentwicklung des Ehegattensplittings zu einer familiengerechten Besteuerung angestrebt.
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Der Ferienkorridor der KMK-Sommerferienregelung soll nicht eingeengt, sondern ausgedehnt werden.
- Mit Bundesfinanzhilfen für den sozialen Wohnungsbau wird die Förderung des Neubaus bezahlbarer Wohnungen in zwei Förderwegen fortgesetzt.
- Der bundesgesetzliche Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung im Grundschulalter wird im Land umgesetzt.
- Der Ausbau der Ganztagsbetreuung wird gemeinsam mit außerschulischen Partnern fortgesetzt.
- Der Ferienhort kann dauerhaft im Umfang von bis zu zehn Stunden beitragsfrei in Anspruch genommen werden.
- Auf Bundesebene wird eine Modernisierung des Familien- und Abstammungsrechts angestrebt.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird weiter gefördert.
- Die Kinder- und Jugendgesundheitsziele werden gemeinsam mit den Akteuren der Gesundheitsversorgung und den Eltern umgesetzt.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht