Landwirtschaftliche Betriebe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 125
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
CDU 1422
Mehr Geld 4
- Die Produktionskosten in der Landwirtschaft sollen gesenkt werden.
- Moderne Technologie und KI-gestützte Steuerung sollen land- und forstwirtschaftliche Betriebe effizienter und günstiger machen.
- Die Weidetierhaltung soll je Großvieheinheit wirtschaftlich unterstützt werden, um Biodiversität zu fördern.
- Im Mittelfristigen Finanzrahmen der EU sollen Mittel für Land- und Forstwirtschaft angemessen verteilt werden.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- In der Landwirtschaft sollen autonome Roboter und Drohnen eingesetzt werden.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen weniger Bürokratie und mehr Freiheit für Investitionen erhalten.
- Die Landwirtschaft soll bei der Flächennutzung Vorrang erhalten.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen gesichert und die regionale Produktion gezielt unterstützt werden.
- Die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Nutzflächen für Versiegelung, Industrieansiedlung, Zersiedelung oder Ausgleichsmaßnahmen soll deutlich begrenzt werden.
- Böden mit hoher Bonität sollen vorrangig für die Landwirtschaft gesichert werden.
- Autonom fahrende Landwirtschaftsmaschinen sollen durch passende Rahmenbedingungen die Infrastruktur zuverlässig nutzen können.
- Die Chancen neuer Züchtungsmethoden für widerstandsfähigere Pflanzen mit weniger Dünger und Pflanzenschutz sollen genutzt werden.
- Künstliche Intelligenz und Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft sollen gestärkt und gefördert werden.
- Das Land soll die notwendigen Informationen auf einer Plattform für Land- und Forstwirtschaft bündeln.
- Regionale und Direktvermarktung der Obst- und Weinwirtschaft soll unterstützt werden.
Weniger Pflichten 8
- Die Landwirtschaft soll verlässliche Rahmenbedingungen statt Dauerregulierung erhalten.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen weniger Bürokratie und mehr Freiheit für Investitionen erhalten.
- Nationale Alleingänge in der Agrarregulierung sollen beendet werden.
- EU-Recht soll in der Landwirtschaft nur eins zu eins umgesetzt werden.
- Unnötige Bürokratie in der Landwirtschaft soll abgebaut werden.
- Berichtspflichten landwirtschaftlicher Betriebe sollen reduziert werden.
- Baurecht und Stallgenehmigungsverfahren sollen vereinfacht werden.
- Dokumentationspflichten ohne zusätzlichen Nutzen für Tiergesundheit oder Verbraucherschutz sollen überprüft und abgebaut werden.
Bleibt wie bisher 7
- Modellvorhaben und Demonstrationsbetriebe sollen weiter gezielt unterstützt werden, um neue Erkenntnisse schneller in die Praxis zu bringen.
- Landwirtschaftliche Flächen sollen vorrangig der landwirtschaftlichen Nutzung dienen.
- Zusätzliche Verschärfungen der Tierhaltungsstandards werden abgelehnt.
- Für technische Standards in der Tierhaltung soll ein Moratorium gelten.
- Land- und Forstwirtschaft sollen von weiteren CO2-Kostensteigerungen ausgenommen und der energieintensiven Industrie gleichgestellt werden.
- In der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 sollen Kappung und Degression verhindert werden.
- Kürzungen im EU-Agrarbudget werden abgelehnt.
Ohne klare Richtung 7
- Land- und forstwirtschaftliche Unternehmen sowie die Bevölkerung im ländlichen Raum sollen Rückhalt und mehr Wertschätzung erhalten.
- Die führende Stellung beim Einsatz moderner Technologien in der Landwirtschaft soll ausgebaut werden.
- Wettbewerbsnachteile landwirtschaftlicher Betriebe sollen konsequent abgebaut werden.
- Artenschutz und Land- und Forstwirtschaft sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
- Beim Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie bei Arbeits- und Sozialstandards sollen gleiche Bedingungen gelten.
- Die Landwirtschaft soll Verlässlichkeit und Planbarkeit erhalten.
- Der Agrarsektor soll in der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 prioritär behandelt werden.
SPD 1518
Mehr Geld 5
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Bestehende Branchen von Chemie bis Automobilzulieferern werden bei der Modernisierung begleitet.
- Lokale Pflanzaktionen, bürgerschaftliches Engagement und die Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz werden weiter gezielt unterstützt.
- Die Landgesellschaft wird gestärkt, um Flächen für aktive Betriebe, Neugründungen und Hofnachfolgen bereitzustellen.
- Agroforstsysteme und Feldrainprojekte werden unterstützt.
- Vielfältige Fruchtfolgen, Humusaufbau und Zwischenfruchtanbau werden gezielt gefördert.
- Sonderkulturen wie Garten- und Weinbau erhalten eigene Förderansätze.
- Widerstandsfähige Sorten gegen Trockenheit, Hitze und neue Schaderreger sollen schneller verfügbar werden.
- Direktvermarktung, Hofläden, Wochenmärkte und regionale Absatzinitiativen werden unterstützt.
- Jeder landwirtschaftliche Betrieb soll Zugang zu leistungsfähigem Internet erhalten.
Weniger Pflichten 4
- Genehmigungs- und Dokumentationspflichten in der Landwirtschaft werden vereinfacht, ohne Standards abzusenken.
- Landwirtschaftliche Daten werden nur einmal digital erfasst und für verschiedene Verfahren nutzbar gemacht.
- Kennzeichnungsvorschriften für Direktvermarkter werden erleichtert.
- Kontrollpflichten für Direktvermarkter werden auf ein dem Produktionsumfang angemessenes Maß reduziert.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Grüne 17634
Mehr Geld 12
- Landwirtschaft und Fischwirtschaft sollen bei den Wasserentnahmeentgelten einen angemessenen Rabatt erhalten.
- Die Prämien für Arten- und Umweltschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen, etwa Rand- und Blühstreifen, sollen deutlich erhöht werden.
- Umweltleistungen sollen in der GAP über den Ausgleich von Ertragsminderungen hinaus honoriert werden.
- Der ökologische Landbau und seine Wertschöpfungsketten sollen besser unterstützt werden, unter anderem durch verlässliche Ökoprämien.
- Die Diversifizierung der Kulturpflanzen, insbesondere Hülsenfrüchte, Blühflächen und mehrjährige Kulturen, soll finanziell besser gefördert werden.
- Faire Erzeugerpreise für Milch sollen gesichert werden.
- Artikel 148 der Gemeinsamen Marktorganisation soll in Deutschland eingeführt werden.
- Nach Artikel 219b GMO sollen Milcherzeugerbetriebe freiwillig ihre Milchmenge gegen einen Ausgleich aus dem EU-Krisentopf reduzieren können.
- Für Wolle, Fleisch sowie Schaf- und Ziegenmilch sollen auskömmliche Vermarktungsbedingungen geschaffen werden.
- Fördergelder für Investitionen in tierwohlgerechte Ställe und deren laufende Bewirtschaftung sollen wieder eingeführt werden.
- Die Förderung der Weidehaltung, insbesondere auf Dauergrünland, soll Vorrang vor der Stallbauförderung haben.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen durch Verpachtung und PV-Anlagen auf Stalldächern oder Lagerhallen Einnahmen erzielen können.
Mehr Rechte oder Angebote 22
- Großflächige Bodenversiegelung und Industrieanlagen in landwirtschaftlich wertvollen Regionen sollen begrenzt werden.
- Der Dialog zwischen Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, Forschung und Gesellschaft soll gestärkt werden, damit Sachsen-Anhalt Modellregion für klimaresiliente, ökologische und sozial gerechte Landwirtschaft wird.
- Der ökologische Landbau und seine Wertschöpfungsketten sollen besser unterstützt werden, unter anderem durch verlässliche Ökoprämien.
- Der Flächenanteil des ökologischen Landbaus soll deutlich erhöht werden.
- Der Ökolandbau soll in Ausbildung, Fachschule, Umstellungsberatung, Lehr- und Versuchseinrichtungen des Landes sowie in Forschung und Lehre an Hochschulen stärker berücksichtigt werden.
- Die Landwirtschaft soll in Richtung Permakultur und Agroforst weiterentwickelt werden.
- Agroforstsysteme sollen gefördert und ausgebaut werden.
- Humusaufbauende Praktiken sollen gefördert werden, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten.
- Die Züchtung klimaresistenter, leistungsfähiger und standortangepasster Sorten und Rassen wird gefördert.
- Betriebsübernahmen in der Landwirtschaft sollen erleichtert werden.
- Ein Agrarstrukturgesetz soll vielfältige kleinstrukturierte Betriebe fördern und dem Höfesterben entgegenwirken.
- Der Streuobstanbau soll besser gefördert werden.
- Bei der Umsetzung von Vorschriften in der Landwirtschaft soll mehr Beratung und Hilfestellung statt übermäßiger Bürokratie geboten werden.
- Nach Artikel 219b GMO sollen Milcherzeugerbetriebe freiwillig ihre Milchmenge gegen einen Ausgleich aus dem EU-Krisentopf reduzieren können.
- Nachhaltige Bewirtschaftungsformen mit günstigen Fruchtfolgen und Zwischenfrüchten sollen gestärkt werden, damit Humus aufgebaut wird.
- Kooperative Konzepte, in denen Betriebe Naturschutzmaßnahmen gemeinsam betriebsübergreifend umsetzen, werden befürwortet.
- Staatliche oder kommunale Pachtflächen sollen vorrangig an tierwohlorientierte Betriebe vergeben werden.
- Der Kugelschuss auf dem Hof oder der Weide soll ausgeweitet werden, um Tieren Stress und Transportwege zu ersparen.
- Hofläden, Regionalmärkte, solidarische Landwirtschaft und Biokisten-Initiativen sollen als Mittel der regionalen Vermarktung unterstützt werden.
- Die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen, Kantinen und Mensen soll stärker auf regionale, saisonale, gesunde und biologische Ernährung mit vielfältigen pflanzlichen Angeboten ausgerichtet werden.
- Für PV-Anlagen in der Landwirtschaft sollen klare rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.
- Touristische Zusatzangebote in Landwirtschaft und Handwerk werden unterstützt.
Weniger Pflichten 3
- Bürokratische Hürden für Bau und Betrieb von Stauanlagen zur Wasserrückhaltung in landwirtschaftlichen Entwässerungsgräben sollen abgebaut werden.
- Bei der Umsetzung von Vorschriften in der Landwirtschaft soll mehr Beratung und Hilfestellung statt übermäßiger Bürokratie geboten werden.
- Die Bürokratie bei Genehmigungen von PV-Anlagen in der Landwirtschaft soll reduziert werden.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 2
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 16
- Die Land- und Forstwirtschaft soll an der Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme beteiligt werden.
- Transparente Betriebsstrukturen in der Landwirtschaft sollen geschaffen werden.
- Flächen in Wasserschutzgebieten sollen ausschließlich ökologisch bewirtschaftet werden dürfen.
- Die europäische Agrarsubventionspolitik soll dem Prinzip „öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“ folgen.
- In der Landwirtschaft soll konsequent auf Hybridzucht verzichtet werden.
- Bis 2035 soll schrittweise aus chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ausgestiegen werden, beginnend mit Herbiziden.
- Beim Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes sollen die Kontrollen landwirtschaftlicher Betriebe deutlich ausgeweitet werden.
- Bewässerung soll nur dort zugelassen werden, wo sie ökologisch sinnvoll und unvermeidbar ist.
- Die Tierzahlen sollen konsequent an die vorhandene Fläche gebunden werden.
- Der artgerechte und flächengebundene Umbau der Tierhaltung soll vorangebracht werden.
- Regelmäßige Bestandsrundgänge durch die bestandsbetreuenden Tierärztinnen und Tierärzte sollen verpflichtend werden.
- In der Schweinehaltung soll ein Kupierverbot eingeführt werden.
- In der Schweinehaltung soll eine Raufutterpflicht eingeführt werden.
- Die Tierzucht soll die Tiergesundheit stets über die Produktionsleistung stellen.
- Der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung soll auf das absolut notwendige Maß reduziert werden.
- In der landwirtschaftlichen Tierhaltung sollen deutlich weniger Tiere deutlich besser gehalten werden.
Linke 51213
Mehr Geld 5
- Landwirtschaftliche Betriebe werden für gemeinwohlorientierte Leistungen fair bezahlt.
- Ein Agrarstrukturgesetz begrenzt Bodenpreise und verhindert Landkonzentration.
- Faire Erzeugerpreise werden durchgesetzt.
- Investitionen in Hecken, Baumreihen und Agroforstsysteme werden gefördert.
- Bürokratiekosten für landwirtschaftliche Betriebe werden deutlich reduziert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Agri-PV wird gezielt gefördert, um Böden für die Landwirtschaft zu erhalten.
- Regionale Wertschöpfungsketten und verlässliche Abnahmebedingungen werden gestärkt.
- Programme, die Betriebe in regionale Kooperationen und Vermarktungsstrukturen einbinden, werden unterstützt.
- Stallumbau und bessere Haltungsbedingungen werden nach Thüringer Vorbild gefördert.
- Verarbeitung, Vermarktung und Umstellung auf Ökolandbau werden gezielt gefördert.
- Die Zusammenarbeit von Jägerschaft, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz wird gefördert.
- Paludikulturen werden gefördert.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 12
- Die Landwirtschaft soll ernähren, die Landschaft erhalten und verbessern und lebendiger Bestandteil der Dörfer sein.
- Politisch unterstützt werden die Erzeuger von Lebensmitteln und nicht Lebensmittelkonzerne, die Erzeugerpreise drücken.
- Ziel sind eine sichere Versorgung mit guten Lebensmitteln, eine artenreiche Kulturlandschaft und lebendige Dörfer mit verankerter Landwirtschaft.
- Landwirtschaft braucht faire Preise, die die Existenz der Betriebe sichern und ökologischeres Wirtschaften ermöglichen.
- Langfristig sollen sich am Markt die am ökologischsten wirtschaftenden Betriebe durchsetzen.
- Die Tierhaltung soll regional verankert sein, gute Arbeitsbedingungen bieten und Tieren ein würdiges Leben ermöglichen.
- Für die Tierhaltung gelten demokratisch legitimierte Regeln statt Vorgaben großer Lebensmittelkonzerne.
- Die Landwirtschaft bricht mit der Exportorientierung.
- Die Rückkehr des Wolfs gilt als Erfolg des Artenschutzes und zugleich als Herausforderung für die Weidetierhaltung.
- Eine sachliche, faktenbasierte Wolfspolitik stärkt die Weidetierhaltung und fördert die Akzeptanz des Wolfs.
- Die Landwirtschaft soll dem Klimawandel standhalten und zur Lösung der Klimakrise beitragen.
- Eine Eiweißstrategie für Sachsen-Anhalt soll den Leguminosenanbau steigern und Futtermittelimporte verringern.
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 5
- Leiharbeit, Werkverträge und Subunternehmen in Landwirtschaft, Bau und Logistik werden mit Schwerpunktprüfungen konsequent kontrolliert.
- Öffentliche Gelder werden an Umwelt- und Sozialstandards sowie artgerechte Tierhaltung gekoppelt.
- Die exportorientierte Fleischerzeugung wird beendet.
- Eine Bundesratsinitiative für Bestandsobergrenzen in der Tierhaltung wird eingebracht.
- Bewässerung wird nur ermöglicht, wo sie ökologisch vertretbar und zur Ernährungssicherung notwendig ist.
BSW 2911
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Für landwirtschaftliche Produkte aus regionaler Erzeugung soll es Abnahmegarantien geben.
- Landeseigene Kompetenzstellen beraten land- und forstwirtschaftliche Betriebe vor Ort und übernehmen einen Teil der Antragstellung.
- Land- und forstwirtschaftliche Betriebe werden durch landeseigene Kompetenzstellen entlastet.
- Kleinbauern und mittelständische Betriebe werden durch faire Marktbedingungen und gezielte Förderung unterstützt.
- Die Infrastruktur für Lagerung, Transport und Energieversorgung kleinerer Agrarbetriebe und Kooperationen wird modernisiert.
- Schulungen und gezielte Förderung nachhaltig wirtschaftender Betriebe begleiten die Maßnahmen zum Grundwasserschutz.
- Landwirtschaftliche Betriebe werden bei nachhaltiger Bewirtschaftung unterstützt.
Weniger Pflichten 4
- Landeseigene Kompetenzstellen beraten land- und forstwirtschaftliche Betriebe vor Ort und übernehmen einen Teil der Antragstellung.
- Für Kleinbauern und mittelständische Betriebe wird die Verwaltung vereinfacht.
- Die landwirtschaftlichen Berichtspflichten werden durch Landesgesetz auf ein Mindestmaß reduziert.
- Die Anwendung des EU-Regelwerks wird für kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe durch Landesgesetz angepasst.
Ohne klare Richtung 9
- Landwirtschaftliche Betriebe gelten als systemrelevant und erhalten denselben Stellenwert wie die Industrie.
- Die heimische Landwirtschaft wird als systemrelevanter Wirtschaftszweig aufgewertet.
- Landwirtschaft wird als öffentliche Aufgabe verstanden, die Ernährungssicherheit, Landschaftspflege und regionale Entwicklung verbindet.
- Regionale landwirtschaftliche Strukturen werden gezielt gestärkt.
- Regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen wie Bauernläden und solidarische Landwirtschaften werden als Beitrag zu lokalen Kreisläufen gesehen.
- Ein enger Austausch zwischen Wissenschaft, Betrieben und Kommunen wird angestrebt.
- Eine solidarische und ökologische Agrarpolitik soll die Landwirtschaft krisenfest, produktiv und sozial gerecht machen.
- Die Landwirtschaft wird als Teil der Daseinsvorsorge und regionalen Entwicklung gestärkt.
- Die regionale, mittelständische Landwirtschaft wird gezielt gestärkt.
FDP 29
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Digitalisierung, KI und neue Züchtungstechnologien in der Agrar- und Ernährungswirtschaft werden aktiv unterstützt.
- Nachträgliche amtliche Änderungen von Flächengrenzen nach dem 15. Mai werden erst im folgenden Antragsjahr wirksam.
- Die Förderung innovativer Agrartechnologien und von Verfahren wie CRISPR/Cas9 wird begrüßt.
- Agrarumweltmaßnahmen können gemeinsam von mehreren Betrieben durchgeführt werden.
- 5G wird auf der gesamten Landesfläche verfügbar, auch für Land- und Forstwirtschaft.
Weniger Pflichten 4
- Verfahren der Agrarverwaltung werden vereinfacht.
- Der Kontrollaufwand bei der Agrarförderung wird verhältnismäßiger.
- Die Fehlertoleranz bei der Flächenprämie wird auf fünf Prozent der geförderten Fläche angehoben.
- Beim Pflanzenschutz wird europäische Harmonisierung ohne nationale Sonderwege angestrebt.
FW 1017
Mehr Geld 6
- Leistungen der Landwirtschaft für Natur-, Arten- und Klimaschutz werden honoriert.
- Mittel aus Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden verstärkt in konkrete Artenschutzprojekte in Kommunen sowie in der Land- und Forstwirtschaft investiert.
- Den Erzeugern wird mehr Wertschöpfung gesichert.
- Die Einhaltung von Tierschutz- und Umweltstandards wird honoriert.
- Erzeuger sollen einen größeren Anteil an der Wertschöpfung erhalten.
- Tierschutz- und Umweltstandards sollen honoriert werden.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Heimische Tier- und Pflanzenarten werden unter Einbindung von Land- und Forstwirtschaft geschützt.
- Für tierfreundliche Haltungsformen wird Planungssicherheit geschaffen.
- Produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen, die Landwirtschaft und Artenschutz verbinden, werden gefördert.
- Heimische Direktvermarktung und regionale Spezialitäten werden deutlich ausgebaut und unterstützt.
- Eine kleinstrukturierte, verbrauchernahe und mittelständische Land- und Ernährungswirtschaft wird erhalten und wiederaufgebaut.
- Weidetierhaltung sowie Weide- und Hofschlachtung werden ausgebaut, um durch kurze Wege Tierschutz und Fleischqualität zu verbessern.
- Die kleinstrukturierte, verbrauchernahe und mittelständische Land- und Ernährungswirtschaft soll erhalten und wieder aufgebaut werden.
- Die Weidetierhaltung soll ausgebaut werden.
- Weide- und Hofschlachtung sollen ausgebaut werden.
- Das Netz soll überall im Land so stabil sein, dass Homeoffice, Telemedizin und smarte Landwirtschaft ohne Unterbrechung möglich sind.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 3
- Die Basisprämie des EU-Agrarbudgets wird weder gekappt noch degressiv gestaltet.
- Kooperativer Naturschutz, bei dem Kommunen, Landwirtschaft und Umweltakteure freiwillig und ohne zusätzliche Bürokratie zusammenarbeiten, wird befürwortet.
- Land- und Ernährungswirtschaft sowie Ernährungshandwerk wie Metzger und Bäcker sollen erhalten und gestärkt werden.
Ohne klare Richtung 7
- Die Landwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt erhält Stabilität und Planungssicherheit.
- Agrarkonzerne in der Hand überregionaler Investoren werden als Fehlentwicklung abgelehnt.
- Der Erhalt heimischer Arten wird mit einer starken, wirtschaftlich tragfähigen Land- und Forstwirtschaft in Einklang gebracht.
- Verbesserungen in der Nutztierhaltung werden gefördert, ohne Betriebe übermäßig zu belasten oder Verbraucher finanziell zu überfordern.
- Gesamtkonzepte zur Reduzierung von Antibiotika und gentechnisch veränderten Futtermitteln werden entwickelt.
- Industrie, Handwerk, Handel und Landwirtschaft sollen gemeinsam durch Dekarbonisierung und Digitalisierung geführt werden.
- Heimische Land- und Ernährungswirtschaft und Ernährungshandwerk sollen zur Sicherung der regionalen Versorgung gestärkt werden.
Koalitionsvertrag 21719
Mehr Geld 5
- Die Anlage von Wegrändern, Feldrainen, Hecken und Feuchtgebieten soll in die landwirtschaftliche Förderkulisse aufgenommen werden.
- SAPOS-Daten der Landesvermessung werden für die Landwirtschaft dauerhaft kostenfrei landesweit bereitgestellt.
- Gegen Dürren und Wetterextreme wird ein Förderprogramm für fünf Modellregionen aufgelegt.
- Die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf Agrarflächen wird auskömmlich finanziert.
- Der Landeszuschuss für die Tierkörperbeseitigung wird auf dem Niveau von 2018 wieder eingeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- SAPOS-Daten der Landesvermessung werden für die Landwirtschaft dauerhaft kostenfrei landesweit bereitgestellt.
- Ein revolvierender Bodenfonds von mindestens 20.000 Hektar landwirtschaftlicher Grundstücke wird geschaffen.
- Die Netzinfrastruktur wird gerade auch für die Landwirtschaft zügig ausgebaut.
- Smarte digitale Lösungen für die Agrarwirtschaft werden gefördert.
- Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird besonders gefördert.
- Konventioneller und ökologischer Landbau sowie Nebenerwerbslandwirtschaft werden marktgerecht gefördert.
- Für Trockenregionen sollen Wege gefunden werden, Wasser zu halten und zu nutzen.
- Ein repräsentatives Belastungsmessnetz für landwirtschaftliche Gebiete wird gesichert.
- Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sollen auch durch regionale Kooperativen umgesetzt werden können.
- Das Pilotprojekt zum kooperativen Naturschutz in der Landwirtschaft wird in den Regelbetrieb überführt.
- Mit der Agrarmarketinggesellschaft werden Messen, moderne Vertriebswege und digitale Plattformen für die Vermarktung genutzt.
- Für das Weinanbaugebiet im südlichen Landesteil stehen Forschungsaufgaben und Bewässerungskonzepte im Vordergrund.
- Baumschulen erhalten die notwendige Planungssicherheit.
Weniger Pflichten 2
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 14
- Agrartechnologie ist Leitlinie des innovativen Strukturwandels.
- Die Tourismus-, Seen- und Weinanbauregion im Revier wird weiterentwickelt.
- Der kooperative Natur- und Umweltschutz wird gestärkt und die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Kommunen unterstützt.
- Eine nachhaltige und multifunktionale Landwirtschaft soll gewährleistet werden.
- Die Leistungsfähigkeit des Agrar- und Ernährungssektors soll ausgebaut werden.
- Die Landwirtschaft soll auf den Klimawandel eingestellt werden.
- Nach dem Umbau werden die Kompetenzen in Weinbau und Imkerei in der Region gestärkt.
- Die Nutztierhaltung gilt als elementarer Teil der Landwirtschaft.
- Die Akzeptanz von Nutztierställen gilt als Voraussetzung für den Ausbau einer flächengebundenen, tierwohlorientierten Veredlungswirtschaft.
- Chancen und Risiken neuer Züchtungsmethoden sollen neu bewertet werden.
- Eine Landesstrategie zum Wassermanagement wird entwickelt.
- Die Düngeverordnung wird im Sinne einer Binnendifferenzierung weiterentwickelt.
- Landwirtschaft soll sich ökonomisch lohnen und Zukunftsperspektiven bieten.
- Die Weinbauregion Saale-Unstrut wird wirtschaftlich, weinkulturell und touristisch gestärkt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht