Landwirtschaftliche Betriebe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 388
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Agrarflächen und Landwirtschaftsbetriebe werden wirksam vor dem Ausverkauf geschützt.
- Absatzhindernisse für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Thüringen werden beseitigt.
- Die Sanktionen gegen Russland werden auch wegen der Absatzhindernisse für landwirtschaftliche Erzeugnisse abgelehnt.
- Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft führt nicht zu einer Abhängigkeit von großen Agrarkonzernen.
- Gentechnisch veränderte Futter- und Lebensmittel und daraus gewonnene Produkte werden gekennzeichnet.
- Die Unabhängigkeit der Landwirtschaft soll zur Sicherung regionaler Wertschöpfung und hochwertiger Lebensmittelversorgung gestärkt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Die heutige Landwirtschaft wird nicht allein für Nährstoffeinträge verantwortlich gemacht.
- Das gewachsene Agrarwesen, die Landwirte und der ländliche Raum werden unterstützt.
- Die Politik strebt einen Ausgleich zwischen heimischer Landwirtschaft, Umweltschutz, Kulturlandschaftspflege und Verbraucherschutz an.
- Die Grünlandbewirtschaftung wird gestärkt und ausgebaut.
- Die regionale Herkunft landwirtschaftlicher Produkte in Aufzucht und Verarbeitung wird ausgebaut.
- Alternative Formen der Landwirtschaft wie solidarische Landwirtschaft oder Agrarforstwirtschaft werden offen betrachtet.
- Neue Technologien in der Landwirtschaft, die für Mensch und Umwelt sinnvoll sind, werden aufgeschlossen betrachtet.
Mehr Pflichten 3
- Vor dem Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft erfolgt eine sorgfältige Folgenabschätzung für Mensch und Umwelt.
- Gentechnik wird in der Landwirtschaft nur eingesetzt, wenn negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Natur ausgeschlossen sind.
- Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft geht nicht zulasten der Sorten- und Saatgutvielfalt.
CDU 1214
Mehr Geld 5
- Die Kürzungen bei der Agrardiesel-Steuerrückerstattung sollen vollständig zurückgenommen werden.
- Landwirtschaftsbetriebe sollen steuerfreie Klimarücklagen bilden können.
- Die Förderung von Unternehmensnachfolgen wird auf die Landwirtschaft ausgeweitet.
- Landwirtschaftsbetriebe werden bei Investitionen in moderne Ställe und Technik unterstützt.
- Die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes soll vom Bund auskömmlich ausgestattet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Instrumente PORTIA und FAN-App sollen praxistauglich vereinfacht werden.
- Die Förderung von Unternehmensnachfolgen wird auf die Landwirtschaft ausgeweitet.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen Planungssicherheit für ihre Investitionen erhalten.
- Investitionen etwa im Stallbau sollen über den Abschreibungszeitraum Bestandsschutz haben.
- Landwirtschaftliche Investitionen wie Stallbauten erhalten Bestandsschutz über den gesamten Abschreibungszeitraum.
- Der Ausbau erneuerbarer Energien soll landwirtschaftliche Nutzflächen schonen.
- Die EU-Agrarpolitik soll die Besonderheiten der Agrarstruktur in den neuen Ländern berücksichtigen.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 3
- Die gemeinsame Agrarpolitik der EU soll die Einkommen landwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer Beschäftigten sichern.
- Die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion bleibt Hauptaufgabe der Landwirtschaft.
- Die gemeinsame Agrarpolitik soll weiterhin die Einkommen landwirtschaftlicher Unternehmen und ihrer Beschäftigten sichern.
Ohne klare Richtung 9
- Eine wettbewerbsfähige heimische Landwirtschaft soll gute und sichere Lebensmittel erzeugen.
- Konventionelle und ökologische Landwirtschaft haben gleichermaßen ihre Bedeutung.
- Die Landwirtschaft soll wertgeschätzt und nicht existenzgefährdend benachteiligt werden.
- Eine vielfältige Landwirtschaft mit großen und kleinen, konventionellen und ökologischen Betrieben wird unterstützt.
- Die Landwirtschaft soll hochwertige Lebensmittel erzeugen, umweltfreundlich wirtschaften und artgerechte Tierhaltung garantieren.
- Smart-Farming-Projekte werden gezielt unterstützt.
- In der Öffentlichkeit soll ein wirklichkeitsnahes Bild der Landwirtschaft vermittelt werden.
- Die EU-Agrarpolitik soll die Besonderheiten der Agrarstruktur in den ostdeutschen Ländern berücksichtigen.
- Bodenrechtliche Änderungen sollen einer ausgewogenen Agrarstruktur und der Abwehr außerlandwirtschaftlicher Spekulation dienen.
BSW 317
Mehr Geld 5
- Ein Sonderprogramm fördert die Energieerzeugung in der Landwirtschaft, etwa durch Bio- und Solarenergie.
- Die Landesprogramme der zweiten Säule der Agrarförderung werden gezielt für nachhaltige Lösungen genutzt.
- Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Anpassung an Klima- und Wetterbedingungen finanziell unterstützt.
- Regionale Wirtschaftskreisläufe werden durch langfristige Förderprogramme zur Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte vor Ort ausgebaut.
- Umwelt-, boden- und klimaschonende Agrartechniken und Anbausysteme werden unbürokratisch gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Agri-Photovoltaik erhält Vorrang, um Flächen zugleich landwirtschaftlich und energetisch zu nutzen.
- Ein Masterplan zur Stärkung der Tierhaltung in Thüringen unterstützt viehhaltende Betriebe deutlich stärker.
- Genehmigungen für Stallbauten gelten, bis der Stall abgeschrieben ist.
- Die Landwirtschaft wird beim Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten unterstützt.
- Eine Agrarmarketing-Gesellschaft für Thüringen oder Mitteldeutschland wird gegründet.
- Das Thüringer Qualitätszeichen wird wieder eingeführt.
- Die Gründung von Erzeugergemeinschaften und -genossenschaften wird wieder gefördert.
- Die Forschungskapazitäten zur Unterstützung der Landwirtschaft werden ausgebaut.
- Landwirtschaftliche Nutzfläche wird nicht weiter für Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch genommen.
Weniger Pflichten 4
Bleibt wie bisher 2
Linke 71210
Mehr Geld 5
- Das Land investiert in die regionale Landwirtschaft.
- Für die Umsetzung der Empfehlungen der Agrarkommissionen wird eine verlässliche Finanzierung sichergestellt.
- Die Gemeinwohlprämie wird als Instrument zur Stärkung der sozialen und ökologischen Entwicklung der Landwirtschaft befürwortet.
- Die EU-Förderung berücksichtigt schlechter gestellte Betriebe in weniger ertragreichen Gebieten angemessen.
- Die GAP-Prämien für Umweltleistungen werden über den nationalen Strategieplan so angepasst, dass ein Teil als Gewinnbeitrag für den Betrieb gezahlt wird.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Anwendungsorientierte Agrar- und Gartenbauforschung sowie die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe werden unterstützt.
- Landwirtschaftliche Betriebe werden bei notwendigen Umstellungen und Investitionen begleitet.
- Verunreinigungen mit nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen werden verhindert.
- Agrarbetriebe sollen bei der Optimierung ihres landwirtschaftlichen und energetischen Ertrags unterstützt werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Die geplante Abschaffung der Agrardieselvergünstigung und der Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für die Landwirtschaft wird als zusätzliche Belastung abgelehnt.
- An den Ausgleichszahlungen für Betriebe in benachteiligten Gebieten wird festgehalten.
- Auch Pflanzen aus neuer Gentechnik bleiben nach dem Gentechnikgesetz reguliert.
- Hochwertige Böden sollen nicht der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden.
Ohne klare Richtung 8
- Die Landwirtschaft soll die Bevölkerung mit guten, bezahlbaren Nahrungsmitteln versorgen.
- Der Bestand und die wirtschaftliche Entwicklung ökologisch wie konventionell wirtschaftender Landwirtschaftsbetriebe werden unterstützt.
- Die Landwirtschaft in Thüringen muss sich verändern, um den Herausforderungen gerecht zu werden.
- Die Agrargenossenschaften werden unterstützt.
- Für die Agrarpolitik ist die Art der Bewirtschaftung entscheidend, nicht die Größe des Betriebes.
- Die Landwirtschaft soll resilienter Bestandteil der regionalen Wertschöpfung bleiben und die Ernährungssouveränität sichern.
- Regionale Wertschöpfung durch Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung in der Region sowie kurze Versorgungsketten werden gestärkt.
- Grüner Wasserstoff soll zur Dekarbonisierung der Sektoren Strom, Wärme, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft beitragen.
Mehr Pflichten 7
- Die EU-Agrarförderung wird an neue Kriterien geknüpft.
- Der Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat und schädliche Düngeverfahren werden zurückgedrängt.
- Landwirtschaftliche Betriebe sollen nicht auf Monokulturen setzen.
- Beim landwirtschaftlichen Grundbesitz und den Eigentumsstrukturen von Agrarunternehmen wird volle Transparenz gewährleistet.
- Eine flächengebundene Tierhaltung, deren Tierzahl sich an der Naturverträglichkeit bemisst, wird unterstützt.
- Kastenstände und Vollspaltenböden werden nach und nach durch tiergerechte Anlagen ersetzt.
- Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird verboten.
SPD 127
Mehr Geld 3
- Der Ökolandbau wird finanziell so gefördert, dass erst 10 und dann 30 Prozent Anteil erreicht werden.
- Die ELER-Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen werden auf eine Ausweitung des ökologischen Landbaus ausgerichtet.
- Extensive Bewirtschaftung wie Rinderhaltung, Weideprämien, Agroforstsysteme und schonende Nutzung von Auen, Mooren und Feuchtgebieten wird über ELER fortgeführt oder neu etabliert.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Smart Farming wird niedrigschwellig gefördert.
- Gemeinsam genutzte Verarbeitungs-, Lager-, Vertriebs- und Entsorgungsinfrastrukturen werden gefördert.
- Die standortnahe Wasserversorgung von Land- und Forstwirtschaft wird gestärkt.
- Ein Fahrplan bis 2029 für die Wasserversorgung einschließlich kleinerer Wasserspeicher wird erstellt.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 1
Grüne 14420
Mehr Geld 7
- Förderprogramme sollen Stickstoffüberschüsse in der Landwirtschaft sowie Phosphor- und Nitrateinträge in Gewässer weiter reduzieren.
- Die Flächenprämie für Betriebe in der Umstellung auf Ökolandbau wird angehoben.
- Die Förderung „ÖkoInvest“ wird ausgebaut.
- Die GAK- und KULAP-Förderung wird erhalten, ausgebaut und stärker auf Grünland ausgerichtet.
- Die Förderung nachhaltiger Bewässerungssysteme wird fortgesetzt und ausgebaut.
- Ein Stallumbau-Programm fördert Betriebe, die für artgerechte Haltung umbauen.
- Weidegang für Milchkühe und Mastrinder sowie Stroheinstreu für Mastschweine werden weiter gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Initiativen für regionales Wirtschaften wie Solidarische Landwirtschaft, Bürgerenergiegenossenschaften, Forstbetriebsgemeinschaften, Dorfläden und Handwerk werden unterstützt.
- Hofnachfolgen bei kleinen und Nebenerwerbsbetrieben werden durch Beratung und Förderung unterstützt, auch bei Existenzgründungen, Quereinsteigern und außerfamiliären Übergaben.
- Ein Agrarstrukturgesetz soll den Ausverkauf der Landwirtschaft verhindern.
- Gemeinwohlorientierte Betriebe erhalten Vorrang beim Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen.
- Der Öko-Landbau wird gefördert und als Leitbild etabliert.
- Die Umstellberatung für Ökolandbau wird ausgebaut.
- Landwirte und Betriebe werden bei Aufbau und Umsetzung von Pestizidreduktionsplänen unterstützt.
- Geschlossene Nährstoff- und Betriebskreisläufe erhalten Vorrang.
- Die Produktion lokaler, pflanzlicher, eiweißreicher und klimaneutraler Lebensmittel in Thüringen wird gefördert.
- Moderne Techniken wie Smart Farming werden unter Beachtung der Datensouveränität ausgebaut und gefördert.
- Öffentliche Flächen der Thüringer Landesgesellschaft werden zuerst an gemeinwohlorientierte und ökologisch wirtschaftende Betriebe vergeben.
- Kooperationen für außerschulisches Lernen und Praktika in konventionellen und ökologischen Landwirtschaftsbetrieben werden unterstützt.
- Die Anpassung der Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft wird stärker unterstützt.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 14
- Die Umsetzung des EU-Förderprogramms ELER wird stärker auf naturverträgliche Landwirtschaft ausgerichtet.
- Qualzuchten in der Nutztierhaltung werden abgelehnt.
- Der Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln wird reduziert.
- Die Landwirtschaftsförderung wird stärker auf Gemeinwohlleistungen wie Natur- und Bodenschutz ausgerichtet.
- Die industrielle Massentierhaltung wird beendet.
- Landwirtschaftliche Subventionen werden stärker auf Boden-, Umwelt-, Natur- und Artenschutz ausgerichtet.
- Die Nutzung von Pestiziden wird auf Landesebene so weit wie möglich eingedämmt.
- Die Einfuhr von Gülle aus anderen Regionen wird vermieden.
- Ein Pakt für artgerechte Tierhaltung mit mehr Platz, Auslauf, regionalem Futter und Beschäftigungsmöglichkeiten wird mit den Erzeugern auf den Weg gebracht.
- Landesförderungen werden an Tierschutzkriterien des Pakts für artgerechte Tierhaltung gekoppelt.
- Die Tierschutzkontrollen in der Landwirtschaft werden gestärkt.
- Die Haltungsbedingungen in der Landwirtschaft werden angepasst.
- Die Massentierhaltung wird beendet.
- Der Brandschutz in Ställen wird durch eine Änderung der Landesbauordnung verbessert.
FW 416
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Ausbreitung und Rückkehr von Tierarten darf nicht zu unverhältnismäßigen Schäden in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft oder zur Verdrängung einheimischer Arten führen.
- Landwirtschaftliche Betriebe einschließlich Gartenbau sollen angemessen unterstützt werden.
- Familiengeführte und ökologisch arbeitende Agrarbetriebe sollen gesondert gefördert werden.
- Direktvermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte vor Ort sollen unterstützt werden.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- Soziale, Umwelt- und Tierschutzstandards in der Landwirtschaft und der Weiterverarbeitung sind einzuhalten.
- Aussaat und Angebot gentechnisch veränderter Pflanzen sollen unterbunden werden.
- Auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen soll verzichtet werden.
- Der standardmäßige Einsatz von Antibiotika in der Tierfütterung soll vermieden werden.
FDP 155
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Politik auf allen Ebenen ist gegenüber landwirtschaftlichen Betrieben zu planbarer, langfristiger und verlässlicher Zusammenarbeit verpflichtet.
- Vermarktungsstrukturen der Landwirtschaft werden verbessert und Verbraucher sensibilisiert.
- Grüne Gentechnik wird in der Landwirtschaft verantwortbar zugelassen.
- Die Modernisierung der Land- und Forstwirtschaft wird unterstützt.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 5
- Die Landwirtschaft soll frei, unternehmerisch, nachhaltig und mittelständisch geprägt sein.
- Die Landwirtschaftspolitik in Thüringen ist zukunfts- und marktorientiert und richtet sich am Verbraucher aus.
- Die Wettbewerbsfähigkeit land- und forstwirtschaftlicher Betriebe wird gestärkt.
- Hohe Nitratbelastungen werden nicht einseitig der Landwirtschaft angelastet.
- Eine moderne Landwirtschaft orientiert sich an neuen Produktionsmethoden, technischem Fortschritt und wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Koalitionsvertrag 830
Mehr Geld 10
- Betriebe sollen für Naturschutzleistungen angemessen honoriert werden.
- Agrarfördermittel von EU und Bund werden vollständig vom Land kofinanziert.
- Betriebe werden bei Investitionen in moderne Ställe, Dünge- und Pflanzenschutztechnik sowie Digitalisierung unterstützt.
- In der Nutztierstrategie soll die Weidetierhaltung wegen ihrer Bedeutung für die Biodiversität bei der Honorierung besonders berücksichtigt werden.
- Die Förderung der Gründung von Erzeugergemeinschaften wird wieder eingeführt.
- Auf Bundesebene wird eine auskömmliche Ausstattung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz gefordert.
- Die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz wird vom Land vollständig kofinanziert.
- Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe sollen unmittelbar bei Land- und Forstwirtschaft und Akteuren im ländlichen Raum ankommen.
- Landwirtschaftsbetriebe sollen steuerfreie Klimarücklagen bilden können.
- Es sollen Voraussetzungen für Wertschöpfung durch CO2-Speicherung auf landwirtschaftlichen Flächen mittels CO2-Zertifikaten geschaffen werden.
Mehr Rechte oder Angebote 20
- Bei der Weiterentwicklung der GAP sollen die Besonderheiten der ostdeutschen Agrarstruktur berücksichtigt werden.
- Planungssicherheit für Tierhaltungen und Investitionen soll garantiert werden.
- Die Verwertung Thüringer Wolle wird unterstützt, unter anderem durch eine Wollwaschanlage.
- Ein Zukunftspakt Landwirtschaft wird als Austauschplattform zwischen Landnutzung und Umwelt- und Naturschutz eingerichtet.
- Planungssicherheit für landwirtschaftliche Investitionen soll garantiert werden.
- Investitionen wie Stallbauten sollen über den gesamten Abschreibungszeitraum Bestandsschutz vor neuen Regulierungen haben.
- Die KULAP-Förderung wird an Praxisanforderungen der Landwirtschaft sowie an Umwelt- und Naturschutzbelange angepasst.
- Das Anlegen von Agroforstsystemen wird unterstützt.
- Die Vermarktung Thüringer Agrarprodukte soll gestärkt werden.
- Ein modernes Agrarmarketing soll ökologisch und konventionell erzeugte Produkte gleichermaßen berücksichtigen.
- Eine Agrarmarketinggesellschaft für Thüringen wird gegründet.
- Das Thüringer Qualitätszeichen wird mit neuen Kriterien wieder eingeführt.
- Die Thüringer Eiweißstrategie wird fortgeschrieben, um die Verarbeitung regionaler Eiweißfutter- und Lebensmittel auszubauen.
- Der ökologische Landbau wird vor allem durch Unterstützung von Verarbeitungskapazitäten gefördert.
- Für die Förderung des ökologischen Landbaus wird eine enge mitteldeutsche Zusammenarbeit angestrebt.
- Eine Landes-Kompensationsverordnung soll Agrarflächen vor der Inanspruchnahme für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen schützen.
- Agri-PV erhält Vorrang vor Freiflächen-PV.
- Landwirtschaftliche Wasserspeicher sollen erhalten und nutzbar gemacht werden.
- Geprüft wird, Talsperrenwasser für Gartenbau und Landwirtschaft verfügbar zu machen.
- Es sollen Voraussetzungen für Wertschöpfung durch CO2-Speicherung auf landwirtschaftlichen Flächen mittels CO2-Zertifikaten geschaffen werden.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 7
- Eine breit aufgestellte Landwirtschaft mit konventionellen und ökologischen, großen und kleinen Betrieben, Pflanzenbau und Tierhaltung wird unterstützt.
- Angestrebt wird eine Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, umweltfreundlich wirtschaftet und artgerechte Tierhaltung garantiert.
- Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU soll weiterentwickelt werden.
- Eine Thüringer Nutztierstrategie zur Stärkung der Tierhaltung wird erarbeitet.
- Die Förderbedingungen der Agrarinvestitionsförderung werden unter Berücksichtigung Thüringer Verhältnisse evaluiert.
- Bei der KULAP-Förderung wird die Rolle der Landwirtschaft als CO2-Speicher berücksichtigt.
- Struktur und Aufgaben des Agrarmarketings sowie die Förderung der Direktvermarktung werden neu geordnet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht