Landwirtschaftliche Betriebe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU 67
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die unterschiedlichen Betriebs- und Bewirtschaftungsarten in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft werden geachtet und unterstützt.
- Eine Mehrgefahrenversicherung für die Landwirtschaft soll schrittweise eingeführt werden.
- Der unternehmerischen Freiheit in der Land- und Forstwirtschaft soll mehr Raum gegeben werden.
- Regionale Schlachtkapazitäten privatwirtschaftlicher Fleischereien sollen zur Unterstützung der Direktvermarkter gefördert werden.
Weniger Pflichten 3
- Der Bund soll bestehendes EU-Recht nur 1:1 umsetzen, um die Land- und Forstwirtschaft möglichst wenig zu belasten.
- Das Nitratmessnetz soll modernisiert werden, damit Ursachen und Wirkungen klar nachweisbar sind und Einschränkungen gezielt abgebaut werden.
- Bestehende Bürokratie in der Land- und Forstwirtschaft soll abgebaut werden.
Bleibt wie bisher 4
- Die landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen erhalten bleiben.
- Eine weitere Verschärfung der Vorgaben für tierhaltende Betriebe wird abgelehnt.
- Waldumwandlung soll auch gegen eine finanzielle Ablöse möglich sein, um den Verlust landwirtschaftlicher Flächen zu verhindern.
- Flächenstilllegungen in der Kulturlandschaft außerhalb konkreter Forschungsprogramme werden abgelehnt.
AfD 2126
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 4
- Die heimische Land- und Forstwirtschaft soll tragende Säule zur Erhaltung der Kulturlandschaft bleiben.
- Ausgleichszahlungen für die Landwirtschaft sollen vorerst bestehen bleiben.
- Eine Zielquote für den Ökolandbau wird abgelehnt.
- Das System der standortbezogenen Düngung nach dem Nährstoffentzug der Pflanzen soll erhalten bleiben.
Ohne klare Richtung 8
- Eine Benachteiligung sächsischer Landwirtschaftsbetriebe wird abgelehnt.
- Landwirtschaftsbetriebe in benachteiligten Gebieten oder mit landschaftserhaltendem Charakter sollen stärker gefördert werden.
- Zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft soll ein fairer Wettbewerb gefördert werden.
- Die Weidetierhaltung soll effektiver gefördert werden.
- Futtermittel sollen weitgehend regional angebaut werden.
- Forschung und Förderung für einen effizienteren Anbau von Eiweißpflanzen sollen ausgebaut werden.
- Die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse soll durch Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten ausgebaut werden.
- Regionale Erzeugergemeinschaften sollen zur Stärkung ihrer Marktposition gefördert werden.
BSW 314
Mehr Geld 3
- Landwirtschaftliche Betriebe werden bei der Anpassung an veränderte Klima- und Wetterbedingungen finanziell unterstützt.
- Regionale Wirtschaftskreisläufe werden durch langfristige Förderprogramme zur Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte ausgebaut.
- Umwelt-, boden- und klimaschonende Agrartechniken und Anbausysteme werden unbürokratisch gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Regionale Wirtschaftskreisläufe in Landwirtschaft und Industrie sollen gezielt ausgebaut werden.
- Ein Masterplan zur Stärkung der Tierhaltung in Sachsen wird aufgelegt.
- Der Ökolandbau wird durch den Abbau von Defiziten in der Verarbeitung gestärkt.
- In Großküchen werden verstärkt ökologisch erzeugte Lebensmittel eingesetzt.
- Die Forschungskapazitäten zur Unterstützung der Landwirtschaft werden ausgebaut.
- Schnelles und flächendeckendes Internet wird auch für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft ausgebaut.
- Die Agrarpolitik schafft langfristige Rechtssicherheit und Verlässlichkeit für planbare Investitionen.
Weniger Pflichten 5
- Die Belastung der viehhaltenden Betriebe wird verringert.
- Die Land- und Forstwirtschaft wird auf Grundlage der Vorschläge von Bauernverband und Agrarministerkonferenz entbürokratisiert.
- Die Agrarförderung einschließlich der Konditionalitätsregeln wird deutlich vereinfacht.
- Landwirtschaftsbetriebe erhalten in Absprache mit den Behörden mehr Flexibilität entsprechend der Vegetationsperiode.
- Umwelt-, boden- und klimaschonende Agrartechniken und Anbausysteme werden unbürokratisch gefördert.
Ohne klare Richtung 3
- Land- und Forstwirtschaft werden gemeinsam mit Ernährungswirtschaft, Holzverarbeitung, Umwelt- und Klimaschutz sowie erneuerbaren Energien gedacht.
- Die Digitalisierung erfolgt zugunsten und nicht zulasten der landwirtschaftlichen Betriebe.
- Die Agrarpolitik soll die landwirtschaftlichen Betriebe befähigen, die sächsische Bevölkerung ausreichend mit Agrarprodukten zu versorgen.
SPD 1110
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 8
- Neben dem Ökolandbau werden auch Nachhaltigkeitsgewinne in konventionellen Betrieben gefördert.
- Jedes landwirtschaftliche Feld soll mit 5G-Mobilfunk versorgt werden.
- Der ökologische Landbau wird gestärkt.
- Die Umstellung von Betrieben auf ökologische Tierhaltung wird erleichtert.
- Klimaschonende Bodenbewirtschaftung über Agroforstsysteme oder Carbon Farming wird unterstützt und gefördert.
- Nachhaltige Produktionsmethoden in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft werden gefördert.
- Digitalisierte Arbeitsprozesse in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft werden gefördert.
- Die regionale Vermarktung land-, forst- und fischereiwirtschaftlicher Produkte wird gefördert.
Ohne klare Richtung 1
Grüne 4826
Mehr Geld 5
- Auf EU-Ebene wird ein Gemeinwohlprämienmodell mit einfachem Punktesystem zur Honorierung von Umweltleistungen der Landwirtschaft vorangetrieben.
- Ein Sächsisches Agrarstrukturgesetz wird eingeführt, um überhöhten Bodenpreisen, Bodenspekulation und Höfesterben entgegenzuwirken.
- Eine Höfeordnung wird eingeführt.
- Bewirtschaftungsformen, die durch Humusaufbau CO2 im Boden binden, werden honoriert.
- Ausstiegsförderprogramme im Agrarbereich erleichtern Betrieben die Reduzierung hoher Tierzahlen.
Mehr Rechte oder Angebote 21
- Für Alleepflanzungen wird die vorrangige Nutzung von Gehölzen aus sächsischen Baumschulen festgeschrieben.
- Die Landwirtschaft wird beim Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel unterstützt.
- Der ökologische Landbau wird entsprechend der Nachfrage und in Orientierung an Bundeszielen weiterentwickelt.
- Betriebe, die von konventionellen auf andere Bewirtschaftungsformen umstellen, werden gezielt unterstützt.
- Betriebe, die in nitratbelasteten Gebieten angepasste Kulturen anbauen, erhalten staatliche Unterstützung, unter anderem bei der Vermarktung.
- Die Stärkung regionaler Wertschöpfungskreisläufe und der Vermarktung von Agrarprodukten wird fortgesetzt.
- In den Regionen werden Ansprechstellen eingerichtet, um kurze Wege zwischen Produktion und Vermarktung zu gewährleisten.
- Konzepte einer nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen in Land-, Forstwirtschaft und Fischerei werden unterstützt.
- Regionale Wochenmärkte werden gezielt unterstützt.
- Kooperative Bewirtschaftungsmodelle wie Solidarische Landwirtschaft und die Gründung neuer Genossenschaften werden unterstützt.
- Alternative Ansätze traditioneller und ökologischer Züchtungsverfahren werden vorangebracht.
- Der Steillagenweinbau wird gefördert.
- Maßnahmen zur Anpassung des Weinbaus an den Klimawandel werden gefördert.
- Innovative Methoden im Weinbau wie der Einsatz von Drohnen werden gestärkt.
- Ein Sächsisches Agrarstrukturgesetz wird eingeführt, um überhöhten Bodenpreisen, Bodenspekulation und Höfesterben entgegenzuwirken.
- Eine Höfeordnung wird eingeführt.
- Eine Offensive für grüne Berufe soll Fachkräfte für Land- und Forstwirtschaft sowie Garten- und Landschaftsbau gewinnen.
- Flächenkonflikte zwischen Landwirtschaft und Erneuerbaren Energien werden mit Agri-Photovoltaik aufgelöst.
- Hürden für die artgerechte Haltung und Freilandhaltung von Schweinen werden abgebaut.
- Alternative Freilufthaltungsformen wie Streuobstwiesen mit Weideschweinhaltung werden gefördert.
- Die ökologische Landwirtschaft in Sachsen wird vorangebracht und unterstützt.
Weniger Pflichten 3
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 3
Ohne klare Richtung 4
- Auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene wird eine nachhaltige Landwirtschaft angestrebt, die Belange von Umwelt, Tier und Mensch verlässlich zusammenführt.
- Hofnahe Schlachtungen und Hofschlachtungen werden als Baustein regionaler, tierwohlorientierter Wirtschaftsketten gesehen.
- Die flächengebundene und tiergerechte Nutztierhaltung wird gestärkt.
- Heimisch produziertes Tierfutter soll Importe wie Soja ersetzen.
Mehr Pflichten 4
- Artenschutz wird in einem integrierten Ansatz bei jeder Form der Landnutzung systematisch berücksichtigt.
- Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird deutlich reduziert.
- Behörden werden so ausgestattet, dass sie Kontrollen und die Ahndung von Verstößen bei unsachgemäßer Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden durchführen können.
- Resilienz mit Blick auf die Klimakrise wird in Stadtplanung, Gewässerschutz und Landwirtschaft ein stets zu beachtendes Kriterium.
Linke 847
Mehr Geld 4
- Mindesterzeugerpreise sollen durchgesetzt werden.
- Mindesterzeugerpreise etwa für Milch und Fleisch werden unterstützt.
- Die Landesförderung für tiergerechte Haltungssysteme wird auf alle Tierarten und Haltungsformen ausgedehnt.
- Ein Agrarstrukturgesetz soll den Anstieg der Pacht- und Kaufpreise für Agrarflächen dämpfen.
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Erzeugergemeinschaften sollen gegen Großkonzerne geschützt werden.
- Mindesterzeugerpreise sollen durchgesetzt werden.
- Regionale genossenschaftliche Erzeugergemeinschaften und solidarische Landwirtschaft mit dezentraler Verarbeitung und Eigenvermarktung werden gefördert.
- Mindesterzeugerpreise etwa für Milch und Fleisch werden unterstützt.
- Boden- und wasserschonende Anbautechniken werden gefördert.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Weniger Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 7
- Industrie, Energieversorgung, Verkehr und Landwirtschaft sollen so umgebaut werden, dass sie das Klima möglichst bald nicht mehr schädigen.
- In Sachsen soll kein Glyphosat eingesetzt werden.
- Sozial-, Umwelt- und Tierschutzstandards sollen den Rahmen der agrarwirtschaftlichen Entwicklung bilden.
- Die Tierhaltung soll bodengebunden sein, mit ausreichend Fläche für Futtererzeugung und Gülleausbringung.
- Der Einsatz von Mineraldünger und Pflanzenschutzmitteln soll verringert werden.
- Der Einsatz von Glyphosat wird auf privaten, staatlichen, kommunalen und landwirtschaftlichen Flächen in Sachsen verboten.
- Ein Agrarstrukturgesetz soll die Flächenkonzentration von Agrarbetrieben begrenzen.
FW 32
Mehr Rechte oder Angebote 1
FDP 717
Mehr Geld 4
- Alle landwirtschaftlichen Betriebe erhalten durch gezielte Förderung innovativer Investitionen die Möglichkeit, sich zukunftsfähig zu entwickeln.
- Private Investitionen in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft werden gefördert.
- Eine Beratungsförderung zur einfacheren Umsetzung der GAP in sächsischen Landwirtschaftsbetrieben wird eingeführt.
- Auf Bundesebene wird die Ausweitung des Kartellrechts auf den Agrarmarkt angestrebt, um wirtschaftliche Erzeugerpreise zu sichern.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden gleichwertig behandelt.
- Autonomes Fahren auf landwirtschaftlichen Nutzflächen wird gefördert.
- Die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird gefördert.
- Eine Beratungsförderung zur einfacheren Umsetzung der GAP in sächsischen Landwirtschaftsbetrieben wird eingeführt.
- Die digitale Beantragung landwirtschaftlicher Subventionen soll ab Freischaltung reibungslos funktionieren.
- Die Modernisierung der Landwirtschaft etwa durch Drohnen, Sensoren, Melkroboter und vernetzte Systeme wird unterstützt.
- Mobilfunk mit 5G soll auch auf landwirtschaftlichen Flächen flächendeckend verfügbar sein.
- Auf Bundesebene wird die Ausweitung des Kartellrechts auf den Agrarmarkt angestrebt, um wirtschaftliche Erzeugerpreise zu sichern.
- Pflanzenzüchtungen mit modernen Züchtungsmethoden werden zugelassen.
- Statt landwirtschaftliche Fläche zu verlieren, werden vorrangig Agri-Photovoltaikanlagen errichtet.
Weniger Pflichten 5
- Die Kopplung von Subventionen an die Flächenausstattung eines Betriebes wird abgelehnt.
- Direktvermarkter werden durch eine einfache Lösung von immer schärferen Auflagen, etwa beim Kassensystem, befreit.
- Tierseuchenkasse, Statistisches Landesamt und Landwirtschaftsämter arbeiten bei Aufzeichnungen und Meldungen enger zusammen, um den Bürokratieaufwand der Betriebe zu senken.
- Betriebe mit Düngebedarfsermittlung und gesamtbetrieblichem Nährstoffvergleich werden von der Stoffstrombilanzverordnung befreit.
- Bürokratische Hürden, etwa bei der Nutzung von Lebensmittelabfällen als Tierfutter, werden abgebaut.
Ohne klare Richtung 6
- Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft sollen sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen richten.
- Neue Formen der Landwirtschaft wie Urban Gardening oder Vertical Farms werden befürwortet.
- Die Landwirtschaft soll einen Beitrag zur Welternährung leisten.
- Der Einsatz digitaler Technologien in der Landwirtschaft wird gefördert.
- Automatisierung von Traktoren und Geräten sowie digitalisierte Büroabläufe sollen die konventionelle Landwirtschaft ergänzen und ihre Produktivität steigern.
- Die sächsische Landwirtschaft soll insbesondere gegenüber dem Ausland wettbewerbsfähig sein.
Koalitionsvertrag 99
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die vielfältigen Strukturen und Betriebsformen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft werden gefördert, um den ländlichen Raum zu beleben.
- Die Beratungs- und Unterstützungsfunktion dieser Agrarverwaltung wird gestärkt.
- Agrarbetriebe jeder Größe und Organisationsform werden gleichermaßen vor Bodenspekulation geschützt.
- Digitalisierung, Präzisionslandwirtschaft und integrierter Pflanzenschutz werden gefördert.
- Klimaschonende Bodenbewirtschaftung über Agroforstsysteme wird unterstützt.
- Die Tierhaltung wird unterstützt, erhalten und standortangepasst aus- und umgebaut.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 6
- Die flächendeckende, eigenverantwortliche Bewirtschaftung der Kulturlandschaft durch Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie Angler und Jäger wird sichergestellt.
- Die Förderprogramme für landwirtschaftliche Investitionen werden fortgeführt.
- Die Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten wird fortgeführt.
- Der Ökolandbau wird auf hohem Niveau weiter gefördert.
- Tierhaltende Betriebe erhalten Verlässlichkeit bei genehmigten Ställen und Planungssicherheit für Investitionen.
- Die Fördermaßnahme „Gesundheit und Robustheit“ für Milchvieh wird im bisherigen Umfang weitergeführt, um Tiergesundheit zu verbessern und Antibiotikaeinsatz zu senken.
Ohne klare Richtung 3
- Die Besonderheiten des sächsischen Obst- und Weinbaus werden beachtet.
- Naturschutz wird mit einem integrativen Ansatz mit Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft in Einklang gebracht.
- Für die sächsischen Moorflächen wird ein Konzept entwickelt, das CO2-Minderung, Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang bringt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht