Landwirtschaftliche Betriebe
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
BIW00
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
CDU 265
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Strukturveränderungen in der Landwirtschaft werden gemeinsam mit den Betrieben und nicht über ihre Köpfe hinweg begleitet.
- Die Möglichkeiten landwirtschaftlicher Betriebe, selbst erzeugte Produkte zu verkaufen, werden erleichtert.
- Für den erleichterten Verkauf selbst erzeugter Produkte wird eine Änderung des Gaststättengesetzes auf Bundesebene angestrebt.
- Die Landwirtschaft im Land Bremen wird unterstützt und zugleich zu einem erlebbaren Ort gemacht.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 5
- Die familiär geprägte Landwirtschaft in Bremen hat wirtschaftlich und als Arbeitgeber besondere Bedeutung.
- Die Landwirtschaft prägt die Kulturlandschaft als Naherholungsgebiet und versorgt mit regionalen Lebensmitteln.
- Die Bedeutung der Landwirtschaft im Bewusstsein der Bevölkerung wird gestärkt.
- Die Zusammenarbeit mit den Schulen wird intensiviert und interessierte regionale landwirtschaftliche Betriebe werden als außerschulische Lernorte genutzt.
- Die Rolle von Höfen mit Pferdehaltung für Freizeitgestaltung und Sport wird herausgestellt.
Grüne 1312
Mehr Geld 5
- Potenzialflächen für Wiedervernässung werden vom Land zurückgekauft oder es werden Mittel für neue Bewirtschaftungsformen bereitgestellt.
- Gemeinsam mit Niedersachsen wird ein Förderprogramm für (Bio-)Gemüse- und Obstanbau und dessen Verarbeitung eingerichtet.
- Die Förderanreize auf europäischer Ebene werden zugunsten einer klimafreundlichen, ökologischen und tierwohlgerechten Landwirtschaft reformiert.
- Eine Öko-Prämie für ökologisch aufzuwertende Flächen wird entwickelt.
- Mit dem AUKM-Förderprogramm werden schonende Flächennutzung, effiziente Düngerausbringung und Gewässerschutz im Ökolandbau gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Auf Bundesebene soll erlaubt werden, Agri-PV-Anlagen auch auf Grünland zu errichten.
- Regionale Erzeugung und Vermarktung werden gestärkt, um dem Betriebssterben entgegenzutreten.
- Mit Landwirtschaft, Umweltverbänden und Zivilgesellschaft wird ein Entwicklungskonzept für eine zukunftsfähige und resiliente Landwirtschaft erarbeitet.
- Klima- und umweltfreundliche Bewirtschaftungsmodelle als Alternative zu Milch- und Fleischproduktion, insbesondere Gemüseanbau, werden unterstützt.
- Innovative Formen der Lebensmittelproduktion wie Urban Farming werden unterstützt.
- Öffentliche Einrichtungen sollen vermehrt regionale landwirtschaftliche Produkte beziehen.
- Der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und gemeinschaftlichen Landwirtschaftsprojekten wie Solidarischer Landwirtschaft wird gefördert.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 3
- Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen soll bis 2035 auf 50 Prozent steigen.
- Auf europäischer und Bundesebene wird ein Systemwechsel zu einer punktebasierten Gemeinwohlprämie in der Agrarförderung angestrebt.
- Direktzahlungen sollen zur Honorierung von Umwelt- und Tierschutzleistungen der Landwirtschaft umgewidmet werden.
Linke 51
Mehr Rechte oder Angebote 1
Mehr Pflichten 5
- Der Nitrateintrag aus der Landwirtschaft wird konsequent minimiert.
- Eine konsequente Agrarwende hin zu ökologischer Landwirtschaft und flächenbasierter Tierhaltung wird angestrebt.
- Die Landwirtschaft wechselt von intensiver zu extensiver Bewirtschaftung.
- Der Einsatz jeglicher Pestizide in der Landwirtschaft wird gestoppt.
- Das Ausbringen von Dünger wird stärker eingeschränkt.
FDP 107
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Partnerschaftsprogramme zwischen Bauernhöfen, auch in Niedersachsen, und Schulen werden ermöglicht.
- Pflanzenschutzwirkstoffe, die von BVL, BfR und EFSA für unbedenklich erklärt werden, werden auch zugelassen.
- In Regionen mit zu hohem Gülleaufkommen wird der Transport von Wirtschaftsdünger in Ackerbauregionen gefördert.
- Technische Lösungen zur Aufbereitung von Gülle und Gärresten werden gefördert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Der Land- und Forstwirtschaft werden wichtige Wirkstoffe nicht aus ideologischen Gründen entzogen.
- Das Baurecht ermöglicht landwirtschaftlichen Unternehmen weiterhin betriebliche Entwicklung.
- Baurechtliche Tierhaltungsobergrenzen werden abgelehnt.
- Kommunale Genehmigungsvorbehalte für die Nutztierhaltung werden abgelehnt.
- Maßstab der Düngung bleibt eine bedarfs- und standortgerechte Nährstoffversorgung.
Ohne klare Richtung 5
- Die Landwirtschaft erhält faire Wettbewerbsbedingungen und verlässliche Rahmenbedingungen.
- Die Agrarpolitik ist verlässlich und gibt Planungssicherheit.
- Ökonomische Notwendigkeiten werden in der Landwirtschaft gleichberechtigt zu ökologischen Fragen bewertet.
- Im Land Bremen werden gute Ideen im Bereich Landwirtschaft gefördert.
- Naturschutz und Landwirtschaft arbeiten partnerschaftlich und unter gegenseitiger Anerkennung zusammen.
Koalitionsvertrag 543
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Auf Bundesebene wird gefordert, Agri-Photovoltaik auch auf Grünland zu erlauben.
- Gemeinsam mit Landwirtschaft, Umweltverbänden und Zivilgesellschaft wird das Entwicklungskonzept Landwirtschaft 2035 weiterentwickelt und umgesetzt.
- Der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und gemeinschaftlichen Landwirtschaftsprojekten in der Region wird gefördert.
Ohne klare Richtung 4
- Regionale Erzeugung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte werden gestärkt.
- Die ökologische Landwirtschaft wird weiter gefördert, damit bis 2035 die Hälfte der Betriebe ökologisch wirtschaftet.
- Die bremische Landwirtschaft wird auf dem Weg zu einer möglichst grünlandbasierten, regionalen Rinderfütterung und zur Reduktion von Soja aus Übersee unterstützt.
- Gemeinsam mit Niedersachsen wird der (biologische) Anbau von Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten in und um Bremen gefördert, um die Grundversorgung unabhängiger von Lieferketten zu machen.
Mehr Pflichten 4
- Zum Gewässerschutz werden Nitrateinträge aus der Landwirtschaft minimiert.
- Zum Schutz vor Nähr- und Schadstoffeinträgen werden im Dialog mit Landwirtschaft und Umweltverbänden Gewässerrandstreifen verbreitert.
- In Bund und EU wird eine stärkere Umwidmung von GAP-Direktzahlungen zugunsten der Honorierung von Klima- und Umweltleistungen gefordert.
- In Bund und EU wird eine stärkere Kopplung von Agrarsubventionen an die Einhaltung von Tierschutzrechten gefordert.
Linke, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 213
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht