Hochschulen
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Brandenburg und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Brandenburg
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Linke00
SPD 48
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Wirtschaftsförderung Brandenburg wird gestärkt, um kommunale, universitäre oder unternehmensnahe Innovationsorte zu entwickeln.
- Das Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus wird aufgebaut.
- Eine engere Kooperation von Forschungseinrichtungen und Hochschulen wird unterstützt.
- Innovationsorte wie der Potsdam Science Park, der Lausitz Science Park und die Hochschule Wildau werden ausgebaut.
- Die Hochschulen erhalten Flexibilität und Planungssicherheit einschließlich Partnerschaften mit privaten Unternehmen.
- Der Aufbau eines Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus in der Lausitz als Modellregion für neue Ansätze der Gesundheitsversorgung wird vorangetrieben.
Bleibt wie bisher 2
AfD 428
Mehr Geld 6
- Die Medizinische Hochschule Brandenburg erhält eine verlässliche institutionelle Förderung.
- Die Finanzierung des Refugee Teachers Program wird gestrichen und in die Lehrerausbildung umgelenkt.
- Die Hochschulen erhalten eine solide Grundausstattung.
- Die Vergabe staatlicher Drittmittel wird durch eine bessere Grundausstattung der Hochschulen ersetzt.
- Die Studiengebühren für Drittstaatler fließen in die Verbesserung der Hochschullehre.
- Lehrstühle für DDR- und Kommunismusforschung werden finanziert.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 4
- Gendersonderzeichen an Schulen und Hochschulen sowie in offiziellen Schulschreiben werden untersagt.
- Das generische Femininum wird an Schulen und Hochschulen untersagt.
- Der gesprochene Glottisschlag als Genderform wird an Schulen und Hochschulen untersagt.
- Alle Hochschulen des Landes bieten geeignete Kinderbetreuung an.
BSW 6416
Mehr Geld 5
- Hochschulen sollen durch bessere finanzielle und personelle Ressourcen gestärkt werden.
- Es soll ein finanzieller Rahmen bereitgestellt werden, um hochqualifiziertes Lehr- und Forschungspersonal zu gewinnen und zu halten.
- An Fachhochschulen soll es unbefristete Assistenzstellen geben.
- Die Grundfinanzierung der Hochschulen soll gestärkt werden.
- Hochschulen sollen auf höchstem technischem Niveau ausgestattet werden.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Kooperationen der Hochschulen mit Brandenburger Unternehmen sollen unterstützt werden.
- Hochschulförderung darf sich nicht auf Universitäten konzentrieren.
- Die Hochschulfinanzierung soll nicht von Kriterien abhängen, die Hochschulen nicht beeinflussen können.
- Immatrikulations- und Absolventenzahlen sollen nicht länger als Kenngröße der Hochschulfinanzierung dienen.
- Hochschulen sollen dabei unterstützt werden, sich in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu etablieren.
- Konzepte zur Verzahnung hochschulischer Weiterbildung mit den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen sollen gefördert werden.
- Fachhochschulen sollen das Promotionsrecht erhalten.
- Hochschulgremien sollen gegenüber den Hochschulleitungen gestärkt werden.
- Die Hochschulfinanzierung soll weniger von Drittmitteln abhängen.
- Die Hochschullandschaft soll für die Bedürfnisse Brandenburgs, auch in Kooperation mit Handwerk und Industrie, gestärkt werden.
Weniger Pflichten 1
Ohne klare Richtung 4
- Die Gründung der staatlichen Medizinischen Universität Lausitz wird begrüßt.
- Eine enge Zusammenarbeit der Hochschulen mit allen Gesellschaftsbereichen wird befürwortet.
- Das Finanzierungsverhältnis zwischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Universitäten soll überprüft werden.
- Hochschulen sollen Kompetenzen zur Lösung heutiger und künftiger Probleme vermitteln.
Mehr Pflichten 6
- Bei der Bewerberauswahl der Medizinischen Universität Lausitz gilt eine Landarztquote.
- Der wissenschaftliche Nachwuchs soll tarifgebundene Vollzeitarbeitsverträge erhalten, Teilzeit nur auf eigenen Wunsch.
- Arbeitsverträge im wissenschaftlichen Nachwuchs sollen eine Mindestlaufzeit von einem Jahr haben.
- Für studentisch Beschäftigte soll ein Tarifvertrag gelten.
- Die neue medizinische Hochschule in Cottbus soll mit der BTU Cottbus-Senftenberg eine Vorreiterrolle bei der Neuverteilung der Aufgaben von ärztlichem und Pflegepersonal übernehmen.
- Weiterbildung an Hochschulen soll mit den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Unternehmen verzahnt werden.
CDU 4310
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Ein Brandenburger Wirtschaftsrat wird als Beratungsgremium mit Vertretern von Unternehmen, Gewerkschaften, Hochschulen und Forschung eingerichtet.
- Eine Pädagogische Hochschule in Brandenburg wird aufgebaut, für Aus- und Weiterbildung und für praxisorientierte Forschung.
- Fünfjährige Hochschulverträge sichern die Planung.
- Hochschulentwicklungspläne enthalten nur noch Zuschuss- und Zielvereinbarungen, keine Detailsteuerung durch das Ministerium.
- Pflege- und Therapiewissenschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg werden gestärkt.
- Hochschulforschung mit Landwirten wird gefördert und begleitet.
- An der BTU Cottbus-Senftenberg wird eine Lehramtsausbildung für die niedersorbische Sprache etabliert.
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- In Schulen und Hochschulen werden junge Menschen für das Unternehmertum begeistert und erfahren, wie Existenzgründungen erfolgen.
- Die Lehramtsstudienplätze an der Universität Potsdam und an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg werden nach der Lehrermodellrechnung bedarfsgerecht erhöht.
- In der öffentlichen Verwaltung sowie in weiteren staatlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen wie Schulen, Hochschulen und Rundfunk wird festgeschrieben, dass auf das Gendern mit Sonderzeichen verzichtet wird.
- In Schulen und Hochschulen darf die Wahl der Geschlechteransprache keinen Einfluss auf die Benotung oder Bewertung haben.
Grüne 141013
Mehr Geld 7
- An einer Brandenburger Hochschule wird ein Lehrstuhl für Arbeitsmedizin geschaffen.
- Die Grundfinanzierung der Hochschulen wird weiter erhöht.
- Ein Landesprogramm für Bau und Sanierung von Hochschulen und Studierendenwerken wird aufgelegt.
- Für den Hochschulbau werden mehr Mittel bereitgestellt.
- Für den Hochschulbau wird für eine bessere Personalausstattung gesorgt.
- Alle Hochschulen erhalten Nachhaltigkeitskonzepte und Nachhaltigkeitsbeauftragte.
- Die Gender Studies an der Universität Potsdam werden stärker gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 6
- An einer Brandenburger Hochschule wird ein interdisziplinäres Zentrum für Ukraine-Studien eingerichtet.
- Die Gremien der Hochschulen werden an den Hochschulverträgen beteiligt.
- Ein Forum „KI in der Hochschulbildung“ mit Landesregierung und allen Statusgruppen der Hochschulen wird eingerichtet.
- Die Ministerien für Wissenschaft und Klimaschutz starten gemeinsam einen Dialog zwischen Hochschulen, Studierendenwerken, Klimainitiativen, Verwaltung und weiteren Akteuren.
- Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Institutionen wie dem Bauhaus der Erde mit lokaler Industrie, KMU und Handwerk wird gefördert.
- An Brandenburger Hochschulen und Studierende werden Innovationspreise für reparatur- und recyclingfreundliches Produktdesign vergeben.
Teils begünstigend, teils belastend 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 7
- Die Bildungskrise soll von der Kita bis zu Hochschule und Ausbildung überwunden werden.
- Der Wissenstransfer von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Praxis wird gestärkt.
- Die Arbeit der Hochschulen im Bereich Digitalisierung und Open Science wird ausgebaut.
- Hochschulübergreifende Strukturen und Projekte etwa zu IT-Sicherheit, Forschungsdatenmanagement und Open Access werden gestärkt.
- Vorhandene Strukturen und Kompetenzen zu KI an den Hochschulen werden ausgebaut.
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen leisten einen größeren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.
- Für den Hochschulbau werden Nachhaltigkeitskriterien entwickelt.
Mehr Pflichten 14
- Perspektivisch wird ein Studium gänzlich ohne Tierversuche sichergestellt.
- An der neuen medizinischen Fakultät soll ein Forschungsschwerpunkt auf geschlechtersensible Medizin gesetzt werden.
- Lehrpläne an Schulen, in der Erwachsenenbildung und an Hochschulen berücksichtigen Europa.
- Wissen über Gewerkschaften, Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung erhält in Schulen und Hochschulen einen höheren Stellenwert.
- Gewerkschaften erhalten ein Zugangsrecht zu Schulen und Hochschulen.
- Das Lehramtsstudium wird grundlegend reformiert und zu einem praxisorientierten dualen Studium weiterentwickelt.
- Hochschulen im Land bieten die fachdidaktische Ausbildung für LER und dessen Bezugswissenschaften für die Sekundarstufe II an.
- Gesellschaftliche Risiken, Sicherheitsanforderungen und ein reflektierter Umgang mit KI werden fester Bestandteil der Hochschulbildung.
- Ein Pakt für nachhaltige Hochschulen und Forschungseinrichtungen senkt den Treibhausgasausstoß, fördert klimaneutrales Bauen und stärkt Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre.
- Bei allen Hochschulbauten und Studierendenwohnheimen wird die Installation von Photovoltaikanlagen geprüft.
- Der Diskriminierungsschutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes wird an Hochschulen auch auf Studierende und Lehrbeauftragte angewandt.
- Die Verlängerung der Höchstbefristungsdauer um zwei Jahre pro Kind wird an allen Hochschulen auch für Drittmittelbeschäftigte umgesetzt.
- Die Hochschulen in Brandenburg werden barrierefrei.
- Jeder Hochschulcampus wird physisch barrierefrei gestaltet.
FW 466
Mehr Geld 4
- Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute und Lehrstühle des Landes werden verlässlich finanziert.
- Die Hochschultreppe wird mit jährlich 5 Millionen Euro fortgeführt.
- Das Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus wird als Baustein des Strukturwandels in der Lausitz mit allen notwendigen Mitteln unterstützt.
- Brandenburg bereitet sich auf eine zumindest anteilige Finanzierung des Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus aus dem Landeshaushalt vor.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Teils begünstigend, teils belastend 2
- Die Forschung an Speichertechnologien wird bei gesicherter Finanzierung zu einem Schwerpunkt der Universitäten und Hochschulen Brandenburgs.
- Für die Weiterentwicklung und Kontrolle der Gentechnik durch öffentliche Universitäten werden ausreichend Mittel bereitgestellt, um Monopole von Saatzuchtkonzernen zu verhindern.
Bleibt wie bisher 3
- Der Dialogprozess „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ wird auch nach Verabschiedung des Hochschulgesetzes dauerhaft fortgesetzt.
- Die BTU Cottbus-Senftenberg und das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus erhalten neben dem Innovationszentrum verlässliche Zusagen für Bestand und Fortentwicklung.
- Die Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen bleiben erhalten.
Ohne klare Richtung 1
Mehr Pflichten 4
- An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird ein weiterer Lehramtsstudiengang eingerichtet.
- Die Ausrichtung wissenschaftlicher Institute und Lehrstühle wird dem Bedarf der Wirtschaft angepasst.
- An der BTU Cottbus und der Bergakademie Freiberg werden die Voraussetzungen für die stoffliche Nutzung der Braunkohle weiter erforscht.
- An der Polizeihochschule werden die notwendigen Ausbildungskapazitäten geschaffen.
FDP 6413
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Zusammenarbeit von Schulen, Universitäten und Unternehmen für innovative Lösungen in der digitalen Bildung wird gefördert.
- Die Gründung einer pädagogischen Hochschule in Brandenburg wird unterstützt.
- Hochschulen erhalten größtmögliche Autonomie bei Selbstorganisation, Forschungsfokus, Personalauswahl und Mittelverwendung.
- Das Land beschränkt sich gegenüber den Hochschulen vorrangig auf die Rechtsaufsicht.
- Hochschulen dürfen neue Strukturen wie Departements- oder Matrixstrukturen erproben.
- Die Gründung eines Promotionskollegs der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen wird unterstützt, um dort Promotionen zu ermöglichen.
- Der Landeshochschulrat wird reformiert und breiter sowie praxisnäher besetzt.
- Hochschulen dürfen Senior-Professuren einrichten.
- Die Gründung neuer Science Parks wird gefördert.
- Hochschulen werden stärker mit dem Gründertum verbunden.
- Entrepreneurship-Angebote an Hochschulen werden gefördert.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
- Die Hochschullandschaft Brandenburgs soll gestärkt und weiterentwickelt werden.
- An den Hochschulen wird ein technologie- und innovationsfreundliches Klima sowie Erfindergeist und freies Unternehmertum gestärkt.
- Studienangebot und Lehrkräftezahl werden besonders in Medizin, Pharmazie, Lehramt, Polizeidienst, IT und Ingenieurwesen neu ausgerichtet, damit Brandenburg seinen Fachkräftebedarf selbst deckt.
Mehr Pflichten 6
- Gründer werden durch neue Förderlandschaft und ein Ausgründungsnetzwerk von Hochschulen und Privatwirtschaft unterstützt.
- An der Hochschule der Polizei wird ein Hochschulstudium als weiterführende Ausbildung für den Einstieg in den gehobenen Dienst beim Verfassungsschutz entwickelt.
- An der Universitätsmedizin in Cottbus wird eine Brandenburg-Quote eingeführt, die Studienplätze gegen die Verpflichtung zu einer Tätigkeit in Brandenburg vergibt.
- Das Auswahlverfahren für die Brandenburg-Quote erfolgt unabhängig vom Numerus clausus.
- Die Studienplätze für Psychologie und Psychotherapie im Raum Berlin/Brandenburg werden erhöht.
- An brandenburgischen Hochschulen werden Studiengänge mit Schwerpunkt Wasserstofftechnologie eingerichtet.
Koalitionsvertrag 157
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Die Hochschulen sollen das modernste Berufungsrecht in Deutschland erhalten.
- Im Berufungsrecht wird auf alle Vorgaben verzichtet, die nicht verfassungsrechtlich geboten sind.
- Der Hochschulbau wird beschleunigt.
- Hochschulen sollen auf Wunsch ohne den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen bauen können.
- Eine Forschungsstrategie zur Weiterentwicklung der Exzellenz der Hochschulen wird entwickelt.
- Die Hochschule der Polizei wird qualitativ und quantitativ erweitert.
- Die Kooperation der Polizeihochschule mit polnischen Ausbildungseinrichtungen wird verstärkt.
Weniger Pflichten 3
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 4
- Die gesamte Bildungsbiografie von der Kita über Schule, berufliche Bildung und Hochschule bis zur Weiterbildung soll verbessert werden.
- Die Voraussetzungen werden geschaffen, damit das Hasso-Plattner-Institut eine wichtige Rolle für die digitale Souveränität Deutschlands und Europas spielen kann.
- Mit der Modellregion Gesundheit und der Medizinischen Universität Lausitz soll das Gesundheitssystem der Zukunft in der Lausitz entwickelt werden.
- Mit dem Hochschulgesetz wird das modernste Berufungsrecht Deutschlands geschaffen.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht